Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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Eine Woche unbezahlter Corona-Urlaub für New Yorks Bürgermeister

NEW YORK: Wegen der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie hat sich New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio in einem symbolischen Akt eine Woche unbezahlten Urlaub verordnet. «Vom 1. Oktober an wird jeder Rathausangestellte unbezahlten Urlaub nehmen - und das gilt offensichtlich auch für mich», sagte de Blasio am Mittwoch. Dies sei «ein Schritt, den man niemals sehen wolle». New Yorks Budget-Krise lasse ihm aber keine andere Wahl.

Betroffen sind neben de Blasio etwa 500 Beschäftigte der Stadtverwaltung. Der Sonderurlaub soll Einsparungen von rund 860.000 Dollar (etwa 730.000 Euro) mit sich bringen. Der Bürgermeister selbst wolle - obwohl offiziell in unbezahltem Urlaub - weiterarbeiten, hieß es.

Aufgrund der Corona-Pandemie entgehen New York Einnahmen von rund neun Milliarden Dollar (etwa 7,6 Milliarden Euro). Im Budget der Millionenmetropole für dieses Jahr klafft nach Angaben de Blasios deswegen eine Lücke von rund sieben Milliarden Dollar. Hilfegesuche beim Bundesstaat New York und der Regierung in Washington blieben bislang erfolglos.


Plastik-Krone von Notorious B.I.G. für 600.0000 Dollar versteigert

NEW YORK: Eine Plastik-Krone des Rappers Notorious B.I.G. (1972-1997) ist für fast 600.000 Dollar (etwa 500.000 Euro) versteigert worden. Das sei etwa doppelt so viel wie erhofft, teilte das Auktionshaus Sotheby's in der Nacht zum Mittwoch in New York mit.

Die Krone hatte Notorious B.I.G. kurz vor seinem Tod 1997 für ein inzwischen berühmt gewordenes Foto getragen. Das von dem Musiker mit dem bürgerlichen Namen Christopher Wallace signierte Stück war seit der Aufnahme des Bildes im Besitz des Fotografen Barron Claiborne gewesen, der die Plastik-Krone eigenen Angaben zufolge einst für sechs Dollar gekauft hatte. Bei der Online-Auktion am Dienstagabend (Ortszeit) wetteiferten nun fünf Mitbieter mehr als sieben Minuten lang um das Stück. Wer am Ende 594.750 Dollar dafür zahlte, teilte das Auktionshaus zunächst nicht mit.

Außerdem wurden bei der nach Angaben von Sotheby's ersten Versteigerung eines großen Auktionshauses, die sich ausschließlich um Hip-Hop-Erinnerungsstücke drehte, unter anderem 22 Liebesbriefe verkauft, die der Rapper Tupac Shakur (1971-1996) mit 16 Jahren an seine damalige Freundin Kathy Loy schrieb. Die Papiere erzielten rund 75.600 Dollar. Insgesamt brachte die Auktion mit rund 400 Mitbietern aus 19 Ländern etwa 2 Millionen Dollar ein.


Klaus-Michael Kühne-Preis geht an Schriftsteller Christian Baron

HAMBURG: Der mit 10.000 Euro dotierte Klaus-Michael Kühne-Preis geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Christian Baron und seinen Roman «Ein Mann seiner Klasse» (Claassen Verlag). Das teilte das Harbourfront-Literaturfestival am Mittwoch in Hamburg mit, das den Preis zum 11. Mal für das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres vergibt. Baron wurde 1985 in Kaiserslautern geboren und lebt in Berlin. Er ist Redakteur der Wochenzeitung «der Freitag».

In seinem autobiografisch angelegten literarischen Debüt beschreibe Christian Baron auf sehr eindrückliche Art das Aufwachsen in einer dysfunktionalen Familie in Armut. «Hier bekommt diese Welt eine Stimme und das in einer literarisch klug gestalteten Weise», teilte die Jury mit. Dabei verzichte Baron auf Klischees und ideologische Zuordnungen. Vielmehr entlarve er die Muster gesellschaftlicher Kategorisierungen und überzeuge durch die Bestandsaufnahme eines Lebens mit einem stets betrunkenen und prügelnden Vater und einer depressiven und früh an Krebs gestorbenen Mutter.

Für den Preis war auch die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart mit ihrem Roman «Omama» nominiert. Das Festival hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, als es Eckhart wegen Sicherheitsbedenken ausgeladen hatte. Der Preis soll am 20. September im Hotel «The Fontenay» verliehen werden.


