Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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Belgien gibt über 1000 Jahre alte Maya-Maske an Guatemala zurück

BRÜSSEL/GUATEMALA-STADT: Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat Belgien eine über 1000 Jahre alte Maske des Maya-Volkes an Guatemala zurückgegeben. Der guatemaltekische Botschafter nahm das aus Jade gefertigte Artefakt am Montag in Brüssel entgegen, wie das Außenministerium des mittelamerikanischen Landes mitteilte. Die Maske zeigt Chac, den Regengott der Maya, und stammt aus der Spätklassik zwischen 600 und 900 nach Christus.

Das Stück war nach Angaben der guatemaltekischen Regierung illegal außer Landes gebracht und 2008 in Brüssel konfisziert worden. Nach einem rund zwölf Jahre andauernden Rechtsstreit hatte ein belgisches Gericht zuletzt die Rückgabe an Guatemala angeordnet.


Britische königliche Paläste streichen mehr Stellen

LONDON: Die Corona-Pandemie zwingt die britischen Royals weiter zum Sparen: Wegen fehlender Einnahmen sind nach Angaben der königlichen Paläste knapp 150 weitere Stellen gefährdet. Mit «tiefem Bedauern» müsse man mitteilen, dass 86 Vollzeitstellen - und damit 145 Betroffene - infolge der Pandemie ihre Jobs verlieren könnten, hieß es in einer Mitteilung der Historic Royal Palaces von Montag.

Die Stiftung verwaltet neben dem Tower of London etwa den Kensington-Palast und den Kew-Palast und hat bislang mehr als 1100 Beschäftigte. Die finanziellen Mittel der Stiftung lagen den Angaben zufolge mit zehn Millionen Pfund (umgerechnet rund 10,8 Millionen Euro) in diesem Jahr fast 90 Prozent unter den Erwartungen, da viele Veranstaltungen ausfielen und Eintrittsgelder ausblieben.

Zuvor waren bereits Stellenstreichungen beim Royal Collection Trust bekannt geworden, der weitere Schlösser und Kunstwerke im Besitz der britischen Royals verwaltet, unter anderem den Buckingham-Palast. Bis zu 300 der 600 Hausangestellten der Queen könnten Medienberichten zufolge von den Maßnahmen betroffen sein.


Jury gibt Endauswahl für Buchpreis bekannt

FRANKFURT/MAIN: In vier Wochen wird der Deutsche Buchpreis vergeben - ab diesem Dienstag (10.00 Uhr) steht die Endauswahl fest. Die sogenannte Shortlist umfasst sechs Titel. Eine Jury wählt sie aus den 20 Büchern aus, die seit August auf der Longlist stehen.

Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen Autoren der Shortlist jeweils 2500 Euro. Der Sieger wird am 12. Oktober in Frankfurt verkündet - diesmal per Livestream. Im Vorjahr war Sa?a Stani?ics Roman «Herkunft» ausgezeichnet worden.

Auf der Longlist 2020 stehen bekannte Namen wie Robert Seethaler, Frank Witzel, Leif Randt, Thomas Hettche oder Bov Bjerg. Es sind aber auch Debüts junger Autoren dabei und eher experimentelle Werke.


Roxettes Per Gessle veröffentlicht neues Album

STOCKHOLM: Knapp ein Jahr nach dem Tod seiner Roxette-Bandpartnerin Marie Fredriksson veröffentlicht der schwedische Musiker Per Gessle ein neues Album. Wie der 61-Jährige am Montag auf Instagram und Twitter schrieb, wird es «Gammal kärlek rostar aldrig» heißen - auf Deutsch übersetzt heißt das so viel wie «Alte Liebe rostet nie». Das Album wird demnach am 6. November veröffentlicht. Bereits an diesem Freitag soll die erste Single-Auskopplung «Nypon och ljung» herauskommen.

Fredriksson war am 9. Dezember 2019 nach langem Kampf gegen Krebs gestorben. Mit ihr hatte Gessle seit Mitte der 80er Jahre das Pop-Duo Roxette gebildet. Die beiden Schweden feierten mit Liedern wie «The Look», «Listen To Your Heart» und «It Must Have Been Love» Welterfolge. Knapp drei Monate nach Fredrikssons Tod hatte Gessle die Ballade «Around The Corner (The Comfort Song)» veröffentlicht, in der er sich von seiner langjährigen Musikpartnerin verabschiedet hatte.


André Schürrle macht Podcast für «GQ»

MÜNCHEN: Der frühere Fußballnationalspieler André Schürrle (29) geht unter die Podcaster. Zusammen mit einem Redakteur der Männer-Style-Magazinmarke «GQ» und jeweiligen Experten will er in einer Podcast-Reihe Themen der Business-Welt wie sogenanntes New Leadership diskutieren. «Zum Einen höre ich gern privat Podcasts und finde das Medium an sich sehr spannend», sagte Schürrle laut Mitteilung. Zum Anderen investiere er in Start-ups und lasse sich gern von anderen Unternehmern inspirieren, meinte der Sportler. Die neue Podcast-Reihe «GQ - Nice am Stil» startet am Dienstag (15.9.). Wöchentlich erscheint immer dienstags eine neue Folge (ab Oktober dienstags und donnerstags).


