Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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DiCaprio und Streep bei Sci-Fi-Komödie «Don't Look Up» an Bord

LOS ANGELES: Oscar-Preisträger Adam McKay (52, «Vice - Der zweite Mann», «The Big Short») baut die Starbesetzung für die geplante Netflix-Komödie «Don't Look Up» weiter aus. Nach Jennifer Lawrence und Cate Blanchett stoßen nun auch Leonardo DiCaprio, Meryl Streep und Timothee Chalamet zu dem Projekt. Jonah Hill, Himesh Patel und Rob Morgan sind ebenfalls an Bord, wie die Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Mittwoch berichteten.

Der Film dreht sich um zwei Astronomen, die auf eine große Pressetour geschickt werden, um die Menschen vor einem gefährlichen Asteroiden zu warnen, der die Erde zerstören könnte. McKay, der auch das Skript schrieb, will noch in diesem Jahr mit den Dreharbeiten beginnen. Wie schon in früheren Filmen werde der Regisseur auch einige Promis für Cameo-Auftritte vor die Kamera holen, darunter Sängerin Ariana Grande, Rapper Kid Cudi und den französischen Komiker Tomer Sisley.


James-Bond-Produzenten suchen noch keinen Nachfolger für Daniel Craig

LONDON: Wer der nächste James-Bond-Darsteller und Nachfolger von Daniel Craig wird, ist laut den Machern der 007-Filme noch völlig offen. Bond-Produzentin Barbara Broccoli dementierte Gerüchte, der Craig-Nachfolger stehe bereits fest. «Ich sage immer, man kann nur eine Person zur Zeit lieben», sagte Broccoli dem britischen Magazin «Total Film». «Wenn der neue Film draußen ist, dann wird etwas Zeit vergehen, und dann werden wir uns mit der Zukunft beschäftigen müssen. Aber momentan können wir nur an Daniel denken.» Der 52-jährige Craig hatte angekündigt, dass der kommende Film «No Time To Die» sein letzter Einsatz werden wird.

In britischen Medien und bei Buchmachern wurden in den vergangenen Monaten immer wieder unterschiedliche Kandidaten gehandelt. Sicher ist laut Broccoli aber nur, dass es keine Frau werden wird. «Wir sollten neue Rollen für Frauen schaffen, anstatt einfach einen Mann in eine Frau umzuwandeln», sagte sie und beendete damit auch Spekulationen, dass Schauspielerin Lashana Lynch, die in «No Time To Die» (deutscher Titel: «Keine Zeit zu sterben») die britische Geheimagentin Nomi spielt, die Rolle von Craig übernehmen wird.

Barbara Broccoli ist die Tochter des 1996 verstorbenen Filmproduzenten Albert R. «Cubby» Broccoli, der die erfolgreiche Filmreihe 1962 mit «James Bond jagt Dr. No» gestartet hatte. Broccoli produziert die Bond-Filme seit 1995 gemeinsam mit ihrem Halbbruder Michael G. Wilson. «No Time To Die» ist der 25. James-Bond-Film. Nach mehreren Verschiebungen, zuletzt wegen der Coronavirus-Pandemie, soll der Agententhriller nun am 31. März 2021 in die deutschen Kinos kommen.


Demi Lovato übt mit «Commander In Chief»-Song Kritik an Trump

LOS ANGELES: US-Sängerin Demi Lovato wird in ihrem neuen Song «Commander in Chief» politisch. Die 28 Jahre alte Musikerin («It's OK not to be OK») übt in dem am Mittwoch veröffentlichten Lied scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump. Wie es sich anfühle, noch atmen zu können, während das Land in einer Krise versinke und Menschen sterben würden, heißt es an einer Stelle. Weniger als drei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl verurteilt sie Trumps Umgang mit der Coronavirus-Pandemie und Anti-Rassismus-Protesten.

