Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

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George Clooney produziert Doku-Serie über Missbrauchsskandal

LOS ANGELES: George Clooney (59) und sein Produktionspartner Grant Heslov (57) wollen mit ihrer Firma Smokehouse Pictures eine Doku-Serie über einen Missbrauchsskandal an einer US-Universität produzieren. Laut einer gemeinsamen Mitteilung mit der Firma Sports Illustrated Studios am Montag wollen die Filmemacher den Vorwürfen von jahrzehntelangem Missbrauch von Sportstudenten durch einen Arzt an der Ohio State Universität (OSU) nachgehen.

Die Zeitung «Sports Illustrated» hatte im vorigen Oktober einen investigativen Artikel veröffentlicht. Darin sprechen Dutzende frühere Studenten über sexuellen Missbrauch in den 80er und 90er Jahren durch einen Teamarzt. Trotz Beschwerden soll die Universität lange nichts dagegen unternommen haben. Erst im vorigen Jahr erklärte sich OSU zur Zahlung einer Entschädigung in Millionenhöhe an Hunderte Opfer bereit. Sie wollten diese «verheerende und tragische Geschichte» ans Licht bringen, teilten Clooney und Heslov mit.

Das Duo war zuvor bei Filmen wie «Argo», «Im August in Osage County» und «Monuments Men - Ungewöhnliche Helden» als Produzenten an Bord.


Jagger zitiert Gedicht: Royal Albert Hall mit Clip im Jubiläumsjahr

LONDON: Das legendäre Londoner Konzerthaus Royal Albert Hall hat mit einem Tribut an Live-Musik und Aufführungen sein Jubiläumsjahr eingeläutet. Zum Gedicht «For Friends Only» von W.H. Auden, vorgetragen von Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger (77), zeigt das Theater in dem anderthalbminütigen Clip einen Zusammenschnitt von Höhepunkten der vergangenen Jahrzehnte. «Dein Zimmer wird bereit sein» (Your Room Will Be Ready) wirbt das Haus mit einer Zeile aus dem Gedicht um Besucher nach der Pandemie.

Die Bilder von Prominenten wie Winston Churchill, Adele, Freddie Mercury, Albert Einstein oder Bob Dylan sind immer wieder gegen Szenen des coronabedingt leeren Theaters geschnitten. Das Konzerthaus wurde 1871 eröffnet - feiert dieses Jahr also 150. Geburtstag.

Ohne Zweifel sei die Royal Albert Hall einer der großartigsten Veranstaltungsorte weltweit, sagte Jagger einer Mitteilung zufolge. «Ich habe einige wundervolle Erinnerungen daran, wie ich dort in den 1960er Jahren mit den Stones aufgetreten bin», sagte der Sänger. «Als es ein oder zwei Mal ein bisschen wild wurde, mit begeisterten Fans, die sich uns auf der Bühne anschlossen und die Show fast zu einem abrupten Ende brachten - aber wir haben weitergemacht und hatten eine großartige Zeit.»

Wie andere Konzerthäuser musste auch die Royal Albert Hall in der Corona-Pandemie schließen - zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg. Seither wurden 330 Veranstaltungen abgesagt, der Einnahmeverlust beträgt laut der Stiftung Royal Albert Hall Trust 34 Millionen Pfund (knapp 40 Mio Euro). Nach Plänen der britischen Regierung, die Premierminister Boris Johnson am Montag vorstellte, dürfen Konzerthäuser frühestens am 17. Mai öffnen.


Obama und Springsteen starten gemeinsamen Podcast

NEW YORK: Der frühere US-Präsident Barack Obama (59) und der Musiker Bruce Springsteen (71) haben einen gemeinsamen Podcast gestartet. Acht Folgen lang unterhalten sich die beiden unter anderem über «Vaterschaft, Ehe und die Zukunft Amerikas», hieß es am Montag vom Audio-Anbieter Spotify. In dem Podcast namens «Renegades: Born in the USA» diskutierten «die langjährigen Freunde über ihre Herkunftsorte, Vorbilder und moderne Männlichkeit, konfrontieren den schmerzhaft gespaltenen derzeitigen Zustand des Landes - und bieten eine Vision dafür an, wie wir zusammen weitermachen können».

