Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Queen erkennt verurteiltem Vergewaltiger Weinstein Ritterorden ab

LONDON: Königin Elizabeth II. (94) hat dem verurteilten Vergewaltiger und früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein (68) seinen Ritterorden aberkannt. Das geht aus einem am Freitag in London veröffentlichten Gesetzesblatt hervor. Die Auszeichnung war Weinstein im Jahr 2004 wegen seiner Verdienste in der britischen Filmindustrie («The English Patient») verliehen worden.

Hunderte Frauen haben Weinstein sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Er wurde Ende Februar in New York von einer Jury für schuldig befunden und im März zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Er sitzt diese Strafe derzeit in einem Gefängnis im Bundesstaat New York ab.


Fans und Weggefährten nehmen Abschied von Oscar-Regisseur Menzel

PRAG: Zahlreiche Fans sowie Film- und Theaterkollegen haben in Prag vom Regisseur Jiri Menzel Abschied genommen. Der Oscar-Preisträger («Liebe nach Fahrplan») war vor knapp zwei Wochen im Alter von 82 Jahren gestorben. Im Rudolfinum, dem Sitz der Tschechischen Philharmonie, lag am Freitag ein Kondolenzbuch aus. Eine Fotografie zeigte den Künstler in jungen Jahren mit Mütze und Zigarre, daneben standen Sonnenblumen in einer Vase.

Wegen der Corona-Pandemie galten strenge Hygienevorschriften. Seiner Witwe Olga zufolge hatte sich Menzel kein öffentliches Begräbnis gewünscht, sondern eine «Feier des Lebens». Der Künstler drehte mehr als zwei Dutzend Kinofilme, darunter «Ich habe den englischen König bedient» nach einem Roman von Bohumil Hrabel und die Komödie «Heimat, süße Heimat», die 1987 für einen Oscar nominiert war. Er inszenierte zudem zahlreiche Theaterstücke an Prager Bühnen.


Bonez MC dominiert die Charts in Deutschland

BADEN-BADEN: Rapper Bonez MC steht mit «Hollywood» an der Spitze der deutschen Album-Charts. Es ist das erste Mal, dass er es mit einem Soloalbum auf Platz eins schafft, wie das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment am Freitag mitteilte. Fynn Kliemann kehrt mit «POP» in die Top-Ränge zurück und ist nun Zweiter. Metallica («S&M 2»), in der Vorwoche noch Spitzenreiter, folgt auf Platz drei. Neu auf der Vier steht Marilyn Manson («We Are Chaos»). Auch das Deutschrock-Quartett Artefuckt («Gemini») auf der Fünf ist Neueinsteiger in die Charts.

Im Single-Ranking lösen die beiden US-HipHopper 24kGoldn feat. Iann Dior («Mood») an der Spitze Bonez MC ab, der mit «Fuckst mich nur ab» nun Zweiter ist und gemeinsam mit Maxwell auch den dritten Platz belegt («Ihr Hobby»).


«Nicht ungefährlich» - Chefdirigent Petrenko per E-Bike unterwegs

BERLIN: Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, hat die Corona-Zeit für die Erkundung seiner Wahlheimat München genutzt. «Ich habe mir ein E-Bike gekauft und bin in München herumgefahren», berichtete der 48-Jährige am Freitag in Berlin über die Nutzung der ungewohnten Freizeit. «Das war nicht ganz ungefährlich», räumte der im russischen Omsk geborene Dirigent ein.

Nach seiner Zeit in München, «die ich nur im Theater verbracht habe», habe er nun auch die Schönheit der Stadt entdecken können. Von 2013 bis 2020 war Petrenko Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München. Seit 2019 ist er Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.

Daneben hat Petrenko in der Corona-Zeit «versucht, jeden Tag eine neue Partitur aufzuschlagen». Auch für Literatur gab es mehr Gelegenheit. «Ich habe natürlich sehr, sehr viel gelesen. Ich habe angefangen, riesige Bücher zu lesen, für die ich sonst nie Zeit gehabt hätte.»


Schauspielerin Ashley Tisdale zeigt Babybauch

NEW YORK: Die Schauspielerin Ashley Tisdale («High School Musical») ist offensichtlich schwanger.

Die 35-Jährige veröffentlichte am Donnerstag auf ihrem Instagram-Konto ohne Kommentar ein Foto von sich zusammen mit Ehemann Christopher French, auf dem deutlich ein Baby-Bauch zu sehen ist. Später teilte Tisdale zudem Inhalte anderer Nutzer, die ihr zur Schwangerschaft gratulierten. Auch French veröffentlichte ein ähnliches Foto. Der Musiker hat darauf seine Hände zärtlich auf Tisdales Oberarme gelegt. Beide blicken auf den sich abzeichnenden Baby-Bauch. Das Paar ist seit 2014 verheiratet.