Neymar erhebt Rassismus-Vorwurf gegen Gegenspieler

PARIS: Turbulente Rückkehr von Neymar ins Team von Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain: Der brasilianische Superstar ist nach seiner Pause wegen einer Corona-Infektion mit einer Roten Karte wegen einer Tätlichkeit gegen seinen Gegenspieler Alvaro Gonzalez vom Platz geflogen. Anschließend erhob er Rassismus-Vorwürfe gegen den Spanier. Schon während des Spiels der Elf von Trainer Thomas Tuchel gegen Olympique Marseille hatte er sich laut Nachrichtenagentur AFP beim Schiedsrichter über Gonzalez beklagt. Mehrfach habe er «Rassismus, nein» gesagt und auf Gonzalez gezeigt.


Prozess gegen Clanchef unterbrochen - Fortsetzung am 30. September

BERLIN: Der Prozess gegen einen bekannten Clanchef und drei seiner Brüder am Landgericht Berlin ist am Montag nach wenigen Minuten unterbrochen werden. Die Verhandlung werde am 30. September fortgesetzt, sagte der Vorsitzende Richter. Dann werde die Zeugenbefragung des Rappers Bushido fortgesetzt. Der Richter gab einem Antrag der Verteidigung auf Unterbrechung statt. Zum Inhalt sagte Gerichtssprecherin Lisa Jani am Rande des Prozesses, der Mutter der Angeklagten gehe es sehr schlecht.


Berlusconi nach Corona-Infektion aus dem Krankenhaus entlassen

MAILAND: Italiens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi ist nach seiner Corona-Infektion aus dem Krankenhaus entlassen worden. «Danke, dass ich hier sein darf. Es war die gefährlichste Prüfung meines Lebens», sagte der 83-Jährige nach dem Verlassen der Klinik San Raffaele in Mailand am Montag. Berlusconi trug Anzug und Krawatte und einen Mund-Nasen-Schutz, winkte seinen Anhängern zu und gab eine kurze Erklärung ab. «Auch dieses Mal bin ich davongekommen», sagte der Oppositionspolitiker. Berlusconi wurde wegen seiner Infektion mit dem Virus insgesamt zehn Tage im Krankenhaus behandelt.


Pater Anselm Grün: Es ist eine «außergewöhnlich schwierige Zeit»

MÜNSTERSCHWARZACH: Die Corona-Pandemie ist nach Ansicht von Benediktinerpater Anselm Grün (75) für die Menschen extrem herausfordernd. «Für die Gesellschaft ist es sicherlich eine außergewöhnlich schwierige Zeit, weil die Fundamente erschüttert werden», sagte Grün der Deutschen Presse-Agentur. Dazu gehörten die «Planbarkeit des Lebens, der Austausch miteinander und die Sicherheit in der Arbeit». Stattdessen gebe es jetzt Angst vor der Zukunft und vor der Krankheit. Umso wichtiger sei da, auch «eine spirituelle Antwort» zu geben, sagte der Bestsellerautor in der Abtei Münsterschwarzach. «Ich versuche, jetzt mehr zu schreiben, auch in Facebook und bei Instagram, dass die Menschen Anregungen bekommen», sagte Grün.


(Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

MÜNCHEN: Hape Kerkeling und Michael Bully Herbig sind ab 17. Dezember gemeinsam in der schwarzhumorigen Komödie «Der Boandlkramer und die ewige Liebe» im Kino zu sehen. Der Film über den personifizierten Tod ist die letzte Regiearbeit von Joseph Vilsmaier, der am 11. Februar mit 81 Jahren gestorben ist. Der Boandlkramer (Herbig) verliebt sich darin in Gefi (Hannah Herzsprung). In seiner Not sucht er Rat und Hilfe beim Teufel (Kerkeling) und sorgt damit für gewaltiges Chaos.


Wolfgang Bahro trägt privat gern Monokel Foto - aktuell und Foto - Archiv

BERLIN/KÖLN: Schauspieler Wolfgang Bahro, bekannt und berühmt als Bösewicht Jo Gerner aus der RTL-Serie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten», trägt privat gern Monokel. «Ich fand ein Monokel schon immer toll. Bereits in der Schule habe ich mir eins aus Spaß gebastelt und getragen. Das brachte mir den Spitznamen «Der Baron» ein», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Später habe sich die Sehhilfe auch als sehr sinnvoll herausgestellt. «Ich habe zwei unterschiedliche Augenstärken: Mit dem einen Auge kann ich gut weit sehen, mit dem anderen kann ich gut lesen.» Er brauche also nur eine Unterstützung für ein Auge.

«Der Boandlkramer und die ewige Liebe» vor Weihnachten im Kino


Kelly Clarkson über Ehe-Aus: «Leben wie ein Müllcontainer»

LOS ANGELES: Die amerikanische Sängerin Kelly Clarkson (38) hatte nach eigenen Worten eine schwere Zeit, nachdem sie im Juni die Scheidung von ihrem Mann Brandon Blackstock eingereicht hat. «Mein Leben war ein bisschen wie ein Müllcontainer», sagte die Grammy-Gewinnerin über ihre vergangenen Monate in einem Interview in der «Sunday Today»-Show. «Es ist das schlimmste Erlebnis für alle Beteiligten.» Sie habe sich mit Freunden unterhalten, die bereits eine Scheidung durchgemacht hätten. «Ich weiß nicht, wie Menschen das überstehen, ohne irgendeine Art Ventil zu haben.» Clarkson und Blackstock sind rund sieben Jahre verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder.

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