Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Chris Hemsworth begibt sich für Hai-Doku unter Wasser

LOS ANGELES: Schauspieler Chris Hemsworth (36, «Thor», «Rush - Alles für den Sieg») lässt sich unter Wasser auf eine ungewöhnliche Rolle ein. Der gebürtige Australier wirkt an einer Dokumentation des Bezahlsenders National Geographic über Haie im Rahmen der Sendereihe «Sharkfest 2021» mit. «Einen Großteil meines Lebens habe ich in der Nähe des Meeres oder im Wasser verbracht und dabei denselben Raum mit Haien geteilt», sagte Hemsworth, ein begeisterter Surfer, am Montag in einer Mitteilung.

Für das Special «Shark Beach» soll Hemsworth mit Wissenschaftlern, Surfern und Umweltschützern über das Verhalten von Haien sprechen und dabei auch die Bedrohung der Raubfische für Menschen ins Auge nehmen. Vor der australischen Küste kommt es häufiger zu tödlichen Hai-Angriffen. Mann müsse mehr über die Tiere lernen und sie respektieren, aber auch herausfinden, wie man Menschen vor Attacken schützen kann, erklärte Hemsworth. Die Sendung soll im kommenden Sommer ausgestrahlt werden.

Kürzlich hatte Hemsworth die Hauptrolle in einer geplanten Wrestler-Filmbiografie über den bekannten WWE-Wrestler Hulk Hogan zugesagt. Zuletzt brachte er bei Netflix den Action-Thriller «Extraction» heraus.


Schauspieler Jonas Nay singt in «Berlin Midde» über Neu-Berliner

BERLIN: Schauspieler Jonas Nay (29, «Deutschland 86») nimmt mit seiner Band Pudeldame Neu-Berliner aufs Korn. Der Text von «Berlin Midde» beruhe auf tatsächlich geführten Gesprächen und kreise um einen Zugezogenen, der sich ein Leben als Kosmopolit in der Hauptstadt vorstelle und von großen Zukunftsplänen schwärme. «Hey, bist du neu hier», fragt eine Frau zu Beginn des Songs. Später singt Nay: «Im Großstadtdschungel bin ich sowas wie ein Tarzan.»

Es handele sich dabei aber nicht um einem Anti-Berlin-Song, teilte die PR-Firma von Pudeldame am Montag mit. Nach ihrem Corona-Song «Zampano» sei es die fünfte Single der Band. Ihren Musikstil nennen die Mitglieder von Pudeldame «Postmodern Lollipop». In der «Berliner Zeitung» hatte Nay, der sich jüngst als «überzeugter Lübecker» bezeichnete, von einer «Kampfansage an den Betroffenheitspop» gesprochen.


Berühmt mit linker Hand: Pianist Leon Fleisher gestorben

BALTIMORE: Er zählte wegen einer Erkrankung in der rechten Hand zu den berühmtesten Klavierspielern für einhändige Stücke: Der Pianist und Dirigent Leon Fleisher ist im Alter von 92 Jahren am Sonntag in Baltimore gestorben. Sein Sohn Julian bestätigte der «New York Times» den Tod und schrieb in der Nacht zum Montag auf Twitter: «Mein Vater ist heute gestorben. Er war ein Mönch, der sich in der Kirche der Musik verschanzt hat. Er war auch ein netter Kerl. Ein guter Freund, der über all meine Witze gelacht hat. Ich werde ihn vermissen, aber die Melodie klingt weiter.»

Fleisher wurde 1928 in San Francisco geboren und lernte unter anderem bei Artur Schnabel. Bekannt wurde er in den 1950er Jahren mit Brahms- und Beethoven-Konzerten, zusammen mit dem Cleveland Orchestra. Mitte der 1960er Jahre sorgte eine Nervenkrankheit in der rechten Hand dafür, dass er mit ihr nicht mehr spielen konnte. Danach arbeitete Fleisher als Dirigent und Lehrer, und er stieg einhändig zu Weltruhm auf, unter anderem mit Werken von Ravel, Prokofiev und Paul Wittgenstein, der im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren hatte. Nach vielen Therapieversuchen gelang es ihm von 1995 an, mit Hilfe von Massagen und Botox-Injektionen, wieder beidhändig zu spielen.

Im Jahr 2010 hatte er in einer Biografie erklärt, dass ihm die Krankheit eine vielfältigere Musikkarriere beschert habe, als wenn er ein konventioneller Pianist geblieben wäre. Drei Jahre zuvor hatte er der «International Herald Tribune» in einem Interview gesagt: «Es gibt da draußen Kräfte. Und wenn man denen gegenüber offen bleibt, mit ihnen mitgeht, dann gibt es wundersame Überraschungen.»


