Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay
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Rammstein nach Corona-Pause zurück - Mit Gewitterunterbrechung

LEIPZIG: Mit einem heftig umjubelten Konzert vor rund 40.000 Fans in Leipzig hat sich die international gefeierte Berliner Band Rammstein zurück auf deutschen Tourbühnen gemeldet. Die Musiker um Sänger Till Lindemann (59) präsentierten gut zwei Stunden lang ihre von viel Feuer, Böllern und Effekten geprägte Show in der Fußball-Arena der sächsischen Stadt.

Neben Leipzig sind im Juni Konzerte vorgesehen in Berlin (4./5.), Stuttgart (10./11.), Hamburg (14./15.) und Düsseldorf (18./19.). Rammstein hat bei der zweimal coronabedingt verschobenen Tour nun 42 Konzerte in Europa und Nordamerika angesetzt. Beim ersten Teil besuchten 2019 mehr als eine Million Fans die 30 Shows, davon zehn Auftritte in Deutschland.

Im Gepäck ist das Ende April veröffentlichte Erfolgsalbum «Zeit», das Rammstein umgehend auf Platz eins der Charts katapultierte. Einige der elf neuen Songs haben die Musiker in das Konzertprogramm integriert. Für die Aufnahmen hatten sich Lindemann, die Gitarristen Richard Kruspe (54) und Paul Landers (57), Bassist Oliver Riedel (51), Keyboarder Christian «Flake» Lorenz (55) und Schlagzeuger Christoph Schneider (56) Ende 2020 im Studio «La Fabrique» im französischen Saint-Rémy-de-Provence getroffen.

Wegen eines Gewitters über Leipzig musste Rammstein das Konzert eine halbe Stunde unterbrechen. 45 Minuten nach Beginn der Show wurden die Menschen in der Red Bull Arena aufgefordert, den Innenraum des Stadions zu verlassen und Schutz zu suchen. «Wir hoffen, das Konzert direkt nach dem Gewitter fortsetzen zu können», hieß es in einer Ansage. Nach 15 Minuten wurden die Fans zurück in den Innenraum gelassen.


Boris Johnsons Vater Stanley ist Franzose geworden

PARIS: Der Vater des britischen Premierministers Boris Johnson ist Franzose geworden. Dem Antrag von Stanley Johnson (81) vom November sei stattgegeben worden, er habe am Mittwoch die französische Staatsbürgerschaft erhalten, teilte das Justizministerium in Paris am Freitag mit. Zur Begründung hieß es, dass Stanley Johnsons Mutter Französin gewesen sei. Da Stanley selber aber mehr als 50 Jahre nicht in Frankreich gelebt habe, sei seine Staatsbürgerschaft durch Nichtgebrauch verfallen.

Auf Antrag und den Verweis auf seine Verbindung zu Frankreich sei ihm die Staatsbürgerschaft nun aber erteilt worden, so wie es die Regeln vorsehen, erläuterte das Justizministerium. Der französische Konsul in London werde Johnson seine Staatsbürgerschaftsurkunde persönlich aushändigen. Auswirkungen auf Stanleys Kinder und somit Boris Johnson habe die Staatsbürgerschaft nicht.

«Ich bin sehr zufrieden. Erneut gehöre ich zu den Mitglieder der Europäischen Union, das ist sehr gut», sagte Vater-Johnson, der den Brexit-Kurs seines Sohns zumindest anfangs kritisiert hatte, am Freitag dem französischen Sender BFMTV. Stanley Johnson arbeitete früher bei der Weltbank und war einige Jahre auch EU-Abgeordneter in Brüssel. Zudem macht er sich für Naturschutz stark.


Kampf gegen Süßes: Starkoch Oliver demonstriert vor Regierungssitz

LONDON: Mit einer Portion der bekannten Süßspeise Eton Mess hat der britische Starkoch Jamie Oliver vor der Downing Street gegen die Aufschiebung einer Anti-Übergewichts-Strategie der Regierung protestiert. Premierminister Boris Johnson müsse sein Versprechen halten und Werbung für Fast Food beenden, forderte der 46-Jährige am Freitag bei Twitter. Der Nachrichtenagentur PA sagte Oliver: «Wir müssen die Gesundheit der Kinder an erste Stelle setzen.»

