Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

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Ranking: Sloterdijk wichtigster Intellektueller - Drosten auf Rang 18

BERLIN: Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk belegt in einem Ranking der Zeitschrift «Cicero» zu den wichtigsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum den ersten Platz. Höchstplatzierter Neueinsteiger ist der in der Corona-Pandemie bekanntgewordene Berliner Virologe Christian Drosten auf Rang 18, wie die Zeitschrift am Mittwoch mitteilte.

Sloterdijk liegt vor dem österreichischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Peter Handke (Platz 2) und dem deutschen Philosophen Jürgen Habermas (Platz 3). Es folgen die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek auf Platz 4 sowie der Ökonom Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, auf Platz 5.

Die «Cicero»-Liste der «500 wichtigsten Intellektuellen» erscheint alle drei Jahre und soll den geistigen Einfluss der deutschsprachigen Intellektuellen abbilden. Die Erhebung basiert den Angaben zufolge auf der Präsenz in den 160 wichtigsten deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften.


Helene Fischer über Olympia-Song: Hoffe, dass er Glück bringt

BERLIN: Helene Fischers Lied «Jetzt oder nie» ist der ARD-Olympia-Song - und die Sängerin selbst hofft auf einen Glückseffekt für die Athleten in Peking. «Ich erinnere mich an viele Momente meiner Karriere, in denen es auch für mich «jetzt oder nie» geheißen hat. Meist habe ich mich für «jetzt» entschieden und bin damit gut gefahren», sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hoffe, dass mein Song unseren Athletinnen und Athleten in Peking genauso viel Glück bringt, wie ich selbst mit ihm verbinde.» «Jetzt oder nie» ist auf Fischers Album «Rausch», das im Oktober veröffentlicht wurde, zu hören. Das Lied werde nun die Zuschauer durch die Olympischen Winterspiele in der ARD begleiten, teilte der Sender mit. Die Winterspiele werden am 4. Februar in Peking eröffnet.


Leguizamo kritisiert Missachtung schwarzer Latinos in Filmen

LOS ANGELES: Der kolumbianisch-amerikanische Schauspieler John Leguizamo («Encanto») hat die Benachteiligung schwarzer Latinos in der Filmbranche angeprangert. «Ich habe die Sonne gemieden, damit ich arbeiten konnte», sagte der 57-Jährige im Gespräch der neuen Interviewreihe «Seen» der Oscar-Akademie. «Alle anderen Latinos, die es so weit gebracht haben - viele von ihnen waren sehr hellhäutig. Was ist mit all den Afro-Latinos und der Großzahl der indigenen Latinos passiert?» Auch wünsche er sich bessere, facettenreichere Rollen für Latinos, erklärte Leguizamo. «Nicht nur sind wir unsichtbar, wir werden auch, wenn wir gesehen werden, negativ dargestellt.» Er sehe aber positive Entwicklungen und eine wachsende Sensibilität, die vor allem durch die Black-Lives-Matter-Bewegung angestoßen worden sei.


Das gab's noch nie im Dschungelcamp: Die Prüfung fällt aus

BERLIN: Das hat es so noch nie gegeben: RTL hat seinen Dschungelcampern eine Prüfung erlassen und ihnen die Höchstpunktzahl ohne jede Gegenleistung geschenkt. Grund war zu starker Wind am Austragungsort, einem sehr tiefen Canyon in Südafrika. «Tatsächlich ist es das erste Mal in der Geschichte des Dschungelcamps, dass es in einer Sendung keine Prüfung gibt», teilte RTL in der Nacht zu Mittwoch mit. «Ausgefallene Challenges wurden bislang immer nachgeholt, es fanden Ersatzprüfungen statt oder die Kandidaten sind aus freien Stücken nicht angetreten.» Jetzt also Neuland. Modestar Harald Glööckler und Reality-Sternchen Linda Nobat hatten antreten müssen, um von einem Trampolin aus in ein Netz zu springen, das vertikal über einem Abgrund hing. Bei der Prüfung «Stars am Abgrund» zeigten beide Kandidaten trotz Sicherungsgeschirr sichtlich Nervosität. Glööckler leidet nach eigenen Angaben unter Höhenangst.


Dragqueen Olivia Jones will nicht mehr neben Papst Benedikt stehen

HAMBURG: Vor einigen Jahren hatte Dragqueen Olivia Jones sich noch gewünscht, dass ihre Figur im Hamburger Wachsfigurenkabinett Panoptikum «als Toleranzprobe» neben der des emeritierten Papstes Benedikt XVI. aufgestellt wird. Nun will sie lieber Abstand halten. Sie wünsche sich vom Panoptikum einen symbolischen Schritt, schrieb Jones am Dienstag auf Facebook: «Die Garantie, dass meine Wachsfigur doch nie neben der von Papst Benedikt aufgestellt wird. Ich hatte mir 2014 ja noch einen Platz daneben gewünscht. Als Toleranzprobe. Ich zieh den Wunsch zurück, möchte lieber in guter Gesellschaft stehen. Ist zufällig noch ein Platz neben Udo Lindenberg frei?» Den Wunsch dürfte das Wachsfigurenkabinett Jones wohl erfüllen: «Zum Glück steht Olivia Jones sowieso schon ganz weit entfernt vom Papst, für uns also kein Verrücken von Figuren notwendig», hieß es am Mittwoch auf der Panoptikum-Facebookseite.