Didier Drogba will Fußball-Präsident in seiner Heimat werden

BERLIN: Der frühere Weltklassestürmer Didier Drogba will Fußballpräsident in seiner Heimat Elfenbeinküste werden. «Der Mann hat drei Richter: Gott, sein Gewissen und das Volk. Wir sind nie allein. Danke für die Unterstützung», schrieb der 42-Jährige am Sonntagabend auf Twitter an seine Fans gerichtet. Neben Drogba gehen bei der Wahl am 5. September noch Koffi Kouakou Paul, Sory Diabaté und Idriss Diallo ins Rennen, wie der Verband mitteilte. Afrikas zweimaliger Fußballer des Jahres wird in seiner Heimat als Held verehrt. Er ist Rekordtorschütze der ivorischen Nationalmannschaft, für die er 104 Länderspiele von 2002 bis 2014 bestritt.


Ex-Tennisstar Kohde-Kilsch und Ikke Hüftgold im «Big Brother»-Haus

KÖLN: Die ehemalige Tennis-Größe Claudia Kohde-Kilsch (56), der Ballermann-Sänger Ikke Hüftgold (43) und die lange von der Bildfläche verschwundene Schauspielerin Jasmin Tawil (38) ziehen in das «Promi Big Brother»-Haus. Sie gehören zu den ersten Bewohnern, die Sat.1 am Montag als Kandidaten der kommenden Staffel bestätigte. Die Show geht am Freitag (7. August, 20.15 Uhr) auf Sat.1 in eine neue Runde. Mit dabei ist auch Kathy Kelly (57), die es nun wie viele andere Abkömmlinge der Kelly Family in das Reality-TV zieht. Auch die «Bild»-Zeitung berichtete am Montag über die Kandidaten. Insgesamt ziehen nach Angaben von Sat.1 in dieser Staffel 16 Promis in das Haus.


«Mutter Beimer» Marjan vermisst die «Lindenstraße»

KÖLN: «Mutter Beimer» Marie-Luise Marjan vermisst die «Lindenstraße». «Eigentlich merke ich erst jetzt, mit ein paar Monaten Abstand, wie viel mir fehlt», sagte die Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur. «Um mein Bett herum stehen immer noch Drehbücher, an der Wand hängen noch die Stablisten.» Die ARD-Serie war im März nach mehr als 34 Jahren eingestellt worden. Marjan, die am 9. August 80 Jahre alt wird, hatte seit der ersten Folge die Rolle der Helga Beimer gespielt.


Lisa Maria Potthoff über das seltene Glück der Langeweile

MÜNCHEN: Die Corona-Krise hat den Kindern von Schauspielerin Lisa Maria Potthoff nach ihrer Beobachtung ein sehr seltenes Erlebnis beschert: sich mal zu langweilen. «Das größte Bildungspotenzial, das Corona für meine Kinder hatte, war der Umgang mit Langeweile», sagte die 42-Jährige («Skylines») der Nachrichtenagentur dpa. «Ich fand das schön, dass der Tag in seiner Unendlichkeit vor ihnen lag. Wir hatten gutes Wetter, ich habe mit den Kindern Salat gepflanzt, wir waren auf der Schaukel und haben in den Himmel geguckt, das kommt sonst nicht so oft vor, dieses Nichtstun.» Potthoff über Gestern und Heute: «Heute wissen Kinder gar nicht mehr, was bleierne Zeit ist. Wir haben früher auf der Straße gespielt und in den sechs Wochen Sommerferien hing man gemeinsam ab. Die Kinder heute sind viel durchgetakteter.»


Schauspieler Damian Hardung bekommt anzügliche Bilder auf Instagram

BERLIN: Schauspieler Damian Hardung (21) bekommt bei Instagram nach eigenen Angaben immer wieder anzügliche Fotos von anderen Nutzern. «Es ist manchmal merkwürdig, wenn man Nachrichten und Bilder geschickt bekommt, die man gar nicht sehen möchte. Das geht definitiv zu weit und ist sexuelle Belästigung», sagte Hardung der Deutschen Presse-Agentur. «Und das sage ich aus einer männlichen Position heraus. Man sollte sich immer bewusst sein, wie dramatisch und extrem solche Belästigungen für Frauen sind.» Er nutze soziale Medien wie Instagram oder Facebook vor allem für seine Arbeit. «Ich freue mich, die Menschen über meinen Beruf zu informieren, aber muss nicht jedem zeigen, wie ich mein Müsli esse.»

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.