Trotz heftigen Regens unterstützten etwa 100 Menschen den Koch bei dem Protest vor dem Regierungssitz. Auf Schildern forderten sie «Kindergesundheit an erste Stelle» und kritisierten: «What an Eton Mess» - wörtlich: Was für ein Eton-Schlamassel. Bei der Süßspeise Eton Mess handelt es sich um eine von der britischen Oberschicht geliebte Kreation aus Erdbeeren und Sahne. Oliver betonte, das Dessert sei «an dem privilegierten Ort erfunden» worden, wo der Premier zur Schule gegangen ist - der Elite-Schule Eton.

Die britische Regierung wollte ursprünglich Rabatt-Angebote sowie Fernsehwerbung für ungesunde Lebensmittel von Oktober an verbieten. Mit Blick auf steigende Lebensmittelpreise verschob sie dieses Vorhaben nun jedoch um ein Jahr. Übergewicht gilt als weit verbreitetes Problem in der britischen Gesellschaft und große Belastung des Gesundheitssystems. Oliver lobte den Einzelhandelsriesen Tesco, der trotz der Kehrtwende der Regierung bereits von Oktober an Rabattaktionen bei Süßigkeiten beenden will.


Spaniens 84-jähriger Altkönig mit Hochrufen begrüßt

MADRID/SANXENXO: Zum Auftakt seines ersten Heimatbesuchs seit fast zwei Jahren ist Spaniens Altkönig Juan Carlos von Schaulustigen am Freitag in dem kleinen Küstenort Sanxenxo mit Hochrufen begrüßt worden. Der in Spanien ansonsten wegen Affären und finanzieller Unregelmäßigkeiten umstrittene Ex-Monarch zeigte sich bester Laune zusammen mit Segelfreunden. Am Vorabend war er aus seinem Exil in Abu Dhabi zu dem bis Montag dauernden Kurzbesuch in Spanien eingetroffen.

Ob der passionierte Segler an einer Regatta am Wochenende teilnehmen würde, war unklar. Allerdings hatte der 84-Jährige erhebliche Probleme beim Laufen, musste auf einer Seite von einem Mann geführt werden und stützte sich auf der anderen auf einen Stock. Der Bürgermeister von Sanxenxo, Telmo Martín, sagte, der Ex-Monarch wolle zur Segel-Weltmeisterschaft im Juni wiederkommen. Dann treten in der Klasse 6mR etwa elf Meter lange Rennboote gegeneinander an. 2017 und 2019 war Juan Carlos in dieser Klasse Weltmeister geworden.

Die erste Nacht in der Heimat verbrachte Juan Carlos im Haus eines befreundeten Unternehmers in Sanxenxo. An der Segel-Meisterschaft, die dort bis Sonntag mit mehreren Rennen ausgetragen wird, hatte Juan Carlos schon in früheren Jahren teilgenommen. Das Medieninteresse an dem Besuch war enorm. Etwa 200 Journalisten seien vor Ort, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE. Bei einer stundenlangen RTVE-Live-Sendung diskutieren sieben Journalisten alle Aspekte des Besuchs. In hitzigen Momenten redeten dann alle durcheinander.

Ein Treffen mit seinem Sohn, König Felipe VI., und anderen Familienmitgliedern, darunter seine Frau Sofía (83), ist erst für Montag geplant. Es soll in der Königsresidenz Zarzuela bei Madrid stattfinden. Kurz darauf ist der Rückflug des Ex-Monarchen nach Abu Dhabi vorgesehen. Felipe bemüht sich, das vor allem durch seinen Vater ramponierte Image des Königshauses zu verbessern, und hält seinen Vater auf Abstand.


