Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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«Game of Thrones»-Star Peter Dinklage in «Cyrano»-Filmmusical

LOS ANGELES: US-Schauspieler Peter Dinklage (51), vor allem durch seine Rolle als Tyrion Lannister in dem Fantasy-Epos «Game of Thrones» bekannt, will als Cyrano de Bergerac auftreten. Der britische Regisseur Joe Wright («Die dunkelste Stunde») soll das geplante Filmmusical für das Studio MGM inszenieren, wie das Branchenblatt «Hollywood Reporter» am Dienstag berichtete. Der Emmy-Preisträger Dinklage verkörperte die literarische Figur bereits 2018 und 2019 auf der Theaterbühne in dem Musical «Cyrano» von Theaterregisseurin Erica Schmidt. Schmidt, die mit Dinklage seit 2005 verheiratet ist, arbeitet bei der Filmversion als Autorin mit.


Sean Penn bestätigt Heirat mit Schauspielerin Leila George

LOS ANGELES: US-Schauspieler Sean Penn (59) hat zum dritten Mal geheiratet. Der Oscar-Preisträger («Mystic River», «Milk») zeigte in der Nacht zum Dienstag in der «Late Night»-Talkshow mit Seth Meyers seinen Ehering und bestätigte jüngste Medienberichte über eine Eheschließung mit der australischen Schauspielerin Leila George (28, «Mortal Engines»). «Wir hatten eine Covid-Hochzeit», erzählte Penn in der Sendung. Bei der Zeremonie am vorigen Donnerstag sei der Standesbeamte virtuell dabei gewesen, während das Paar, Penns Kinder und der Bruder der Braut im eigenen Haus feierten, erklärte der Schauspieler.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Neil Young verklagt Trump-Team wegen Verwendung seiner Songs

LOS ANGELES/NEW YORK: Wegen Verwendung seiner Songs bei einer Ansprache von US-Präsident Donald Trump hat der kanadische Rockstar Neil Young (74) rechtliche Schritte gegen das Trump-Team eingeleitet. In einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung schreibt Young unter anderem, er könne es nicht erlauben, dass seine Musik als «'Titelsong' für eine spalterische, un-amerikanische Kampagne von Ignoranz und Hass» benutzt werde. Der Musiker veröffentlichte die Klageschrift am Dienstag auf seiner Webseite «Neil Young Archives». Sein Anwalt bestätigte der Nachrichtenseite «The Hill», dass die Klage bei einem Bezirksgericht in New York eingereicht wurde.


Richter: Namen von Meghans Freundinnen bleiben vorerst geheim

LONDON: Teilsieg vor Gericht: Herzogin Meghan (39) muss vorerst nicht die Namen von fünf Freundinnen preisgeben, die einem US-Magazin ein Interview gegeben hatten. Möglicherweise sei die Veröffentlichung der Namen aber zu einem späteren Zeitpunkt nötig, sagte ein Richter am Mittwoch in einem laufenden Verfahren in London. Die Frauen hatten die Ex-Schauspielerin im vergangenen Jahr im «People Magazine» als fürsorglich und bodenständig beschrieben - im Gegensatz zu Berichten in einigen Boulevardblättern. Die «Mail on Sunday» hatte damit gedroht, die Namen der Frauen zu veröffentlichen, die zum engsten Kreis der Herzogin gehören sollen. Sie könnten als Zeugen aussagen, argumentierte die Zeitung. Bei der Klage gegen die «Mail on Sunday» geht es eigentlich um einen handgeschriebenen Brief Meghans an ihren Vater, Thomas Markle. Das Blatt hatte das Schreiben in Auszügen veröffentlicht. Die 39-Jährige fühlt sich dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.


«Promi Big Brother»: Kandidatin macht schon vorher Rückzieher

BERLIN/KÖLN: Wenige Tage vor Beginn der Sat.1-Show «Promi Big Brother» hat eine Kandidatin bereits einen Rückzieher gemacht. Soap-Darstellerin Saskia Beecks wird bei der Prominenten-WG gar nicht erst einziehen, wie Sat.1 auf Twitter mitteilte. Für die 32-Jährige rückt Realitysternchen Jenny Frankhauser (27) nach. Die Halbschwester von Daniela Katzenberger hat 2018 beim RTL-Dschungelcamp gewonnen. Der Sender zitierte die «Berlin - Tag & Nacht»-Schauspielerin Beecks mit den Worten: «Ich habe erst im Hotel gemerkt, dass «Promi Big Brother» einfach zu viel für mich gewesen wäre.» Laut Sat.1 gab es so einen Rücktritt vor Showbeginn bisher noch nie. «Promi Big Brother» beginnt an diesem Freitag um 20.15 Uhr.


Doris Schröder-Köpf vor Herz-OP: «Habe ein neues Testament verfasst»

HANNOVER: Vor einer schweren Herz-Operation will die SPD-Politikerin Doris Schröder-Köpf nach eigenen Worten auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein. «Ich habe ein neues Testament verfasst», sagte die 57-Jährige der Zeitschrift «Bunte». Außerdem habe sie einen Testamentsvollstrecker eingesetzt, der ihren drei Kindern zur Seite stehen könne. Die Ex-Frau von Alt-Kanzler Gerhard Schröder (76) werde bald in der Medizinischen Hochschule Hannover operiert, heißt es in dem Bericht. «Die Vorstellung, dass der Brustkorb geöffnet, das Herz stillgelegt und man an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen wird, ist natürlich schon belastend», sagte sie. Während ihrer Zeit im Krankenhaus werden demnach ihr Lebensgefährte, der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (60), und ihr Ex-Mann die Kinder unterstützen.


