Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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Sylvester Stallone bei «Creed III» nicht in alter Rolle dabei

LOS ANGELES: Hollywood-Star Sylvester Stallone (74) wird in der Fortsetzung des Boxdramas «Creed II - Rocky's Legacy» nicht mitspielen. Dies bestätigte der Sprecher des Schauspielers dem Branchenblatt «Hollywood Reporter» am Mittwoch. Ein Grund dafür wurde nicht genannt. In «Creed - Rocky's Legacy» (2015) verkörperte Stallone den gealterten Rocky Balboa, der nun als Box-Trainer des jungen Adonis Creed (Michael B. Jordan), Sohn des berühmten Boxers Apollo Creed, im Ring steht. Regie führte Ryan Coogler. Auch in der Fortsetzung 2018 unter der Regie von Steven Caple Jr. spielte der Leinwandveteran mit.

Im März war bekannt geworden, dass «Black Panther»-Star Michael B. Jordan mit der Fortsetzung des Boxdramas sein Regiedebüt geben will. Jordan wird in «Creed III» - wie bereits in den ersten beiden Filmen - auch wieder die Hauptrolle spielen. Der Film soll im November 2022 in die Kinos kommen.


Amanda Gorman als erste Poetin auf dem «Vogue»-Cover

LOS ANGELES: Die junge US-Poetin Amanda Gorman, die im Januar bei der Amtseinführung des US-Präsidenten Joe Biden auftrat, ziert das neue Cover der US-Modeschrift «Vogue». Sie sei die erste Poetin auf dem Titelblatt der Modezeitschrift, schrieb die 23-Jährige am Mittwoch auf Instagram. Dafür sei sie «ewig dankbar». Sie werde bestimmt nicht die letzte Dichterin sein, denn Poesie und Schönheit seien eng miteinander verbunden, führte sie weiter aus.

Auf dem Cover trägt Gorman ein orange-grünes Gewand. Dieser Entwurf des schwarzen Designers Virgil Abloh würde ihre Herkunft ehren, schreibt die Afroamerikanerin. Sie posiert unter anderem in einem rosa Tüllkleid von Alexander McQueen und in gelber Seide. Es sei ein «Traum» gewesen, von Annie Leibovitz fotografiert zu werden, schreibt Gorman.

Die 1998 in Los Angeles geborene Gorman war 2017 von der US-Kongressbibliothek mit dem Titel «National Youth Poet Laureate» geehrt worden. Bei Bidens Amtseinführung trug sie in einem auffällig gelben Mantel, mit rotem Haarreif und starker Gestik ihr dafür verfasstes Werk «The Hill We Climb» vor, in dem sie ihre eigene Lebensgeschichte mit der sozialen Realität Amerikas verwebt.


Salzburger Festspiele für den Sommer erneut zuversichtlich

SALZBURG: Die Salzburger Festspiele wollen erneut der Corona-Krise trotzen. «Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserem erprobten Präventionskonzept plus den seit dem letzten Jahr neu hinzugekommenen Sicherheitsmaßnahmen wie Testen, Impfen und FFP2-Maske wieder erfolgreiche Festspiele anbieten können», sagte Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler am Mittwoch.

Das weltweit bedeutende Musik- und Theaterfestival ist vom 17. Juli bis 31. August geplant. Schon im Sommer 2020 waren die Festspiele mit einem verschlankten Programm und dank umfassender Sicherheitsmaßnahmen vor Publikum über die Bühne gegangen. Die Entscheidung, ob die Pfingstfestspiele unter den herrschenden Bedingungen stattfinden können, soll bis spätestens 30. April fallen.

Zugleich bestellten die Salzburger Festspiele am Mittwoch erneut Lukas Crepaz zum kaufmännischen Direktor. Der Vertrag des Kulturmanagers aus Tirol wird damit um weitere fünf Jahre bis Ende März 2027 verlängert. Wie das Festival nach der heutigen Sitzung des Kuratoriums mitteilte, hat Crepaz unter allen Bewerbern das überzeugendste Konzept für die Zukunft vorgelegt. Seine Bestellung erfolgte einstimmig. Crepaz ist seit April 2017 im Amt. Der Posten war wegen der anstehenden Generalsanierung der Festspielhäuser frühzeitig ausgeschrieben worden.


