Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay
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Neu aufgenommenes Album «Red» von Taylor Swift kommt im November

LOS ANGELES: Nach drei veröffentlichten Alben seit Juli 2020 hat US-Popstar Taylor Swift (31) wieder neue Musik angekündigt: Am 19. November werde ihr Album «Red» aus dem Jahr 2012 in neu aufgenommener Version erscheinen, teilte Swift am Freitag auf Instagram mit. «Red (Taylor's Version)» enthalte 30 Songs, darunter ein zehn Minuten langer Track. Die Sängerin erinnerte daran, dass das Original-Album in einer Zeit von Liebeskummer entstanden sei und dass ihr das Schreiben damals sehr geholfen habe.

Die vielfache Grammy-Gewinnerin veröffentlichte 2019 mit «Lover» ihr siebtes Studioalbum, gefolgt von «Folklore» im vorigen Juli und «Evermore» im Dezember. Im April 2021 brachte sie dann eine Neueinspielung ihres Albums «Fearless» heraus.

Bereits 2019 hatte Swift angekündigt, dass sie nach einem Streit um die Musikrechte an ihren früheren Alben alte Musik als «Taylor's Version» wieder neu aufnehmen wolle. Zwischen 2006 und 2017 hatte die Sängerin ihre ersten sechs Studioalben bei Big Machine herausgebracht, bevor sie zu Universal Music wechselte. Um die Rechte an diesen Alben hatte es danach Streit gegeben.


Salma Hayek und Carrie Fisher - 38 neue Sterne auf dem «Walk of Fame»

LOS ANGELES: Sternstunde für über drei Dutzend Stars: Filmschaffende wie Salma Hayek, Regina King, Francis Ford Coppola, Macaulay Culkin, Willem Dafoe und Michael B. Jordan zählen zu den 38 Auserwählten, die 2022 mit einem Stern auf dem «Walk of Fame» in Hollywood geehrt werden sollen. Die 2016 gestorbene «Star Wars»-Darstellerin Carrie Fisher soll nach Angaben der Verleiher posthum gefeiert werden.

Zu den Musikern, deren Namen in den Zementplatten des berühmten Bürgersteigs verewigt werden, zählen die Sängerinnen Ashanti und Avril Lavigne, DJ Khaled, die Band Black Eyed Peas sowie der 2019 gestorbene Rapper Nipsey Hussle. Als Fernsehstars sollen unter anderem Ricky Gervais, Bob Odenkirk und Norman Reedus ausgezeichnet werden.

Die neuen Kandidaten wurden unter Hunderten prominenten Anwärtern ausgewählt. Die Termine für die Enthüllung der Plaketten im nächsten Jahr sind noch nicht bekannt. Der «Walk of Fame» mit fast 2700 Sternen ehrt seit 1960 Verdienste im Showgeschäft. Die Bürgersteigstrecke am Hollywood Boulevard verläuft mitten durch das Zentrum von Hollywood.


Klagenfurt: Heftige Debatte um Tinder-Text

KLAGENFURT: Eine Kurzgeschichte über die Tinder-Nöte eines jungen Mannes hat die Jury am zweiten Tag des Bachmann-Literaturwettbewerbs gespalten. Der junge Schweizer Autor Lukas Maisel präsentierte am Freitag seinen Beitrag «Anfang und Ende», der Beziehungsprobleme in Zeiten der Online-Kontaktaufnahme thematisiert. Während manche Juroren kritisierten, dass der Text bieder sei und nichts Neues erzähle, argumentierten andere, dass er die Lebenswirklichkeit vieler Menschen spiegele. Maisel sei eine «großartige Anatomie der Tinderwelt gelungen», sagte Jurymitglied Vea Kaiser bei der Veranstaltung im österreichischen Klagenfurt.

Trotz starker Beiträge kristallisierte sich noch kein klarer Favorit für den Ingeborg-Bachmann-Preis heraus, der am Sonntag vergeben wird. Die in Moskau geborene und in Berlin lebende Autorin Anna Prizkau erhielt am Freitag Lob für ihr erzählerisches Können. Ihr Beitrag über eine junge Frau, die mit ihrer Familie als Kind von Russland nach Deutschland ausgewandert ist und daran letztlich scheitert, sei «ein unverschämt trickreicher Text», sagte Jurorin Mara Delius.

