Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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Polizei: Waffe von Alec Baldwin am Set enthielt scharfe Munition

SANTA FE: Die Waffe, die der Schauspieler Alec Baldwin am Set des Westerns «Rust» benutzt hat, enthielt nach Angaben der Polizei scharfe Munition. Dies gaben die Ermittler am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Santa Fe (US-Bundesstaat New Mexico) bekannt. Das abgegebene Projektil konnte sichergestellt werden, sagte Sheriff Adan Mendoza. Es gebe Hinweise, dass sich noch mehr scharfe Munition am Set befand. Dazu seien aber weitere Untersuchungen nötig.

Die Ermittler hätten bei der Durchsuchung des Drehorts 600 Beweismittel-Stücke sichergestellt, darunter drei Waffen und Munition. Die Untersuchungen dauerten an, sagte Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies. Es sei zu früh, um über eine mögliche Anklage zu entscheiden. Alle Beteiligten, darunter Baldwin, würden mit der Polizei kooperieren.

Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten auf einer Filmranch in New Mexico war am vorigen Donnerstag die 42 Jahre alte Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt worden. Der Hauptdarsteller und Produzent Baldwin (63) hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Regisseur Joel Souza (48) wurde bei dem Zwischenfall an der Schulter verletzt, konnte das Krankenhaus aber wenig später wieder verlassen.


Europas Kulturhauptstadt Esch stellt Programm für 2022 vor

ESCH/ALZETTE: Knapp vier Monate vor dem Start stellt Esch das Programm als Kulturhauptstadt Europas für 2022 vor. Geplant sind rund 160 Projekte mit mehr als 2000 Events, die im Süden Luxemburgs und im angrenzenden Frankreich grenzüberschreitend über die Bühne gehen sollen. Unter dem Motto «Remix Culture» sind neben der Stadt Esch zehn umliegende Luxemburger Gemeinden und acht französische Gemeinden der Kommunalverwaltung in Audun-le-Tiche mit im Boot.

Das europäische Kulturhauptstadt-Projekt Esch2022 will die kulturelle Vielfalt einer vom Erzbergbau geprägten Region vorstellen, in der der europäische Gedanke gegenwärtig ist. Esch an der Alzette zählt rund 36.000 Einwohner aus 120 Ländern. Losgehen soll das Programm am 22. Februar 2022, die feierliche Eröffnung ist am 26. Februar 2022.

1995 und 2007 trug Luxemburgs Hauptstadt den Titel Kulturhauptstadt Europas. In 2022 sind zwei weitere Städte in Europa dabei: Kaunas in Litauen und Novi Sad in Serbien.


Deutschland ehrt NS-Verfolgte mit Konzert in Prager Staatsoper

PRAG: Mit einem Konzert zu Ehren von NS-Verfolgten hat Deutschland in Tschechien ein Zeichen der Versöhnung gesetzt. In der Staatsoper in Prag erklangen am Mittwoch Werke von Pavel Haas, Viktor Ullmann und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Eingeladen waren mehr als 600 Überlebende des nationalsozialistischen Terrors während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg sowie deren Angehörige und Vertreter der Gesellschaft.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wandte sich mit einem Video-Grußwort an die Besucher. «Trotz des Leids und der Gräuel, die Sie erleben mussten, (...) haben Sie uns die Hand gereicht zur Versöhnung», sagte er. Unter den Gästen war die 82-jährige Alena Stankova, deren Eltern sich in der Region um Pilsen (Plzen) an einer Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime beteiligt hatten. «Ich habe als Kind drei fröhliche Jahre verbracht, ehe meine Eltern ermordet wurden», berichtete sie.

Das Konzert fand im Rahmen des deutsch-tschechischen Kulturprojekts «Musica non grata» statt, das an im Nationalsozialismus verfolgte Komponisten erinnert. Zugleich veröffentlichte der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds eine Publikation mit bewegenden Erinnerungen von 22 NS-Überlebenden. «Jede dieser menschlichen Geschichten hätte einen ganzen Roman verdient», sagte die Schriftstellerin Radka Denemarkova bei der Buchpräsentation. Porträts des Fotografen Karel Cudlin runden die zweisprachige Veröffentlichung mit dem Titel «Als wäre das alles gestern geschehen» ab.


