Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

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«i-Tüpfelchen» für Elton John - Auftritt im Garten des Weißen Hauses

WASHINGTON: Auf Einladung von US-Präsident Joe Biden ist der britische Popstar Sir Elton John im Garten des Weißen Hauses aufgetreten. Unter einem festlichen Zeltdach vor der Regierungszentrale spielte der 75-Jährige am Freitagabend (Ortszeit) umringt von Hunderten geladenen Gästen auf einem Flügel und sang dazu zum Auftakt sein berühmtes Lied «Your Song». Er sei schon an einigen schönen Orten aufgetreten, sagte Elton John zu Beginn, doch dies sei «das i-Tüpfelchen».

Biden und seine Ehefrau Jill richteten die Veranstaltung nach Angaben des Weißen Hauses aus, um die «die heilende und verbindende Kraft der Musik» zu feiern. «Nur wenige Dinge haben die Kraft, uns so zusammenzubringen wie Musik», sagte die First Lady. «Sie kann uns dazu bringen, uns auf der Tanzfläche gemeinsam zu bewegen, mit Fremden mitzusingen, wenn wir eine vertraute Melodie hören. Sie ist eine Stimme für die Gefühle, die wir nicht immer definieren können.»

Joe Biden schwärmte, Elton John habe in seiner musikalischen Karriere anderen viel Hoffnung gegeben. «Elton Johns Musik hat unser Leben verändert», sagte der Präsident und schob an den Popstar gerichtet nach: «Danke, dass Sie die Seele unserer Nation bewegen.»

Im Publikum waren nach Angaben des Weißen Hauses etwa 2000 Gäste, darunter die frühere First Lady Laura Bush, diverse Kabinettsmitglieder und Kongressabgeordnete, Lehrer, Schüler, Rettungskräfte, Pfleger sowie Aktivisten und Menschen, die sich gegen Diskriminierung stark machen.


Andenken an TV-Ikone Betty White in den USA teuer versteigert

BEVERLY HILLS: Eine Auktion von Andenken an die TV-Ikone Betty White hat am Freitag in Kalifornien mit Geboten weit über den Schätzpreisen begonnen. Mehr als 1500 Nachlass-Stücke sollten bis Sonntagabend (Ortszeit) in Beverly Hills unter den Hammer kommen. Der «Golden Girls»-Star war am 31. Dezember 2021, gut zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag, in Los Angeles gestorben.

Für mehr als 43.000 Dollar (über 44.000 Euro) ersteigerte ein Bieter ein Ölgemälde aus den 1950er Jahren, das White im eleganten Kleid mit Opernhandschuhen zeigt. Das Porträt war zuvor auf 1200 Dollar geschätzt worden. Für den mit Diamanten besetzten Ehering, den White ab 1963 nach ihrer dritten Hochzeit mit dem Schauspieler Allen Ludden getragen hatte, war vorab ein Gebot für über 17.000 Dollar eingegangen, der Schätzwert lag mit bis zu 1200 Dollar deutlich niedriger. Bei der Auktion am Freitag schoss der Preis dann auf 25.600 Dollar hoch. Auch Luddens Ehering wurde versteigert, er brachte immerhin 12.800 Dollar ein.

Mehr als den dreifachen Schätzpreis erzielte die knallgelb gestrichene Eingangstür von Whites langjähriger Villa im kalifornischen Brentwood, die für 10.000 Dollar einen Abnehmer fand. Eine goldene Armbanduhr, die White als Teenager Weihnachten 1940 von ihrer Mutter erhalten hatte, brachte 2240 Dollar ein. Ein großer Spielzeugbär (Schätzwert 200 bis 400 Dollar) kam auf knapp 2000 Dollar.

Zur Versteigerung standen unter anderem Drehbücher, Schmuck, Preistrophäen, Garderobe und Einrichtungsgegenstände aus Whites Häusern in Brentwood und Carmel. Mit der Sitcom «Golden Girls» (1985-1992) war die Schauspielerin weltbekannt worden. In der Serie über vier ältere Damen in einer Wohngemeinschaft spielte sie die naive Witwe Rose Nylund.


