Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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Chef der Schweizer Online-Apotheke Zur Rose freigesprochen

FRAUENFELD: Der Chef der schweizerischen Online-Apotheke Zur Rose, Walter Oberhänsli, ist in einem Gerichtsverfahren wegen umstrittener Geschäftspraktiken freigesprochen worden. Der Verband PharmaSuisse hatte gegen das Unternehmen geklagt, zu dem Europas größte Versandapotheke DocMorris gehört. Es ging laut Anklageschrift um Aktivitäten in der Schweiz zwischen 2010 und 2015, darunter Zahlungen an Ärzte sowie das Ausstellen von Rezepten. Gerichte hatten die Geschäftspraktiken untersagt und Zur Rose hatte sie eingestellt. Das Gericht entschied nun, dies nicht rückwirkend strafrechtlich zu ahnden.

«Ich bin über das Urteil des Bezirksgerichts Frauenfeld erfreut», sagte Oberhänsli. «Im Grunde geht es aber um das größere Ganze: Als Unternehmen sehen wir uns mit diesem Gerichtsentscheid in unserem Anliegen bestärkt, die Gesundheitsversorgung dank der Digitalisierung kostengünstiger, besser zugänglich und sicherer zu gestalten.»


Norwegens Königspaar gegen Corona geimpft

OSLO: Der norwegische König Harald V. (83) und seine Frau Königin Sonja (83) sind am Mittwoch gegen das Coronavirus geimpft worden. Die zweite Impfdosis erhält das Königspaar in rund drei Wochen, wie der Osloer Hof mitteilte. Dem Rundfunksender NRK zufolge bekam auch die 88 Jahre alte norwegische Prinzessin Astrid am Mittwoch ihre erste Impfung. Sie ist Haralds ältere Schwester.

Unter den skandinavischen Royals war die dänische Königin Margrethe II. (80) am Neujahrstag die erste gewesen, die gegen Corona geimpft worden war. Die britische Queen Elizabeth II. (94) und ihr Mann Prinz Philip (99) haben nach Angaben des Buckingham-Palastes am Samstag ebenfalls eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten.


Günther Maria Halmer schaut keine Pilcher-Filme

AUGSBURG: Der Schauspieler Günther Maria Halmer (78) hat sich nach eigener Aussage noch nie einen Rosamunde-Pilcher-Film im Fernsehen angeschaut, wirkt aber jetzt in einer neuen Episode der Erfolgsreihe mit. Er lese auch keine Pilcher-Romane, sagte er der «Augsburger Allgemeinen». «Ich meine das gar nicht ablehnend, aber mich interessiert es einfach nicht. Das heißt aber nicht, dass ich das alles verachte. Wenn die Rollen gut sind und man das gut spielt, ist es wie ein Märchen für Erwachsene.»


Lisa Wagner will bei Rollenwahl nicht auf Nummer sicher gehen

BERLIN: Sie hört als ZDF-Kommissarin auf: Die Schauspielerin Lisa Wagner will mit einer ähnlichen Rolle erst einmal noch warten. Auf die Frage, ob sie sich vorstellen kann, wieder eine Kommissarin zu spielen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur: «Da müssen wir mal ein bisschen Gras wachsen lassen zwischenzeitlich. Das Gleiche dann noch mal in Blau zu machen, macht keinen Sinn. Man muss dann etwas ganz anderes finden.» Die 41-Jährige ist am Samstagabend (16. Januar, 20.15 Uhr) in «Kommissarin Heller: Panik» nach sieben Jahren zum letzten Mal als ZDF-Kommissarin Winnie Heller zu sehen.


Messner kritisiert «Berg-Yuppies» und «Rumgehüpfe an der Wand»

