Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

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«American Beauty»-Star Mena Suvari mit 41 Jahren schwanger

LOS ANGELES: «American Beauty»-Star Mena Suvari und ihr Mann Michael Hope erwarten im Frühjahr ihr erstes Kind. Es sei «eine riesige Überraschung, ein absolutes Wunder» gewesen, als sie herausfand, schwanger zu sein, erzählte die 41 Jahre alte Schauspielerin der US-Zeitschrift «People» am Freitag. Sie könne es kaum glauben, ihr erstes Kind, einen Sohn, zu bekommen.

Suvari und Hope sind seit Oktober 2018 miteinander verheiratet. Es ist die dritte Ehe der Schauspielerin, die zuvor mit dem italienischen Musikproduzenten Simone Sestito und dem deutschen Kameramann Robert Brinkmann liiert war.

Als Nachwuchsschauspielerin in «American Beauty» (1999) fiel Suvari mit ihrer Rolle als verführerische Lolita auf, die dem gefrusteten Vater (Kevin Spacey) ihrer besten Freundin den Kopf verdreht. Sie spielte unter anderem in der «American Pie»-Serie und in «Wo die Liebe hinfällt ...» mit.


«We Are The Romance» - Tote Hosen und andere covern neuen Ärzte-Song

BERLIN: Mit einem improvisierten Video haben Musiker nicht nur namhafter deutscher Bands den jüngsten Song «True Romance» der Berliner Punk-Band Die Ärzte für eine launige Version gecovert. Unter dem Titel «We Are The Romance» wurde das Video am Freitag veröffentlicht. Die Künstler sind dabei zu sehen beim Baden, auf einer Achterbahn, im Auto und Studio, in einer Bar oder auch von Gänsen umgeben.

Zu den Mitwirkenden zählen Adam Angst, Alligatoah, Antilopen Gang, Beatsteaks, Bonaparte, Carolin Kebekus, Celina Bostic, Christian Steiffen, Corvus Corax/BerlinskiBeat, Deichkind, Die Kassierer, Die Toten Hosen, Donots, D?SE, Eisenpimmel, Erik Cohen, Ferris MC, Fettes Brot, H.P. Baxxter, K.I.Z, Knorkator, Kraftklub, Linda Zervakis, Martin Sonneborn, Oliver Kalkofe, Roland Kaiser, Rummelsnuff, Schrottgrenze, SDP, Stefanie Sargnagel, Swiss & die Andern, Terrorgruppe, Tocotronic und ZSK.

Die Ärzte bedankten sich unter Verweis auf einen Gag von Fettes Brot als «Die Erbse» bei «all den großartigen Menschen», die Talent und Enthusiasmus geteilt hätten. «Ohne Euren Zauber wäre die Welt ein großes Stück grauer!», schrieben Bela B (57), Farin Urlaub (56 - bis 27. Oktober) und Rodrigo Gonzalez (52).


Peter Maffay: Corona-Leugner schaden der Gesellschaft

BERLIN: Rockstar Peter Maffay kritisiert die Äußerungen mancher Musikerkollegen zur Corona-Pandemie scharf. «Leute, die Corona leugnen, schaden der Gesellschaft. Das ist meine Überzeugung. Und sie schaden nicht nur sich selbst, sondern vor allem anderen», sagte der 71-Jährige dem Podcast «Die Wochentester» des «Kölner Stadt-Anzeigers». Er halte die Negierung eines existenten Problems für «völlig falsch». «Corona ist ein Umstand, den man akzeptieren muss, weil er da ist. Ihn zu leugnen, halte ich für extrem gefährlich und extrem falsch.» Zuletzt hatte Schlagersänger Michael Wendler (48) seinen Rückzug aus der RTL-Show «Deutschland sucht den Superstar» erklärt und dies mit dem Vorgehen von Bundesregierung und Medien in der Corona-Pandemie begründet. Am Mittwoch löste Nena (60) mit einem Post auf Instagram Diskussionen um mögliche Verschwörungstheorien aus - ihr Management betonte aber, dass sich Nena nicht zum Lager der Corona-Leugner zähle.


Klaas Heufer-Umlauf: Lasse mein Leben vom Smartphone managen

BERLIN: Der medial omnipräsente Entertainer Klaas Heufer-Umlauf lässt seinen Alltag von der Kalender-App seines Smartphones managen. «Der Kalender sagt mir, wann ich wo hingehen muss, wen ich wann anrufen muss und sagt jeden Tag, was ich machen soll. Dann mache ich das, und so klappt das», sagte der 37-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Einen solchen Assistenten müsse man erstmal finden: «Ich kann relativ viel nicht, deshalb war es sehr schwierig, jemanden zu finden, der das ausgleicht.» Neben seiner wöchentlichen Late-Night-Show, diversen TV-Shows und einem Podcast spielt Heufer-Umlauf auch die Hauptrolle in der Flughafenserie «Check Check» (Joyn), die nun in die zweite Runde geht.