Polnischer Regisseur wird aus Krankenhaus nach Cannes zugeschaltet

CANNES: Der polnische Regisseur Jerzy Skolimowski, der mit seinem Film «EO» im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes vertreten ist, hat sich mit einer Videobotschaft aus einem Krankenhaus in Warschau in Cannes zu Wort gemeldet. Er sei so aufgeregt gewesen, dass sein Film in Cannes laufe, dass er lange nicht habe schlafen können, sagte der 84-Jährige am Freitag. Wegen seines Schlafmangels sei er auf der Straße gestürzt und mit dem Kopf gegen den Bürgersteig geknallt. Deswegen musste er ins Krankenhaus und konnte zur Premiere seines Films nicht an die Côte d'Azur reisen.

«EO» erzählt die Geschichte eines Esels - aus der Sicht des Tieres. Die Zuschauer folgen in dem berührenden Film, der mit wenig Dialog auskommt, den verschiedenen Stationen im Leben des Esels. Es bringt ihn unter anderem in einen Zirkus und in einen Schlachttransporter. Skolimowski machte in seiner Videobotschaft die Geräusche «seines Esels» nach, wie er ihn nannte. «Ih Oh, Ih Oh, Ih Oh», sagte er immer wieder. Der Esel sei ein Lebewesen genau wie wir. «Ich protestiere gegen die industrielle Schlachtung von Tieren, und ich protestiere gegen die Pelzindustrie», sagte Skolimowski.


Museumsmitarbeiter entdeckt Frauenbüste mit Millionenwert

MÜNCHEN: Statt einer «gewöhnlichen» Marmorbüste hat das Bayerische Nationalmuseum plötzlich ein millionenschweres Kunstwerk in seinem Bestand: Ein Mitarbeiter konnte die Frauenskulptur einem berühmten Renaissance-Bildhauer zuordnen.

«Trotz teils fehlender Nasenspitze stach die virtuose Qualität der Arbeit ins Auge, und aus einer anfänglichen Vermutung wurde Gewissheit: die klassischen Züge, der beseelte Gesichtsausdruck und die äußerst raffinierte Frisur ließen als Künstler nur Simone Bianco in Frage kommen», teilte das Münchner Haus am Freitag mit.

Von dem Ende des 15. Jahrhunderts geborenen Bildhauer seien nur ein Dutzend Werke bekannt. «Die Geschichte der Büste im Bayerischen Nationalmuseum ist die der Wiederentdeckung eines seltenen Meisterwerks der venezianischen Renaissance, eines Werkes, welches heute auf dem Kunstmarkt eine Sensation darstellen würde und durchaus einen Millionenbetrag erzielen könnte», schwärmte das Museum.

Ein eigentlich vertrautes Museumsstück einem berühmten Künstler zuschreiben zu können, sei ein Glücksfall. Schon 2010 waren zwei Bianco-Büsten im Besitz des Kunsthistorischen Museums in Wien entdeckt worden.


Warum Anne Hathaway dem Kino dankbar ist

CANNES: Die US-amerikanische Schauspielerin Anne Hathaway (39) hat bei den Filmfestspielen in Cannes mit einem emotionalen Auftritt berührt. Während sie am Freitag über ihre kürzlich gestorbene Stiefmutter sprach und die Weise, wie diese sie für ihren neuesten Film inspiriert habe, brach ihr mehrmals die Stimme. «Ihr Vermächtnis beeinflusst mein Leben», sagte sie. Sie werde nicht einmal versuchen, die Tiefe ihrer Liebe zu beschreiben, weil diese unbeschreibbar sei. «Das ist, warum ich so dankbar für das Kino bin», sagte sie. «Weil es dir ermöglicht, Dinge ohne Worte zu sagen.» Hathaway spielt in «Armageddon Time», der im Wettbewerb der Filmfestspiele läuft, die jüdische Mutter eines kleinen Jungen, der in Queens in den 1980er Jahren aufwächst. Die Stiefmutter von Hathaway war ebenfalls jüdisch.

«Armageddon Time» handelt von Themen wie Rassismus und gesellschaftlichen Ungleichheiten, auch die Familie Trump spielt eine Rolle. Die Coming-of-Age-Geschichte ist vom Leben des Regisseurs James Gray inspiriert.