Obama war zwischen 2009 und 2017 Präsident der USA und gründete danach gemeinsam mit seiner Ehefrau Michelle eine Produktionsgesellschaft. Springsteen feiert als Musiker seit Jahrzehnten Welterfolge.


Trotz Corona-Auflagen: Staraufgebot bei den Golden Globes wächst an

BEVERLY HILLS: Wegen der Corona-Pandemie läuft die Golden-Globe-Gala diesmal weitgehend virtuell ab, doch an Stars mangelt es nicht: Neben Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones, Joaquin Phoenix und Renee Zellweger sollen auch die Schauspielerinnen Margot Robbie und Kate Hudson am kommenden Sonntag beim Austeilen der Globe-Trophäen helfen. Der Verband der Auslandspresse kündigte am Montag noch weitere sogenannte Presenter für die 78. Globe-Gala am 28. Februar an, darunter «Black-ish»-Star Anthony Anderson und Komikerin Tiffany Haddish.

Zuvor hatten die Globe-Veranstalter schon Auftritte von Kevin Bacon, Kyra Sedgwick, Sterling K. Brown und Awkwafina benannt. Gewöhnlich findet die Trophäenvergabe mit einem Promi-Publikum im Rahmen einer Gala-Party in Beverly Hills statt, wegen Corona-Auflagen ist es in diesem Jahr anders. Die Nominierten sollen virtuell von Standorten in aller Welt dazugeschaltet werden.

Die Komikerinnen Tina Fey und Amy Poehler moderieren die Zeremonie von getrennten Bühnen: Poehler ist in Beverly Hills vor Ort, Fey schaltet sich live aus dem New Yorker Rainbow Room dazu. Die Golden Globes gelten nach den Oscars als die wichtigsten US-Filmpreise. Neben 14 Film-Trophäen werden auch elf Preise in Fernsehkategorien vergeben.


Lettland: Einflussreicher Politiker zu Haftstrafe verurteilt

RIGA: Nach einem über zehn Jahre dauernden Gerichtsverfahren muss in Lettland eine der einflussreichsten Personen in der Politik des baltischen EU-Landes wegen Korruption ins Gefängnis. Ein Gericht in Riga verurteilte am Montag den seit 1988 amtierenden Bürgermeister der Stadt Ventspils, Aivars Lembergs, zu einer fünfjährigen Haftstrafe. Der wohlhabende Geschäftsmann wurde der Bestechung und der Geldwäsche für schuldig befunden - und nach Verlesung des Urteils sofort festgenommen. Weiter verhängten die Richter eine Geldstrafe von 20.000 Euro und beschlagnahmten das Eigentum Lembergs.

Mit dem Urteil endet ein 2007 eingeleitetes Verfahren gegen den 67-jährigen, der gegen die Entscheidung in Berufung gehen will und sie als politische Abrechnung bezeichnete. Dem Politiker wurden knapp 40 Vergehen vorgeworfen - knapp der Hälfte davon wurde er für schuldig befunden. Lembergs weist alle Anschuldigungen zurück. Auch sein Sohn und ein Geschäftspartner wurden verurteilt.

Lembergs gilt als einer der reichsten Männer Lettlands. Das Bündnis der Grünen und Bauern gilt als sein langer Arm ins Parlament. Für die Partei trat er wiederholt als Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten an. Auch soll er verdeckt Teilhabe an Schlüsselunternehmen des Landes gehabt haben. Die USA verhängten Ende 2019 Sanktionen gegen Lembergs.