BOZEN: Der frühere Extrembergsteiger Reinhold Messner (76) sieht seine Vorstellung von Alpinismus immer weniger umgesetzt - und spricht beim Hallenklettern von «Rumgehüpfe an der Wand». «Keine frühere Generation von Spitzenbergsteigern, von Skitourengehern und Kletterern war je so fit und so austrainiert wie die heutige. Vor jedem Einzelnen ziehe ich den Hut. Das, was die Mädels und Jungs in den Kletterhallen aber vergessen, ist, dass ihre Kletterei nichts mit traditionellem Alpinismus zu tun hat. Nichts!», sagte der 76-jährige Südtiroler in dem Magazin «Playboy». «Sie klettern im klimatisierten Raum - großartig wie Äffchen - 15 Meter hoch», sagte er. «Und nicht viel anders ist es heutzutage an den Achttausendern. Für die gut betuchte Klientel wird von 100 Sherpas zuerst eine Piste mit Leitern und Brücken gebaut, damit diese Touristen überhaupt eine Chance haben, sich dort oben zu bewegen.» Schnurstracks gehe es vom Basecamp bis zum Gipfel. «Unterm Strich ist eine Heerschar von Trägern, Führern, Ärzten, Köchen und weiß Gott noch wer damit beschäftigt, den Berg-Yuppies jeden Morgen in die Schuhe und Steigeisen zu helfen», sagte Messner.


Supermodel Naomi Campbell wirbt für Tourismus in Kenia

NAIROBI: Wegen der Corona-Pandemie reisen derzeit kaum Touristen in das für Safaris und Strandurlaube berühmte Kenia - doch Naomi Campbell soll das ändern. Das britische Supermodel wurde am Dienstag zur neuen internationalen Botschafterin für den Tourismus in dem ostafrikanischen Land ernannt. «Wir heißen die aufregenden Neuigkeiten willkommen, dass Naomi Campbell sich für den Tourismus einsetzen und international für die «Magical Kenya»-Marke reisen wird», teilte Kenias Tourismusminister Najib Balala mit. Die 50-jährige Campbell besuchte zusammen mit Balala den Golfkurs des Resorts Vipingo Ridge an der kenianischen Küste. Dieser ist nach eigenen Angaben Afrikas erster und einziger Golfkurs, der von dem Verband professioneller Golfer PGA akkreditiert wurde. Allerdings führte die Verkündung bei vielen Menschen in den Sozialen Medien für Unmut. «Kein EINZIGER Kenianer hätte diese Rolle erfüllen können? Habt ihr überhaupt kenianische «Tourismus»-Botschafter?», sagte eine Twitter-Nutzerin.


Claudelle Deckert posiert mit Tochter im «Playboy»

DÜSSELDORF: Schauspielerin Claudelle Deckert (46/RTL-Serie «Unter uns») hat sich für den «Playboy» ausgezogen - gemeinsam mit ihrer Tochter Romy (23). Beide Frauen sind auf dem Cover der deutschen Februarausgabe (ab 14.1.) zu sehen. Nach Angaben des Magazins handelt es sich bei dem Mutter-Tochter-Auftritt um eine Premiere bei Prominenten. 1985 habe sich allerdings schon einmal ein Playmate mit ihrer Tochter ablichten lassen. Für Claudelle Deckert ist es das zweite «Playboy»-Shooting gewesen, sie hatte sich bereits 2013 für das Magazin ausgezogen. Im Interview verriet die 46-Jährige dem Magazin, dass sie die Idee zu dem Mutter-Tochter-Auftritt hatte und ihre Tochter zunächst Bedenken. Letztlich hätten sie sich beide dafür entschieden: «Wir sind halt nicht so prüde.»


Ex-Frau von Prinz Andrew: Fergie geht unter die Roman-Autorinnen

LONDON: Die Ex-Frau des britischen Prinzen Andrew, Sarah Ferguson, ist unter die Roman-Autorinnen gegangen. Das teilte der Verlag Mills and Boon am Mittwoch mit. Ihr Debütroman «Her Heart for a Compass» (Ihr Herz als Kompass) soll demnach im August erscheinen. Fergie, wie die 61 Jahre alte Herzogin von York auch genannt wird, erzählt darin die fiktive Geschichte ihrer Urgroßtante im viktorianischen England. «Lady Margaret Montagu Scott entflieht den Ketten der feinen Kreise und einer arrangierten Ehe in einem Versuch, gegen eine Gesellschaft zu rebellieren, in der von Frauen erwartet wird, dass sie sich fügen», heißt es im Klappentext auf Amazon, wo das Buch bereits vorbestellt werden kann. Fergie habe dabei auch «ihre eigene einzigartige Lebensreise und Erfahrungen» zur Grundlage genommen. Co-Autorin ist den Angaben zufolge Marguerite Kaye, eine erfahrene Verfasserin historischer Romane, wie es heißt.


