Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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New Yorker Met-Museum holt starbesetzte Mode-Galas nach

NEW YORK: Mit Schauspieler Timothée Chalamet, Sängerin Billie Eilish, Dichterin Amanda Gorman und Tennis-Profi Naomi Osaka will das New Yorker Metropolitan Museum im September die zwei wegen der Coronavirus-Pandemie ausgefallenen Met-Galas nachholen. Die Stars würden als Mit-Ausrichter der für den 13. September «in kleinerem Rahmen» geplanten Benefiz-Gala fungieren, teilte das Metropolitan Museum am Montag mit. Oberste Gastgeberin ist erneut Anna Wintour, Chefin der US-Modezeitschrift «Vogue».

Normalerweise findet die «Costume Institute Benefit»-Gala jedes Jahr am ersten Montag im Mai statt, in diesem und im vergangenen Jahr hatte die starbesetzte Party wegen der Pandemie jedoch vorerst abgesagt werden müssen. Die «Met Ball»-Gala, die oft als «Party des Jahres» bezeichnet wird, ist eine alljährliche Spendenveranstaltung für das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums. Die auf mehrere Millionen Dollar geschätzten Einnahmen des Fests bilden das Jahresbudget des Instituts, das in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert und inzwischen nach Wintour benannt ist.

Neben der Gala soll das Jubiläum mit gleich zwei Ausstellungen über die Geschichte der amerikanischen Mode gefeiert werden. «In America: A Lexicon of Fashion» soll im September eröffnen, «In America: An Anthology of Fashion» im Mai 2022. Beide sollen bis September 2022 zu sehen sein. «Diese zweiteilige Ausstellung wird sich damit beschäftigen, wie Mode die sich verändernden Vorstellungen von Identität in Amerika widerspiegelt», sagte der österreichische Direktor des Metropolitan Museums, Max Hollein.


Prinz Harry wirbt für bessere Verteilung von Corona-Impfstoffen

LOS ANGELES: Der britische Prinz Harry hat auf einem Benefizkonzert in Kalifornien für eine gerechtere Verteilung von Impfstoffen gegen Covid-19 geworben. «Wir können uns nicht ausruhen oder wirklich erholen, bis es eine gerechte Verteilung in jeder Ecke der Welt gibt», sagte Harry am Sonntagabend (Ortszeit) übereinstimmenden Medienberichten zufolge. Es müsse überall auf der Welt ein Grundrecht sein, Zugang zu einem Vakzin zu haben.

Harry trat den Berichten zufolge bei der Aufnahme des Konzerts «Vax Live» in einem Stadion bei Los Angeles auf, bei dem unter anderen die Sängerin Jennifer Lopez und die Band Foo Fighters auftraten. Auch US-Präsident Biden nahm per Videobotschaft an der Veranstaltung teil. Während vor allem in den Industriestaaten die Impf-Kampagnen voranschreiten, haben ärmere Länder kaum von den Mitteln profitiert.

Für Prinz Harry war es der erste öffentliche Auftritt seit der Teilnahme an der Trauerfeier für seinen Großvater Prinz Philip am 17. April. In den USA war der 36-Jährige zuletzt bei dem aufsehenerregenden Interview von Oprah Winfrey zusammen mit seiner Frau Meghan Markle zu sehen. Dabei hatte das Paar Teilen des Königshauses Rassismus gegenüber Meghan vorgeworfen.


Im Manga-Stil: Strasburgerin schickt Puppen in die Welt

STRASBURG: In Japan war sie noch nie, aber die japanische Popkultur inspiriert sie: Die Strasburgerin Elisa Lange hat sich als Puppendesignerin selbstständig gemacht und dank Internet bereits eine internationale Fangemeinde. Die studierte Modedesignerin gestaltet in der Kleinstadt von Mecklenburg-Vorpommern die Manga-Puppen vom Gesicht über Haare und Kleidung komplett um, hat bereits eine eigene Kugelgelenk-Puppe entworfen und produzieren lassen und lässt Interessierte über die digitalen Medien rege daran teilhaben. «Ich habe die japanischen Trickfilme als Achtjährige gesehen und bin das wohl nie wieder losgeworden», sagt Lange über die Mangas - japanische Comis. Inzwischen hat sie etwa 50 ihrer selbst geschaffenen Sammlerstücke verkauft. Die Hälfte davon in die USA und nach Kanada, eine ging nach Australien, einige blieben in Europa.