Helene Fischer über Olympia-Song: Hoffe, dass er Glück bringt

BERLIN: Helene Fischers Lied «Jetzt oder nie» ist der ARD-Olympia-Song - und die Sängerin selbst hofft auf einen Glückseffekt für die Athleten in Peking. «Ich erinnere mich an viele Momente meiner Karriere, in denen es auch für mich «jetzt oder nie» geheißen hat. Meist habe ich mich für «jetzt» entschieden und bin damit gut gefahren», sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hoffe, dass mein Song unseren Athletinnen und Athleten in Peking genauso viel Glück bringt, wie ich selbst mit ihm verbinde.» «Jetzt oder nie» ist auf Fischers Album «Rausch», das im Oktober veröffentlich wurde, zu hören. Das Lied werde nun die Zuschauer durch die Olympischen Winterspiele in der ARD begleiten, teilte der Sender mit. Die Winterspiele werden am 4. Februar in Peking eröffnet.


Hardy Krüger Jr.: «Papa, Du warst ein echter Glückspilz»

MÜNCHEN: Schauspieler Hardy Krüger jr. (53) hat seinen kürzlich gestorbenen Vater als Visionär gerühmt. «Die wenigen Jahre, die wir gemeinsam dieses Leben gelebt haben, haben uns alle sehr geprägt», schrieb er in einem Abschiedsbrief in der Illustrierten «Bunte» (Donnerstag). Seinen Vater, den kürzlich im Alter von 93 Jahren gestorbenen Schauspieler Hardy Krüger («Einer kam durch», «Der Flug des Phoenix»), bezeichnete er als «Visionär mit großen Ideen». Der Senior sei «ein Mensch mit Weitblick und Verstand» gewesen. Der aktuellen «Gala» (Donnerstag) sagte Hardy Krüger jr.: «Ja, natürlich habe ich mir als Kind gewünscht, mein Vater wäre öfters da gewesen.» Aber er freue sich darüber, «was für ein bewegtes, intensives Leben er führen konnte. Papa, Du warst ein echter «Glückspilz».»


Krasinski holt Carell vor die Kamera - Projekt mit «Traumbesetzung»

LOS ANGELES/BERLIN: Fast zehn Jahre nach Ende der gemeinsamen Serie «The Office» planen John Krasinski (42, «A Quiet Place») und Steve Carell (59) ein neues gemeinsames Projekt. Die Produktionsfirma Paramount Pictures schrieb am Dienstag auf Twitter, dass Carell neben Darstellern wie Ryan Reynolds und dem neunjährigen Alan Kim («Minari») in Krasinkis Film «If» mitspielen wird. Der Regisseur teilte Bilder der Darsteller und bezeichnete sie als seine «Traumbesetzung». Laut Branchenmagazin «Deadline» handelt der geplante Film von «der Reise eines Kindes, seine Fantasie wiederzuentdecken». Wie das «People»-Magazin berichtete, ist dies die erste Zusammenarbeit von Krasinski und Carell seit dem Ende ihrer gemeinsamen Sitcom «The Office» im Jahr 2013. Die US-Version des britischen Originals war von 2005 an ausgestrahlt worden und lief über neun Staffeln.


Javier Bardem: Als «Bond-Girl» in Daniel Craigs Geburtstagskuchen

LOS ANGELES: Der spanische Top-Schauspieler Javier Bardem (52) ist für James-Bond-Darsteller Daniel Craig (53) mal als Frau verkleidet aus dem Geburtstagskuchen gesprungen. «Ich sollte an dem Abend das Bond-Girl sein, und, oh mein Gott, das war ich», sagte Bardem im Gespräch des Magazins «Variety» mit Craig. Als Überraschungsgast habe er seinem britischen Kollegen ein Geburtstagsständchen gesungen, erzählte Bardem weiter. «Ich sang «Happy Birthday To You» in meiner besten Marilyn Monroe-Imitation.» Craig lachte bei der Erinnerung daran. Die beiden Schauspieler hatten in dem Bond-Film «Skyfall» (2012) als Widersacher gemeinsam vor der Kamera gestanden.


