Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

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Jan Delay: Maske, Abstand, Impfen - für schnellen Club-Neustart

HAMBURG: Der Musiker Jan Delay (45) hat seine Fans aufgerufen, Corona-Regeln einzuhalten, damit es bald wieder Leben auf den Bühnen und in den Clubs geben kann. Am Donnerstagabend stand er erstmals seit eineinhalb Jahren wieder auf der Bühne. In dem per Live-Stream übertragenen Konzert sang er auch sein Lied «St. Pauli», in dem es heißt: «Auf St. Pauli brennt noch Licht, da ist noch lange noch nicht Schicht». SSanach sagte der Musiker, der mit Band in einem Club in dem berühmten Hamburger Viertel spielte, zu den Fans an den Bildschirmen: «Ja eigentlich brennt auf St. Pauli überhaupt kein Licht mehr. Und das ist ganz schlimm, ganz traurig und ganz beschissen. ... Im Moment ist es absolutes Grauen für alle Leute, die auf St. Pauli arbeiten, sowieso alle Clubs, alle Konzerthäuser. Deshalb: Masken tragen, Abstand halten, Impfen lassen - damit es bald wieder losgehen kann.»


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BERLIN: US-Sängerin Ariana Grande («positions») bekommt ein Ebenbild aus Wachs: Eine Figur der 27-Jährigen ist ab sofort bei Madame Tussauds Hollywood zu sehen, wie das Wachsfigurenmuseum am Donnerstag (Ortszeit) bekanntgab. Bevor die Wachs-Ariana zur Sammlung hinzugefügt wird, soll sie jedoch zunächst einige Wochen für Fan-Treffen zur Verfügung stehen. Auf Twitter zeigten sich Fans begeistert von der Wachsfigur. «Sie sieht so gut aus», schrieb ein Nutzer unter ein Video, in dem das Museum die neue Figur präsentierte. Ein anderer kommentierte: «Sie haben Ariana Grande endlich richtig hinbekommen!» Grande selbst äußerte sich zunächst nicht zu ihrer neuen Figur. 2019 hatte Madame Tussauds London bereits für einige Wochen eine Grande-Figur ausgestellt. Diese Wachsfigur war im Netz oft kritisiert worden, da Fans wenig Ähnlichkeit mit der Sängerin erkannten.


Anja Kling: Kaum Rollen für Schauspielerinnen ab 55

AUGSBURG: Die Schauspielerin Anja Kling (51) wünscht sich mehr Rollen für ältere Frauen in Film und Fernsehen. «Sagen Sie mir zehn erfolgreiche Schauspielerinnen in Deutschland über 55. Sie werden merken, nach drei Schauspielerinnen wird es schon eng. Vielleicht kommt man auf zehn, aber wo sind die anderen 90, die mit 30 gut zu tun hatten?», sagte sie im Interview der «Augsburger Allgemeinen». Sie selbst sei noch gut im Geschäft und müsse sich «nicht grämen». Aber: «Die Heldinnen beim Film sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Dann wird man die Mutter der Heldin oder die Anwältin oder die gute Freundin. Manchmal hat man gar keinen Namen mehr und ist nur mehr die Nachbarin.»


Fitness-Promi Sophia Thiel holte sich Hilfe in Therapie

MÜNCHEN/BERLIN: Fitness-Model Sophia Thiel (26) hat in ihrer Auszeit zeitweise die Apps für die sozialen Medien vom Handy gelöscht. «Es fiel mir leichter als gedacht», sagte Thiel der Deutschen Presse-Agentur. Die Bayerin hatte 2019 ihre Pause bei den sozialen Medien verkündet. Nun meldet sie sich wieder zurück, mit neuen Videos und einem Buch. In «Come back stronger» (ZS Verlag) erzählt sie von ihrer Karriere und auch von ihren Problemen mit Essattacken. Sie machte eine Therapie. «Ich finde es wichtig, zu seinen Päckchen zu stehen», sagte Thiel. «Ich kenne einfach zu viele junge Frauen und Mädchen, vor allem im Fitnessbereich, die bereits an einer Essstörung leiden oder noch mittendrin stecken oder gerade reinrutschen. Da möchte ich warnen und aufklären, dass sie nicht das Gleiche durchmachen wie ich.»


Senta Berger: Frauen haben immer noch oft Doppelbelastung

MÜNCHEN: Senta Berger fordert mehr Gleichberechtigung und Entlastung für Frauen - auch im Privaten. «Die banalen Mühen des Alltags werden immer noch zu wenig geteilt», sagte die Schauspielerin im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. Frauen hätten heute zwar die Wahl, zu studieren oder sich ausbilden zu lassen, zumindest in der westlichen Welt. Aber «das heißt nicht immer, dass diese Wahl Frauen mehr Freiheit bietet. Es heißt nur allzu oft auch Doppelbelastung.» Sie selbst hat sich mit ihrem Ehemann Michael Verhoeven gut arrangiert - seit mehr als 50 Jahren. «Wir haben uns gefunden. Es scheint, wir waren füreinander bestimmt.» Der eine sei immer für den anderen da gewesen, im Guten wie in schlechten Momenten. «Gemeinsam waren wir stark. Und ich habe niemals mehr gelacht als mit meinem Mann - bis heute.»


