Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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Prinzessin Anne feiert 72. Geburtstag: Glückwünsche der Royals

LONDON: Zum ihrem 72. Geburtstag hat Queen-Tochter Prinzessin Anne am Montag Glückwünsche aus der Königsfamilie erhalten. Auf dem Twitter-Account des Buckingham-Palasts, auf dem auch offizielle Mitteilungen von Königin Elizabeth II. (96) verbreitet werden, war ein Foto der Princess Royal - so ihr offizieller Titel - zu sehen mit violettem Sommerhut. Dazu der Wunsch, sie möge einen «very happy birthday» haben. Ebenfalls Glückwünsche kamen von Prinz William und Herzogin Kate (beide 40). Auf deren Twitter-Account war zudem noch ein Geburtstagstorten-Emoji zu sehen.

Anne ist das zweitälteste Kind der Queen. Sie ist aber selbst schon längst Großmutter. Ihre beiden Kinder Zara Tindall (41) und Peter Phillips (44) stammen aus erster Ehe mit dem ehemaligen Reitsportler Mark Phillips. Anne ist inzwischen jedoch bereits seit 26 Jahren mit dem Marineoffizier Timothy Laurence verheiratet.


«Pferdeflüsterer»-Autor Nicholas Evans gestorben

LONDON: Der Autor des Erfolgsromans «Der Pferdeflüsterer», Nicholas Evans, ist tot. Das gab die Agentur United Agents in London bekannt. In einer Mitteilung, die der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag, hieß es, der Brite sei bereits am vergangenen Dienstag (9. August) überraschend an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Er wurde 72 Jahre alt.

Sein 1995 erschienener Debütroman «Der Pferdeflüsterer» («The Horse Whisperer») wurde in 40 Sprachen übersetzt und landete in 20 Ländern auf Platz eins der Bestsellerliste. Insgesamt gingen 15 Millionen Exemplare davon über den Ladentisch. Das Buch war zudem Grundlage für den gleichnamigen Film mit US-Schauspieler und Regisseur Robert Redford in der Hauptrolle.

Der in der englischen Grafschaft Worcestershire geborene Evans hatte vor seiner Karriere als Schriftsteller als Journalist gearbeitet. Auch mit seinen vier weiteren Romanen hatte er Erfolg.

Einen Schicksalsschlag mussten er und seine Frau Charlotte verkraften, als sie 2008 eine schwere Pilzvergiftung erlitten. Beide benötigten daraufhin eine Nierentransplantation. Evans hinterlässt neben seiner Frau auch die vier gemeinsamen Kinder.


Italiens Film-Diva Lollobrigida will für Senat kandidieren

ROM: Mit 95 Jahren will die italienische Film-Diva Gina Lollobrigida bei der kommenden Parlamentswahl am 25. September für den Senat kandidieren. «Ich war es einfach Leid, die Politiker untereinander streiten zu hören, ohne jemals zur Sache zu kommen», sagte sie im Interview des «Corriere della Sera» (Montag). «Italien steht schlecht da, ich will etwas Gutes und Positives tun», erklärte die berühmte Schauspielerin aus «Der Glöckner von Notre Dame» (1956), «Fanfan, der Husar» (1952) oder «Die Schönen der Nacht» (1952) weiter.

Lollobrigida will auf der Kandidatenliste antreten, die unter anderem zur kommunistischen Partei und weiteren Splitterparteien gehört. Solange es um das Wohl Italiens ginge, wolle sie mit allen zusammenarbeiten, sagte die Kino-Ikone. Vor ihrer Entscheidung, zu kandidieren, sprach sie nach eigenen Worten noch mit ihrem Anwalt Antonio Ingroia. Lollobrigida hat einen Vormund, den ihr ein Gericht nach einem jahrelangen Familienstreit zuwies, und darf deshalb nicht über ihr Vermögen entscheiden.

Der Weltstar und einstiges Sexsymbol versuchte es schon 1999 mit einer politischen Laufbahn. Lollobrigida kandidierte damals für das EU-Parlament, verfehlte aber deutlich die nötige Stimmenanzahl. «Das war eine Erfahrung. Im Leben kann man verlieren und man kann gewinnen», sagte sie dazu im Interview.