Queen sagt Reise zur Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow ab (Foto-Archiv)

WINDSOR/GLASGOW: Queen Elizabeth II. (95) hat ihren geplanten Besuch bei der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow in der kommenden Woche abgesagt. «Ihre Majestät hat mit Bedauern entschieden, dass sie doch nicht nach Glasgow reisen wird, um am Montag an einem Empfang bei der COP26 teilzunehmen», teilte der Buckingham-Palast am Dienstagabend mit. Die Königin sei enttäuscht, werde aber eine Videobotschaft senden. Nach einer ärztlich verordneten Pause hatte die Queen am Dienstag wieder erste virtuelle Termine auf Schloss Windsor absolviert. In der vergangenen Woche hatte die Monarchin eine Reise nach Nordirland abgesagt und für medizinische Tests eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Danach legte sie einige Ruhetage ein und wartete auf Ergebnisse.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Astronaut Maurer in Cape Canaveral - Bald der 600. Mensch im All (Foto-aktuell)

CAPE CANAVERAL: Wenige Tage vor seinem geplanten Start zur Internationalen Raumstation ISS ist der deutsche Esa-Astronaut Matthias Maurer am Weltraumbahnhof Cape Canaveral angekommen. Maurer und seine drei Nasa-Kollegen Thomas Marshburn, Raja Chari und Kayla Barron stiegen am Dienstag - gekleidet in blaue Anzüge und mit Schutzmasken - aus einem kleinen Flugzeug auf dem Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Florida. Sie wurden von Mitarbeitern der US-Raumfahrtbehörde, der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa und des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX mit Applaus empfangen. «Ich bin sehr aufgeregt, dass ich vor meinem ersten Flug ins All stehe», sagte Maurer bei einer kurzen Pressekonferenz nach der Ankunft. Der Start der sogenannten «Crew-3» ist für den 31. Oktober um 2.21 Uhr Ortszeit (7.21 Uhr MEZ) geplant. Maurer wäre der zwölfte Deutsche im All - und der vierte Deutsche auf der ISS. Mit den vier Astronauten würde die Zahl der je ins All geflogenen Menschen auf über 600 steigen, teilte die Nasa mit.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Hollywoodstar Reynolds besucht seinen Fußballclub - und der verliert (Foto-Archiv)

MAIDENHEAD: Zum ersten Mal hat Schauspieler Ryan Reynolds ein Spiel seines walisischen Fußballvereins AFC Wrexham angeschaut - doch er hat der Mannschaft kein Glück gebracht. Das Team verlor am Dienstagabend im Fünftligaduell bei Maidenhead United in Unterzahl 2:3. «Fußball ist atemberaubend, herzzerreißend, wunderschön, in null komma nix wird die Seele betäubt, ist böse und schön, und ich werde nie wieder schlafen», schrieb der 45-jährige Hollywood-Star («The Voices») in der Nacht zum Mittwoch bei Instagram. Der in Kanada geborene Reynolds hatte den walisischen Club, der aber im englischen Ligensystem spielt, gemeinsam mit seinem Schauspielkollegen Rob McElhenny vor knapp einem Jahr erworben. Die beiden verfolgten das Spiel in der Stadt Maidenhead westlich von London Seite an Seite auf der Tribüne.


Leute kompakt

Emma Watson: Hinter der Kamera zu stehen, ist ermächtigend (Foto-Archiv - Meldung lief auch im Ressort Kultur)

LONDON: Schauspielerin Emma Watson (31) erwägt offenbar den Dreh eigener Filme. «Hinter der Kamera zu stehen und zu lernen, wie es funktioniert, ist das Ermächtigendste, was ich im Lockdown gelernt habe», schrieb die Britin («Little Women», «Harry Potter») in der Nacht zum Mittwoch bei Instagram. «Als junge Frau dachte ich immer, das Glamouröseste und Aufregendste wäre, die «Muse» von jemandem zu sein», so Watson weiter. «Und natürlich sind wir Frauen inspirierend... aber wow, es ist etwas anderes, seine eigene Geschichte und die anderer Leute erzählen zu können.» In rund zwölf Stunden sammelte das Bild in dem sozialen Netzwerk mehr als 2,2 Millionen Likes. Auch Prominente begrüßten die Nachricht. Schauspielerin Reese Witherspoon (45) kommentierte: «Yes!! Ich liebe dies. Auf geht's E!»