Leute kompakt

«Der war mein Buddy» - Kollegen trauern um Jan Hahn

KÖLN: Tränen und Erinnerungen an gemeinsame Momente: Kollegen des im Alter von 47 Jahren gestorbenen RTL-Moderators Jan Hahn haben sich in seiner einstigen Sendung «Guten Morgen Deutschland» emotional von ihm verabschiedet. «Der war mein Buddy. Mich erinnert hier wirklich alles an ihn», sagte Moderatorin Susanna Ohlen, die die Morgenshow jahrelang zusammen mit Hahn präsentiert hatte, am Freitagmorgen. Sie sei unfassbar dankbar für all die schönen Momente, die sie gemeinsam gehabt hätten. «Und ich hätte einfach gerne noch mehr Zeit gehabt mit ihm.» Später weinte Ohlen. RTL hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass Hahn nach einer kurzen schweren Krankheit verstorben sei. Wie RTL.de am Freitag berichtete, war der Moderator an Krebs erkrankt.


Stardirigent Muti wünscht sich mehr Zuschauer für «Aida»

ROM: Der italienische Stardirigent Riccardo Muti sieht für sein bevorstehendes Konzert in der Arena di Verona keinen Grund, auf mehr Zuschauer zu verzichten. «Man kann kein Konzert in der leeren Arena machen», sagte der 79-Jährige im Interview der Zeitung «Corriere della Sera» (Freitag). Muti will am 19. Juni in dem antiken römischen Amphitheater von Verona, in dem bis zu 15.000 Menschen Platz haben, die Oper «Aida» von Giuseppe Verdi dirigieren. In diesem Jahr feiert das Stück den 150. Jahrestag seiner Uraufführung. Nach den derzeit geltenden Plänen für die Lockerung der Corona-Beschränkungen sollen 1000 Zuschauer in die Arena dürfen. Die Veranstalter baten die Regierung darum, die Plätze auf 6000 auszuweiten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Muti sieht in der Forderung kein Problem. «Wo ist die Gefahr? Ich sehe sie nicht», sagte der Süditaliener, der regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und in der Wiener Staatsoper dirigierte, im Interview weiter.


Musikfestival Prager Frühling startet mit geändertem Programm

PRAG: Das in wenigen Tagen beginnende 76. Musikfestival Prager Frühling startet wegen der Corona-Pandemie mit einem geänderten Programm. Vom 12. Mai bis zum 3. Juni sind 23 Konzerte geplant. Angesichts der ungünstigen Umstände sei das ein mutiges Vorhaben, sagte ein Sprecher am Freitag. Nach derzeitigem Stand dürfen davon vier Konzerte im Rahmen eines Pilotprojekts mit 300 Zuschauern stattfinden. Die gute Nachricht für Klassik-Fans: Alle Konzerte werden per Live-Streaming auf den Internetseiten des Festivals zu sehen sein - kostenlos und ohne Geoblocking.

Das Eröffnungskonzert - wie jedes Jahr Bedrich Smetanas «Mein Vaterland» - wird das Ensemble Collegium 1704 unter der Führung von Vaclav Luks geben. Ursprünglich war dafür das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin vorgesehen. Wegen der Corona-Maßnahmen sei es dem Orchester nicht möglich gewesen, das Werk in großer Besetzung einzustudieren, erläuterte der Sprecher.

Zu den weiteren Höhepunkten zählt ein Auftritt des US-amerikanischen Pianisten Garrick Ohlsson. Der deutsche Klarinettist Jörg Widmann und das Schumann Quartett spielen unter anderem Werke von Mozart. Den Abschluss bilden Werke von Mahler, Britten und Beethoven unter dem Taktstock des Briten Mark Wigglesworth.


Coldplay senden neue Single «Higher Power» von der ISS

BERLIN: Rund anderthalb Jahre nach ihrem letzten Studioalbum meldet sich die britische Band Coldplay mit einem neuen Song zurück: «Higher Power» (dt. Höhere Macht) wurde in der Nacht zu Freitag auf der Internationalen Raumstation ISS veröffentlicht. Die Live-Premiere übernahm der ESA-Astronaut Thomas Pesquet. In dem zugehörigen Musikvideo musizieren die Briten gemeinsam mit tanzenden Alien-Hologrammen - allerdings erkennbar auf der Erde, vor einer Kulisse aus Containern. «Higher Power» ist die erste Single des neuen, noch unbetitelten Coldplay-Albums. In den vergangenen Tagen hatte die Band Spekulationen über neue Musik kräftig angeheizt: In den Sozialen Medien kündigten die Briten mehrfach «außerirdische Übertragungen» an.