Senta Berger: MeToo-Debatte befasst sich zu wenig mit Realität

HAMBURG: Die Schauspielerin Senta Berger vermisst in der MeToo-Debatte manchmal den Bezug zur Wirklichkeit. «Die Machtverhältnisse ändern sich, das Geschlechterverhältnis ändert sich», sagte sie in einem Interview der Wochenzeitung «Die Zeit». «Aber meiner Ansicht nach wird zu viel über die Sprache und Gendersternchen diskutiert und zu wenig über die realen Verhältnisse. Und zu viel über Schauspielerinnen und zu wenig über Putzfrauen oder Busfahrerinnen.»

Am 13. Mai feiert Senta Berger ihren 80. Geburtstag. Sie erlebte nach ihrer Schilderung selbst eine Reihe sexueller Übergriffe während ihrer Karriere. Zum Umgang damit sagte sie: «Ganz jung habe ich in Wien am Theater in der Josefstadt gespielt. Es war noch die Zeit, als man in den Po gezwickt worden ist, kurz vorm Auftritt, von dem Schauspieler, der die Bühne verließ. Und ich hatte mir fest vorgenommen: Ich merke das gar nicht.» Sie sei es vom Ballett her gewohnt gewesen, «mich so zu benehmen, als würde mir alles leichtfallen. Das habe ich lange als eine Art von Schutz benutzt.»


McIlroy: Golf-Profi Tiger Woods geht es besser als gedacht (Foto-Archiv)

AUGUSTA: Golf-Profi Tiger Woods geht es nach seinem Autounfall besser, als Kollege Rory McIlroy erwartet hatte. «Wenn du von so etwas hörst und du das Auto und den Unfall siehst, dann denkst du, Mann, er wird für sechs Monate in einem Krankenhausbett sein», berichtete der 31 Jahre alte McIlroy am Dienstag von einem Besuch bei Woods im März. «Aber es geht ihm tatsächlich besser als das», sagte der Nordire vor dem Masters in Augusta, das Woods wegen der schweren Verletzungen am Bein verpassen wird. «Hoffentlich, wenn seine Erholung gut geht, wer weiß, er könnte in zwölf Monaten zurück sein.»


Schriftstellerin Grjasnowa: Einschulung war demütigend

HAMBURG: Die Schriftstellerin Olga Grjasnowa («Der Russe ist einer, der Birken liebt») hat schlechte Erinnerungen an ihre Schulzeit in Deutschland. In den neunziger Jahren war sie mit ihrer Familie aus Aserbaidschan nach Deutschland emigriert. «Ich wurde aus der sechsten in die vierte Klasse zurückgestuft. Das war demütigend», sagte die 36-jährige Autorin der Wochenzeitung «Die Zeit». Sie sei am ersten Schultag in die Klasse geführt und trotz fehlender Sprachkenntnisse nicht betreut worden: «Es gab kein pädagogisches Konzept, und genau das war das Konzept.» Noch in der 13. Klasse habe eine Lehrerin ihr keine Bestnote gegeben, weil sie mit Akzent gesprochen habe. Sie selbst habe durch eigenständiges Lesen die deutsche Sprache erlernt: «24 Bände Hanni und Nanni, aus der Stadtbibliothek, dort habe ich viele Stunden verbracht.»


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Gerhard Delling schreibt Debütroman - in Erinnerung an seine Oma (Foto-Archiv)

RENDSBURG: Der ehemalige ARD-Sportschau-Moderator und gebürtige Rendsburger Gerhard Delling (61) hat einen Roman geschrieben. In «Ella & Co. KG» (Langen-Müller Verlag) geht es jedoch nicht um Sport, sondern um seine Großmutter Ella, eine emanzipierte Unternehmerin in der Nachkriegszeit. «Ich habe meine Oma, die eine besondere Frau war, zum Vorbild für meine Ella genommen», sagte Delling dem «Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag». «Aber wichtig ist auch: Ella ist nicht meine Großmutter, vieles ist frei erzählt», betonte der Moderator. Der Roman sei während der Corona-Monate entstanden, «eine perfekte Zeit für diese einsame Arbeit».