Die Jury zeigte sich auch beeindruckt von der stilistischen Kraft der Klagenfurter Dichterin Verena Gotthardt. Satirisches präsentierten der junge deutsche Autor Leander Steinkopf mit seiner Erzählung über gekränkten männlichen Stolz und der reife österreichische Schriftsteller Fritz Krenn, der den Literaturbetrieb aufs Korn nahm.

Am Samstag lesen die letzten vier der vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer in aufgezeichneten Videos ihre Texte im Wettlesen um den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis.


Australien: Popstar und Schwimmtalent Cody Simpson verpasst Olympia

ADELAIDE: Ende einer fast unglaublichen Schwimm-Saga um einen australische Popstar: Cody Simpson (24) hat die Olympiateilnahme in Tokio nun doch verpasst. Der Ex-Freund von US-Sängerin Miley Cyrus kam im Finale der Ausscheidungswettkämpfe in Adelaide in 100 Meter Schmetterling als Letzter ins Ziel, wie das Portal news.com.au am Freitag berichtete. Dass er es nach nur wenigen Monaten Training überhaupt in die Olympic Trials geschafft hatte, hatte in Down Under für viele Schlagzeilen gesorgt. «Der Traum ist vorbei», kommentierte die Nachrichtenseite. Der Sänger, der auf Instagram fast vier Millionen Follower hat, schwamm die Strecke in 52,94 Sekunden. Um nach Tokio zu fahren, hätte er im Finale aber einen der ersten beiden Plätze belegen und eine Qualifikationszeit von 51,70 Sekunden erreichen müssen.


Schweizer Nationaltorwart Sommer zum zweiten Mal Vater geworden

ROM: Der Schweizer Fußball-Nationalspieler und Torwart von Borussia Mönchengladbach Yann Sommer ist zum zweiten Mal Vater geworden. «Willkommen in der Familie kleine Schwester NAYLA», war auf Sommers Instagram-Kanal am Freitag zu lesen - versehen mit einem roten Herz und dem Datum 16.06.2021. Der 32-Jährige war unmittelbar nach der 0:3-Niederlage seines Nationalteams bei der EM gegen Italien am Mittwoch nach Deutschland gereist, um bei der Geburt des Kindes dabei zu sein. «Die Borussia-Familie gratuliert Familie Sommer!», schrieben die Mönchengladbacher bei Twitter. Der Keeper kehrte am Freitag zurück zum Nationalteam und trainierte bereits wieder mit der Mannschaft.


Britney Spears: Weiß nicht, ob ich wieder auf der Bühne stehe

LOS ANGELES: US-Popstar Britney Spears («Toxic») lässt die Frage offen, ob sie wieder auf einer Bühne stehen wird. «Ich habe im Moment Spaß - für mich beginnt gerade ein neuer Lebensabschnitt, und ich genieße es», sagte die 39-Jährige in einem Video auf Instagram. Die Sängerin beantwortet in dem Clip drei Fragen ihrer Fans. Bevor sie auf die Frage eingeht, ob sie bereit sei, wieder aufzutreten, verrät sie, welche Geschäftsreise ihre liebste gewesen ist (ein Besuch in Italien bei Donatella Versace) sowie ihre Schuhgröße (Größe sieben). Dann sagt sie: «Werde ich wieder auf der Bühne stehen? Werde ich jemals wieder auf der Bühne stehen? Ich habe keine Ahnung.» Hummels-Sohn jubelt über Eigentor des Papas (Foto - aktuell vom 15.6.)

HERZOGENAURACH: Zumindest der Sohn von Mats Hummels hat sich über das Eigentor des Fußball-Nationalspielers beim EM-Auftaktspiel gegen Frankreich gefreut. «Er weiß zum Glück noch nicht, was ein Eigentor ist. Er denkt: Ball im Netz ist immer richtig. Mir wurde zugetragen, dass er gejubelt hat. Das werde ich ihm wohl noch beibringen müssen», sagte Hummels der «Bild»-Zeitung. Sohn Ludwig ist drei Jahre alt. Papa Mats traf gegen Frankreich bei einer verunglückten Abwehraktion ins eigene Netz und besiegelte so die 0:1-Niederlage der DFB-Auswahl.


