Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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ZZ-Top-Bassist Dusty Hill gestorben

HOUSTON: Dusty Hill, Bassist der Rockband ZZ Top, ist tot. «Wir sind traurig über die heutige Nachricht, dass unser Kumpel Dusty Hill zu Hause in Houston, Texas, im Schlaf gestorben ist», teilten die weiteren Bandmitglieder Billy Gibbons und Frank Beard am Mittwoch auf der Webseite von ZZ Top mit. Nähere Informationen gab es zunächst nicht.

ZZ Top wurden im Sommer 1969 in Houston/Texas gegründet. Der kommerzielle Durchbruch gelang 1973 mit «Tres Hombres». Das dritte Studioalbum gilt heute als Klassiker. Sechs Alben veröffentlichen Gibbons, Hill und Beard allein in den 70ern. In Deutschland gaben sie damals vereinzelte Auftritte, in den USA absolvierten sie von 1976 bis 1977 die riesige «World Wide Texas Tour» mit fast 100 Konzerten.


New Yorker Metropolitan Oper soll «komplett geimpftes Haus» werden

NEW YORK: Nach anderthalbjähriger Pause in der Corona-Pandemie will die New Yorker Metropolitan Oper mit dem Start der kommenden Saison im September zum «komplett geimpften Haus» werden. Alle Besucher müssten einen Impf-Nachweis vorlegen, teilten die Betreiber mit. Von Sängern, Orchester- und Chormitgliedern sowie Mitarbeitern werde ebenfalls eine Impfung verlangt. Solange für Kinder unter 12 Jahren noch kein Impfstoff zugelassen sei, dürften diese die Oper nicht betreten.

Dafür soll es dann zum Start der Saison am 27. September keine Kapazitätseinschränkungen im Opernhaus geben, auch Masken sind nicht vorgeschrieben. Gezeigt wird «Fire Shut Up in My Bones» von Terence Blanchard - die erste Oper eines Afroamerikaners, die an der Metropolitan Oper Premiere feiert. Wegen der Corona-Pandemie ist das renommierte Haus in Manhattan seit März 2020 geschlossen.


Auftakt für zweitägiges G20-Treffen der Kulturminister in Rom

ROM: Kulturpolitiker der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) und Organisationsvertreter wollen ab Donnerstag zu einem Gipfel in Italiens Hauptstadt Rom zusammenkommen. Zu Beginn des zweitägigen Treffens ist für Donnerstagabend eine Eröffnungszeremonie im Kolosseum geplant. Italiens Stardirigent Riccardo Muti will zudem im Rahmen des Gipfels ein Konzert im Quirinalspalast leiten. Ab Freitag wollen die Kulturminister dann unter anderem über Kulturförderung, den Schutz von Kulturstätten vor Klimaveränderungen und Digitalisierung sprechen.

Am Ende des Treffens soll dem italienischen Kulturministerium zufolge eine Erklärung geben. Außer den Ministern der Staaten werden auch Vertreter internationaler Organisationen wie der UN-Kulturbehörde Unesco erwartet. Neben Italiens Kulturminister Dario Franceschini ist auch eine Rede von Regierungschef Mario Draghi geplant. Aus Deutschland wird die Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik, Michelle Müntefering, erwartet. Italien hält derzeit den G20-Vorsitz. Ende Oktober ist der große G20-Gipfel in Rom geplant.


Leute kompakt

Ex-Boxer Schulz trennt sich von Ehefrau: «Wir werden Freunde bleiben» (Mit Foto-Archiv)

HAMBURG: Der frühere Profiboxer Axel Schulz hat sich von seiner Ehefrau getrennt. Am Mittwoch wandte sich der 52-Jährige via Facebook an seine Anhänger: «Ich möchte Euch mitteilen, dass Patricia und ich uns schon vor vielen Monaten getrennt haben. Zwei tolle Töchter verbinden uns bis heute. Auch wenn wir kein Paar mehr sind, stehen wir zu unserer Verantwortung für unsere Kinder und uns selbst. Wir werden Freunde bleiben.» Die beiden hatten 2006 in Florida geheiratet. «Wir hatten gemeinsam viele schöne Jahre. Aber es hat nicht sollen sein. Ich werde in der Region bleiben. Im jetzigen Haus werden Patricia und die Kinder wohnen bleiben», sagte Schulz der «Bild»-Zeitung. Die Familie wohnt in Frankfurt (Oder).