Regisseur Allen zu Dokumentation über ihn: «Schäbiger Verriss»

NEW YORK: Der US-Regisseur Woody Allen (85) hat eine Dokumentation über den Konflikt mit seiner Ex-Partnerin Mia Farrow über einen Sprecher als «schäbigen Verriss» kritisieren lassen. Die Macher der vor kurzem beim US-Sender HBO erschienenen vierteiligen Doku-Serie «Allen v. Farrow» hätten «kein Interesse an der Wahrheit» gehabt, hieß es in einer Mitteilung von Allens Sprecher, aus der die «New York Times» am Montag zitierte. Anstelle dessen hätten sie mit Farrow und ihren Unterstützern zusammengearbeitet und einen «Verriss voller Unwahrheiten» zusammengestellt. Farrow äußerte sich zunächst nicht zu der Serie, die in den USA für einigen Wirbel gesorgt hatte.

Die Dokumentationsserie untersucht die Missbrauchsvorwürfe der heute 35 Jahre alten Dylan Farrow gegen ihren Adoptivvater Allen. Der Regisseur hatte sie Anfang der 80er Jahre gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin, der Schauspielerin Mia Farrow, adoptiert. Dylan Farrow wirft Allen vor, sie dann Anfang der 90er Jahre sexuell belästigt zu haben. Allen bestreitet das.


Knapp die Hälfte der Briten will Prinz Harry aus Thronfolge entfernen

LONDON: Nach seinem endgültigen Rückzug aus dem britischen Königshaus würde knapp die Hälfte der Briten es befürworten, wenn Prinz Harry auch aus der Thronfolge entfernt würde. 49 Prozent der Befragten einer aktuellen YouGov-Umfrage sprachen sich für die Entfernung aus, wie am Montag bekannt wurde.

Prinz Harry und seine Frau Meghan, die mittlerweile mit Sohn Archie (1) in Kalifornien leben, haben ihren Abschied vom britischen Königshaus in der vergangenen Woche manifestiert. Beide würden nicht als arbeitende Mitglieder der Familie zurückkehren und müssten alle Ehrentitel und Schirmherrschaften abgeben, hieß es vom Buckingham-Palast. Aktuell ist Prinz Harry dennoch weiterhin auf Platz sechs der Thronfolge.

28 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus, dass Harry seinen Platz in der Abfolge verliert. Die Chancen, jemals auf den Thron zu kommen, sind für den 36-Jährigen ohnehin sehr gering, da sogar die Kinder seines Bruders Prinz William noch vor ihm in der Reihenfolge stehen. Nächster Thronfolger von Königin Elizabeth II. ist aktuell der 72-jährige Prinz Charles.


Elektro-Duo Daft Punk postet kryptisches Video - wohl zum Abschied

PARIS: Das französische Elektro-Duo Daft Punk hat mit einem Video Berichte über eine Trennung ausgelöst. Mit dem am Montag veröffentlichten Film scheint sich das Duo nach 28 Jahren von seinen Fans zu verabschieden. In dem acht Minuten langen Film sind die Jahreszahlen «1993-2021» eingeblendet. Das Elektro-Duo hat sich 1993 gegründet. Kathryn Frazier, die von dem Musikportal «Pitchfork» als Daft Punks langjährige Publizistin genannt wird, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur in Paris die Trennung, nannte aber keine Gründe. Das veröffentlichte Video sei das entsprechende Statement der Beiden.

Die Franzosen Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo sind in der Öffentlichkeit stets mit roboterartigen Helmen aufgetreten. Sie sind weltbekannt, können sich aber überall unerkannt bewegen. Seinen größten Hit hatte das Duo 2013 mit dem Song «Get Lucky». Das Album «Random Access Memories» war damit wohl nun auch das letzte Studioalbum des Duos. Bangalter und Homem-Christo machten sich zunächst in Clubs einen Namen und konnten mit dem Song «Da Funk» 1995 einen ersten Hit landen. Mittlerweile gelten Daft Punk als einflussreichste Größen in der Elektroszene.

Das nun veröffentlichte knapp acht Minuten lange Video zeigt einen Ausschnitt aus dem 2006 erschienen Film «Electroma» des Duos. Für das insgesamt 90-minütige Science Fiction Roadmovie schlüpften die beiden Künstler in die Rolle von zwei Robotern, die Menschen werden wollen. Für beide Figuren endet der Film tragisch: Einer von ihnen explodiert, der andere läuft am Ende brennend durch die Gegend.