Autor Ingo Schulze: «Die Chance von 1989 wurde nicht genutzt»

STUTTGART: Schriftsteller Ingo Schulze (57) sieht bei der Wiedervereinigung viele Versäumnisse. Der 3. Oktober sei kein Tag der Vereinigung, sondern nur ein Tag des Beitritts, sagte der in Dresden geborene Autor der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Freitag). Viele Probleme rührten genau daher. Die Ostdeutschen hätten es nicht fertiggebracht, ihre Probleme erst einmal untereinander zu lösen, um dann mit einem gewissen Selbstbewusstsein in einen Vereinigungsprozess einzutreten, aus dem wirklich etwas Neues hätte entstehen können, sagte Schulze. Viele Probleme der alten BRD seien damit einfach übernommen worden.


«Schluss mit Lockdown»: Sänger Van Morrison kündigt Protestsongs an

LONDON: Der irische Sänger und Songwriter Van Morrison («Have I Told You Lately») hat mit der Ankündigung von Protestsongs gegen den Lockdown in Großbritannien für Wirbel gesorgt. Die provokativen Texte der Songs, die Morrison ab 25. September nach und nach veröffentlichen will, lagen der Deutschen Presse-Agentur vorab vor. «Schluss mit Lockdown, Schluss mit Übergriffen der Regierung, Schluss mit faschistischen Tyrannen, die unseren Frieden stören», fordert der 75-Jährige in «No More Lockdown». In dem Song «As I Walked Out» unterstellt er, die britische Regierung würde «Angst und Schrecken» verbreiten. In «Born To Be Free» moniert er, «die neue Normalität ist nicht normal». Der Musiker hatte sich zuletzt häufiger sehr kritisch über strenge Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geäußert.


Schwesig erhält Preis für ihren offenen Umgang mit Krebs-Erkrankung

BERLIN: Für den offenen Umgang mit ihrer Brustkrebs-Erkrankung wird Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit dem Preis «YES!Award» ausgezeichnet. Es sei ihr gelungen, zahlreiche Betroffene zu ermutigen, ihre Isolation zu verlassen und offen über ihre Erkrankung zu sprechen, sagte Jörg A. Hoppe, Gründer der digitalen Selbsthilfegruppe «yeswecan!cer», die den Preis gestiftet hat. In der Begründung wurde die Behutsamkeit gelobt, mit der Schwesig ihre Sorgen thematisiert. Erwähnt wurde auch der Pragmatismus beim Regeln aller Angelegenheiten und die Sensibilität, die in ihrer Kommunikation über den Krebs zum Ausdruck komme. «Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen zunächst einmal ein Schock. Mit anderen darüber zu sprechen, kostet Überwindung. Und dagegen anzukämpfen ist eine Mammutaufgabe», sagte Schwesig, die im September vergangenen Jahres ihre Erkrankung öffentlich gemacht hatte. Jeder müsse seinen eigenen Umgang damit finden.


Lars Eidinger wundert sich über moralische Überheblichkeit

OSNABRÜCK/BERLIN: Der Schauspieler Lars Eidinger zeigt sich irritiert vom Debattenklima. «Überall ploppen im Moment wahnsinnig komplexe Debatten auf, aber nur in den seltensten Fällen gibt es den Raum, sich dazu in aller Komplexität zu äußern», sagte der 44-Jährige der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ/Freitag). «Und dann sind die Debatten so moralisch. Das wundert mich am meisten - wie viele bereit sind, sich moralisch über andere zu erheben. Schon weil das voraussetzt, dass es überhaupt Gut und Böse gibt. Nicht mal daran glaube ich.»


Maischberger startet Podcast und hört selbst gerne auf dem Laufband

BERLIN: TV-Talkshowmoderatorin Sandra Maischberger hört gerne Podcasts beim Sport. Sie selbst höre regelmäßig Podcasts, vor allem im Informationsbereich, sagte die Journalistin der Deutschen Presse-Agentur. «Meistens auf dem Laufband, oder wenn ich zuhause etwas im Haushalt mache oder meine Belege sortiere.» Den Boom von Podcasts in Deutschland begrüßt die 54-Jährige. «Man kann es immer dann hören, wenn man es möchte und man kann sich einlassen auf das, was passiert.» Maischberger startete am Freitag einen eigenen Podcast bei Spotify («Der Sandra Maischberger Podcast»), bei dem sie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft oder auch Sport spricht. 17 Folgen sind geplant.