Inselvogt Enno Janßen: «Memmert ist eine Oase für mich»

MEMMERT: Das einsame Leben auf der Vogelschutzinsel Memmert mitten im niedersächsischen Wattenmeer ist für Inselvogt Enno Janßen (60) eine Wohltat. «Memmert ist eine Oase für mich», sagte Janßen der Deutschen Presse-Agentur. Beispielsweise erinnere gerade in der Corona-Zeit auf der Insel kaum etwas an die Pandemie. Stattdessen bestimme grundsätzlich die Natur das Leben auf Memmert. «Man kann hier die Freiheit genießen. Wobei mir von Anfang an klar war, Freiheit bedeutet nicht Freizeit», sagte der Inselvogt, der seit 18 Jahren allein über das kleine Eiland ohne Straßen und Internetanschluss zwischen Juist und Borkum wacht. Über sein Leben, seine Arbeit und die Vogelwelt auf Memmert hat der Ostfriese nun ein Buch geschrieben.


Geblümte Teller mit Botschaften - «Frau Jule» verziert nachts Wände

HAMBURG: Als «Frau Jule» bemalt eine Hamburger Streetart-Künstlerin alte Kuchenteller mit Botschaften, die nachdenklich stimmen. Nachts bringt sie die Teller dann an Fassaden an. Es geht um Liebe, Mut und eine bessere Welt. «Liebe ist ein Tuwort» oder «Mut!»: Die Botschaften zieren zahlreiche Hauswände in Hamburg. Wer steckt dahinter? Diese Fragen stellen Passanten immer wieder im Netz und posten Fotos der von ihnen entdeckten Teller. Die Spur führt zu einer Streetart-Künstlerin, die sich selbst «fraujule*» nennt und anonym bleiben will. Mehr als 300 ihrer in der Stadt bereits verteilten Teller - meist mit Blümchenmustern - präsentiert sie beim sozialen Netzwerk Instagram. Ihre Kunst solle für alle da sein, sagt die Enddreißigerin. Sie wolle damit keinen Profit machen. Auch in Kiel und Berlin hat sie bereits ein paar Exemplare hinterlassen.


«Lindenstraße»-Schauspieler Kahrmann drei Wochen im Koma mit Covid-19

BERLIN: Der «Lindenstraße»-Schauspieler Christian Kahrmann (48) hat in einem Interview von seiner schweren Covid-19-Erkrankung erzählt. Rund drei Wochen habe er im künstlichen Koma gelegen, sagte Kahrmann der «Bild»-Zeitung (Montag). «Als ich am 5. April aufwachte, erfuhr ich, dass mein Vater am gleichen Tag an den Folgen von Covid-19 in Köln gestorben ist.» Er habe Mitte März seine Eltern besucht. «Ich bemerkte dort schon Symptome. Als ich nach Berlin zurückkehrte, hatte ich Schüttelfrost und vierzig Grad Fieber.» Ein Krankenwagen habe ihn schließlich in eine Klinik gebracht. Sein Zustand habe sich so sehr verschlechtert, dass er drei Wochen ins künstliche Koma versetzt worden sei. «Ich musste beatmet werden. Es stand bei mir Spitz auf Knopf, ob ich durchkomme.»


Uwe Ochsenknecht will sich als Opa nicht einmischen

BERLIN: Schauspieler Uwe Ochsenknecht (65) will als Opa nicht zu viele Ratschläge geben. «Man muss die Jugend ihr Leben leben lassen», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Es nervt doch, wenn man sich zu viel einmischt. Das kennen wir auch noch von unseren Eltern und Großeltern.» Seine Tochter Cheyenne brachte Ende März eine Tochter zur Welt. «Grundsätzlich bin ich natürlich immer für alle da», ergänzte Ochsenknecht («Schtonk!»). «Heutzutage kann man ja mehrmals am Tag Facetime machen, und das tun wir regelmäßig.» Der Schauspieler, der eigenen Angaben zufolge in Berlin und auf Mallorca lebt, ist am 7. und 14. Mai in neuen Folgen der ARD-Reihe «Drei von der Müllabfuhr» zu sehen.