Fürstin Charlène von Monaco fliegt zurück zu ihrer Familie (Foto-Archiv)

JOHANNESBURG: Die nach Gesundheitsproblemen und einer komplizierten Operation monatelang in Südafrika festsitzende Fürstin Charlène von Monaco kann bald wieder zu ihrer Familie zurückkommen. «Sie wird in den kommenden zwei Wochen zurückkehren», sagte die Sprecherin ihrer Stiftung, Chantell Wittstock, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Johannesburg. Zu Jahresbeginn war sie in das Land am Südzipfel Afrikas gereist, um den Kampf gegen die Nashorn-Wilderei zu unterstützen. Örtlichen Medien hatte sie berichtet, ein vor ihrer Reise durchgeführter kieferchirurgischer Eingriff habe ihre Rückkehr hinausgezögert. Beim Fliegen in großer Höhe könne sie den Ohrendruck nicht ausgleichen. Der Langzeitaufenthalt der Fürstin in Südafrika hatte Spekulationen zu einer möglichen Trennung von Fürst Albert II. sowie zu einer möglichen Rückkehr der Fürstin in ihre alte Heimat genährt. Charlène (43) beteuerte dagegen immer wieder in Interviews, wie sehr sie ihren Gatten und vor allem auch die Kinder vermisse.


Emma Watson: Hinter der Kamera zu stehen, ist ermächtigend

LONDON: Schauspielerin Emma Watson (31) erwägt offenbar den Dreh eigener Filme. «Hinter der Kamera zu stehen und zu lernen, wie es funktioniert, ist das Ermächtigendste, was ich im Lockdown gelernt habe», schrieb die Britin («Little Women», «Harry Potter») in der Nacht zum Mittwoch bei Instagram. «Als junge Frau dachte ich immer, das Glamouröseste und Aufregendste wäre, die «Muse» von jemandem zu sein», so Watson weiter. «Und natürlich sind wir Frauen inspirierend... aber wow, es ist etwas anderes, seine eigene Geschichte und die anderer Leute erzählen zu können.» Dazu zeigte sie ein Bild von sich mit einer Videokamera.

Ihre Fans nahmen den Eintrag begeistert auf. In rund zwölf Stunden sammelte das Bild in dem sozialen Netzwerk mehr als 2,2 Millionen Likes. Auch Prominente begrüßten die Nachricht. Schauspielerin Reese Witherspoon (45) kommentierte: «Yes!! Ich liebe dies. Auf geht's E!»


«Miss Universe» erstmals mit Kandidatin aus Arabischen Emiraten

TEL AVIV: Bei dem Wettbewerb der «Miss Universe 2021» wird laut den Veranstaltern erstmals eine Kandidatin aus den Vereinigten Arabischen Emiraten teilnehmen. Die Kür werde am 13. Dezember (Beginn 02.00 Uhr deutscher Zeit) aus der israelischen Küstenstadt Eilat übertragen, teilten die Organisatoren der Veranstaltung und das israelische Tourismusministerium am Mittwoch mit. Außerdem werde erstmals seit mehr als vier Jahrzehnten wieder eine Kandidatin aus Marokko dabei sein.

Es werde die 70. «Miss Universe»-Wahl sein, hieß es. Bei der Show werde auch die israelische Sängerin Noa Kirel auftreten.

Mit den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnete Israel im September vergangenen Jahres ein Abkommen über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Ende vergangenen Jahres einigte sich der jüdische Staat auch mit Marokko auf eine Normalisierung der Beziehungen.

Die «Miss Universe 2020» war wegen der Corona-Pandemie erst im Mai in Florida gekrönt worden. Die damals 26-jährige Andrea Meza aus dem mexikanischen Chihuahua gewann den Titel.


Premiere für neuen Rammstein-Song im All - Stück zur ISS geschickt

BERLIN: Der französische Esa-Astronaut Thomas Pesquet hat einen exklusiven Eindruck vom mit Spannung erwarteten neuen Rammstein-Album bekommen. Christoph Schneider, Schlagzeuger der Berliner Band, gab Pesquet während eines Gesprächs ins All eine Hörprobe. «Er war der erste, der sich einen unserer neuen Songs vom kommenden Album anhörte», schrieb Schneider nach dem Anruf auf seiner Instagram-Seite. «Er wurde im Himmel uraufgeführt, was für uns eine Ehre ist.»