Katarina Witt ist noch mit DDR-Fahrerlaubnis unterwegs

CHEMNITZ: Die ehemalige Eislauf-Königin Katarina Witt ist noch mit einer DDR-Fahrerlaubnis unterwegs. «Mich hat noch niemand angehalten», sagte die 54-Jährige nach einer Voraufführung des filmischen Porträts «Katarina Witt - Weltstar aus der DDR» im CineStar-Kino in Chemnitz am Donnerstag. Allerdings habe sie jetzt einen neuen Führerschein beantragt, sagte die zweifache Olympiasiegerin in der Stadt, in der ihre Eislauf-Karriere im Kindesalter begann. Die anlässlich des Einheitsjubiläums produzierte 52-minütige Dokumentation des Filmemachers Jobst Knigge zeigt das «schönste Gesicht des Sozialismus» als ehrgeizige Sportlerin, Medaillengewinnerin und gefeierten Superstar. Der Film wird am 23. September auf Arte ausgestrahlt und am 3. Oktober in der ARD.


Wiesn-Promis ohne Wiesn: «Es macht mich sehr traurig»

MÜNCHEN: Ein Jahr ohne Oktoberfest ist auch für Münchner Promis hart. «Am Anfang dachte ich noch nicht, wie schlimm es sein wird, wenn das Wiesn-Eröffnungswochenende näher rückt», sagte die Moderatorin Verena Kerth (39) der Deutschen Presse-Agentur in München. «Es macht mich sehr traurig.» Normalerweise herrscht für Münchner Promis in den beiden Wiesn-Wochen Stress pur: Almauftrieb im Käferzelt, Damen-Wiesn von Regine Sixt oder der Wiesn-Bummel mit Cathy Hummels - Promi-Events gibt es in den beiden Wiesn-Wochen am laufenden Band. Stammgast Claudia Effenberg postete wenige Tage vor dem eigentlichen Wiesn-Start ein Foto von sich und ihrem Mann Stefan in Wiesn-Montur und schrieb dazu: «Keine Wiesn, aber man kann ja trotzdem Tracht tragen.»


Sylvie Meis heiratet am Wochenende in Italien ihren Niclas

HAMBURG/FLORENZ: Model und Moderatorin Sylvie Meis will am Wochenende ihren Verlobten Niclas Castello heiraten. Die Hochzeit der 42-jährigen Niederländerin ist im italienischen Florenz geplant, wie auch aus Posts auf ihrem Instagram-Account hervorgeht. In ihrem letzten Eintrag von Donnerstagabend verabschiedete sie sich von ihren Abonnenten für die nächsten Tage. Sie sei noch nie so bereit gewesen, «ja» zu sagen, schrieb sie auf Englisch. Sie werde erst wieder nach dem Wochenende Fotos und Texte auf Instagram senden. Sie wolle sich ganz dem Moment widmen, wenn sie ihre große Liebe heirate und «jede einzelne Sekunde genießen und absorbieren!», schrieb sie dazu in dem Onlinedienst.


EuGH stärkt Rechte ausländischer Musiker

LUXEMBURG: Der Europäische Gerichtshof hat die Rechte ausländischer Musiker gestärkt, deren Stücke zum Beispiel in Kneipen oder im Radio gespielt werden. Künstler hätten auch dann einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung, wenn sie nicht Bürger oder Einwohner eines Staates des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) seien, teilte der EuGH am Freitag mit (Rechtssache C-265/19).

Hintergrund des Urteils ist ein Streit zwischen zwei irischen Verwertungsgesellschaften über die Aufteilung von Erlösen. Eine von ihnen war dabei der Meinung, dass Künstler aus Drittstaaten in Irland kein Recht auf eine Vergütung hätten. Als Begründung verwies sie darauf, dass auch irische Künstler in anderen Ländern leer ausgingen.

Der Europäische Gerichtshof verwies in seinem Urteil vom 8. September nun unter anderem auf geltendes internationales Recht. Die EU verpflichtet sich in dem Vertrag der Weltorganisation für geistiges Eigentum über Darbietungen und Tonträger zur Vergütung von Künstlern anderer Vertragsländer, sofern Ansprüche bestehen.