«Stromberg»-Star Diana Staehly ist bei «GZSZ» Frau ohne Gedächtnis

BERLIN: Vor allem für «Stromberg»-Fans ist sie eine gute alte Bekannte: Schauspielerin Diana Staehly steigt bei der RTL-Soap «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» («GZSZ») ein. «Ich spiele Melanie Evers, die verschollen geglaubte Ehefrau von Tobias Evers, die acht Jahre im Koma lag», sagte Staehly im RTL-Interview. Für die 43-Jährige eine doppelt schwierige Aufgabe: «Die Herausforderung in der Vorbereitung auf meine Rolle war, eine Frau zu mimen, die acht Jahre nicht gesprochen hat, sich nicht eigenständig bewegt hat und zudem nicht mehr weiß, wer sie ist.» Zudem habe eine «Frau ohne Gedächtnis» kein so klar definiertes Vorleben, wie sie es sich sonst als Schauspielerin schaffe, um authentisch herüberzukommen, so Staehly. Der erste Auftritt in der neuen Rolle ist für den 2. März geplant.

Zuschauer kennen die gebürtige Kölnerin aus vielen TV-Produktionen. Am prominentesten dürfte Staehlys Rolle bei der ProSieben-Serie «Stromberg» (2004-2012) sein. Dort verkörperte sie Tanja Seifert (später nach einer Heirat Tanja Steinke), eine Mitarbeiterin der Schadensregulierung. Aber auch bei der ZDF-Krimireihe «SOKO Köln» und der RTL-Seifenoper «Unter uns» hat Staehly zum Beispiel mitgewirkt.

«Mein erster Drehtag war recht entspannt, da ich nur vor mich hin starrend im Bett liegen musste. So konnte ich mich aber wunderbar an die Energie und das Tempo der Produktion gewöhnen», sagte die Schauspielerin zu ihrem «GZSZ»-Einstand. «Die Zuschauer können sich darauf freuen, mit Melanie gemeinsam aufzuwachen, erste Gehversuche zu starten und mit ihr ins Leben zurückzukehren.»

Staehly ist Potsdamerin - ein klarer Vorteil für die neue Rolle. Denn das Filmset ist in der Stadt. «Mein kurzer Arbeitsweg von elf Minuten ist tatsächlich grandios! Gerade, da ich vorher für die Soko Köln immer erst einmal 600 Kilometer zurücklegen musste, bis ich an meinem Arbeitsplatz war», sagte sie im RTL-Interview.


Sebastião Salgado und Gilberto Gil wollen Millionen Bäume pflanzen

RIO DE JANEIRO: Der Fotograf Sebastião Salgado und der Musiker Gilberto Gil aus Brasilien haben sich zu einem Aufforstungsprojekt zusammengeschlossen, bei dem sie in dem südamerikanischen Land eine Million Bäume pflanzen wollen - im Jahr. Gil, einer der populärsten Musiker Brasiliens, brachte zum Start der Kampagne einen eigenen Song mit dem Titel «Refloresta» heraus, der im brasilianischen Fernsehen am Sonntagabend vorgestellt wurde. Der Clip, in dem Gils Haare sich in eine Pflanzenpracht verwandeln und tropische Tiere um ihn herum fliegen, ist ein Familienprojekt: Die Söhne Gils nehmen als Musiker daran teil, produziert wurde der Clip von Salgados Sohn Julian.

Sebastião Salgado ist weltberühmt für seine Bilder aus Kriegsgebieten und von der bedrohten Natur, im Jahr 2019 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Salgado, der in Paris lebt, widmet sich mit seinem 1998 gegründeten «Instituto Terra» in Aimorés im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais seit langem der Wiederaufforstung. So pflanzte das «Instituto Terra» bereits Millionen von Bäumen in der Gegend des Vale do Rio Doce.