«The Mamas & the Papas»-Sängerin erhält posthum Hollywood-Stern

LOS ANGELES: Als Sängerin der Folk-Rock-Band «The Mamas & the Papas» war Cass Elliot in den 1960er Jahren berühmt geworden. Nun soll die 1974 verstorbene US-Amerikanerin posthum auf Hollywoods «Walk of Fame» geehrt werden. Die 2735. Sternenplakette auf dem berühmten Bürgersteig werde am 3. Oktober enthüllt, teilten die Verleiher der Auszeichnungen am Freitag (Ortszeit) mit.

Als Gastrednerin ist die Sängerin Michelle Phillips eingeladen. Die 78-Jährige ist das letzte noch lebende Gründungsmitglied der Band «The Mamas & the Papas». Zudem sollen der Musiker John Sebastian (78), Elliots Schwester Leah Kunkel und die einzige Tochter der verstorbenen Sängerin, Owen Elliot-Kugell, an der Zeremonie teilnehmen.

Mit Hit-Songs wie «California Dreamin'» und «Monday Monday» hatte die vierköpfige Band um Elliot, Denny Doherty, John Phillips und dessen damalige Ehefrau Michelle von 1965 bis 1968 die Hitparaden gestürmt. Ihr Folkrock prägte die Hippie- und Flower-Power-Bewegung mit.

Elliot, die auch Soloalben herausbrachte, starb im Juli 1974 nach Konzertauftritten in London an einem Herzinfarkt. Sie wurde 32 Jahre alt.


Klima-Klage: Australien muss Inselbewohner entschädigen

GENF: Australien hat laut einem Entscheid der Vereinten Nationen Inselbewohner im Pazifik zu lange nicht ausreichend vor den Auswirkungen des Klimawandels geschützt. Wegen der Versäumnisse sei der Staat verpflichtet, Bewohner der australischen Torres-Strait-Inseln zu entschädigen, hieß es in dem Entscheid des UN-Menschenrechtsausschusses am Freitag in Genf.

Acht indigene Inselbewohner hatten sich an das Gremium gewandt, das die Einhaltung von international vereinbarten bürgerlichen und politischen Rechten überwacht. Sie argumentierten in ihrer Klage, dass das Leben und die Kultur auf den Inseln in der Torres-Meerenge zwischen Nordaustralien und Papua-Neuguinea wegen des steigenden Wasserspiegels und häufigerer Überflutungen in Gefahr seien.

Die Menschenrechtskommission berücksichtigte, dass seit 2019 ein staatliches Programm zur Errichtung von Uferdämmen auf den Inseln läuft. Die Maßnahme sei jedoch zu spät erfolgt, hieß es. Die für die Einwohner wichtigen Obstbäume, Gärten und Begräbnisstätten seien bereits der Zerstörung ausgesetzt. Minderheitenrechte sowie die Rechte auf Wohnung, Privatleben und Familie seien verletzt worden. Gemäß dem UN-Vertrag über bürgerliche und politische Rechte müsse Australien nun «den Klägern angemessene Entschädigung für die erlittenen Schäden zu gewähren», hieß es in dem Entscheid.

Der Entscheid sei ein wichtiger Schritt, sagte Ausschuss-Mitglied Hélène Tigroudja: «Der Ausschuss hat einen Weg geschaffen, auf dem Einzelpersonen Ansprüche geltend machen können, wenn staatliche Maßnahmen besonders gefährdete Gruppen unzureichend vor den negativen Auswirkungen des Klimawandels auf Menschenrechte schützt.»