Daumen hoch im ZDF: Erste 19-Uhr-«heute» mit Jana Pareigis

MAINZ: Das ZDF-Publikum ist am Dienstag in der 19-Uhr-Ausgabe von «heute» zum ersten Mal von Jana Pareigis begrüßt worden. Ohne Umschweife kam die 40-jährige Journalistin zum Wesentlichen: «Und das sind die wichtigsten Themen heute.» Zum Schluss eines pannenfreien Parforce-Ritts durch die Nachrichten des Tages strahlte die Moderatorin. Den Daumen hoch zeigte ihr nicht nur Sport-Moderationspartner Norbert Lehmann. Auch auf Twitter gab es neben Kritik am Gendern vor allem Applaus: «Starker Auftritt».


Ingo Lenßen: Die Politik wäre nichts für mich (Mit Foto-Produktion vom 27.7.)

BERLIN/BODMAN-LUDWIGSHAFEN: Der aus Scripted-Reality-Sendungen bekannte Anwalt Ingo Lenßen hat keinerlei Ambitionen auf eine Karriere in der Politik. «Nein. Ausgeschlossen. Das wäre nichts für mich. Ich müsste viel zu viele Kompromisse machen», sagte der 60-Jährige, der früher jahrelang mit dem Richter und heutigen Politiker Alexander Hold in einer Gerichtsshow vor der Kamera stand. «Mich in eine Partei einzufügen, ist nicht mein Ding», sagte er. «Ich bin selbstständig und fühle mich da ganz wohl drin.» Lenßen betreibt in der Nähe von Konstanz am Bodensee eine Anwaltspraxis. Vom kommenden Montag an (2. August) sind beim Privatsender Sat.1.100 frische Folgen der Scripted-Reality-Doku «Lenßen übernimmt» zu sehen.


Bericht: Ehemaliger Slipknot-Schlagzeuger Joey Jordison gestorben

WASHINGTON: Der ehemalige Schlagzeuger der Metal-Band Slipknot, Joey Jordison, ist Medienberichten zufolge im Alter von 46 Jahren gestorben. «Wir sind untröstlich, mitteilen zu müssen, dass Joey Jordison, ein produktiver Schlagzeuger, Musiker und Künstler, am 26. Juli 2021 friedlich im Schlaf gestorben ist», zitierte CNN am Dienstag (Ortszeit) aus einem Statement der Familie, das dem US-Sender vorlag. «Joeys Tod hat uns mit leeren Herzen und unbeschreiblicher Trauer zurückgelassen.» Er habe eine «sanfte Persönlichkeit» und ein «riesiges Herz» gehabt. Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht genannt.

Jordison hatte dem Bericht zufolge die Metal-Band im Jahr 1995 im US-Bundesstaat Iowa mitgegründet, die später für ihre provokanten Auftritte in Overalls und Horror-Masken berühmt wurde. 1999 erschien das gleichnamige Album «Slipknot». 2013 wurde bekannt, dass der Drummer und die Band getrennte Wege gingen. Später teilte Jordison mit, an einer Erkrankung des Nervensystems zu leiden. Neben Slipknot war er noch Mitbegründer von Bands wie Scar The Martyr und Sinsaenum.

Zahlreiche Kollegen aus der Musik-Branche nahmen Anteil am Tod des Musikers. Serj Tankian, Sänger der Band System of a Down, nannte Jordison auf Facebook einen «großartigen Schlagzeuger und Menschen». Die Band Metallica postete ein Bild von Jordison mit den Worten «R.I.P. brother...». Slipknot selbst veröffentlichten zunächst ohne Kommentar auf ihrem Twitter-Account ein komplett schwarzes Profilbild.

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