Die Menschen in Italien sollen am 25. September ein neues Parlament wählen, weil die Regierung von Mario Draghi Ende Juli zerfiel. Staatschef Sergio Mattarella löste daraufhin die Parlamentskammern auf und leitete die vorgezogene Wahl ein. Draghi ist noch geschäftsführend im Amt. In aktuellen Umfragen liegt der Mitte-Rechts-Block um die postfaschistischen Fratelli d'Italia, die rechte Lega und die konservative Forza Italia vorn.


Mitschnitt von Bushido und Ex-Manager im Prozess abgespielt

BERLIN: Nach mehrfacher Verschiebung wird im Prozess gegen den Ex-Geschäftspartner von Rapper Bushido eine Audiodatei angehört, die während des Prozesse aufgetaucht war. Das Tondokument soll heimlich bei einem für das Verfahren entscheidenden Treffen des Musikers und seines Ex-Managers, einem Berliner Clanchef, am 18. Januar 2018 angefertigt worden sein. Die knapp zweistündige Datei liegt dem Landgericht Berlin seit Februar vor und ist verschriftlicht worden. Am Montag wurde der Mitschnitt im Beisein von Bushido im Gerichtssaal abgespielt. Die Anklage gegen den 46 Jahre alten Clanchef Arafat A.-Ch. und drei seiner Brüder lautet unter anderem auf Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Untreue. Aus Sicht der Verteidiger des Clanchefs und seiner Brüder widerlegt die Tondatei die Darstellung von Bushido. Der Anwalt des Musikers zweifelt jedoch die Echtheit des Tondokuments an.


Harald Schmidt lebt lieber in Köln als in London

KÖLN: Harald Schmidt verspürt kein Bedürfnis, jemals aus Köln wegzuziehen. «Ich fühle mich sehr, sehr wohl in Köln, denn Köln ist eine unanstrengende Stadt», sagte der in Nürtingen bei Stuttgart aufgewachsene Entertainer der Deutschen Presse-Agentur. In Metropolen wie London und Paris bräuchte er drei mal so viel Geld, um seinen Kölner Lebensstandard aufrechterhalten zu können. «Wenn Sie in London das Geld nicht haben, dann ist es unfassbar anstrengend.» Und man wohne dann auch nicht in den Vierteln, die wirklich reizvoll seien. Dazu komme: «Ich habe hier natürlich ein Supernetz von Ärzten, von allen. Jeder Taxifahrer weiß, wo ich wohne.» Die Familie wolle sowieso nicht mehr weg. Auch verkehrstechnisch sei Köln günstig gelegen mit zwei ICE-Bahnhöfen und den nahen Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt/Main.


Prinz Harry und Herzogin Meghan kommen nach Deutschland

LONDON/DÜSSELDORF: Der britische Prinz Harry (37) und seine Frau Herzogin Meghan (41) kommen am 6. September nach Deutschland. Das bestätigte eine Sprecherin der beiden am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Nach dpa-Informationen wird das Paar an einer Veranstaltung zu den Invictus Games in Düsseldorf teilnehmen. Das inzwischen im US-Bundesstaat Kalifornien lebende Paar werde in Europa einige Wohltätigkeitsorganisationen besuchen, die ihnen besonders am Herzen liegen, hieß es in einer Mitteilung. Darunter sei auch ein Event in Deutschland am 6. September im Vorfeld der Invictus Games, die kommendes Jahr in Düsseldorf ausgetragen werden sollen. Tags zuvor werden die Royals in der englischen Stadt Manchester erwartet. Am 8. September geht es dann nochmals nach Großbritannien. Die beiden seien «hocherfreut», so die Mitteilung.