Barbara Sukowa: Dirndl ist «wunderbar praktisches Kleidungsstück»

MÜNCHEN: Schauspielerin Barbara Sukowa (70) ist stolze Besitzerin eines Dirndls. «Ich habe irgendwie erkannt, ein richtiges Dirndl hat sowas Handfestes, ist ein wunderbar praktisches Kleidungsstück mit der Schürze und hat nichts mit Jodeln zu tun», sagte Sukowa der «Abendzeitung» (Mittwoch) in München. Der Geburtstagswunsch zu ihrem 70. im Februar war auch ein Zeichen von Heimweh nach 25 Jahren in New York: Die Bremerin arbeitete einst am Münchner Residenztheater und erhielt drei Bayerische Filmpreise. Und: «Meine Tante ließ mal durchblicken, dass irgendein Großvater, von dem niemand etwas weiß, ein Bayer gewesen sein soll.»


Iris Berben vor ihrem 70. Geburtstag: «Erotik hört nie auf»

BERLIN: Für Schauspielerin Iris Berben spielt Erotik auch im Alter noch eine Rolle. «Erotik hört nie auf, sie wird nur anders besetzt», sagte sie kurz vor ihrem 70. Geburtstag am 12. August im Interview mit der Zeitschrift «Bunte». Erotik habe dann zu tun mit Klugheit, mit Ironie, mit Selbstverständnis, mit Unsicherheit. Sie selbst schätze all diese Dinge an ihrem Partner Heiko Kiesow, mit dem sie seit 13 Jahren zusammen ist. «Ich wünschte mir, es würde ewig so weitergehen. Ich lebe so gerne», sagte Berben.


Matthias Brandt hat sich in Corona-Pause Musik-Experimenten gewidmet

BERLIN: Schauspieler Matthias Brandt hat die erzwungene Drehpause in der Corona-Krise für Experimente mit Literatur und Musik genutzt. «Mir geht es wie den meisten meiner Kollegen - es ist beruflich keine günstige Zeit. Man kann ihr dennoch positive Seiten abgewinnen», sagte Brandt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) im Telefoninterview. Der 60-Jährige («Polizeiruf 110») verrät: «Mit dem Musiker Jens Thomas erarbeite ich schon seit langem experimentelle literarisch-musikalische Collagen. Jetzt sind wir an einer neuen Geschichte und haben erstmals reichlich Zeit.» Nach ihren Projekten zur Buchvorlage des Hitchcock-Films «Psycho» (1960) und zum Komponisten Robert Schumann (1810-1856) wüssten beide diesmal aber noch nicht, was es am Ende werde.


Disney-Märchen «Mulan» kommt bei Streaming-Dienst heraus

LOS ANGELES: Das Disney-Märchen «Mulan», dessen Kinostart wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben wurde, soll nun statt auf der Leinwand beim Streaming-Service Disney+ erscheinen. Die teure Realverfilmung, basierend auf dem Disney-Trickfilm «Mulan» von 1998, soll ab September bei dem Videodienst zu sehen sein, zum Preis von knapp 30 Dollar, wie der Konzern am Dienstag bekanntgab. In den USA sind wegen der Corona-Krise noch viele Kinos geschlossen. In anderen Märkten, wo Lichtspielhäuser bereits geöffnet haben, könnte der Film auch dort gezeigt werden, hieß es.

Das Abenteuer-Märchen um die chinesische Heldin Hua Mulan sollte eigentlich schon am Ende März in die Kinos kommen. Die Hollywood-Premiere fand Anfang März noch statt, doch dann durchkreuzte der Kino-Shutdown die Pläne. Der Start wurde erst auf Juli, dann weiter auf August geschoben. Zuletzt kündigte Disney Ende Juli einen Aufschub auf unbestimmte Zeit an.

In der rund 200 Millionen Dollar teuren Produktion von der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro spielt die chinesische Schauspielerin Liu Yifei die Hauptrolle. Das 2000 Jahre alte chinesische Volksmärchen «Mulan» erzählt von einem mutigen Mädchen, das aus Liebe zum Vater in den Krieg zieht, als gefeierte Heldin zurückkehrt und auf diesem beschwerlichen Weg zu sich selbst findet.


Leute kompakt

Matthias Brandt hat ein Herz für die Provinz

BERLIN: Schauspieler Matthias Brandt («Polizeiruf 110») hat ein Herz für die Provinz. Bei den Dreharbeiten für den Krimi «Wir wären andere Menschen» (am Donnerstag um 23.15 Uhr im ZDF) hat der dreifache Grimme-Preisträger einige Zeit in einem Dorf zwischen Köln und Bonn verbracht. «Auf jeden Fall finde ich es interessant, von so einer Umgebung zu erzählen», erinnert sich der 60-Jährige. «Schon weil so viel mehr Menschen in der Provinz leben als in großen Städten. Das finde ich darstellenswert.» Er sehe sich weder als ausgesprochenen Stadt- noch als Landmenschen, sagte Brandt, der in der Nähe von Berlin lebt, der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin nicht so ein Heimatmensch. Da bin ich, was Orte angeht, ungebundener.»

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