Oft habe sie sich gewünscht, Trump direkt mit Fragen zu konfrontieren, doch am Ende habe sie dafür entschieden, diese Fragen in einen Song zu packen, damit alle Welt sie hören könnten, sagte Lovato dem Sender CNN. Somit müsste Trump nicht nur ihr, sondern allen Leuten antworten. Sie forderte ihre Fans auf, wählen zu gehen, egal ob sie Republikaner oder Demokraten seien. Bitte gebt eure Stimme ab, schrieb sie auf Instagram zu einem Schwarz-Weiß-Porträt, auf dem sie eine Schutzmaske mit der Aufschrift «Vote» (wählt) trägt.


Shakespeare-Erstausgabe für fast zehn Millionen Dollar versteigert

NEW YORK: Eine Erstausgabe von William Shakespeares «Comedies, Histories & Tragedies» ist in New York für den Rekordpreis von fast zehn Millionen Dollar versteigert worden. Das 1623 gedruckte Werk habe 9,987 Millionen Dollar eingebracht und damit mehr als je ein literarisches Werk zuvor bei einer Versteigerung, teilte das Auktionshaus Christie's am Mittwoch (Ortszeit) in New York mit.

Ursprünglich hatte das Auktionshaus für das auch als «First Folio» bekannte Werk, das erstmals 36 Theaterstücke von Shakespeare (1564-1616) in einem Band zusammenstellte, zwischen vier und sechs Millionen Dollar erwartet. Nach einem sechsminütigen Bieterwettstreit ging das Buch an den US-Sammler Stephan Loewentheil.

Den Auktionsrekord für ein literarisches Werk hatte bislang ein anderes Exemplar des «First Folio» gehalten, das 2001 ebenfalls von Christie's in New York für rund sechs Millionen Dollar versteigert worden war. Nur sechs bekannte Exemplare des «First Folio» befinden sich in Privatbesitz.


Glenn Close und Amy Adams in «Hillbilly Elegy»-Trailer

LOS ANGELES: Die Hauptdarstellerinnen Amy Adams (46) und Glenn Close (73) sind in dem ersten Trailer zu dem Gesellschafts-Drama «Hillbilly Elegy» kaum zu erkennen. Close spielt die verhärmte Mutter der drogensüchtigen Bev (Adams), die in der ärmlichen Appalachen-Region eine Familie gründet. Oscar-Preisträger Ron Howard (66, «A Beautiful Mind», «Inferno») verfilmte die Bestsellermemoiren von US-Autor J.D. Vance, der darin sein von Armut und Drogen geprägtes Heranwachsen in der weißen Arbeiterschicht im US-Staat Ohio beschreibt. Diese Bevölkerungsgruppe wird oft als Hillbillys, Rednecks oder «Weißer Müll» abgestempelt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Bevs Sohn J.D. (Gabriel Basso), der weitgehend bei seiner Großmutter aufwuchs und durch Ausbildung einen Weg aus der Misere fand. Er studierte unter anderem Jura an der renommierten Yale Law School und wurde als Investor reich. Das Drehbuch für den Film schrieb die oscarnominierte Autorin Vanessa Taylor («Shape of Water - Das Flüstern des Wassers»). «Hillbilly Elegy» soll am 24. November auf Netflix erscheinen.


Friedenspreisträger Sen beantwortet Fragen vor Festakt in Paulskirche

FRANKFURT/MAIN: Vor der Vergabe des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels steht Preisträger Amartya Sen an diesem Donnerstag Rede und Antwort.

Aufgrund der Einreisebeschränkungen ist eine Online-Pressekonferenz mit dem 86-Jährigen geplant (18 Uhr). Der 1998 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnete Professor erhält zum Abschluss der Buchmesse, am kommenden Sonntag (18. Oktober), den mit 25.000 Euro dotierten Friedenspreis. Der in den USA lebende Wissenschaftler nimmt die Auszeichnung allerdings wegen der Corona-Pandemie auch nicht persönlich entgegen. Er wird zur Preisverleihung live in die Paulskirche zugeschaltet.