Wim Wenders will Schülern den Umgang mit Bilderflut näher bringen

DÜSSELDORF: Der vielfach preisgekrönte deutsche Regisseur Wim Wenders (77, «Paris, Texas») will Schülern den Umgang mit der modernen Bilderflut näher bringen. «Mit das Wichtigste, womit die jungen Leute heute konfrontiert werden, nämlich der Sturm der Bilder, kommt im Unterricht nicht vor», sagte Wenders am Freitag im Düsseldorfer Filmmuseum. Kinder würden von Geburt an Bildern ausgesetzt, die zum Teil nicht für sie geeignet seien. «In diese Lücke wollten wir mit unserem Bildungsprojekt hinein», betonte der Regisseur.

Am Freitag gab der 1945 in Düsseldorf geborene Wenders den Startschuss für das Filmbildungsprojekt «Eine europäische Schule des Sehens». Mit Schülern des nach ihm benannten Wim-Wenders-Gymnasiums diskutierte er über sein Werk und ermutigte die Jugend zum Filmemachen. Auf die Frage, was er denn eher an den Nagel hängen würde - die Fotografie oder das Kino -, antwortete der 77-Jährige: «Das Schlafen.» Auch die Arbeit an seinem neuen Film verriet er: Ein Film über Frieden.

Das Filmbildungsprojekt der vor zehn Jahren gegründeten Wim Wenders Stiftung soll Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf und Berlin bis Dezember 2023 auf eine cineastische Reise durch das europäische Kino führen. Dabei sollen vor allem europäische Filme des klassischen und modernen Kinos gezeigt werden - unter Anleitung von Wenders, der selbst Klassiker wie «Himmel über Berlin» gedreht hat. Finanziert wird das Projekt unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Mitte September war Wenders mit dem japanischen Kulturpreis Praemium Imperiale ausgezeichnet worden. Dieser zählt zu den wichtigsten Kunstpreisen der Welt und gilt als «Nobelpreis der Künste».


Schriftstellerin Hilary Mantel im Alter von 70 Jahren gestorben

LONDON: Ihre Bestseller «Wölfe» und «Falken» wurden beide mit dem höchsten britischen Literaturpreis ausgezeichnet. Nun ist die weltbekannte britische Autorin unerwartet gestorben.

Die britische Schriftstellerin Hilary Mantel ist tot. Wie ihr Verlag in Großbritannien der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge am Freitag mitteilte, starb die Erfolgsautorin «plötzlich, aber friedlich» im Kreise ihrer Familie. Sie wurde 70 Jahre alt.

Die vielfach ausgezeichnete Autorin, Kritikerin und Juristin wurde mit historischen Romanen weltberühmt. Für den Roman «Wölfe» wurde sie 2009 mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Mit «Falken» gewann Mantel 2012 den Preis erneut. 2022 kam ihr letztes Buch, der Band «Learning to Talk», heraus.

Ihr Verlag HarperCollins beschrieb Mantel gegenüber PA als «eine der größten englischen Erzählerinnen dieses Jahrhunderts. Ihre bewunderten Werke werden als moderne Klassiker angesehen.»


Baerbock: Bei Codewort meines Kindes verlasse ich jede Sitzung

BERLIN: Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lässt alles stehen und liegen, wenn eine ihrer Töchter ihr eine Textnachricht mit einem bestimmten Codewort schreibt. «Wenn sie mir das schickt, dann weiß ich: Jetzt ist es ganz dringend. Dann verlasse ich jede Sitzung und ruf' sie an», sagte Baerbock in der am Donnerstag ausgestrahlten Sat.1-Sendung «Kannste regieren?». Zum Glück sei das aber noch nicht vorgekommen. Das Codewort verriet die Politikerin nicht. Für die Sendung hatte Baerbock 17 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland in einem Berliner Klassenraum besucht. Die Schülerin Mia hatte dabei gefragt, wie sie mit ihren Kindern in Kontakt bleibe. Die Antwort der Grünen-Politikerin: Immer mittwochs - also an den Tagen, an denen das Kabinett in Berlin tagt und sie meist nicht in der Welt unterwegs ist - versuche sie, zum Abendessen zu Hause zu sein.