Schneider sprach von einem «wahr gewordenen Kindertraum». Der Anruf bei einem Menschen, «der im Himmel lebt», habe wieder einmal bewusst gemacht, «wie klein wir alle im Vergleich zu den Weiten des Universums sind».

Am Sonntag (31. Oktober) soll der deutsche Esa-Astronaut Matthias Maurer zur ISS fliegen. Maurer wäre der zwölfte Deutsche im All - und der vierte Deutsche auf der ISS in rund 400 Kilometern Höhe.


Olivia Munn vor Geburt ihres Kindes: Freue mich auf das Kennenlernen (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Olivia Munn («X-Men: Apocalypse») kann es nach eigenen Worten kaum erwarten, ihr erstes Kind auf die Welt zu bringen. «Ich freue mich einfach auf das Kennenlernen, wer auch immer es ist, und darauf, einen kleinen Menschen in diese Welt zu bringen», sagte die 41-Jährige dem Promiportal «ETonline.com». Der Comedian John Mulaney hatte vergangenen Monat in der «Late Night»-Talkshow mit Seth Meyers bekanntgegeben, dass er und Munn ein Kind erwarten. Laut Mulaney sind die beiden seit Frühjahr dieses Jahres ein Paar.


Fortsetzung von «Dune»-Blockbuster für 2023 angekündigt

LOS ANGELES: Das neue Wüstenspektakel «Dune» des Kanadiers Denis Villeneuve («Blade Runner 2049») wird eine Fortsetzung erhalten. «Wir freuen uns, die Reise fortzusetzen», teilte das Studio Legendary Entertainment am Dienstag auf Twitter mit. «Dune: Part 2» soll im Oktober 2023 in die Kinos kommen. Der erste Teil war vorige Woche in den US-Kinos gestartet und hatte dort am Wochenende auf Anhieb 41 Millionen Dollar eingespielt. Zeitgleich war das Sci-Fi-Spektakel auch beim Streamingdienst HBO Max des Medienkonzerns Warner Media erschienen. In Deutschland war der Film bereits am 16. September gestartet.

Frank Herberts Romanvorlage «Der Wüstenplanet» von 1965 wurde mit einem Riesenbudget und einer Starbesetzung um Timothée Chalamet, Oscar Isaac und Zendaya verfilmt. Im Mittelpunkt steht der Wüstenplanet Arrakis mit der wertvollen Substanz Spice, um die gute und böse Mächte kämpfen.

Es sei für ihn ein «Traum» gewesen, diese Geschichte zu verfilmen. «Dies ist nur der Anfang», teilte Regisseur Villeneuve am Dienstag mit Blick auf die angekündigte Fortsetzung mit. Auch Hauptdarsteller Chalamet und der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer verlinkten den Studio-Tweet über «Dune: Part 2» auf ihren Twitter-Konten. «Gott sei Dank habe ich noch etwas Musik übrig», witzelte Zimmer. Der Oscar-Preisträger hatte den ersten Teil des Films mit drohender Musik unterlegt.


Heidi Klum stimmt mit Gruselszenen auf Halloween ein - keine Party (Foto-Archiv)

LOS ANGELES/NEW YORK: Model Heidi Klum (48) stimmt mit Zombie-Videos und Gruseleffekten schon seit Wochen auf Halloween ein, doch wegen der Corona-Pandemie fällt wohl auch in diesem Jahr ihre traditionelle Kostümfeier aus. Derzeit plane sie keine Halloween-Party, teilte das Management der Deutschen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Schon im Vorjahr war die übliche Feier mit Promi-Gästen in aufwendigen Kostümen ausgefallen, stattdessen hatte Klum am 31. Oktober ein Grusel-Video auf Instagram veröffentlicht, für das sie auch ihre als Mumien verkleideten Kinder sowie Ehemann Tom Kaulitz (32) einspannte. Die Deutsche aus dem karnevalsverrückten Rheinland hat in ihrer US-Wahlheimat zurecht den Ruf als «Queen of Halloween». Ein am Dienstag auf Instagram veröffentlichter Videoclip zeigt die vierfache Mutter beim Dreh vor einer Gruselschloss-Kulisse. Dabei hantiert sie mit scharfen Messern, ein abgetrennter Daumen landet im Essen. 2019 hatte Klum zum 20. Mal ihre traditionelle Halloween-Party geschmissen.

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