Bei der Weltpremiere erhielt der Film am Donnerstagabend in Cannes nach Ende der Vorführung minutenlange Standing Ovations. Teile des Filmteams, auch Anne Hathaway, hatten Tränen in den Augen. James Gray sagte sichtlich berührt: «Das ist sehr emotional - es ist auf eine Weise meine Geschichte und ihr habt sie mit mir geteilt.» Er sei dankbar und hoffe, dass er in Zukunft wieder nach Cannes zurückkomme - weil es «die Kirche des Kinos» sei.


Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste an Nan Goldin

BERLIN: Die US-amerikanische Fotografin und Filmemacherin Nan Goldin (68) erhält in diesem Jahr den Käthe-Kollwitz-Preis 2022 der Akademie der Künste Berlin. Die Jury würdige damit eine Künstlerin, die eine zentrale Position in der zeitgenössischen Fotografie einnehme, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

Mit ihren Arbeiten aus ihrem persönlichen Lebensumfeld und der Community von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Intersexuellen und Queeren habe sie Tabus gebrochen, Grenzen überwunden und sich damit für Akzeptanz und zunehmende Anerkennung der Szene eingesetzt. Dazu zählt etwa «The Ballad of Sexual Dependency» von 1986. «Die Unmittelbarkeit in ihren Fotografien entstammt ihrer physischen und emotionalen Zugehörigkeit und Distanzlosigkeit zu einer Lebenswelt, die sich vielen Menschen verschlossen hat und durch sie als Künstlerin geöffnet wurde.»

Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung soll Goldin Anfang 2023 überreicht werden. Anlässlich der Verleihung ist eine Ausstellung von Januar bis März geplant.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

«Jetzt explodiert das Pulverfass»: Max Giesinger besingt Klimawandel (Foto-Archiv)

BERLIN: Popsänger Max Giesinger (33, «80 Millionen») singt auf seinem neuen Album «Vier Einhalb» über ein für ihn ungewöhnliches Thema: den Klimawandel. Im nachdenklichen Song «Pulverfass» heißt es: «Es wird nie wieder so wie früher. Und weißt du was? Wir haben es alles gewusst. Wollten immer mehr, jetzt explodiert das Pulverfass.» Für ihn sei jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, das Lied rauszubringen. «Wenn sich unser Bewusstsein nicht verändert, steht uns in ein paar Jahren eine massive Klimakatastrophe bevor.»


US-Abgeordnete Ocasio-Cortez ist verlobt (Foto-Archiv)

NEW YORK: Die bekannte linke US-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ist verlobt. «Es stimmt! Danke für all die guten Wünsche», schrieb die 32-Jährige am Donnerstag bei Twitter und verlinkte einen Artikel des Mediums «Business Insider». Ocasio-Cortez sagte dem Magazin, dass sie und ihr langjähriger Freund Riley Roberts vergangenen Monat in der Heimatstadt ihrer Familie in Puerto Rico entschieden hätten, zu heiraten. Die Politikerin hatte den Mann, der im Marketing-Bereich arbeitet, als Studentin an der Universität von Boston kennengelernt. Ocasio-Cortez, die 2018 für die Bronx und Queens in New York als bislang jüngste Frau in den Kongress gewählt worden war, gilt als eine Leitfigur des linken Flügels der Demokraten.


Zucchero: Bin skeptisch, wenn jemand meinen echten Namen sagt (Foto-Archiv)

OSNABRÜCK: Der italienische Popmusiker Zucchero («Senza una Donna») wird nach eigenen Angaben fast nur mit seinem süßen Spitznamen angesprochen, und das selbst in der Familie. Mit einer Ausnahme: «Mein jüngerer Bruder nennt mich nach wie vor Adelmo. Aber ich kann nichts dagegen tun, dass mich alle beim Spitznamen nennen. Wenn mich jemand mit meinem richtigen Namen anredet, kommt es mir sehr seltsam vor. Dann werde ich eher misstrauisch», sagte der 66-Jährige, dessen eigentlicher Name Adelmo Fornaciari lautet, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag). Den Namen Zucchero (also: Zucker) habe ihm einst seine Grundschullehrerin gegeben. «Ich war ein ganz aufgeweckter, netter und gut erzogener Junge. Meine Lehrerin fand mich so süß, dass sie mir den Namen «Zucchero» verpasste.»