Medien: US-Rapperin Cardi B reicht Scheidung ein

NEW YORK: Nach drei Jahren Ehe hat US-Rapperin Cardi B («WAP») übereinstimmenden Medienberichten zufolge ihre Scheidung von Musiker Offset eingereicht. In dem Antrag, der am Dienstag bei einem Gericht im US-Bundesstaat Georgia vorgelegt wurde, wird die Ehe dem US-Magazin «People» zufolge als «unwiederbringlich kaputt» bezeichnet.

Cardi B (27), mit bürgerlichem Namen Belcalis Almanzar, ist seit 2017 mit Rapper-Kollege Offset (bürgerlich: Kiari Kendrell Cephus) verheiratet. Im Juli 2018 kam die gemeinsame Tochter Kulture Kiari Cephus zur Welt. Im Dezember 2018 trennte sich das Paar, raufte sich aber wieder zusammen.

Doch die Gerüchte über zahlreiche Affären Offsets rissen nicht ab. Cardi B sprach bereits 2018 davon, dass die Liebe zwischen beiden verschwunden sei. Die Anhörung zur Scheidung ist den Berichten zufolge für den 4. November geplant.


Laschet-Familie glaubt an Abstammung von Karl dem Großen

DÜSSELDORF: Die Familie des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (59) meint, direkt von Karl dem Großen abzustammen. Laschets Bruder Patrick habe detailliert Stammbäume zusammengetragen und eine Auflistung erstellt, die von Karl dem Großen (747/748-814) in insgesamt 40 Schritten zu Laschet und seinen Brüdern führe. Das schreiben die Journalisten Tobias Blasius und Moritz Küpper in ihrer Laschet-Biografie «Der Machtmenschliche», die am Freitag erscheint. Karl der Große war der mächtigste Kaiser des Mittelalters - und Aachen seine Lieblingspfalz.

Der geborene Aachener Laschet bewundert Karl den Großen und hat in seinem Büro in der Düsseldorfer Staatskanzlei eine goldene Karl-Büste aufstellen lassen.


Kate Winslet und Anthony Hopkins beim Filmfestival in Toronto geehrt

TORONTO: Die Schauspieler Kate Winslet (44) und Anthony Hopkins (82) sind am späten Dienstagabend (Ortszeit) beim 45. Toronto International Film Festival (TIFF) mit dem TIFF Tribute Actor Award ausgezeichnet worden. Das Filmfest ehrt mit dem Award herausragende Filmschaffende. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Veranstaltung in diesem Jahr online übertragen. Neben Winslet und Hopkins wurden Stars wie Jodie Foster und Olivia Colman mit Video-Botschaften eingeblendet. Hopkins widmete seine Auszeichnung alle jenen, die auf der ganzen Welt an vorderster Fron gegen das Virus kämpfen. «Diese Auszeichnung gehört Ihnen», sagte der 82-Jährige während seiner gefilmten Rede. Auch Winslet bedankte sich in ihrer Rede bei Ersthelfern und sprach Familien und Einzelpersonen, deren Leben durch die Corona-Krise verändert wurde, ihr Mitgefühl aus.


Schauspieler Jude Law zum sechsten Mal Vater geworden

LOS ANGELES/LONDON: Schauspieler Jude Law (47, «Captain Marvel», «Sherlock Holmes») ist zum sechsten Mal Vater geworden. Das verriet der britische Star in der US-Talkshow «The Tonight Show» mit Moderator Jimmy Fallon in der Nacht zum Dienstag. Während der Corona-Pandemie habe er viel Zeit in seinem Garten verbracht, erzählte Law. «Oh, und außerdem haben wir ein Baby bekommen», fügte der Schauspieler lachend hinzu. Seit Mai 2019 ist Law in zweiter Ehe mit der Psychologin Phillipa Coan verheiratet. Es ist ihr erstes gemeinsames Kind. Aus früheren Beziehungen hat Law fünf Kinder im Alter von 5 bis 23 Jahren. Mit seiner Ex-Frau, der Schauspielerin Sadie Frost, hat er eine Tochter und zwei Söhne.


Popstar Madonna führt Regie bei Biopic-Film über ihr Leben

LOS ANGELES: Popstar Madonna (62) will ihr eigenes Leben verfilmen und dabei selbst Regie führen und auch am Drehbuch mitwirken. Das noch titellose Projekt gab das Hollywood-Studio Universal Pictures am Dienstag bekannt. Demnach sind die Oscar-Preisträgerin Diablo Cody («Juno») als Drehbuchautorin und Amy Pascal («Little Women») als Produzentin an Bord. «Ich möchte meinen unglaublichen Lebensweg als Künstlerin, Musikerin, Tänzerin - und als Mensch, der versucht hat, sich in dieser Welt zu behaupten, vermitteln», sagte Madonna in einer Mitteilung.