Langjähriger Regisseur der Karl-May-Spiele Bad Segeberg ist tot

BAD SEGEBERG: Der langjährige Regisseur der Karl-May-Spiele Bad Segeberg, Norbert Schultze jr., ist tot. Er sei am 10. September im Alter von 78 Jahren in Hamburg gestorben, teilten die Karl-May-Spiele am Freitag mit. Schultze jr. habe die Spiele am Segeberger Kalkberg länger und nachhaltiger geprägt als jeder seiner Vorgänger, sagte Geschäftsführerin Ute Thienel.

Der 1942 geborene Regisseur hat nach Angaben der Kalkberg GmbH von 1996 bis 2019 mit nur wenigen Unterbrechungen die Spiele auf der Freilichtbühne in Bad Segeberg inszeniert. Der Sohn des Komponisten Norbert Schultze («Lili Marleen») führte auch Regie bei einer Reihe bekannter Fernsehserien wie der ZDF-Quizshow «Erkennen Sie die Melodie?», der SAT 1-Serie «Alphateam - Lebensretter im OP» und der seit 2006 laufenden Telenovela «Rote Rosen» der ARD. Zudem habe er 1982 zum Gründerteam von RTL gezählt und den Soap-Dauerbrenner «Gute Zeiten - schlechte Zeiten» als Regisseur und Producer mitentwickelt.

Im September 2019 hatte Schultze jr. sich aus Altersgründen von den Karl-May-Spielen zurückgezogen. «Mit seinem Gespür für eine packende Musikuntermalung, für effektvolle Auftritte und prächtige Massenszenen hat er den Spielen seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Wir verlieren einen guten Freund», sagte Thienel. Von 2021 an soll Ulrich Wiggers die Regie der Karl-May-Spiele übernehmen.


Prinz Joachim nach OP fit für ersten Arbeitstag in Frankreich

KOPENHAGEN: Nach seiner Operation wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn ist der dänische Prinz Joachim (51) bereit für seinen neuen Job als Verteidigungsattaché seines Landes in Paris. Er habe den Start seiner Arbeit in der dänischen Botschaft in der französischen Hauptstadt sehr herbeigesehnt - «besonders nach diesem Sommer, den man in meinem Fall als Nicht-Sommer bezeichnen kann», sagte der jüngere Bruder von Dänemarks Kronprinz Frederik (52) am Freitagmorgen vor seinem ersten Arbeitstag in einem vom Sender TV2 veröffentlichten Video. «Es geht mir gut», erklärte er. Prinz Joachim war am 24. Juli in ein Krankenhaus in Toulouse eingeliefert worden. Unmittelbar darauf war er wegen des Gerinnsels erfolgreich operiert worden. Gesundheitliche Folgen hat er nach Angaben des Königshauses nicht davon getragen.


Die Ärzte verschieben ausverkaufte Tour - Neue Single im Oktober

BERLIN: Die Punkband Die Ärzte verschiebt coronabedingt ihre ausverkaufte Tour um ein Jahr. «Leider können aufgrund behördlicher Auflagen im Zusammenhang mit Covid-19 die Konzerte der «In The Ä Tonight Tour» in 2020 nicht stattfinden», teilte die Berliner Band am Freitag unter Hinweis auf den Veranstalter mit. Die Tour soll Ende 2021 nachgeholt werden. Nach der bereits veröffentlichten Single «Morgens Pauken» haben die unter der ironischen Selbstbezeichnung «Die beste Band der Welt» agierenden Musiker Bela B (57), Farin Urlaub (56) und Rodrigo Gonzalez (52) mit «True Romance» für den 9. Oktober die nächste Auskopplung aus dem am 23. Oktober erscheinenden Album «Hell» angekündigt.


Sängerin Alicia Keys: «Ich hätte als Drogenabhängige enden können»

BERLIN: US-Sängerin Alicia Keys hat mit ihrer Musik große Erfolge gefeiert - ihr Leben hätte nach ihren Worten aber auch eine ganz andere Wendung nehmen können. «Ich bin so ein Typ, der eigentlich dazu bestimmt war, es nicht aus Hell's Kitchen herauszuschaffen», sagte die 39-Jährige der britischen Zeitung «The Guardian» zum Song «Underdog» auf ihrem neuen Album. Sie hätte auch als Prostituierte oder Drogenabhängige enden können. «Ich hätte eigentlich zur falschen Zeit am falschen Ort sein, verwundet oder getötet werden müssen.» Die Musikerin wurde im New Yorker Arbeiterviertel Hell's Kitchen geboren. Als Teenager unterschrieb sie ihren Plattenvertrag. Ihr Debütalbum «Songs In A Minor» schaffte es 2001 direkt auf Platz eins der US-Charts.