Im vergangenen Jahr hatte Salgado in einer internationalen Kampagne die Regierung des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro zum Schutz der Indigenen gegen das Coronavirus und Eindringlinge in indigene Gebiete aufgefordert. Zu den prominenten Unterstützern gehörten damals schon Gilberto Gil und andere Stars wie Gisele Bündchen und Brad Pitt.


Justizopfer Gustl Mollath will weg aus Deutschland

MÜNCHEN: Justizopfer Gustl Mollath will weg aus Deutschland. «Ich würde am liebsten das Land verlassen», sagte der 64-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in München. «Auf dieses Land ist überhaupt kein Verlass.» Derzeit lebt Mollath in Norddeutschland, wo er nach eigenen Angaben versucht, Fuß zu fassen. Langfristig wäre er aber «froh, wenn ich irgendein Plätzle auf der Welt finden würde. Ich möchte in Deutschland, vor allem in Bayern, nicht bleiben müssen.» Der Nürnberger war 2006 nach einem Prozess wegen angeblicher Gewalt gegen seine Ehefrau in die Psychiatrie eingewiesen worden - zu Unrecht, wie sich Jahre später in einem Wiederaufnahmeverfahren herausstellte.


Starfriseur ließ Sohn ans Haar

BERLIN: Der Berliner Promifriseur Shan Rahimkhan (48) hat nach eigener Aussage in der Corona-Zwangspause «viele unmoralische Angebote» bekommen, Kunden illegal die Haare zu schneiden. Er habe immer abgelehnt, sagte Rahimkhan der Deutschen Presse-Agentur. Auch bei sich selbst war er demnach konsequent und verzichtete auf Profis. Sein 13 Jahre alter Sohn durfte ran. Das ging schief: «Ich hab' ihm falsche Aufsätze gegeben, und dann hatte ich ganz rasierte Haare.» Die Friseure in Deutschland dürfen am 1. März wieder öffnen, nach Branchenangaben wird der Ansturm riesig sein.


Mark Forster hat ein Lied für die Maus geschrieben

KÖLN: Sänger Mark Forster hat der Maus zu deren 50. Geburtstag ein Lied geschrieben. Es heißt «Ich frag die Maus», wie der Westdeutsche Rundfunk am Montag in Köln mitteilte. Forster, Jahrgang 1983, ist mit der Maus aufgewachsen: «Mein Papa, meine Schwester und ich haben «Die Sendung mit der Maus» geguckt», erzählt der Sänger. «Das war so ein kleines Ritual bei uns.» Veröffentlicht wird der Song am Freitag (26. Februar). Live will Forster den Maus-Song in der Geburtstagsshow «Frag doch mal die Maus» am 6. März um 20.15 Uhr in der ARD präsentieren.


Miley Cyrus hat einen Hund aus dem Tierheim adoptiert

LOS ANGELES: US-Sängerin Miley Cyrus hat nach eigenen Angaben einen Pitbull aus dem Tierheim adoptiert. Ihren neuen Hund namens «Angel» präsentierte die 28-Jährige am Montag auf Instagram. «Das Stigma und die Stereotypen, die Pitbulls umgeben, zerreißen mich. Diese Rasse ist unvergleichlich liebevoll», schrieb Cyrus. Wie beim Menschen sei die Erziehung entscheidender als das Naturell. Sie sei Hals über Kopf verliebt und es sei ziemlich cool, einen «Engel» an der Leine zu haben. Vor knapp zwei Monaten war Cyrus' frühere Hündin, ein geretteter Pit-Mix namens Mary Jane, gestorben. Sie sei sich sicher, dass Mary Jane sie mit ihrem neuen Familien-Mitglied zusammengebracht habe, schrieb Cyrus weiter.