Katharina Wagner «vollständig genesen» zurück in Bayreuth

BAYREUTH: Die Bayreuther Festspielleiterin Katharina Wagner nimmt nach längerer Krankheit ihre Arbeit im Festspielhaus wieder auf. Sie sei «vollständig genesen» bestätigte die 42-Jährige der «Passauer Neuen Presse» (Mittwoch). Nun wolle sie sich unter strengen Corona-Schutzvorkehrungen der Vorbereitung der Festspiele im kommenden Jahr widmen, zitierte die Zeitung die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner. Nach Ende des Betriebsurlaubs bei den Bayreuther Festspielen kehre sie am kommenden Montag zurück. Wagner habe nach eigenen Angaben sechs Wochen lang im Koma gelegen, berichtete die Zeitung. Am Universitätsklinikum Regensburg habe man ihr «Leben gerettet», wird sie zitiert. Ein Reha-Aufenthalt in Oberbayern sei abgeschlossen.


Kampf gegen Falschnachrichten: Kardashian geht in Instagram-Streik

NEW YORK: US-Reality-TV-Star Kim Kardashian will wegen Falschinformationen in Sozialen Medien in einen Facebook- und Instagram-Streik treten. Unter dem Hashtag «#StopHateForProfit» (Stoppt Hass für Profit) kündigte die 39-Jährige an, ihre Konten am Mittwoch «einfrieren» zu wollen. Und sie rief ihre Follower dazu auf, es ihr gleich zu tun. «Ich finde es toll, dass ich über Instagram und Facebook direkt mit Euch in Kontakt treten kann, aber ich kann nicht zusehen, wie diese Plattformen weiterhin die Verbreitung von Hass, Propaganda und Fehlinformationen ermöglichen - geschaffen von Gruppen, die spalten und Amerika auseinandertreiben wollen», schrieb Kardashian ihren 188 Millionen Instagram-Abonnenten am Dienstag.


Wanders möchte einen nicht-schwulen «Tatort»-Kommissar spielen

HAMBURG: «Tatort» statt Travestie: Der Schauspieler hinter der Travestiekünstlerin Lilo Wanders, Ernie Reinhardt, würde gern mal einen Fernsehkommissar verkörpern oder eine andere tragende Rolle in einem Spielfilm übernehmen. Dafür würde er sich dann auch ungeschminkt und als Mann zeigen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. «Wenn jetzt das dicke Ding kommt und das ist SO ein Drehbuch und die Hälfte gehört mir, dann mache ich das.» Am liebsten würde er die Rolle eines heterosexuellen «Tatort»-Kommissars spielen. «Meinetwegen auch den Pathologen oder so was», sagte Reinhardt, der aus Niedersachsen stammt.


Slowenien: Niedergebrannte Melania-Trump-Statue durch Bronze ersetzt

SEVNICA: Eine von Unbekannten niedergebrannte Holzskulptur der US-Präsidentengattin Melania Trump (50) ist in Slowenien durch eine Kopie aus Bronze ersetzt worden. «Die Statue ist der ewigen Erinnerung an das originale Melania-Denkmal gewidmet», sagte der Künstler Rok Pahor am Dienstag der slowenischen Nachrichtenagentur STA. Das neue Monument steht an einem Wald bei Sevnica, der Heimatstadt von Melania Trump, an der Stelle, an der zuvor das Original stand. Es ist eine Schöpfung Pahors und des in Berlin lebenden amerikanischen Street-Art-Künstlers Brad Downey. Das Original aus dem Juli 2019 hatten Unbekannte am 4. Juli dieses Jahres, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, niedergebrannt. Die Bronzekopie steht auf einem überhöhten Baumstumpf und winkt der Heimatstadt von Melania Trump zu.


Berlusconi über Corona-Infektion: «Hatte Angst, es nicht zu schaffen»

MAILAND: Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte während seiner Corona-Infektion Angst um sein Leben. «Das Härteste waren die ersten drei Tage im Krankenhaus. Ich hatte überall Schmerzen, ich konnte nicht länger als eine Minute in der gleichen Position bleiben. Ich hatte Angst, es nicht zu schaffen», sagte der 83-Jährige dem «Corriere della Sera» (Mittwoch). Berlusconi war wegen seiner Covid-19-Erkrankung zehn Tage im Krankenhaus San Raffaele in Mailand behandelt und am Montag entlassen worden.