Springsteen will auch mit über 70 noch schweißtreibend rocken

BERLIN: Auch im fortgeschrittenen Alter will sich Rock-Superstar Bruce Springsteen (71) nicht von kräftezehrenden Live-Auftritten abhalten lassen. «Zur Hölle, ja», sagte der US-Sänger und Gitarrist auf eine Interviewfrage der Deutschen Presse-Agentur zu möglichen Konzertplänen nach der Corona-Pandemie. Seine E Street Band sei «auf der Höhe ihrer Kunst, und ich fühle mich fabelhaft». Springsteens Gigs mit der seit 1975 bestehenden Rock- und Soul-Band waren stets schweißtreibende Live-Ereignisse von mehreren Stunden Dauer. Ein wesentlicher Grund für die Euphorie des 20-fachen Grammy-Gewinners: das am kommenden Freitag (23. Oktober) erscheinende Studioalbum «Letter To You». Es markiert nach den melancholischen Folkpop-Klängen des gefeierten Nummer-eins-Solowerks «Western Stars» (2019) die Rückkehr zu einem spontaneren, roheren Band-Sound.


Lars Eidinger empfindet halb leere Theater als Alptraum

FRANKFURT/MAIN: Schauspieler Lars Eidinger findet es furchtbar, coronabedingt vor wenig Publikum zu spielen. «Ich habe jetzt die letzten zwei Tage geprobt und wenn ich ehrlich bin: Ich kam ans Theater und dachte, es ist wie ein Alptraum», sagte der 44-Jährige am Freitag auf dem Blauen Sofa der Frankfurter Buchmesse. Alle kämen ihm mit Masken entgegen, an die er sich auch nach so langer Zeit noch nicht gewöhnt habe. «Ich denke immer noch: Gleich wache ich auf», gestand das Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne. Er habe sogar schon überlegt, in einem Flugzeug zu spielen - «weil, da sitzen die Leute ja dicht an dicht». Und einen Vorhang gebe es auch, witzelte der gebürtige Berliner.


Campino stimmt Konzerttermine mit Spielplan des FC Liverpool ab

BERLIN: Sänger und Fußballfan Campino (58) stimmt die Konzerttermine der Toten Hosen mit dem Spielplan des FC Liverpool ab. «Das Büro ist angehalten, gewisse Tage zu blocken, die ganzen Viertelfinal-, Halbfinal- oder Finalspiele in der Champions League», sagte er am Freitag auf dem Blauen Sofa von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat auf der Frankfurter Buchmesse. «Weil das sehr ärgerlich wäre, wenn Liverpool durchkäme und ich müsste dann in Darmstadt spielen oder so am selben Abend, das will auch das Publikum nicht erleben.» Dass er die diesjährige Meisterschaft des FC Liverpool, die erste seit 30 Jahren, coronabedingt nicht im Stadion verfolgen konnte, ist für ihn verkraftbar. «Es war auf keinen Fall enttäuschend, weil erst mal wichtig ist, dass die Meisterschaft geholt wird.»


Campino stimmt Konzerttermine mit Spielplan des FC Liverpool ab

BERLIN: Sänger und Fußballfan Campino (58) stimmt die Konzerttermine der Toten Hosen mit dem Spielplan des FC Liverpool ab. «Das Büro ist angehalten, gewisse Tage zu blocken, die ganzen Viertelfinal-, Halbfinal- oder Finalspiele in der Champions League», sagte er am Freitag auf dem Blauen Sofa von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat anlässlich der Frankfurter Buchmesse. «Weil das sehr ärgerlich wäre, wenn Liverpool durchkäme und ich müsste dann in Darmstadt spielen oder so am selben Abend, das will auch das Publikum nicht erleben.»

Dass er die diesjährige Meisterschaft des FC Liverpool, die erste seit 30 Jahren, coronabedingt nicht im Stadion verfolgen konnte, ist für ihn verkraftbar. «Es war auf keinen Fall enttäuschend, weil erst mal wichtig ist, dass die Meisterschaft geholt wird.» Und es sei ein Glück gewesen, dass die Saison überhaupt irgendwie zu Ende gespielt wurde.

Campino hat kürzlich sein erstes Buch «Hope Street - wie ich einmal englischer Meister wurde» veröffentlicht. Die mehr als 350 Seiten umfassende Autobiografie landete direkt an der Spitze der «Spiegel»-Bestsellerliste.