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Anwalt: Boris Becker geht es Umständen entsprechend gut im Gefängnis (Foto-Archiv)

LONDON: Dem in London inhaftierten Ex-Tennisprofi Boris Becker geht es nach Angaben seines langjährigen Anwalts Christian-Oliver Moser den Umständen entsprechend gut. «Er hat sich nicht beschwert, er jammert nicht. Natürlich ist die Situation nicht schön, aber er nimmt sie hin», sagte Moser dem Sender RTL in einem am Freitag veröffentlichten Fernsehinterview. Gerüchte, dass Becker sich über das Essen im Gefängnis beschwert oder gar einen Notknopf gedrückt habe, seien nicht zutreffend, sagte der Jurist, «Das ist frei erfunden.» Auch Gerüchte, denen zufolge der 54-Jährige in einen «Wohlfühl-Flügel» des Gefängnisses Wandsworth im Londoner Süden verlegt worden sein soll, seien nicht zutreffend.


Für Vegetarier Karl Lauterbach war Fleisch früher ein Genuss (Foto-Archiv)

BERLIN: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist der Verzicht auf Fleisch in seiner Ernährung nach eigenen Worten nicht leicht gefallen. Als Kind und junger Mann habe er es sehr gerne gegessen, sei es für ihn ein Genuss gewesen, sagte er bei einer Veranstaltung der «Zeit»-Verlagsgruppe. Heute hält er den Wandel der fleischlastigen Ernährung für wichtig: «Fleischkonsum in Deutschland ist ja in vielerlei Hinsicht vollkommen unvernünftig, grenzt an den Wahn, wenn man drüber nachdenkt», sagte der Politiker. Das fange schon mit der Tierquälerei an, so der 59-Jährige. Außerdem begünstige die Menge an Fleisch, die hierzulande gegessen werde, zahlreiche Krankheiten. Schließlich hob der SPD-Politiker noch die Auswirkungen auf das Klima hervor.


Medienberichte: Rihanna ist erstmals Mutter geworden (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Pop-Star Rihanna (34) und ihr Freund, US-Rapper Asap Rocky (33), sind Medienberichten zufolge erstmals Eltern geworden. Die von der Karibikinsel Barbados stammende Sängerin habe bereits am 13. Mai in Los Angeles einen Jungen zur Welt gebracht, meldete das Promi-Portal «TMZ» am Donnerstag (Ortszeit). Der Name des Kindes sei noch nicht bekannt. Rihanna («Umbrella») und Asap Rocky («Praise the Lord») hatten mit einer Serie von Fotos im Januar bekanntgemacht, dass sie ein gemeinsames Kind erwarten.


Tom Cruise: Habe viel mit Prinz William gemeinsam

LONDON: US-Filmstar Tom Cruise hat nach eigener Einschätzung viel mit dem britischen Prinzen William gemeinsam. «Wir lieben beide England, wir sind beide Piloten, wir lieben beide das Fliegen», sagte der 59 Jahre alte Schauspieler am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur PA bei der britischen Premiere des neuen «Top Gun»-Films in London.

Cruise traf Queen-Enkel William (39) und dessen Frau Herzogin Kate (40), die sich auf dem roten Teppich in einem schwarz-weißen Kleid des Designers Roland Mouret zeigte und sich mit Fans austauschte. Ihre Kinder - George, Charlotte und Louis - seien neidisch auf die glamouröse Filmpremiere, verrieten William und Kate einigen Kindern, die gekommen waren, um das Staraufgebot am Leicester Square in der britischen Hauptstadt zu bewundern.

In den deutschen Kinos startet «Top Gun: Maverick» am 26. Mai. Zuvor wurde der Film bereits in Cannes aufgeführt. Der Blockbuster ist der Nachfolger des 1986 erschienenen Klassikers «Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel». Cruise schlüpfte für das Sequel von Joseph Kosinski Jahrzehnte später wieder in die Rolle des früheren Kampfpiloten Pete «Maverick» Mitchell.