Leute kompakt

Nina Hoss: Habe vor fünf Jahren geheiratet

BERLIN: Der Mann an ihrer Seite ist ihr Ehemann - das hat Schauspielerin Nina Hoss (45) der «Bunten» erzählt. Sie ist demnach bereits seit längerem mit dem Musikproduzenten Alex Silva verheiratet. «Sie werden staunen: Wir sind ja schon verheiratet, vor fünf Jahren haben wir den Schritt gemacht. Und nie bereut», sagte sie der Zeitschrift. «Es ist etwas Besonderes, dass wir nach 17 Jahren immer noch so viel zu lachen haben und in dieselbe Richtung blicken. Keiner hält den anderen zurück, wir regen uns auch künstlerisch an.» Es sei gut, dass sie nicht im gleichen Metier seien. «In die Quere können wir uns nie kommen.» Mit ihrem Mann, der laut «Bunte» aus Wales kommt, spreche sie Englisch, aber sein Deutsch werde immer besser.


Musiker Noel Gallagher gegen Corona-Masken - Sturm der Entrüstung

LONDON: Der britische Rockmusiker Noel Gallagher (53) weigert sich, eine Maske wegen der Corona-Pandemie zu tragen. «Wenn ich mich infiziere, dann liegt es an mir», sagte der frühere Oasis-Gitarrist («Don't Look Back In Anger») im «Matt Morgan Podcast». Er empfinde die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften in Großbritannien als Verletzung seiner Freiheit, wie Gallagher sagte. Seine Äußerungen lösten einen Sturm der Entrüstung in sozialen Medien aus: Gallagher sei «ignorant» und «egoistisch», hieß es. Masken reduzieren Experten zufolge das Risiko, andere anzustecken.


Mutter von Beyoncé erklärt Hintergrund von Name des Popstars

LOS ANGELES: Die Mutter von Popstar Beyoncé, Tina Knowles, hat erklärt, warum der berühmte Name ihrer Tochter aufgrund von Rassismus bei vielen Verwandten anders geschrieben wird. «Viele Menschen wissen nicht, dass Beyoncé mein Nachname ist. Es ist mein Mädchenname», sagte die 66-Jährige am Dienstag (Ortszeit) in dem Podcast «In My Head with Heather Thomson». «Aber wir alle haben eine unterschiedliche Schreibweise.» Sie habe ihre Mutter mal gefragt, warum ein Bruder sich Beyincé schreibe. «Meine Mutter antwortete: «Das haben sie in eure Geburtsurkunde geschrieben.»» Knowles habe daraufhin gefragt, warum ihre Mutter nicht verlangt hätte, dass die Schreibfehler korrigiert werden. «Und sie sagte: «Das habe ich einmal gemacht. Das erste Mal, und mir wurde gesagt, dass ich froh sein sollte, eine Geburtsurkunde zu bekommen.»» Knowles fügte hinzu: «Es gab eine Zeit, zu der schwarze Menschen keine Geburtsurkunden bekamen». Die Sängerin Beyoncé bekam dann den Nachnamen ihrer Mutter als Vornamen.


Sven Marquardt: vom Berghain in den Friedrichstadt-Palast

BERLIN: Der Türsteher des berühmten Berliner Clubs Berghain ist auch ein bekannter Fotograf: Sven Marquardt zeigt eine Ausstellung im Friedrichstadt-Palast. Im Oktober 2019 hatte Marquardt die Mitglieder des internationalen Ensembles des Palasts unmittelbar nach einem Auftritt porträtiert, heißt es in der Ankündigung. Die Ausstellung (2.10. bis 29.11.2020) heißt «Stageless». In der Corona-Krise sind sowohl der Club als auch das Revuetheater für den regulären Betrieb geschlossen, im Berghain läuft derzeit eine Kunstausstellung.

Für die Foto-Ausstellung im Foyer des neuerdings denkmalgeschützten Friedrichstadt-Palasts schlossen sich das Theater und das Ausstellungshaus C/O Berlin zusammen. Beide Häuser vereine der Wunsch, «ein Zeichen der Solidarität zu setzen und Berlin als Kulturhauptstadt endlich wieder leuchten zu lassen», erklärte Theaterintendant Berndt Schmidt. C/O-Berlin-Chef Stephan Erfurt sagte: «Dabei verbindet uns der Glaube, dass in einer Krise keine Kunst auch keine Antwort ist, sondern vielmehr neue kreative Wege eingeschlagen werden können.»