Topmodel Toni Garrn zeigt sich mit kugelrundem Bauch

BERLIN: Topmodel Toni Garrn zeigt sich mit kugelrundem Bauch im achten Monat schwanger auf dem Cover der deutschen «Vogue». Es sei neu für sie gewesen, «den Bauch rauszustrecken statt vorteilhafte Posen einzunehmen», sagte die 28-Jährige zu der Ausgabe mit dem Titel «Vorfreude». «Ich hatte schon Tausende Shootings, aber diesmal war wirklich alles anders.» Im März hatte sie stolz die Nachricht von ihrer Schwangerschaft auf Instagram verkündet und Bilder von sich gepostet. Im vergangenen Oktober hatte die gebürtige Hamburgerin den britischen Schauspieler Alex Pettyfer geheiratet.


Nach 12 Jahren: «Dr. Avery» verlässt Grey's Anatomy

BERLIN: Nach zwölf Staffeln verlässt Serien-Star Jesse Williams (39) das Ärztedrama «Grey's Anatomy». Das berichteten mehrere US-Medien am Donnerstag (Ortszeit) mit Bezug auf eine Mitteilung des Senders ABC. Williams spielt seit der sechsten Staffel (2009) den plastischen Chirurgen Dr. Jackson Avery. Mit Beginn der siebten Staffel (2010) wurde Dr. Avery zu einer der Hauptfiguren. Williams führte zudem Regie bei einigen Folgen. Er werde für immer dankbar sein für die «unendlichen Möglichkeiten», die ihm die Serienmacher eröffnet hätten, wurde Williams in der Mitteilung zitiert. «Die Erfahrung und Ausdauer nach fast 300 Stunden weltweit führendem Fernsehen ist ein Geschenk, das ich immer bei mir tragen werde.»

Ariana Grande bekommt neue Wachsfigur bei Madame Tussauds


Ariana Grande bekommt neue Wachsfigur bei Madame Tussauds

BERLIN: US-Sängerin Ariana Grande («positions») bekommt ein Ebenbild aus Wachs: Eine Figur der 27-Jährigen ist ab sofort bei Madame Tussauds Hollywood zu sehen, wie das Wachsfigurenmuseum am Donnerstag (Ortszeit) bekanntgab. Bevor die Wachs-Ariana zur Sammlung hinzugefügt wird, soll sie jedoch zunächst einige Wochen für Fan-Treffen zur Verfügung stehen.

Auf Twitter zeigten sich Fans begeistert von der Wachsfigur. «Sie sieht so gut aus», schrieb ein Nutzer unter ein Video, in dem das Museum die neue Figur präsentierte. Ein anderer kommentierte: «Sie haben Ariana Grande endlich richtig hinbekommen!» Grande selbst äußerte sich zunächst nicht zu ihrer neuen Figur. 2019 hatte Madame Tussauds London bereits für einige Wochen eine Grande-Figur ausgestellt. Diese Wachsfigur war im Netz oft kritisiert worden, da Fans wenig Ähnlichkeit mit der Sängerin erkannten.


Streaming-Premiere für Camila Cabellos Schauspieldebüt «Cinderella»

LOS ANGELES: Sängerin Camila Cabello (24, «Havana») gibt in einer modernen Version des Märchens «Cinderella» ihr Schauspieldebüt. Doch statt der geplanten Kinopremiere soll das «Aschenputtel»-Projekt nun erst als Streaming-Angebot verfügbar sein. Der Termin für die Veröffentlichung bei Amazon Prime Video sei noch in diesem Jahr geplant, berichteten die Branchenblätter «Variety» und «Deadline.com» am Donnerstag. Das Studio Sony Pictures hatte ursprünglich einen Kinostart im Juli anvisiert, der aber wegen der Corona-Pandemie aufgegeben wurde.

Neben Cabello spielen in dem Filmmusical unter anderem auch Idina Menzel, Pierce Brosnan und Minnie Driver mit. Regie führte die Amerikanerin Kay Cannon, die die Drehbücher für die «Pitch Perfect»-Komödien geschrieben hat. Der britische Moderator und Schauspieler James Corden («Carpool Karaoke») ist als Produzent an Bord.

Die im kubanischen Havanna geborene Musikerin Cabello war Mitglied der Girlband Fifth Harmony und landete 2017 mit einem Song über ihre Geburtsstadt in vielen Ländern auf Platz eins.


Justin Bieber verschiebt Nordamerika-Tour erneut - auf 2022

LOS ANGELES: Popstar Justin Bieber (27) hat wegen der Coronavirus-Pandemie seine geplante Konzertreihe in Nordamerika ein weiteres Mal verschoben. Der kanadische Sänger gab am Donnerstag die neuen Termine für die «Justice World Tour 2022» bekannt. Die fünfmonatige Tour mit 52 Auftritten in den USA und Kanada soll im Februar 2022 im kalifornischen San Diego beginnen. Ursprünglich wollte Bieber im vorigen Jahr ab Mai mit seiner «Changes»-Tour durch die USA und Kanada reisen, doch die Corona-Pandemie führte zu einer Absage. In diesem Jahr wollte der Sänger ab Juni die Auftritte nachholen. Wegen Coronavirus-Auflagen sei ein weiterer Aufschub notwendig, hieß es am Donnerstag auf der Tour-Webseite.

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