Leute kompakt

Christine Neubauer hat romantische Pläne für 2021

MÜNCHEN: Schauspielerin Christine Neubauer und ihr Lebensgefährte José Campos schmieden offenbar Hochzeitspläne. «Wir wollen endlich heiraten. Denn ohne Corona wären wir längst verheiratet», sagte die 58-Jährige der Illustrierten «Bunte». Kein spontaner Entschluss, wie die Schauspielerin verriet. «Wir sind ja schon lange heimlich verlobt.» Bei der Entscheidung für eine Heirat habe die Corona-Krise auch eine Rolle gespielt. «Durch Corona haben wir noch mehr gefühlt, wie wichtig unsere innige Liebe und die Nähe zueinander ist», berichtete Neubauer. Bislang sei ihre Familie gesund durch die Pandemie gekommen. Umso wichtiger sei jetzt der offizielle Segen. «So können wir sicher sein, dass wir im schlimmsten Fall auch vor Behörden oder in einer Klinik für den geliebten Menschen da sein können.» Neubauers Partner ist ein chilenischer Fotograf, die beiden leben auf der spanischen Insel Mallorca.


Emma Roberts' erster Sohn heißt Rhodes Robert Hedlund

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Emma Roberts («American Horror Story») hat den Namen ihres Sohnes verraten. Rhodes Robert Hedlund heißt das erste Kind der 29 Jahre alten Schauspielerin, das Ende 2020 geboren wurde. «Danke 2020, dass du eine Sache richtig gemacht hast. Unser helles Licht Rhodes Robert Hedlund», schrieb sie unter ein Foto von sich und ihrem Sohn auf Instagram. Das Bild ist das erste öffentliche Bild in den sozialen Medien von ihrem Sohn. Der Vater des Kindes ist der Schauspieler Garrett Hedlund (36, «Dreamland»).

Die Nichte von Hollywood-Star Julia Roberts (53) hatte im August ebenfalls auf Instagram ihre Schwangerschaft publik gemacht und auch direkt verraten, dass es ein Junge wird. Hedlund und Roberts sind seit 2019 ein Paar. Es ist ihr erstes gemeinsames Kind.


Kate Winslet vermisst menschlichen Kontakt

LONDON: Oscarpreisträgerin Kate Winslet (45) vermisst nach eigenen Angaben während der Corona-Pandemie den menschlichen Kontakt. Vor allem ihre Familie fehle ihr: «Meine Mutter ist vor drei Jahren verstorben, sodass mein Vater jetzt allein lebt. Er ist zum Glück okay, aber es fällt mir schwer, ihn so lange nicht zu sehen», sagte die Britin dem Magazin «Bunte». Sie vermisse es, ihn in die Arme zu nehmen. Das Gleiche gelte auch für ihre drei Geschwister, sagte Winslet weiter. Auch die Arbeit unter Pandemie-Bedingungen sei für sie nicht einfach: «Du kehrst zu dem Team zurück, mit dem du vor Beginn der Pandemie gearbeitet hast, und plötzlich darfst du niemanden von diesen wunderbaren Leuten mehr anfassen», sagte die Schauspielerin. «Ich will wieder Menschen berühren!»


Kinder von Spike Lee werden Golden-Globe-Botschafter 2021

LOS ANGELES: Die Kinder von Schauspieler und Regisseur Spike Lee (63, «Malcom X») werden die Botschafter der diesjährigen Golden Globes sein. Das teilte die Hollywood Foreign Press Association (HFPA) mit, die die wichtigen Filmpreise verleiht. Satchel (26) und Jackson Lee (23) werden damit das erste farbige Geschwisterpaar in der Geschichte der HFPA sein, die diese Botschafter-Positionen übernehmen. «Wir sind stolz darauf, das Vermächtnis unseres Vaters, Geschichten zu erzählen, fortzuführen, um die Aufmerksamkeit auf Gruppen zu lenken, die uns am Herzen liegen», sagte Satchel laut Mitteilung. Als Repräsentanten der nächsten Generation Hollywoods würden sich die Botschafter für ein gesellschaftliches Anliegen ihrer Wahl einsetzen, heißt es in der Ankündigung. Die virtuelle Golden-Globes-Verleihung soll am 28. Februar stattfinden.

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