Kulturstaatsministerin Roth besucht Israel

TEL AVIV: Kulturstaatsministerin Claudia Roth beginnt am Samstagabend einen dreitägigen Antrittsbesuch in Israel. Sie werde am Sonntag die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besuchen, teilte ihr Büro am Freitag mit. Die Grünen-Politikerin will sich auch mit israelischen Künstlerinnen und Künstlern sowie Vertreterinnen und Vertretern der deutschen politischen Stiftungen austauschen. Am Montag werde sie den israelischen Kulturminister Hili Tropper treffen.

«Die deutsch-israelischen Kulturbeziehungen sind von ganz besonderer Bedeutung und mir auch ganz persönlich ein Herzensanliegen», sagte Roth laut der Mitteilung. «Die Erinnerung an das einzigartige Menschheitsverbrechen des Holocaust, für das Deutschland bis heute in der Verantwortung steht, darf niemals verblassen.»

Sie will demnach auch die Einrichtung des geplanten deutsch-israelischen Jugendwerkes voranbringen. «Wir wollen gemeinsam mit unseren israelischen Freunden ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung und für ein aktives Eintreten im Kampf gegen den Antisemitismus», sagte sie. Es ist Roths zweite bilaterale Reise nach ihrem Antrittsbesuch in Frankreich.


«Noch nie selbstbewusster» - Blake Lively spricht über ihr Muttersein (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Hollywoodstar Blake Lively fühlt sich nach eigenen Worten wohl in ihrer Haut wie nie zuvor - dank ihrer drei Töchter. «Ich habe mich noch nie mehr wie ich selbst gefühlt oder war entspannter in meinem eigenen Körper oder selbstbewusster», sagte die 34-Jährige dem «Forbes»-Magazin. Sie habe den Eindruck, dass sie als Mutter ihren eigenen Körper mehr spüre. «Das bedeutet nicht, dass da nicht ganze viele Unsicherheiten wären, die mich Millionen Mal am Tag einholen», betonte die Schauspielerin. «Aber ich fühle mich einfach unglaublich ausgeglichen.» Auch beruflich sei sie nie glücklicher gewesen, sagte der «Gossip Girl»-Star, der mit Schauspiel-Kollegen Ryan Reynolds drei Töchter im Alter zwischen sieben und zwei Jahren hat.


Sarah Jessica Parker und Matthew Broderick feiern Silberhochzeit (Foto-Archiv)

NEW YORK: Die Schauspiel-Stars Sarah Jessica Parker und Matthew Broderick haben ihren 25. Hochzeitstag gefeiert. Parker postete auf Instagram ein Foto von einer schlicht formulierten, ein Vierteljahrhundert alten Einladung: «Party in New York City am Montag, 19. Mai, 1997». Dazu schrieb die 57-Jährige: «Abendgarderobe. Silber, Baby. 25 Jahre. Und ich zähle weiter.» Ein weiteres Foto zeigt den «Sex and the City»-Star und Broderick (60), der 1986 mit dem Kult-Film «Ferris macht blau» seinen Durchbruch hatte, in einer vertrauten Umarmung. Das Paar hat einen 19 Jahre alten Sohn und zwölfjährige Zwillingstöchter.


Medienberichte: Rihanna ist erstmals Mutter geworden

LOS ANGELES: Pop-Star Rihanna (34) und ihr Freund, US-Rapper Asap Rocky (33), sind Medienberichten zufolge erstmals Eltern geworden. Die von der Karibikinsel Barbados stammende Sängerin habe bereits am 13. Mai in Los Angeles einen Jungen zur Welt gebracht, meldete das Promi-Portal «TMZ» am Donnerstag (Ortszeit). Der Name des Kindes sei noch nicht bekannt. Auch der TV-Sender CNN und das Magazin «People» berichteten über die Geburt.

Rihanna («Umbrella») und Asap Rocky («Praise the Lord») hatten mit einer Serie von Fotos im Januar bekanntgemacht, dass sie ein gemeinsames Kind erwarten. Im April hatte die Künstlerin ihren Babybauch in einem Fotoshooting für die Modezeitschrift «Vogue» zur Schau gestellt. Die 34-Jährige ziert auch das Cover der Mai-Ausgabe in einem orangeroten, hautengen Bodysuit aus Spitze.