Enkelsohn William über Prinz Philip: «Es geht ihm okay»

LONDON: Der britische Prinz William (38) hat sich am Montag über den Gesundheitszustand seines Opas, Prinz Philip, geäußert. «Es geht ihm okay, er steht unter Beobachtung», sagte der Zweite in der britischen Thronfolge über den 99 Jahre alten Mann von Königin Elizabeth II. (94) zu Journalisten und zwinkerte. Philip war vor einer knappen Woche ins Krankenhaus gebracht worden - nach Angaben des Palastes in London eine reine Vorsichtsmaßnahme. Woran der Herzog von Edinburgh leidet, blieb Privatsache. Der Aufenthalt soll jedoch nicht im Zusammenhang mit Corona stehen.


Enkelsohn William über Prinz Philip: «Es geht ihm okay»

LONDON: Der britische Prinz William (38) hat sich am Montag über den Gesundheitszustand seines Opas, Prinz Philip, geäußert. «Es geht ihm okay, er steht unter Beobachtung», sagte der Zweite in der britischen Thronfolge über den 99 Jahre alten Mann von Königin Elizabeth II. (94) zu Journalisten und zwinkerte. William war zu Besuch in einem Impfzentrum in der Grafschaft Norfolk.

Philip war vor einer knappen Woche ins Krankenhaus gebracht worden - nach Angaben des Palastes in London eine reine Vorsichtsmaßnahme. Woran der Herzog von Edinburgh leidet, blieb Privatsache. Der Aufenthalt soll jedoch nicht im Zusammenhang mit Corona stehen. Die Queen und ihr Mann hatten beide im Januar bereits eine erste Corona-Impfung erhalten.

Am Wochenende hatte Prinz Charles (72) seinen Vater im Krankenhaus besucht. Der Thronfolger hatte dafür einen weiten Weg von seinem Landsitz in der Nähe von Bristol auf sich genommen. Berichten zufolge hatten sich die beiden mehrere Monate lang nicht gesehen.


Unbekannte Briefe: Hitler war stark von seinem Vater geprägt

WIEN: Adolf Hitler ist nach Überzeugung eines Forschers viel stärker von seinem Vater geprägt worden als bisher bekannt. Der Zollbeamte Alois Hitler (1837-1903) habe ähnlich wie sein Sohn seine Bildung als Autodidakt und sich selbst maßlos überschätzt, sagt der Wirtschaftshistoriker Roman Sandgruber unter Berufung auf neue Quellen. Er stützt sich dabei auf 31 bisher unbekannte Briefe von Alois im Umfang von rund 35 Schreibmaschinenseiten an den Verkäufer seines Bauernhofs. «Sein Vater wollte immer ein gelehrter Herren-Bauer sein, der besser ist als andere», so Sandgruber. Dabei hatte Alois Hitler keinerlei praktische Erfahrungen.

Sandgruber nimmt in seinem am Montag erschienenen Buch «Hitlers Vater. Wie der Sohn zum Diktator wurde» auch eine Neubewertung des Antisemitismus von Adolf Hitler (1889-1945) vor. Die 60-seitige, 1943 verfasste Urfassung eines Buchs von Hitlers Jugendfreund August Kubizek lege nahe, dass Hitler schon in seinen Jugendjahren in Linz massive antijüdische Einstellungen entwickelte. In dieser Urfassung widerspreche Kubizek ausdrücklich der Version von Hitler, der laut «Mein Kampf» erst in seinen Jahren in Wien zum Antisemiten geworden sei. «Dabei ist er schon zwei Monate nach der Ankunft in Wien einem Antisemiten-Club beigetreten», so Sandgruber.


Kubanische Musiker solidarisieren sich mit Dissidenten

HAVANNA: Mit ihrem Lied «Patria y Vida» (Vaterland und Leben) haben sich mehrere bekannte kubanische Musiker mit der Dissidentenbewegung San Isidro solidarisiert und damit den Zorn der kommunistischen Regierung auf sich gezogen. Auf der Videoplattform Youtube kommt der Song der Künstler Descemer Bueno, Yotuel Romero und dem Duo Gente de Zona auf mittlerweile über eine Million Aufrufe. Vor allem Gente de la Zona sind auch international bekannt und haben bereits mit Enrique Iglesias, Jennifer Lopez und Marc Anthony zusammengearbeitet.