Gwyneth Paltrow: Meine Tochter hat noch nie Film von mir gesehen

BERLIN: Die 17 Jahre alte Tochter von Gwyneth Paltrow hat nach Angaben der Oscarpreisträgerin wohl noch nie einen Film gesehen, in dem sie mitgespielt hat. «Ich glaube, dass mein Sohn mich in «Iron Man» gesehen hat, aber ich glaube nicht, dass meine Tochter mich jemals in einem Film gesehen hat», sagte die 48-Jährige dem TV-Sender NBC. Ihre Tochter finde die Vorstellung komisch, sie auf dem Bildschirm zu sehen, sagte Paltrow weiter. Die Schauspielerin wurde danach gefragt, welcher Film von ihr der Lieblingsfilm ihrer Kinder ist. Die überraschende Antwort: «Meine Kinder haben mich noch nie in einem Film gesehen» - im Falle ihres Sohnes ist sie sich allerdings nicht sicher, wie sie später sagte.

Mit ihrem Ex-Mann, Coldplay-Sänger Chris Martin, hat Paltrow zwei gemeinsame Kinder: Tochter Apple (17) und Sohn Moses (15). 2018 heiratete sie den Drehbuchautor und Produzenten Brad Falchuk («Glee»). In den drei Verfilmungen von «Iron Man» spielte Paltrow die große Liebe des gleichnamigen Superhelden.


Britney Spears: Weiß nicht, ob ich wieder auf der Bühne stehe

LOS ANGELES: US-Popstar Britney Spears («Toxic») lässt die Frage offen, ob sie wieder auf einer Bühne stehen wird.

«Ich habe im Moment Spaß - für mich beginnt gerade ein neuer Lebensabschnitt, und ich genieße es», sagte die 39-Jährige in einem Video auf Instagram. Die Sängerin beantwortet in dem Clip drei Fragen ihrer Fans. Bevor sie auf die Frage eingeht, ob sie bereit sei, wieder aufzutreten, verrät sie, welche Geschäftsreise ihre liebste gewesen ist (ein Besuch in Italien bei Donatella Versace) sowie ihre Schuhgröße (Größe sieben). Dann sagt sie: «Werde ich wieder auf der Bühne stehen? Werde ich jemals wieder auf der Bühne stehen? Ich habe keine Ahnung.».


Biopic über Soulsänger Marvin Gaye soll 2022 gedreht werden

LOS ANGELES: Seit Jahren gibt es in Hollywood Pläne für einen Film über den legendären Soulsänger Marvin Gaye, doch bisher kam kein Projekt zustande. Nun nimmt sich das Studio Warner Bros. zusammen mit dem US-Rapper Dr. Dre als Produzent der Sache an, wie die Filmportale «Variety» und «Deadline.com» am Donnerstag berichteten. Die Regie von «What's Going On» übernimmt demnach Allen Hughes («Menace II Society», «Book of Eli»). Die Nachlassverwaltung des Sängers habe zugestimmt, dass seine Songs in dem Biopic verwendet werden. Zuvor waren unter anderem Filmemacher wie Cameron Crowe, F. Gary Gray und Sänger Lenny Kravitz mit Marvin-Gaye-Projekten am Widerstand der Familie gescheitert.

Der aus der US-Hauptstadt Washington stammende Sänger Gaye war als «Prince of Soul» bekannt. Beim Motown-Label sang er Hit-Singles wie «I Heard it Through the Grapevine», «Ain't No Mountain High Enough» und im Zuge des Vietnamkriegs den Protestsong «What's Going On». Für den Soul-Titel «Sexual Healing» gewann er zwei Grammys. Gaye kämpfte jahrelang mit Drogen- und Alkoholproblemen und lieferte sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit seinem Vater. 1984 wurde der Sänger im Alter von 44 Jahren von seinem Vater im Streit erschossen.

Der Drehstart ist für 2022 geplant. «Deadline.com» zufolge will Regisseur Hughes nun mit der Suche nach einem Hauptdarsteller beginnen.


