Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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«Dein Danny» - John Travolta trauert um Olivia Newton-John

LOS ANGELES: In dem gefeierten Musicalfilm «Grease» spielten John Travolta und Olivia Newton-John 1978 das High-School-Paar Danny und Sandy. Nach dem Krebstod von Newton-John am Montag mit 73 Jahren trauert Travolta (68) nun um seine frühere Filmpartnerin. «Meine liebste Olivia, du hast all unsere Leben so viel besser gemacht», schrieb der Schauspieler auf Instagram. «Dein Einfluss war unglaublich. Ich liebe dich so sehr». Travolta unterzeichnete sein Posting mit «Dein Danny, dein John!».

Die britisch-australische Schauspielerin und Sängerin («Physical») war nach Mitteilung ihres Mannes am Montag (Ortszeit) in Kalifornien gestorben. Sie litt seit Jahrzehnten an Krebs.

Als blond gelockte Sandy in «Grease» (1978) hatte sie Travolta in der Rolle des rebellischen Danny - mit Schmalzlocke und Koteletten - den Kopf verdreht. Das Musical um Romanzen und Freundschaften von Highschool-Schülern in den 1950er Jahren war ein Welthit.


Bericht: Queen macht Abstriche an Programm bei Schottland-Aufenthalt

ABERDEEN: Die britische Königin Elizabeth II. (96) wird einem Bericht zufolge in diesem Jahr nicht wie gewohnt öffentlich mit einer Ehrengarde auf ihrem schottischen Landsitz Balmoral empfangen. Das meldete die Nachrichtenagentur PA am Montag unter Berufung auf Palastkreise. Demnach soll das für Dienstag geplante Zeremoniell, bei dem die Queen üblicherweise eine Ehrengarde abschreitet, in diesem Jahr «aus Bequemlichkeit» innerhalb der Palastmauern stattfinden.

Die Monarchin hat seit vergangenem Herbst immer wieder mit Mobilitätsproblemen zu kämpfen und sagte seitdem etliche Termine ab. Sie benutzt inzwischen regelmäßig einen Gehstock.

Die Queen verbringt die Sommermonate stets im etwas kühleren Schottland, nimmt von dort aber auch Verpflichtungen wahr.


Dänischer Rundfunk: Lars von Trier ist an Parkinson erkrankt

KOPENHAGEN: Bei dem dänischen Filmemacher Lars von Trier (66) ist eine Parkinson-Erkrankung diagnostiziert worden.

Das berichtete der dänische Rundfunk DR am Montag unter Berufung auf von Triers Produktionsfirma Zentropa. Demzufolge ist der Regisseur jedoch trotz der Diagnose in guter Stimmung. Er werde wegen der Symptome behandelt, könne aber die Arbeit an der Mini-Horror-Serie «Riget Exodus» wie geplant fortsetzten. Interviews werde er bis zur Premiere später in diesem Jahr nur noch eingeschränkt geben, so der Bericht.


Prinzessin Beatrice wird 34 - Royale Zukunft ungewiss

LONDON: Die britische Prinzessin Beatrice ist am Montag 34 Jahre alt geworden. Die Queen-Enkelin, die vor knapp einem Jahr zum ersten Mal Mutter geworden war, ist die älteste Tochter von Prinz Andrew und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (beide 62).

Seit Andrew wegen seiner Verstrickung in den Eppstein-Missbrauchsskandal im öffentlichen Leben der Royals keine Rolle mehr spielt, ist auch die zukünftige Position von Beatrice und ihrer jüngeren Schwester Eugenie (32) im Königshaus ungewiss. Berichten zufolge soll Thronfolger Prinz Charles (73), wenn er eines Tages auf dem Thron sitzt, ein verschlanktes Königshaus vorschweben, in dem die beiden Prinzessinnen keine tragende Rolle spielen.

Ihren Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi heiratete Beatrice 2020 während der Pandemie-Beschränkungen in einer Zeremonie im engsten Familienkreis.


Bericht: Ungarns Regierungschef Orban aus Seenot gerettet

SPLIT: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (59) ist während eines Kroatien-Urlaubs nach einem Zeitungsbericht in der Adria aus Seenot gerettet worden. «Sein Schlauchboot war kaputtgegangen, und so habe ich ihn, seine Frau und seinen Leibwächter ans Ufer gebracht», berichtete der Journalist Boris Vrkic der Tageszeitung «Slobodna Dalmacija» (Montag). Dem Blatt, für das er früher selbst gearbeitet hatte, überließ er auch ein Foto, das ihn zusammen mit Orban in seinem Boot zeigt.