Amartya Sen braucht den Umgang mit Studenten

FRANKFURT/MAIN: Friedenspreisträger Amartya Sen braucht den regelmäßigen Umgang mit seinen Studenten. «Selbst jetzt im Alter von 86 Jahren kann ich mir kein Leben ohne Studierende um mich herum vorstellen», sagte er am Mittwoch in einem Live-Stream der Frankfurter Buchmesse. Mit seinen Schülern könne er sprechen und mit ihnen könne er diskutieren. Beides mache ihn glücklich, sagte der 1998 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnete Professor. Sen erhält zum Abschluss der Buchmesse, am 18. Oktober, den mit 25.000 Euro dotierten Friedenspreis.

Der in den USA lebende Wissenschaftler nimmt die Auszeichnung allerdings wegen der Corona-Pandemie nicht persönlich entgegen. Geehrt werden mit ihr Persönlichkeiten, die in Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben.


Wendlers Jury-Platz bei «DSDS» wird nicht nachbesetzt

KÖLN: Nach dem Corona-Eklat um Schlagersänger Michael Wendler (48) wird dessen Jury-Platz in der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) nicht nachbesetzt. Chef-Juror Dieter Bohlen (66) gab das am Mittwoch selbst über Instagram bekannt: «Wir machen zu dritt weiter.» In der Jury herrsche die «perfekte Harmonie», sagte der sogenannte Poptitan. Was bringe es da, wenn ein Neuer von außen hinzukomme? RTL bestätigte diese Entscheidung. Die «DSDS»-Jury besteht damit nun nur noch aus Bohlen, Sängerin Maite Kelly und Popstar Mike Singer. Mehrere Medien hatten berichtet.


Joko und Klaas behaupten sich erstmals als Fußball-Kommentatoren

FÜRTH: Mit lockeren Sprüchen und Frotzeleien haben die beiden Entertainer Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (37) als Aushilfskommentatoren beim Länderspiel der deutschen U21 für Abwechslung gesorgt. Die Chance auf weitere Einsätze bei Fußballspielen dürfte aber eher gering sein. «Hier, der Handwerker kommt in diesem Fall pünktlich», sagte Heufer-Umlauf bei einer Grätsche von Abwehrspieler Tim Handwerker in der Anfangsphase, Ausführlich analysierten die beiden Entertainer auch die beiden Mannschaften während der Nationalhymnen. Während sich die Mannschaft aus Bosnien-Herzegowina Schulter an Schulter zeigte, hielten die Deutschen den Mindestabstand von 1,50 Meter ein. «In circa einer Woche werden wir die Konsequenzen sicherlich mitbekommen», kommentierte Heufer-Umlauf.


Stevie Wonder kehrt mit politischen Soul-Songs zurück - neues Label

BERLIN: Musikalisch war es recht ruhig geworden um Stevie Wonder - sein bisher letztes Studioalbum «A Time To Love» erschien 2005. Rund ein halbes Jahr nach seinem 70. Geburtstag und kurz vor der US-Präsidentschaftswahl meldet sich der Sänger nun aber mit zwei neuen Liedern zurück - und mit einer klaren politischen Botschaft. Das Hip-Hop/Soul-Stück «Can't Put It In The Hands Of Fate» spiegelt den Protest gegen die sozialen Ungerechtigkeiten in den USA, wie der langjährige Menschenrechtsaktivist in einer Internet-Pressekonferenz erklärte. Auch die Ballade «Where Is Our Love Song» drehe sich um die gesellschaftlichen Herausforderungen, um den Wunsch nach Frieden und Einigkeit. Die Plattencover-Artworks verweisen auf die aktuelle Bewegung Black Lives Matter. «In diesen Zeiten erleben wir die dringlichsten Weckrufe und Tränen um diese Nation und die Welt», so Wonder, der sich bereits seit den 70er Jahren unter anderem für Bürgerrechte und soziale Belange von Afroamerikanern einsetzt.