Maria Furtwängler und Hubert Burda haben sich getrennt

MÜNCHEN/OFFENBURG: Die Schauspielerin Maria Furtwängler (55) und der Verleger Hubert Burda (82) haben nach mehr als 30 Jahren Ehe ihre Trennung bekanntgegeben. Das teilte die Sprecherin von Maria Furtwängler am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. In einer Erklärung im Namen der Eheleute, die der dpa vorliegt, heißt es: «Maria Furtwängler und Hubert Burda gehen bereits seit geraumer Zeit getrennte Wege. Sie sind einander, auch angesichts der beiden gemeinsamen Kinder, freundschaftlich und familiär verbunden und werden dies auch in Zukunft so handhaben.» Darüber hinaus machte das Paar in der Angelegenheit keine weiteren Einzelheiten öffentlich. Die beiden Eheleute haben zusammen eine Tochter und einen Sohn: Elisabeth Furtwängler (30) ist Musikerin, ihr Bruder Jacob Burda (32) ist als Digitalunternehmer tätig.


Iran weist Verstrickung in Angriff auf Salman Rushdie zurück

TEHERAN: Nach dem Messerangriff auf den Schriftsteller Salman Rushdie hat der Iran jegliche Verstrickung in die Tat zurückgewiesen. «Es gibt keine Verbindung zwischen dem Iran und dem Täter», sagte Außenamtssprecher Nasser Kanaani am Montag, wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete. Rushdie habe mit seinem Werk nicht nur den Iran, sondern Muslime weltweit beleidigt, sagte Kanaani «Rushdie selbst ist für den Anschlag verantwortlich.»

Der britisch-indische Autor war am Freitag bei einer Veranstaltung im Westen des US-Bundesstaats New York von einem Mann angegriffen worden und wird seitdem in einem Krankenhaus behandelt. Rushdie wird seit Jahrzehnten von religiösen Fanatikern verfolgt, zu dem Angriff hat die Polizei aber noch kein Tatmotiv bestätigt.

Neben dem mutmaßlichen Täter Hadi Matar steht zunehmend auch die iranische Führung in der internationalen Kritik. Wegen Rushdies Werks «Die satanischen Verse» aus dem Jahr 1988 hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini zur Tötung des Autors aufgerufen. Er warf Rushdie vor, in seinem Roman den Islam, den Propheten und den Koran beleidigt zu haben.


Kevin McKidd: Neue «Grey's Anatomy»-Staffel kehrt zu Wurzeln zurück

BERLIN: «Grey's Anatomy»-Star Kevin McKidd hat einen Ausblick auf die neue Staffel des Ärztedramas gegeben. «Wir haben diese tolle Gruppe neuer Assistenzärzte, brillante, junge, dynamische Schauspieler, die wirklich leidenschaftlich sind», wurde der 49-Jährige von dem Promi-Portal «People» am Sonntag zitiert. «Es ist fast so, als würden wir zurück an den Anfang gehen, wenn das Sinn macht.» In der allerersten Folge der Serie wurden die Stars Ellen Pompeo, Christina Yang und T. R. Knight ebenfalls als Assistenzärzte eingeführt. «Wir machen das irgendwie wieder. Und es ist sehr aufregend zu spüren, dass wir alle ein Teil davon sind», sagte McKidd, der seit der fünften Staffel den Chirurg Owen Hunt spielt. Schauspieler James Pickens Jr. (in der Serie Richard Webber) postete vergangene Woche ein Foto bei Instagram mit den neuen Praktikanten. Dem «People»-Bericht zufolge soll die 19. Staffel von «Grey's Anatomy» im Oktober auf dem US-Sender «ABC» ausgestrahlt werden.


«Spider-Man» Tom Holland will Pause von Instagram und Twitter nehmen

BERLIN: Der britische Schauspieler Tom Holland («Spider-Man: No Way Home») nimmt eigenen Worten zufolge eine Auszeit von Instagram und Twitter. «Ich habe eine Pause von den sozialen Medien eingelegt, um meine geistige Gesundheit zu schützen, weil ich Instagram und Twitter als zu stimulierend und überwältigend empfinde», sagte der 26-Jährige in einem Instagram-Video, das er am Sonntag veröffentlichte. Demnach gerate er in eine Spirale, wenn er online Dinge über sich lese. «Und das ist letztlich sehr schädlich für meinen geistigen Zustand.» Seine Pause unterbrach Holland demnach aber nun, um Werbung für eine Wohltätigkeitsorganisation zu machen.

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