Der Vorfall ereignete sich demnach am Wochenende in einer Bucht der Insel Vis. Während der Rettungsaktion sei Orban guter Laune gewesen, führte Vrkic weiter aus. Anschließend habe er ihm ein Fischrestaurant über der Bucht von Rukavac empfohlen. Der rechtspopulistische Regierungschef Orban, der kürzlich auch bei einem Treffen von Anhängern des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Texas auftrat, verbringt seine Sommerurlaube meist in Kroatien am Meer.


Katie Melua tritt schwanger auf - Tournee in Halle fortgesetzt

HALLE: Mit unübersehbarem Babybauch hat Katie Melua (37) ihre Deutschland-Tournee am Freitagabend in Halle (Saale) fortgesetzt.

Die georgisch-britische Sängerin und Songwriterin hatte erst vor wenigen Tagen ihre Schwangerschaft auf Instagram offiziell gemacht. Den ersten Auftritt auf ihrer Tour «A Summer in Germany» hatte sie am Mittwoch in Oranienburg. Weitere Konzerte führen die Musikerin in den kommenden Tagen unter anderem nach Rostock, Görlitz und Bonn. Melua hatte 2004 ihren internationalen Durchbruch gefeiert.


Norwegens König Harald aus dem Krankenhaus entlassen

OSLO: Norwegens König Harald V. (85) ist nach einigen Tagen Aufenthalt aus dem Krankenhaus wieder entlassen worden. Der 85-Jährige sei zu Hause und in guter Verfassung, berichtete der norwegische Sender NRK am Montag unter Berufung auf eine Mitteilung des Königshauses.

Bei dem Monarchen war zuvor eine Infektion nachgewiesen worden, die intravenös mit Antibiotika behandelt werden musste. Sein Zustand galt aber als stabil. Harald V. war am Donnerstag wegen Fiebers ins Osloer Reichskrankenhaus eingeliefert worden, nachdem er jüngst an einer Segel-Weltmeisterschaft auf dem Genfer See teilgenommen hatte.

Das Reichskrankenhaus kennt Harald gut - dort hat er seinen eigenen Arzt, Leibarzt Bjørn Bendz. Anfang 2021 war Harald in dem Krankenhaus erfolgreich am Bein operiert worden. Wenige Monate zuvor war dort bei ihm eine künstliche Herzklappe ausgetauscht worden.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

David Beckham besucht mit Tochter Konzert: «Peinlicher Papa-Moment» (Foto-Archiv)

MIAMI: Das Gefühl, bei den eigenen Kindern nicht unbedingt cool zu wirken, kennt offenbar auch Ex-Fußballstar David Beckham. «Peinlicher Papa-Moment», schrieb der 47-Jährige bei Instagram zu einem kurzen Video, in dem er bei einem Konzert des R&B-Sängers The Weeknd in Miami mitsingen will, dabei aber den Einstieg vergeigt. Er und seine elfjährige Tochter Harper, die aus dem Off zu hören ist, brechen daraufhin beide in Gelächter aus. «Das Timing war etwas daneben, aber wir haben am Ende die Kurve gekriegt und ich habe Harper Seven zum Lachen gebracht», schrieb der Brite. In einem weiteren Clip singt seine Tochter strahlend und deutlich textsicherer mit und mimt dabei Beckhams Kommentar zufolge die Bewegungen ihres Vaters: «Sie macht den Papa beim Tanzen nach und ist dabei so süß.» Ein weiteres Foto zeigt, dass der Brite und seine Tochter The Weeknd auch hinter der Bühne treffen konnten. Der kanadische Musiker reagierte auf Beckhams Post mit einem Herzen.