Ex-Regierungschef von Australien mit Uber-Fahrer verwechselt (Foto-Archiv)

SYDNEY: Eine Gruppe beschwipster Jugendlicher ist in Australien versehentlich in das Auto von Ex-Premierminister Kevin Rudd eingestiegen - in dem Glauben, dass es sich um einen Uber-Wagen handelte. Der kuriose Vorfall, von dem Rudd am Mittwoch auf Twitter berichtete, ereignete sich in Noosa an der Sunshine Coast, als der 63-Jährige in der Nähe eines Restaurants einen Parkplatz suchte. Als Rudd der fröhlichen Truppe sagte, dass er kein Uber-Fahrer sei, habe diese ihm Geld angeboten, um sie dennoch zu einer nahe gelegenen Straße zu kutschieren. Rudd stimmte zu. «Nette junge Leute», twitterte er. Erst während der Fahrt habe die Gruppe aus Melbourne bemerkt, dass sie im Auto des 26. Premiers von Australien saß.


Ex-Regierungschef von Australien mit Uber-Fahrer verwechselt

SYDNEY: Eine Gruppe beschwipster Jugendlicher ist in Australien versehentlich in das Auto von Ex-Premierminister Kevin Rudd eingestiegen - in dem Glauben, dass es sich um einen Uber-Wagen handelte. Der kuriose Vorfall, von dem Rudd selbst am Mittwoch auf Twitter berichtete, ereignete sich in Noosa an der Sunshine Coast, als der 63-Jährige in der Nähe eines Restaurants gerade einen Parkplatz suchte.

Bei strömendem Regen hatte es die angetrunkene Gruppe offenbar eilig, einen Fahrdienst zu finden, wie auch Rudds Tochter Jessica in sozialen Netzwerken schrieb. «Mein Vater hatte uns gerade vor einem Restaurant rausgelassen und suchte einen Parkplatz», erzählte sie. Dann habe sie gesehen, wie sich plötzlich mehrere Jugendliche in den Wagen gezwängt hätten, die offenbar seit mittags in dem Restaurant gefeiert hatten.

Als Rudd der fröhlichen Truppe sagte, dass er kein Uber-Fahrer sei, habe diese ihm Geld angeboten, um sie dennoch in eine nahe gelegene Straße zu kutschieren. Rudd stimmte zu. «Nette junge Leute», twitterte er. Erst nach der halben Strecke habe die Gruppe aus Melbourne dann bemerkt, dass sie im Fahrzeug des 26. Premierministers von Australien saß. Rudd war Labor-Chef und von 2007 bis 2010 sowie ein weiteres Mal zwischen Juni und September 2013 Regierungschef von Down Under.


Ehefrau von Nick Carter zeigt Babybauch

BERLIN: Diesen Monat ist es so weit: «Backstreet Boy» Nick Carter und Ehefrau Lauren haben auf Instagram ein Foto von Laurens Babybauch mit ihren Fans geteilt. Das Bild zeigt das Paar mit Sohn Odin (4) und Tochter Saoirse (1) bei der Ostereier-Suche. Die hochschwangere Lauren trägt darauf ein geblümtes Kleid. «Hoffentlich werden sie eines Tages zurückschauen und sich erinnern, wie sehr Mama und Papa sie lieben», schrieb Nick Carter dazu. «Dies sind die Erinnerungen und Momente, die wir nie vergessen werden.» Das Baby soll demnach noch im April zur Welt kommen.


Streit um Impfpässe: Comedy Club zieht sich aus Pilotprojekt zurück

LIVERPOOL: In der Debatte um umstrittene Corona-Impf-Pässe hat ein Comedy Club in Liverpool eine Veranstaltung mit 300 Gästen abgesagt, bei der solche Nachweise getestet werden sollten. Die Regierung habe nicht klargemacht, dass es bei dem Pilotprojekt um Corona-Impf-Pässe gehe, sagte Binty Blair, einer der Inhaber des Hot Water Comedy Clubs, der Nachrichtenagentur PA. «Das Problem ist, wir wussten nicht, was wir da unterschrieben haben.»

Die Club-Betreiber berichteten von Tausenden wütenden Online-Nachrichten, die sie erreicht hätten. Einer Mitteilung der Regierung zufolge hätte die Comedy-Nacht in Liverpool Mitte April die erste Veranstaltung sein sollen, bei der die Impfstatus-Pässe hätten getestet werden sollen. Die Regierung will solche Zertifikate nach israelischem Vorbild einführen, um Großveranstaltungen zeitnah wieder möglich zu machen. Auch ein aktueller negativer Test soll dabei als Freifahrtschein gelten. In Großbritannien wird über diese Zertifikate derzeit massiv gestritten: Teile der Opposition, aber auch der konservativen Tory-Partei, halten ein solches System für diskriminierend und spaltend.