Jan Böhmermann: «Ich bin eben ein unseriöser Komiker»

BERLIN: Satiriker Jan Böhmermann hat kurz vor dem Start seiner neuen Show «ZDF Magazin Royale» noch einmal klargemacht, dass er auch beim großen Sender seine Ecken und Kanten behalten will. «Ich bin nicht fest angestellt beim ZDF, sondern ein freier Mensch und Künstler», sagte Böhmermann in einem Interview von «Goldene Kamera», «TV Digital» und «Hörzu». «Und wenn mir mal die Hutschnur bei Twitter reißt, weil ich die politische Ignoranz des Bundesinnenministers für hochgefährlich halte, muss ich das auch auf meine Kappe nehmen.» Mit dem ZDF habe das alles zunächst einmal nicht so viel zu tun, sagte der 39-Jährige. «Ich kann aber nachvollziehen, dass Leute, die grundsätzlich gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind, bemüht sind, mit jakobinischer Gründlichkeit das ZDF-Personal auf ihr Moralraster zu legen, und gern den Rauswurf aller Menschen fordern, die mal irgendwann zu laut gepupst haben in der Öffentlichkeit. Haben wir 2020 nicht wirklich andere Probleme?»


Leute kompakt

Meghan warnt vor Abhängigkeit von sozialen Medien

SANTA BARBARA/NEW YORK: Herzogin Meghan hat vor einer zu großen Rolle sozialer Medien im Leben vieler Menschen gewarnt. «Für viele Menschen ist es eine Sucht», sagte Meghan (39) bei einer Veranstaltung des US-Magazins «Fortune» am Dienstagabend. Sie verglich die Abhängigkeit von sozialen Medien mit einer Drogensucht. «Ich glaube, das ist sehr ungesund für viele Menschen.» Bereits vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (36) hatte sich Meghan von den sozialen Medien verabschiedet: Sie schloss ihren Twitter-, Instagram- und Facebook-Account ebenso wie einen früher betriebenen Lifestyle-Blog.


Mode-Foto von finnischer Regierungschefin löst Diskussion aus

HELSINKI: Eine Regierungschefin, die mit tiefem Dekolleté für ein Modemagazin posiert: Ein Porträtfoto der finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin hat eine Diskussion in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Kritiker der Aufnahme monierten, das Bild sei unprofessionell und unangebracht für eine Frau in Marins Position. Darauf ist zu sehen, wie die 34-jährige Finnin mit einer Halskette und einem Blazer ohne darunter erkennbares Oberteil lächelnd vor einem See steht. Die Ministerpräsidentin erhielt umgehend Unterstützung vieler Nutzer, die auf Instagram und Twitter selbst Bilder von sich ohne Kleidung unter dem Blazer oder Sakko veröffentlichten - nicht nur Frauen, sondern auch Männer.


Sängerin Sia: Nahm zwei 18-Jährige daheim auf

LOS ANGELES: Die australische Sängerin Sia (44) hat darüber gesprochen, wie sie zwei 18-Jährige bei sich aufnahm - ohne einen der beiden überhaupt zu kennen, wie sie sagte. Einen ihrer heute 19 Jahre alten Söhne habe sie in einer Dokumentation über das Pflegesystem gesehen, sagte sie dem amerikanischen Lifestyle-Magazin «InStyle». «Für ältere Kinder ist es wirklich schwer, adoptiert zu werden und als ich ihn sah, sagte ich zu mir: «Das ist mein Sohn».» Als sie den Teenager aus der Doku schließlich getroffen habe, habe sie ihm gesagt, dass sie ihn adoptieren wolle. Er habe sie gebeten, auch einen gleichaltrigen Freund aufzunehmen. «Ich hatte zwei freie Schlafzimmer und sagte: «Klar!»», erzählte Sia - nach eigenen Angaben ohne den jungen Mann zuvor getroffen zu haben. Noch am gleichen Abend seien die beiden eingezogen. Seitdem habe sie von ihnen viel gelernt.