Die Musiker stellen ihr «Patria y Vida» gegen das berühmte Zitat «Patria o Muerte» (Vaterland oder Tod) von Revolutionsführer Fidel Castro. Im Lied heißt es weiter: «Keine Lügen mehr. Das Volk fordert Freiheit.» Die Musiker wollen mit dem Lied die Bewegung San Isidro aus Intellektuellen und Künstlern unterstützen, die sich seit 2018 gegen die strenge Kontrolle des kulturellen Lebens auf der sozialistischen Karibikinsel richtet.

Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Konflikt Ende vergangenen Jahres, als die Polizei in das Haus des Rappers Denis Solís eindrang und der Musiker wegen Widerstands zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. «Sie haben unsere Tür eingetreten, sie haben unseren Tempel besudelt, aber die Welt weiß, dass die Bewegung San Isidro weiter aufrecht steht», heißt es nun in dem Lied «Patria y Vida».

Die kubanische Regierung verurteilte die Solidaritätsbekundung der populären Musiker. Die Parteizeitung «Granma» bezeichnete den Song am Freitag als einen Angriff auf die Souveränität Kubas und tituliert die Künstler als Ratten. Staatspräsident Miguel Díaz-Canel kritisierte die Musiker auf Twitter und schrieb: «Vaterland oder Tod. Wir werden siegen.»


Jim Carrey: Werde keine politischen Karikaturen mehr veröffentlichen

LOS ANGELES: Komiker Jim Carrey hat angekündigt, keine politischen Cartoons mehr zu veröffentlichen. «In den letzten vier Jahren habe ich, neben anderen Verpflichtungen, beträchtliche Anstrengungen in diese Sammlung politischer Protestkarikaturen gesteckt», schrieb der 59-Jährige in einem Statement, das er bei Twitter verlinkte. Aber etwas sage ihm, dass es Zeit sei, den Social-Media-Hammer ruhen zu lassen. Damit spielte er offensichtlich auf die Ende Januar zu Ende gegangene Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump an. In seinen Cartoons hatte er etwa Trumps Umgang mit dem Coronavirus kritisiert.


Sänger Ne-Yo freut sich auf sein fünftes Kind

LOS ANGELES: US-Sänger Ne-Yo hat bekanntgegeben, dass seine Ehefrau Crystal Renay Smith (35) wieder schwanger ist. «Überglücklich zu verkünden. Die Familie erweitert sich», schrieb der Musiker auf Instagram zu einem Video, auf dem er den Bauch seiner Frau streichelt. Der 41 Jahre alte Sänger, der mit bürgerlichem Namen Shaffer Chimere Smith heißt, ergänzte die Hashtags #Nummer5 und #Fünftesundletztes. Es ist das dritte gemeinsame Kind des Paares und das fünfte für Ne-Yo. Smith und Renay sind bereits Eltern von Shaffer Chimere Jr. (5) und Roman Alexander-Raj (2). Ne-Yo ist auch Vater von Tochter Madilyn Grace (10) Sohn Mason Evan (9) aus einer früheren Beziehung.


Senta Berger: Lieber Suppe kochen statt Boxen sehen

MÜNCHEN: Die Schauspielerin Senta Berger (79) hat mit dem Boxsport schon einige Erfahrungen gesammelt - auch wenn sie das eigentlich nicht will. «Ich hasse Boxen - schwierig in einer Familie, die sich morgens um 4.00 Uhr wecken lässt, um irgendwelche Boxkämpfe aus Amerika oder Afrika zu sehen», sagte die 79-Jährige, die mit dem Filmemacher Michael Verhoeven verheiratet ist und mit ihm zwei Söhne hat. «Mir wird erklärt, Boxen sei ein «Strategiesport».» Verstehen könne sie das nicht. «Meine Rolle bleibt also, morgens Kaffee oder Suppe zu kochen», bekannte sie im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.

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