Messner: Bergsteigen «durch die globale Erwärmung gefährlicher»

MÜNCHEN: Der frühere Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner (78) sieht wie viele andere Experten angesichts des Klimawandels steigende Gefahren in den Bergen. «Das Bergsteigen, vor allem in der Höhe, wird durch die globale Erwärmung gefährlicher. Das Eis schmilzt, es reißen mehr Gletscherspalten auf, es kommt zu Eisabbrüchen wie jetzt an der Marmolata, und der Fels unter dem Eis zerbröselt», sagte der Südtiroler der Mediengruppe Bayern (Passauer Neue Presse, Mittelbayerische Zeitung, Donaukurier). «Ein Berg ist chaotisch, ein Berg ist viel größer, als wir ihn auf der Postkarte sehen», warnte Messner. «Und beim Wettersturz wird ein Berg relativ schnell unendlich groß. Man kommt nicht mehr herunter», sagte der 78-jährige Italiener, der als erster Mensch alle Achttausender der Welt bestiegen hatte.


Lena Meyer-Landrut: «Spätsommer ja, Herbst nein danke»

MAILAND/BERLIN: Popsängerin Lena Meyer-Landrut (31, «Satellite») sieht dem Beginn der kalten Jahreszeit mit gemischten Gefühlen entgegen. «Es gibt einen guten und schlechten Herbst. Einen grauen, 12 Grad angeregneten Herbst braucht wirklich keiner. Aber einen herrlichen, 15 bis 16 Grad Herbst mit blauem Himmel und rot-gelben Blättern wünschen wir uns doch alle», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Spätsommer ja, Herbst nein danke.»


David Garrett trauert Klassenfahrten hinterher

MÜNCHEN: Star-Geiger David Garrett (42) trauert heute noch verpassten Klassenfahrten hinterher. «Das mit den Klassenfahrten hat mich schon traurig gemacht. Gerade als mein älterer Bruder nach Südfrankreich fuhr mit seinen Freunden. Das durfte ich nicht», sagte er der «Süddeutschen Zeitung» (Freitagsausgabe) über die Geigen-Paukerei in seiner Kindheit. «Ich war so jung, dass ich mich nicht über meine Eltern hinwegsetzen konnte. Das hat mich geärgert. Vielleicht habe ich mir mit New York deswegen eine Stadt ausgesucht zum Leben, wo so viel möglich ist, da hole ich schon einiges nach.» Alles aber nicht: «Ski bin ich bis heute nicht gefahren. Oder Skateboard.»


Jolie über Flut in Pakistan: «So etwas habe ich noch nie gesehen»

ISLAMABAD: Unter dem Eindruck einer Reise zu pakistanischen Flutopfern zeigt sich Angelina Jolie bestürzt über die Ausmaße der Katastrophe. «Die Verwüstung in Sindh ist schockierend», sagte die Schauspielerin nach ihrem Besuch in einem der besonders betroffenen Gebiete des Landes. «In meinem ganzen Leben habe ich so etwas noch nie gesehen.» Familien schliefen unter freiem Himmel und hätten alles verloren. Seit Mitte Juni wird Pakistan von ungewöhnlich heftigen Regenfällen heimgesucht. Ein Drittel des südasiatischen Landes steht unter Wasser. Insgesamt sind 33 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen. Fast 1600 Menschen verloren nach offiziellen Angaben bisher ihr Leben.


Barbra Streisand unterstützt ukrainische Spendenplattform United24

LOS ANGELES/KIEW: Die US-Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand (80) hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ihre Unterstützung als Botschafterin für die Spendenplattform United24 zugesagt. «Ich bin bewegt von der Widerstandsfähigkeit und dem Mut des ukrainischen Volkes», schrieb die mehrfache Oscar- und Grammygewinnerin am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter und veröffentlichte ein Foto, das sie im Videotelefonat mit Selenskyj zeigte.