Charlize Theron: «Ich habe seit fünf Jahren niemanden mehr gedatet»

BERLIN: Fünf Jahre ohne Date: Kurz nach Schauspielerin Drew Barrymore (45) hat sich auch Oscarpreisträgerin Charlize Theron («Monster») in Barrymores Fernsehshow zu ihrem Liebesleben geäußert. Sie habe seit mehr als fünf Jahren niemanden mehr gedatet, verriet die 45-Jährige in der Sendung am Donnerstag. Sie sei offen, wenn Freunde ihr sagten, sie solle auf ein Date gehen. Allerdings sei sie glücklich mit ihren beiden Adoptivkindern August und Jackson und sehne sich nicht nach viel mehr. «Ich fühle mich nicht einsam», sagte Theron. Die Schauspielerin hatte sich im Sommer 2015 von ihrem Schauspielerkollegen Sean Penn getrennt. Einen Tag zuvor hatte Drew Barrymore gesagt, dass sie seit fünf Jahren der Männerwelt abgeschworen habe.


Chrissy Teigen verrät auf Instagram Geschlecht ihres Babys

BERLIN: US-Model Chrissy Teigen hat auf Instagram das Geschlecht ihres Babys verraten. Die 34-Jährige war gerade dabei, ihren Fans in einem Instagram-Video von ihrer Schwangerschaft zu berichten, als sie - absichtlich oder nicht - folgenden Satz sagte: «Das Baby ist sehr, sehr gesund. Er ist groß, er ist vermutlich ... Oops ... Das war dumm» - ein Junge also. Zunächst hatte Teigen berichtet, dass sie wegen Gesundheitsproblemen im Bett bleiben müsse und deshalb ihre Arbeit nicht wahrnehmen könne. Es ist nicht die erste Schwangerschaft des Models: Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Soul-Sänger John Legend, hat sie einen zwei Jahre alten Sohn und eine vierjährige Tochter.


«Forrest Gump»-Autor Winston Groom gestorben

WASHINGTON: Der US-Schriftsteller Winston Groom, bekannt geworden mit seinem Roman «Forrest Gump» und dessen Verfilmung mit Tom Hanks, ist tot. Er starb am Mittwochabend (Ortszeit) in seiner Heimatstadt Fairhope im US-Bundesstaat Alabama, wie US-Medien am Donnerstagabend unter Berufung auf Bürgermeisterin Karin Wilson berichteten. «Wir sind sehr traurig, das zu hören. Er ist hier definitiv eine Ikone», sagte Wilson dem Sender CNN. Alabama habe einen seiner begabtesten Schriftsteller verloren, twitterte die Gouverneurin des Bundesstaats, Kay Ivey.

Nach Angaben der Universität Alabama wuchs der in der Hauptstadt Washington geborene Groom im Bezirk Mobile in Alabama auf. Nach seinem Abschluss an der Universität 1965 trat er in die US-Armee ein und diente im Vietnamkrieg. Groom arbeitete nach seiner Rückkehr in die USA zunächst als Journalist und verfasste mehrere Bücher. Weltbekannt wurde er aber vor allem durch seinen Roman «Forrest Gump», dessen Verfilmung unter der Regie von Robert Zemeckis und mit Hauptdarsteller Tom Hanks sechs Oscars gewann.


«The Batman»-Dreh läuft nach Pause wegen Corona-Fall wieder an

LONDON/LOS ANGELES: Die Dreharbeiten zu «The Batman» in England sind nach einer Corona-Quarantäne wieder angelaufen. Dies teilte das Studio Warner Bros. am Donnerstag nach Berichten der US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» mit. Nach einem positiven Covid-19-Test am Set war der Shoot am 3. September gestoppt worden. Ein Mitglied des Produktions-Teams sei positiv getestet worden und befinde sich in Quarantäne, hieß es damals. Warner Bros. machte aber keine Angaben über die infizierte Person.

Die «Batman»-Dreharbeiten mit dem britischen «Twilight»-Star Robert Pattinson waren im Januar unter der Regie von US-Regisseur Matt Reeves («Planet der Affen») angelaufen, dann aber wegen der Corona-Pandemie Mitte März ausgesetzt worden. Erst Anfang September waren sie in dem Studio Leavesden in der Nähe von London wieder aufgenommen und schon kurz danach eingestellt worden.

Neben Pattinson spielen in «The Batman» auch Zoe Kravitz, Paul Dano, Colin Farrell und Andy Serkis mit. Der Film soll im Oktober 2021 in die Kinos kommen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.