Beethoven-Tour von Barenboim und Staatskapelle abgesagt

BERLIN: Die Staatskapelle Berlin und ihr Chefdirigent Daniel Barenboim haben ihre für November geplante Tour durch Europa coronabedingt abgesagt. Es habe sich gezeigt, dass die vom 6. bis 22. November geplante Tournee nach Paris, Athen und Wien nicht möglich sei, hieß es in einer Mitteilung der Staatsoper Unter den Linden vom Mittwoch. Grund sei auch die «komplexe Situation mit Reisen in drei Staaten, mit jeweils unterschiedlichen Reise- und Quarantäneregelungen». Geplant waren Konzerte mit einem Beethovenzyklus im Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag des Komponisten.

Die Konzerte sollen nach Möglichkeit an den jeweiligen Orten nachgeholt werden. «Im Moment setzen wir alles daran, in Berlin weiterhin so viel Kultur wie möglich für unser Publikum realisieren zu können», hieß es.


The Who klebten zerstörte Gitarren wieder zusammen

LONDON: Die britische Rockband The Who hat ihrem Sänger Roger Daltrey zufolge früher nach Konzerten zerstörte Gitarren mit Klebe wieder zusammengesetzt. «Wir haben klugerweise herausgefunden, dass man die Gitarre wieder zusammenkleben kann, solange der Hals nicht gebrochen war», erzählt Daltrey in der aktuellen Episode des Musik-Podcasts «How to Wow». The-Who-Gitarrist Pete Townshend war in den 60er und 70er Jahren berühmt dafür, bei Konzerten seine Gitarre hinzuschmeißen. Fans hätten das schon fast erwartet, so der mittlerweile 75-jährige Daltrey. Allerdings habe die Band zu der Zeit notorisch in Schulden gesteckt. Ständig neue Gitarren habe man sich nicht leisten können. «Der Klebstoff war schon teuer genug.»


Frankfurter Buchmesse startet - im Internet

FRANKFURT/MAIN: Die Frankfurter Buchmesse hat begonnen - mit ersten Livestreams im Internet. Die 72. Ausgabe des internationalen Branchentreffens findet nahezu ausschließlich im Internet statt. Das Programm für die Fachbesucher war von Anfang an nur in Form digitaler Konferenzen geplant. Die Hallenausstellung und die Publikumstage am Wochenende waren Anfang September abgesagt worden.

Beim ersten Termin auf der der ARD-Buchmessenbühne sprachen Verena Keßler («Die Gespenster von Demmin») und Ijoma Mangold («Der innere Stammtisch») über ihre neuen Bücher. Das Veranstaltungsprogramm in der Festhalle war der letzte Rest reale Buchmesse - am Montag wurde wegen steigender Corona-Fallzahlen auch das gekippt: Die Lesungen und Diskussionen finden nun ohne Publikum statt. Zuschauer können die Veranstaltungen im Internet verfolgen.


Arnold Schwarzenegger über seine Enkelin: «Unglaublich hübsch»

BERLIN: Hollywood-Star und Politiker Arnold Schwarzenegger spricht voller Begeisterung über seine erste, knapp zwei Monate alte Enkelin. «Das Baby ist unglaublich hübsch», sagte der 73-Jährige der Zeitschrift «Bunte». «Es ist wie eine dieser Hummel-Figuren.» Die pausbäckigen Porzellanfiguren der deutschen Künstlerin Berta Hummel gelten bei Sammlern und Käufern als Symbol für eine heile Welt. Er freue sich für seine Tochter Katherine (30), sagte Schwarzenegger. «Sie ist eine wunderbare Frau und wird sicher eine wunderbare Mutter.» Die älteste Tochter Schwarzeneggers hatte ihr erstes Kind im August bekommen. Vater ist «Avengers»-Star Chris Pratt (41), mit dem sie seit 2019 verheiratet ist.