Asap Rocky hatte vor rund einem Monat Schlagzeilen gemacht, weil er in Los Angeles vorübergehend festgenommen wurde. Dem Musiker werde Körperverletzung unter Benutzung einer Waffe vorgeworfen, teilte die Polizei damals mit. Der Rapper gelte als Tatverdächtiger in einem Vorfall im November vergangenen Jahres in Hollywood. Nach Mitteilung der Polizei war ein Streit zwischen zwei Bekannten eskaliert, der mit Waffengewalt endete. Ein Opfer sei dabei leicht verletzt worden. Asap Rocky kam nach der Festnahme auf Kaution frei.

Grammy-Gewinnerin Rihanna ist auch als Unternehmerin erfolgreich: Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» schätzte ihr Vermögen im Sommer vergangenen Jahres auf 1,7 Milliarden Dollar (etwa 1,6 Milliarden Euro). Sie sei damit die zweitreichste Entertainerin nach TV-Moderatorin Oprah Winfrey. Ein Großteil des Vermögens stamme aus Rihannas Kosmetiklinie, hieß es.


Ed Sheeran: Haben «weiteres wunderschönes kleines Mädchen bekommen» (Foto-Archiv)

LONDON: Popstar Ed Sheeran (31, «Bad Habits») ist erneut Vater geworden. «Wollte euch alle wissen lassen, dass wir ein weiteres wunderschönes kleines Mädchen bekommen haben», schrieb der Brite auf Instagram. Daneben postetet er ein Foto von zwei winzigen weißen Söckchen, die auf einer Strickdecke in einem Babybett liegen. «Wir beide sind so in sie verliebt und im siebten Himmel, eine vierköpfige Familie zu sein.» Der Sänger und seine Frau Cherry Seaborn sind seit Januar 2019 verheiratet. Das erste Töchterchen Lyra Antarctica kam im August 2020 zur Welt. Zahlreiche Menschen gratulierten Sheeran auf Instagram zu seinem zweiten Kind.


Kylie Minogues Vorstellung eines idealen Sommertags (Foto-aktuell)

CANNES: Popsängerin Kylie Minogue (53) hat eine klare Vorstellung des perfekten Sommertags. «Irgendwo am Wasser sein», beschrieb sie bei einer Veranstaltung am Rande des Filmfestivals in Cannes ihren idealen Tag. «Im Wasser zu sein - ich finde, das ist ein wahrer Luxus und eine wahre Freude. Offensichtlich bin ich Australierin, also war ich ein Strandkind. So zwischen den ganzen Touren und dem Leben in der Großstadt ist mein Vergnügen im Sommer das Meer.» Minogue stellte in Cannes am Donnerstagabend zusammen mit der südkoreanischen Musikproduzentin Peggy Gou (30) einen Remix ihres Songs «Can't Get You Out Of My Head» vor.


UK-Popstar Dua Lipa: Kann mir vorstellen, in Berlin zu leben (Foto-Archiv)

BERLIN: Der britische Popstar Dua Lipa (26, «Cold Heart») hat ein Herz für die deutsche Hauptstadt. Sie habe in Berlin «ein unglaubliches Angebot an Kulinarik, Kunst und Clubs» in sich aufgesogen, schrieb die Musikerin in ihrem Newsletter nach Angaben ihrer Plattenfirma. «Ich kann mir sehr gut vorstellen, hier irgendwann zu leben. Doch zunächst müssen Urlaub und ein paar freie Tage während der Tour genügen.» Unter ihren Berlin-Empfehlungen: der Flohmarkt am Mauerpark, die Helmut Newton Foundation, die Boros Foundation und Restauranttipps. «Ich habe mich komplett in diese Stadt verliebt und kann dir daher versichern, dass diese Liste nur ein klitzekleiner Ausschnitt von all den tollen Dingen ist, die es dort zu entdecken gibt.»

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