Marquardt (Jahrgang 1962) ließ sich nach einem Besuch der «Vivid Grand Show» von den Tänzern und einem Video inspirieren: «Zu Hause angekommen, schaute ich gefühlt 100 Mal die wunderbare Annie Lennox, in ihrem Musikvideo «Why», die sich darin backstage melancholisch auf ihren großen Auftritt vorbereitet und mit jedem Pinselstrich zu einer Diva erstrahlt.» So sei die Idee zu «Stageless» (hier so viel wie «bühnenlos») geboren worden.


Reese Witherspoon über Schwangerschaft mit 22: «Ich hatte Angst»

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon (44) hatte als junge Mutter ähnliche Sorgen wie viele andere Eltern. «Ich wurde schwanger, als ich 22 war, und ich wusste nicht, wie man Arbeit und Mutterschaft in Einklang bringt», sagte Witherspoon in einem Interview in der «Drew Barrymore Show» am Dienstag (Ortszeit). «Um ganz ehrlich zu sein - ich hatte Angst.» Sie habe auch noch nicht gewusst, ob ihre Arbeitssituation stabil sei. «Ich machte Filme, aber ich hatte mich noch nicht als jemand durchgesetzt, der verlangen konnte, in der Nähe der Schule meiner Kinder zu filmen.» Die Schauspielerin brachte ihre Tochter Ava im Jahr 1999 zur Welt - Vater war Witherspoons Kollege und damaliger Ehemann Ryan Phillippe, von dem sie sich später trennte.


25 Jahre «Kulturzeit» auf 3sat: Quizshow will Geheimnisse lüften

MAINZ: Vor einem Vierteljahrhundert schlossen sich mehrere deutschsprachige öffentlich-rechtliche Sender für ein gemeinsames tägliches Kulturformat im Fernsehen zusammen - die «Kulturzeit» feiert bald ihr 25-jähriges Bestehen. ARD, ZDF sowie ORF in Österreich und SRF in der Schweiz zeigen das Magazin von Montag bis Freitag abends im gemeinsamen Programm 3sat.

Der Sender will das Magazin, das am 2. Oktober 1995 startete, mit zwei Sondersendungen würdigen. Am 2. Oktober (19.20 Uhr) beleuchtet eine Extraausgabe das Thema Zeitenwende mit bestehenden Konflikten rund um den Globus. Am 17. Oktober (20.15 Uhr) folgt eine Quizshow, bei der «die letzten Geheimnisse» des Magazins gelüftet werden sollen.

Der Programmdirektor des federführenden ZDF und Vorsitzende der 3sat-Geschäftsleitung, Norbert Himmler, betonte am Mittwoch: «Vier Sender, drei Länder, ein Ziel: Seit einem Vierteljahrhundert steht die 3sat-«Kulturzeit» für das, was Menschen über alle Grenzen hinweg miteinander verbindet: die Kultur. Wie unabdingbar wichtig das ist, spüren wir besonders in diesen Zeiten.»


Neil Patrick Harris und Familie hatten im Frühjahr Corona

LOS ANGELES: Der amerikanische Schauspieler Neil Patrick Harris und seine Familie waren bereits im Frühjahr mit dem Coronavirus infiziert. «Es passierte sehr früh - Ende März, Anfang April», sagte der 47-Jährige («How I Met Your Mother») in einem Interview in der «Today»-Show am Dienstag (Ortszeit). «Ich dachte, ich hätte die Grippe und ich wollte nicht paranoid sein. Und dann verlor ich meinen Geschmacks- und Geruchssinn», sagte Harris. Daraufhin hätten er und seine Familie sich zurückgezogen. Inzwischen seien er, Ehemann David Burtka und die Zwillinge Harper Grace und Gideon Scott wieder vollständig von Covid-19 genesen: «Uns geht es sehr gut», sagte Harris. «Es war nicht angenehm, aber wir haben es durchstanden und haben Antikörper und fühlen uns gut.»


Kristallbesetzte Zither von Dolly Parton soll versteigert werden

NEW YORK: Eine kristallbesetzte Zither von Country-Ikone Dolly Parton (74) soll in den USA versteigert werden. Parton besitze das Musikinstrument mit vier Saiten seit rund 30 Jahren, teilte das Auktionshaus Christie's am Dienstag (Ortszeit) in New York mit. Das Stück könne bei der für den Herbst geplanten Auktion bis zu 100.000 Dollar (etwa 85.000 Euro) einbringen. Alle Erlöse der Auktion, für die auch andere Country-Stars wie Reba McEntire oder Tim McGraw Stücke spenden wollten, sollen dem Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu Gute kommen. «Zu sehen wie meine Country-Musik-Gemeinschaft unter der Pandemie leidet, hat mein Herz gebrochen», sagte Parton. Deswegen sei es ihr wichtig gewesen, die Zither für die Auktion zu spenden.

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