Altenberger will Buhlschaft in Salzburg mit Stoppelfrisur spielen

OSNABRÜCK/SALZBURG: Die österreichische Schauspielerin Verena Altenberger (33) will bei den Salzburger Festspielen die Rolle der Buhlschaft im «Jedermann» mit Kurzhaarfrisur spielen. Sie habe bis vor wenigen Tagen in einem Liebesdrama die Rolle einer Krebskranken gespielt und sich dafür eine Glatze rasieren lassen, sagte Altenberger der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ). Mit «Jedermann»-Regisseur Michael Sturminger sei sie sich einig, die Buhlschaft mit Stoppelhaar zu spielen.

«Ich musste mir natürlich von den Festspielen bescheinigen lassen, dass ich mir für den Film die Haare abrasieren darf», sagte Altenberger. «Die habe ich bekommen, und dann hieß es auch: Ist ja Theater, da können wir mit Perücke arbeiten. Aber eigentlich finde ich: Ist es nicht egal, welche Frisur die Buhlschaft hat? Die Rolle kann sich heute doch nicht mehr darüber definieren, was da auf dem Kopf wächst. Die erste Buhlschaft ohne Wallemähne würde mir jedenfalls mehr bedeuten, als die erste Salzburgerin in dieser Rolle zu sein. Das hätte für mich eine Aussagekraft.»

Das Theaterstück «Jedermann - Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes» von Hugo von Hofmannsthal ist zentraler Bestandteil der Salzburger Festspiele und wird dort seit 1920 aufgeführt. Die Rolle der Buhlschaft - der Geliebten des reichen Mannes - ist zwar vergleichsweise klein, aber sehr prestigeträchtig. Sie wurde im Laufe der Jahrzehnte von renommierten Schauspielerinnen wie Christiane Hörbiger, Senta Berger, Veronica Ferres, Nina Hoss, Birgit Minichmayr, Brigitte Hobmeier und zuletzt 2020 von Caroline Peters verkörpert. Diesjährige «Jedermann»-Premiere ist am 17. Juli.


Herzogin Kate fördert frühkindliche Erziehung mit neuem Institut

LONDON: Mit einem neuen Institut will Herzogin Kate (39) die frühkindliche Erziehung stärker fördern. Die ersten fünf Jahre seien ungemein wichtig für das ganze Leben, teilte der Kensington-Palast am Freitag mit. Forschung habe gezeigt, dass die Zeitspanne das Erwachsenenalter präge. Soziale Herausforderungen wie Sucht, Gewalt, Familienzerfall, Obdachlosigkeit und psychische Gesundheit hätten ihren Ursprung in der frühen Kindheit. Das Centre for Early Childhood (etwa: Zentrum für frühe Kindheit) solle diesen Wert betonen und dabei helfen, eine fröhlichere, mental gesündere und fürsorglichere Gesellschaft zu schaffen. Wie aus Palastkreisen zu hören ist, empfindet die Ehefrau von Queen-Enkel Prinz William frühkindliche Erziehung als soziales Pendant zur Herausforderung des Klimawandels.


Beatles-Doku von «Herr der Ringe»-Regisseur: Dreiteiler im November

LOS ANGELES: Beatles-Fans müssen sich bis November gedulden, um das neueste Highlight von Peter Jackson (59) zu sehen. Die Dokumentation «The Beatles: Get Back» des «Herr der Ringe»-Regisseurs soll Ende November bei Disney+ erscheinen, wie der Streamingdienst am Donnerstag mitteilte. Statt eines Kinofilms ist eine Ausstrahlung in drei Teilen, jeweils um die zwei Stunden lang, geplant. Zunächst hatte Jackson einen Kinostart im August anvisiert. «Mehr als sechs Stunden lang, wird man die Beatles mit einer Intimität kennenlernen, die man nie für möglich gehalten hätte», sagte der Neuseeländer in einer Mitteilung.

Für die Doku hatte der Oscar-Preisträger über drei Jahre hinweg bisher unveröffentlichtes Material von 1969 gesichtet, das damals für den Beatles-Spielfilm «Let It Be» und das gleichnamige Album gedreht worden war. Das Projekt basiert auf über 50 Stunden Exklusivmaterial, das Jackson zuvor als «historische Schatztruhe» beschrieben hatte. Nach Angaben der Produzenten wurde das Filmprojekt von Paul McCartney, Ringo Starr, Yoko Ono Lennon und Olivia Harrison unterstützt.

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