Leute kompakt

Popsängerin Vanessa Mai schaut schon zurück - Autobiografie mit 30 (Foto-Archiv - Meldung lief auch im Ressort Kultur)

BACKNANG: Für eine erste Bilanz ist es nie zu früh, wird sich Popsängerin Vanessa Mai gedacht haben. Im Alter von gerade einmal 30 Jahren veröffentlicht die Künstlerin aus dem württembergischen Backnang im November ihre Autobiografie. «Es wurde so krass viel geschrieben und jetzt dachte ich mir, ist es an der Zeit, dass ich mal schreibe», sagte die Sängerin, Schauspielerin und Influencerin. Unter dem Titel «I do it Mai way» wolle sie ihre ganze Geschichte offenlegen, verspricht sie ihren Fans. Allerdings habe auch ihr der Ausflug ins Autorinnenleben einen Gewinn gebracht: «Das Buch zu schreiben war sehr reflektierend für mich», sagt Vanessa Mai der Deutschen Presse-Agentur. «Es tut gut, alles mal aufzuschreiben, eine Abrechnung wird es aber nicht sein.» Mit ihrem Buch wolle sie niemanden «anpinkeln», wie sie sagt. «Aber solch eine Geschichte bin ich glaube ich meinen Fans schuldig. Sie wollen auch viel verstehen. Und das werden sie dann auch», verspricht Mai, deren achtes Studioalbum «Metamorphose» am 12. August erscheint.


«Nope»-Star Daniel Kaluuya: Langeweile ist Grund für Ufo-Interesse (Foto-Archiv)

BERLIN: Der britische Oscar-Preisträger Daniel Kaluuya (33, «Judas and the Black Messiah») erklärt sich das menschliche Interesse an außerirdischem Leben mit Langeweile. «Uns stellt so schnell nichts mehr zufrieden. Wir kümmern uns kaum noch um uns, unsere Familie und Freunde, sondern fragen ständig, was es sonst noch geben könnte», sagte Kaluuya der Deutschen Presse-Agentur. Die Menschheit wolle immer mehr und mehr. «Außerdem glaube ich, dass wir eine Art Eroberungs-Gen in uns tragen.» Der Schauspieler spielt die Hauptrolle im Horror-Streifen «Nope» von US-Regisseur Jordan Peele (43, «Wir»), der am Donnerstag in den deutschen Kinos anläuft. Darin bedroht ein mysteriöses Ufo über einer Pferderanch das dort lebende Geschwister-Paar. Kaluuya konnte wegen der Dreharbeiten nicht an der Fortsetzung des Marvel-Superheldenfilms «Black Panther» mitwirken, in dem er den Sicherheitschef W'Kabi spielte.


Henning Baum über Bundeswehr-Dreh: Flug im Jet war das Anstrengendste

BERLIN: Schauspieler Henning Baum («Der letzte Bulle») hat für RTL eine Reportage über die Bundeswehr gedreht, er persönlich hat aber als junger Mensch Zivildienst geleistet. «Insofern war die Dokumentation eine Premiere für mich», sagte der 49-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Allerdings habe ich fast zwei Jahre im Rettungsdienst gedient - die Erfahrungen waren ebenfalls sehr eindrücklich. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mit sehr viel Respekt und Dankbarkeit aus dieser Zeit gegangen bin. Ein unglaublich wertvoller Knochenjob, der jedem Bürger zugute kommt.» Die Reportage «Einsatz für Henning Baum» läuft am Donnerstag um 20.15 Uhr bei RTL.

Für den Film hat Baum vier Monate bei der Bundeswehr verbracht. Er nutzte die Gelegenheit, mit den Militärbeschäftigten zu sprechen. «Das ist immer besser, als über sie zu sprechen. Beim Bund habe ich sehr aufgeräumte Menschen kennengelernt, hatte sehr kompetente Ausbilder und konnte an motivierenden Trainings und Unterrichtsstunden teilnehmen. Der Jetflug war eine unglaubliche, körperliche Belastungsprobe, sowas konnte ich mir vorher nicht vorstellen», erinnerte sich der Schauspieler. Ansonsten habe er die Zeit bei der Bundeswehr aber nicht als strapaziös empfunden.

Zum Stellenwert von Polizei und Bundeswehr in der Gesellschaft meinte Baum: «Meinem Eindruck nach schätzen die meisten Bürger sowohl Polizei als auch die Bundeswehr.» Nicht zuletzt durch den Krieg in der Ukraine trete die Bundeswehr mehr ins Bewusstsein der Menschen. «Ich denke, dass die meisten Bürger grundsätzlich wertschätzen, wenn Menschen sich entscheiden, Polizist zu werden oder bei der Bundeswehr zu dienen. Das entspricht auch den Erfahrungen, die ich im Rahmen der Dreharbeiten zur Polizei-Dokumentation im letzten Jahr gemacht habe.»