«Pitch Perfect» kommt als TV-Serie zurück - mit Deutschem Flula Borg

LOS ANGELES: Der deutsche Schauspieler und Komiker Flula Borg (39) baut seine Hollywood-Karriere weiter aus. Der gebürtige Erlanger wird seine frühere Rolle aus der Musikkomödie «Pitch Perfect 2» nun in einer Fernsehserie fortführen. «hallo mama i am homing come!!!», witzelte Borg am Dienstag in gespielt schlechtem Englisch auf Instagram. Er freue sich so darauf, wieder mit Adam Devine (38) und Elizabeth Banks (47) zu arbeiten. Dazu verlinkte der Komiker einen Bericht des Branchenportals «Deadline.com» über das Projekt. Der Streaming-Dienst Peacock hatte die Serie im vorigen Herbst mit Hauptdarsteller Adam Devine bestellt. Der US-Komiker schlüpft erneut in seine «Pitch Perfect»-Rolle als Bumper Allen, ein Sänger, der nach Hochs und Tiefs nun sein Glück in Deutschland versucht. Borg, der in «Pitch Perfect 2» den verbissenen Sänger Pieter Krämer der fiktiven Gruppe Das Sound Machine mimte, wird nach dem Scheitern seiner Gesangskarriere nun zum Musik-Manager. Sein einziger Klient ist Bumper Allen, den er nach Berlin holt.


Mila Kunis und Demi Moore in Werbespot - «haben viel gemeinsam»

LOS ANGELES: Die Schauspielerinnen Mila Kunis (38) und Demi Moore (59) beweisen in einem Werbespot mit Blick auf ihr verquicktes Liebesleben viel Humor. In dem am Dienstag veröffentlichten Clip des US-Telekommunikationsriesen AT&T stehen sich Kunis und Moore bei einer Highschool-Feier gegenüber, auf der die «am meisten bewunderte» Ex-Schülerin geehrt werden soll. Beide hoffen auf die Auszeichnung, doch der Preis geht stattdessen an eine Ehemalige mit der schnellsten Internet-Verbindung. «Ich hatte keine Ahnung, dass wir auf derselben Highschool waren», sagt Moore zu Kunis, um den peinlichen Moment zu überspielen. «Wir haben viel gemeinsam», kontert Kunis vielsagend, bevor beide von der Bühne verwiesen werden. Der Witz liegt darin, dass Kunis («Black Swan») mit Schauspieler Ashton Kutcher (43), dem Ex-Ehemann von Moore («Enthüllung») verheiratet ist. Tatsächlich besuchten die Schauspielerinnen auch dieselbe Schule in West Hollywood, mit mehr als 20 Jahren Abstand, wie Kunis laut «Entertainment Tonight» erzählte.


Peter Dinklage kritisiert «Snow White»-Remake - Disney reagiert

LOS ANGELES: Die Walt Disney Studios haben auf scharfe Kritik des kleinwüchsigen US-Schauspielers Peter Dinklage (52) an einem Schneewittchen-Remake reagiert. Der 1,35 Meter große «Game of Thrones»-Star hatte am Montag im Podcast «WTF with Marc Maron» dem geplanten «Snow White»-Projekt Scheinheiligkeit vorgeworfen. Das Studio habe stolz herausgestellt, eine Latina-Schauspielerin als Schneewittchen zu casten und sich damit fortschrittlich zu zeigen - «aber dann machen sie immer noch die verdammt rückständige Story über sieben Zwerge, die zusammen in einer Höhle leben?», lamentierte Dinklage in dem Interview. Sie wollten es vermeiden, negative Klischees von dem Original-Zeichentrickfilm zu bestärken, teilte das Disney-Studio am Dienstag laut «Hollywood Reporter» mit. Die sieben Figuren würden anders dargestellt werden, hieß es in der Stellungnahme. Sie würden sich auch mit Vertretern der Kleinwüchsigen-Gemeinschaft beraten.


US-Model Nicky Hilton erwartet ihr drittes Kind

LOS ANGELES: US-Model Nicky Hilton (38) und ihr Mann James Rothschild (37) erwarten nach Angaben eines Sprechers ihr drittes Kind. Das Baby soll Ende des Sommers zur Welt kommen, berichteten «People.com» und andere US-Portale am Dienstag unter Berufung auf Hiltons Sprecher. Sie sind bereits Eltern der Töchter Lily Grace Victoria (5) und Theodora 'Teddy' Marilyn (4). Die jüngere Schwester von Paris Hilton (40) und Ur-Enkelin des Hotelgründers Conrad Hilton hatte 2015 den britischen Banker Rothschild geheiratet. Die Hochzeit wurde im Londoner Kensington-Palast gefeiert. Hilton hatte bereits eine Kurzehe mit einer Blitzscheidung hinter sich: Nach drei Monaten war ihre 2004 in Las Vegas geschlossene Ehe mit dem Finanzberater Todd Meister annulliert worden.

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