Neben mehreren Kulturevents ist auch der Sport Teil des Pilotprojekts: So soll etwa das Endspiel des englischen Fußball-Ligapokals zwischen Tottenham Hotspur und Manchester City Ende April vor 8000 Fans im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen werden. Bei den ersten Testveranstaltungen sollen sowohl Geimpfte als auch negativ Geteste zugelassen werden.


«Billboard»: Doku-Reihe über Kanye West bei Netflix

BERLIN: Nach jahrelangen Dreharbeiten plant der Streamingdienst Netflix laut einem Medienbericht noch in diesem Jahr die Veröffentlichung einer Dokuserie über US-Rapper Kanye West (43). Die noch unbetitelte mehrteilige Dokumentation enthalte auch Homevideos und noch nie gesehenes Material über den mehrfachen Grammy-Gewinner, wie das Branchenblatt «Billboard» am Dienstag (Ortszeit) berichtete. Neben Wests Musik- und Modekarriere soll auch seine gescheiterte US-Präsidentschaftskandidatur im vergangenen Jahr Thema sein.

Nach Angaben von «Billboard» soll der Streamingdienst rund 30 Millionen Dollar für die Dokuserie bezahlt haben. Produziert wurde sie demnach von den Musikvideoregisseuren und -produzenten Clarence «Coodie» Simmons und Chike Ozah, die als Duo «Coodie & Chike» für Kanye West im Jahr 2004 zwei seiner ersten Musikvideos («Jesus Walks (Version 3)» und «Through the Wire») produzierten.

Kanye West wuchs in Chicago auf und begann seine Karriere als Produzent für andere Hip-Hop-Musiker. Sein Debütalbum «The College Dropout» gewann 2005 den Grammy als bestes Rap-Album. Heute zählt der 43-Jährige zu den international erfolgreichsten Musikern. Für Schlagzeilen sorgte seine Ehe mit Reality-Star Kim Kardashian (40), mit der er vier gemeinsame Kinder hat. Anfang 2021 wurde bekannt, dass Kardashian die Scheidung von dem Rap-Superstar eingereicht hat.


Avicii-Biografie soll im November erscheinen (Foto-Archiv)

BERLIN: Drei Jahre nach dem Tod des DJs und Musikproduzenten Avicii soll am 16. November eine Biografie über den schwedischen Musiker erscheinen. Für das Buch «Tim - The Official Biography» habe der schwedische Journalist und Autor Mans Mosesson mit Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern von Avicii alias Tim Bergling gesprochen. Das teilte die «Tim Bergling Foundation» mit, die Berglings Eltern nach dessen Tod gegründet hatten. Demnach sollen alle Einnahmen aus den Buchverkäufen an die Stiftung gehen, die sich für die Prävention von psychischen Erkrankungen und Suizid einsetzt. Der in Stockholm geborene DJ war am 20. April 2018 in Maskat, der Hauptstadt des Oman, tot aufgefunden worden. Ein Fremdverschulden schloss die Polizei aus. Der Schöpfer von Hits wie «Levels» und «Addicted To You», wurde 28 Jahre alt.


Clemens Schick springt gern aus dem Flugzeug (Foto-Archiv)

BERLIN: Schauspieler Clemens Schick liebt den Nervenkitzel des Fallschirmspringens. «Aus dem Flugzeug zu springen. An diese Erfahrung kommt nicht viel heran - das ist mein Level. Aber womit will man das noch toppen», sagte der 49-Jährige («James Bond 007: Casino Royale») im Interview der Zeitschrift «Psychologie bringt dich weiter». Mittlerweile ist Schick nach eigenen Worten rund 100 Mal gesprungen. Ob ihn der Fall in die Tiefe immer wieder Überwindung kostet? «100 Prozent! Bei jedem Sprung! Jedes Mal habe ich aus dem Flugzeug rausgeguckt und gemerkt, dass der Mensch nicht dafür gemacht ist, zu fliegen. Da muss man sich hingeben; man kann nicht halb springen.» Er versuche immer, mutig zu sein.

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