Billie Eilish begeistert Fans mit Cover für britische «Vogue»

BERLIN: US-Sängerin Billie Eilish zeigt sich auf dem neuen Cover der britischen «Vogue» von einer für sie ungewohnten Seite - und hat damit bei ihren Fans für Begeisterung gesorgt. «Macht, was ihr wollt, wann immer ihr es wollt», schrieb die 19-Jährige auf Instagram unter eines der Bilder für das Modemagazin. Statt Pullover und weiter Hosen trägt Eilish auf den Fotos Korsage, Nylon und Trenchcoat. Ihre Frisur erinnert an Marilyn Monroe. «Warum ich eine Korsage trage?», wird die Sängerin in der «Vogue» zitiert. «Meine Sache ist, dass ich tun kann, was immer ich möchte.» Den Fans gefielen die Fotos sehr: Für das Bild mit dem Trenchcoat sammelte die Sängerin binnen weniger Stunden 17 Millionen Likes.


Magdeburg wählt Musiker aus 21 Ländern für Telemann-Wettbewerb aus

MAGDEBURG: Für den 11. Internationalen Telemann-Wettbewerb im ostdeutschen Magdeburg hat die Jury 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 21 Ländern zugelassen. Sie seien aus 140 Video-Bewerbungen ausgewählt worden, teilten die Organisatoren am Montag mit.

Der Wettbewerb soll vom 29. August bis zum 4. September stattfinden. Der Barockkomponist Georg Philipp Telemann (1681-1767) wurde in Magdeburg geboren.

Zugelassen seien 22 Blockflötisten, 14 Traversflötisten und 10 Barockoboisten. Eine international besetzte Jury wird die Leistungen der 18- bis 34-jährigen Instrumentalisten bewerten. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 15.500 Euro bereit. Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zudem Konzertverpflichtungen.

Die hohe Zahl der Anmeldungen aus aller Welt sei auch ein Indiz dafür, «dass die jungen Leute den Strohhalm ergreifen, sich in dieser konzertarmen Corona-Zeit zielstrebig der Musik zuwenden zu können», so Wettbewerbspräsident Siegfried Pank.


Horst Lichter: Anonymität im Internet ist ein großer Fehler

KÖLN: Koch und Moderator Horst Lichter (59, «Bares für Rares») hält die mögliche Anonymität im Internet für ein großes Problem. «Der größte weltpolitische Fehler war, dass man anonym ins Netz schreiben kann», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Er sei «total für die freie Meinungsäußerung». Jeder müsse sagen können, was er denke. «Aber ich kann nicht jemanden beschimpfen oder bedrohen - und dabei darauf pochen, anonym bleiben wollen», erklärte Lichter. Er sei der Meinung: «Wenn du etwas tust im Leben, dann trage die Konsequenzen.» Der 59-Jährige ist vor allem für seine populäre Show «Bares für Rares» im ZDF und auf ZDFneo bekannt.


Billie Eilish begeistert Fans mit Cover für britische «Vogue»

BERLIN: US-Sängerin Billie Eilish zeigt sich auf dem neuen Cover der britischen «Vogue» von einer für sie ungewohnten Seite - und hat damit bei ihren Fans für Begeisterung gesorgt. «Macht, was ihr wollt, wann immer ihr es wollt», schrieb die 19-Jährige auf Instagram unter eines der Bilder für das Modemagazin. Statt Pullover und weiter Hosen trägt Eilish auf den Fotos Korsage, Nylon und Trenchcoat. Ihre Frisur erinnert an Marilyn Monroe.

«Warum ich eine Korsage trage?», wird die Sängerin in der «Vogue» zitiert. «Meine Sache ist, dass ich tun kann, was immer ich möchte.» Den Fans gefielen die Fotos sehr: Für das Bild mit dem Trenchcoat sammelte die Sängerin binnen weniger Stunden 17 Millionen Likes.

In der vergangenen Woche hatte Eilish ihr zweites Album angekündigt. «Happier Than Ever» werde am 30. Juli erscheinen, teilte sie vergangenen Dienstag bei Instagram mit. «Das ist meine liebste Sache, die ich je erschaffen habe, und ich bin so aufgeregt und nervös und kann es gar nicht abwarten, dass ihr es hört», schrieb Eilish. Das Debütalbum der Sängerin, «When We All Fall Asleep, Where Do We Go?», war im März 2019 erschienen, zu einem Welterfolg geworden und unter anderem mit mehreren Grammys ausgezeichnet worden.

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