Katie Melua: Vater ist der Rockstar der Familie

LONDON: Popsängerin Katie Melua hat großen Respekt vor der Arbeit ihres Vaters als Herzchirurg. «Jetzt - seit der Pandemie - ist mein Vater der Rockstar in der Familie», sagte die 36-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch). «Wir haben immer Witze darüber gemacht, dass mein Vater Leben rettet und ich einfach nur singe, aber am Ende mehr Geld als er verdiene». Wenn man darüber nachdenke, sei das verrückt. Die britisch-georgische Sängerin hatte 2005 mit «Nine Million Bicycles» einen ihrer ersten großen Hits. 2016 veröffentlichte sie ihr Studioalbum «In Winter», am Freitag erscheint ihre neue Platte «Album No.8».


Beliebter CD-Laden in Tokio macht nach 24 Jahren dicht

TOKIO: Für japanische und ausländische Fans der guten alten Musik-CD und Schallplatte war er eine beliebte Fundgrube: «Recofan Shibuya Beam» in Tokios Szene-Stadtteil Shibuya hat nun aber nach 24 Jahren dicht gemacht.

Nicht die modernen Technologien wie Streaming-Dienste hätten den Betreiber zur Aufgabe gezwungen. Grund sei eher, dass wegen der Corona-Pandemie Japan die Grenzen geschlossen habe und dadurch die wichtige Kundschaft aus dem Ausland ferngeblieben sei, meldeten lokale Medien. Ausländische Touristen hätten bis zu 30 Prozent zum Umsatz beigetragen. In zwei Monaten hätte der Laden, der Fans gebrauchte wie neue CDs, Schallplatten und DVDs bot, sein 25. Jubiläum gefeiert - doch dafür reichte es nicht mehr.


Weitere Stars für Emmerich-Film «Moonfall» mit Halle Berry

LOS ANGELES: Hollywood-Regisseur Roland Emmerich (64, «Independence Day: Wiederkehr») baut die Starbesetzung für seinen Sci-Fi-Katastrophenfilm «Moonfall» weiter aus. Neben Halle Berry, Patrick Wilson und Charlie Plummer sind nun auch Stanley Tucci (59, «Die Tribute von Panem») und John Bradley (32, «Game of Thrones») an Bord, wie das US-Branchenblatt «Deadline.com» am Dienstag berichtete. Bradley verlinkte den Artikel auf Twitter. In «Moonfall» wird der Mond durch mysteriöse Kräfte aus seiner Umlaufbahn befördert und rast auf die Erde zu. Ein bunt zusammengewürfeltes Retter-Team soll die Katastrophe abwenden.


«Mad Max»-Regisseur Miller dreht «Furiosa»-Film mit Anya Taylor-Joy

LOS ANGELES: In dem Endzeit-Action-Spektakel «Mad Max: Fury Road» begeisterte Oscar-Preisträgerin Charlize Theron (45) als die Herrscherin Furiosa. Nun will der australische Regisseur George Miller mit «Furiosa» in das «Mad Max»-Universum zurückkehren. Seine neue Hauptdarstellerin ist Anya Taylor-Joy (24), wie das Studio Warner Bros. laut «Variety» und «Deadline.com» am Dienstag bekanntgab. Taylor-Joy verlinkte die Berichte auf Instagram. Die in den USA geborene argentinisch-britische Schauspielerin ist aus der Komödie «Emma» und dem Horror-Film «The New Mutants» bekannt. Neben Taylor-Joy spielen in dem geplanten Action-Drama auch «Avengers»-Star Chris Hemsworth und Yahya Abdul-Mateen II («Aquaman») mit.

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