Mario Adorf über 1945: Ich habe «Mein Kampf» in den Bach geschmissen

BERLIN: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs hat Mario Adorf sein Exemplar von Adolf Hitlers Machwerk «Mein Kampf» nach eigenen Angaben unauffällig entsorgt. «Wir hatten einen Unteroffizier, der sagte: «Jungs. Waffen vorsichtig in die Büsche legen, und dann ab nach Hause zur Mutti. Zieht die Uniformen aus.» Und das habe ich dann auch getan», sagt der 90-Jährige in der Fernseh-Doku «Wir Trümmerkinder - Zeit der Hoffnung», die am Dienstag um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird. Der heutige Weltstar («Der große Bellheim») schildert dort, wie er im März 1945 den Vormarsch der US-Truppen auf seine Heimatstadt Mayen in der Eifel beobachtet hat, damals war er 14 Jahre alt. «Ich bin nach Hause gegangen, habe die Uniform ausgezogen, in den Stadtbach geschmissen, zusammen mit meinem Dolch, dem Fahrtenmesser, und einem Buch «Mein Kampf».»


Sharon Stone hat keine Lust mehr auf Dates

EW YORK: US-Schauspielerin Sharon Stone hat die Nase voll von Dating. «Ich will keine Unaufrichtigkeit, keinen Quatsch und keine Spielchen», sagte die 62-Jährige ihrer Kollegin Drew Barrymore (45) in deren gleichnamiger Show. Sie genieße ihre Zeit alleine, mit ihren Kindern und Freunden mehr. «Ich bin fertig mit Daten.» «Ich habe einfach das Gefühl, wenn es um die emotionale Reife in Beziehungen geht, sind Männer und Frauen scheinbar nicht auf der gleichen Höhe», sagte die zweifach geschiedene Schauspielerin. «Es gibt gewisse Missverständnisse über Macht und darüber, was es bedeutet, männlich, mächtig und wichtig zu sein.» Sie versuche, ihren Söhnen beizubringen, dass entsprechende Vorstellungen vielleicht nicht ganz richtig seien.


Roman Polanski überreicht Auszeichnung an den Enkel seiner Retter

WARSCHAU: Oscar-Preisträger Roman Polanski (87, «Der Pianist») hat in Polen eines Ehepaars gedacht, das ihn im Zweiten Weltkrieg vor dem Holocaust gerettet hat. Polanski überreichte dem Enkel des Paars, Stanislaw Buchala, am Donnerstag die dessen Großeltern posthum verliehene Auszeichnung «Die Gerechten unter den Völkern» der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem, wie die Agentur PAP berichtete. Polanski ist Sohn eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter mit jüdischen Vorfahren. Als während des Zweiten Weltkriegs im von Deutschland besetzten Polen die Deportationen der Juden aus dem Krakauer Ghetto begannen, wurde der damals neunjährige Polanski von dem katholischen Bauernpaar Stefania und Jan Buchala in dem südpolnischen Dorf Wysoka versteckt. Seine Eltern hatten unter nicht-jüdischen Bekannten nach Unterschlupf für ihren Sohn gesucht. Polanskis Vater überlebte das Konzentrationslager Mauthausen, seine Mutter wurde in Auschwitz ermordet.


Stevie Nicks: Ohne Abtreibung hätte es Fleetwood Mac nicht gegeben

BERLIN: Die amerikanische Sängerin Stevie Nicks hat sich zur Abtreibung ihres Kindes geäußert und für das Recht darauf geworben. Die Frontfrau der britisch-amerikanischen Band Fleetwood Mac hat im Jahr 1979 eine Schwangerschaft beendet - auf dem Höhepunkt des Band-Erfolgs. «Hätte ich diese Abtreibung nicht gemacht, hätte es Fleetwood Mac nicht gegeben. Da bin ich mir sicher», sagte die 72-Jährige der britischen Zeitung «The Guardian». Es wäre für sie zu dem Zeitpunkt nicht möglich gewesen, ein Kind zu haben, sagte die Musikerin. «So hart, wie wir die ganze Zeit gearbeitet haben.» Außerdem habe sie «viele Drogen» genommen. «Abtreibungsrechte waren der Kampf meiner Generation», sagte Nicks dem «Guardian».


George Clooney und Bob Dylan verfilmen Grisham-Roman «Calico Joe»

LOS ANGELES: Die Oscar-Preisträger George Clooney (59) und Bob Dylan (79) wollen als Produzenten den John Grisham Bestseller «Calico Joe» auf die Leinwand bringen. Clooney werde auch Regie führen, berichteten die Branchenblätter «Hollywood Reporter» und «Variety» am Donnerstag. Der Roman von 2012 mit dem deutschen Titel «Home Run» dreht sich vor dem Hintergrund von Profi-Baseball um ein Familiendrama mit Betrug, Tragik und Vergebung. «John hat eine wunderschöne Geschichte geschrieben, und die Möglichkeit, sie gemeinsam mit Bob auf die Leinwand zu bringen, ist einfach fantastisch», teilten Clooney und sein Produktionspartner Grant Heslov mit. «George und Grant sehen in diesem Buch, was ich darin sehe - eine bewegende Geschichte, die Jung und Alt gleichermaßen gefallen wird», zitierten die Branchenblätter aus einer Mitteilung von Sänger Bob Dylan.

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