Anke Engelke: Ich bin eine verkappte Lehrerin (Foto-Archiv)

BERLIN: Die Schauspielerin Anke Engelke hat nach eigenen Worten nie den Berufswunsch Komödiantin gehabt. «Ich habe beim Hörfunk angefangen und habe dort gelernt, Journalistin zu sein. Meine erste große Kinorolle war hochtragisch», sagte die 56-Jährige in einem Interview von t-online. Als sie zur Sat.1-Comedysendung «Wochenshow» gekommen sei, sei sie bereits 30 Jahre alt gewesen. «Man hat mich ursprünglich als Nachrichtensprecherin besetzt. Die haben dann gedacht: Moment mal, jetzt haben wir hier eine Frau, dann kann die doch auch in dem Sketch mitspielen. Ich bin aber nie angetreten, um lustig zu sein, und Komödiantin war auch nie mein Berufswunsch.» Eigentlich habe sie Lehrerin werden wollen, sagte Engelke. «Ich habe auch Lehramt studiert. In meiner Familie war niemand Lehrer:in. Ich finde es spannend, wo das bei mir herkommt. Bis heute halte ich mich für eine verkappte Lehrerin. Ich habe das Studium leider nicht abgeschlossen.» Nach den Zwischenprüfungen habe sie sich entscheiden müssen.


Auch die Stadt Newcastle will Eurovision Song Contest ausrichten

NEWCASTLE: Nach mehreren anderen britischen Städten geht auch die nordostenglische Stadt Newcastle ins Rennen um die Ausrichtung des Eurovision Song Contests im kommenden Jahr. Der Wettbewerb sei eine einmalige Gelegenheit und habe enormes Potenzial, mehr Besucher nach Newcastle zu locken und die dortige Wirtschaft zu stärken, hieß es von den Vertretern der Stadt am Montag.

Großbritannien wird 2023 als Gastgeberland für den Eurovision Song Contest anstelle der Ukraine einspringen, die in diesem Jahr in Turin mit dem Kalush Orchestra den Wettbewerb gewonnen hat. Aus Sicherheitsgründen kann der nächste ESC jedoch nicht im Siegerland gefeiert werden. Großbritannien bot als Zweitplatzierter die Ausrichtung an. Es ist bereits das neunte Mal, dass der ESC im Vereinigten Königreich stattfinden wird. Die Briten sind schon häufiger als Ausrichter eingesprungen.

Mehrere britische Städte haben bereits ihre Bewerbung angekündigt. Außer der Hauptstadt London wollen auch Manchester, Liverpool, Leeds und Sheffield sowie die schottischen Großstädte Glasgow und Aberdeen ins Rennen gehen. Die Entscheidung fällt die European Broadcasting Union (EBU) gemeinsam mit der BBC. Der Sender will am 12. August eine Shortlist der Städte bekanntgeben, die in die engere Auswahl kommen. Eine finale Entscheidung soll im Herbst getroffen werden.


Heavy-Metal-Festival in Wacken für 2023 nach fünf Stunden ausverkauft

WACKEN: Bereits fünf Stunden nach dem Start des Vorverkaufs für das Heavy-Metal-Festival in Wacken 2023 sind alle 80.000 Tickets verkauft gewesen. Dies teilte der Veranstalter des Wacken Open Air (W:O:A) am Montagmorgen mit. Der Verkauf sei am Sonntag um 20.00 Uhr gestartet, bereits nach fünf Stunden sei die gesetzte Marke von 80.000 Tickets erreicht worden. Ein Restkontingent an Karten wird den Angaben zufolge noch für die offiziellen Reisepartner des W:O:A zurückgehalten.

Das Festival findet im kommenden Jahr zum 32. Mal statt, vom 2. August bis zum 5. August. Erstmals soll es vier Tage dauern. Angekündigt ist unter anderem die britische Band Iron Maiden.

Das diesjährige Wacken Open Air (W:O:A) war in der Nacht zu Sonntag zu Ende gegangen. Rund 83.400 Fans haben hier zu Konzerten unter anderem von Metal-Größen wie Judas Priest, Slipknot und Powerwolf gefeiert.

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