In einer Mitteilung der Crowdfunding-Plattform hieß es, Streisand habe im Gespräch mit Selenskyj ihre persönliche Verbindung zur Ukraine betont. Ihre Großeltern seien von dort aus in die USA eingewandert. Streisand schrieb auf Twitter, sie werde die Initiative künftig dabei unterstützen, Mittel für medizinische Hilfe zu beschaffen, und warb um Unterstützung für ukrainische Ärzte: «Sie brauchen uns jetzt mehr denn je». Ihre Glückszahl sei 24, deshalb habe sie selbst 24.000 Dollar (knapp 24.600 Euro) gespendet.

«Die Welt ist es vielleicht ein wenig leid, täglich an die Ukraine zu denken», schrieb Selenskyj auf Instagram und dankte der Schauspielerin für ihre Unterstützung. Es sei sehr wichtig für das osteuropäische Land, dass talentierte und berühmte Menschen wie Streisand die Plattform unterstützen.

Die Ukraine hatte die staatliche Spendenplattform Anfang Mai wegen des russischen Angriffskrieges ins Leben gerufen. Über United24 kann gesondert für die Armee, humanitäre Zwecke oder den Wiederaufbau nach dem Krieg gespendet werden. Bislang sind nach Angaben der Website mehr als 185 Millionen Dollar (mehr als 190 Millionen Euro) an Spendengeldern eingegangen.


Jolie über Flut in Pakistan: «So etwas habe ich noch nie gesehen»

ISLAMABAD: Unter dem Eindruck einer Reise zu pakistanischen Flutopfern zeigt sich Angelina Jolie bestürzt über die Ausmaße der Katastrophe. «Die Verwüstung in Sindh ist schockierend», sagte die Schauspielerin nach ihrem Besuch in einem der besonders betroffenen Gebiete des Landes. «In meinem ganzen Leben habe ich so etwas noch nie gesehen.» Familien schliefen unter freiem Himmel und hätten alles verloren.

Seit Mitte Juni wird Pakistan von ungewöhnlich heftigen Regenfällen heimgesucht. Ein Drittel des südasiatischen Landes steht unter Wasser. Insgesamt sind 33 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen. Das Wasser zerstörte Häuser, Straßen, Brücken und landwirtschaftliche Flächen. Fast 1600 Menschen verloren nach offiziellen Angaben bisher ihr Leben. Millionen von Menschen mussten außerdem wegen Infektionskrankheiten behandelt werden, die sich im Wasser ausbreiten - wie Malaria, Cholera oder Durchfall.

«Eine Katastrophe in Form einer Epidemie wartet auf uns», warnte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif in einem Interview. Mit eindringlichen Worten bat er die Weltgemeinschaft um Unterstützung. In Pakistan «bricht die Hölle los», wenn das Land bald nicht mehr Unterstützung bei der Bewältigung der Flutkatastrophe erhält, so der Premierminister.

Experten machen den Klimawandel für die Zunahme von Naturkatastrophen in dem Land verantwortlich. Pakistan gehört zu den Ländern, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind, auch wenn es selbst kaum dazu beigetragen hat. Angelina Jolie fordert die Weltgemeinschaft angesichts ihres Besuchs zum dringenden Handeln auf: «Es ist an der Zeit, dass die Welt auf diese Krise aufmerksam wird und Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreift», sagte die Schauspielerin. «Wir können die Folgen nicht länger ignorieren.»


Nächster James Bond? Pierce Brosnan zeigt sich gleichgültig

LONDON: Wer soll nächster James Bond werden? Ex-007-Darsteller Pierce Brosnan zeigt sich angesichts dieser Frage gleichgültig. «Wer das tun sollte? Das ist mir egal», sagte der 69-Jährige, der zwischen 1995 und 2002 vier Mal den legendären Geheimagenten verkörperte, dem «GQ»-Magazin. «Wer auch immer es wird, ich wünsche ihm alles Gute.»

Er habe den letzten 007-Film «Keine Zeit zu sterben» mit Daniel Craig gesehen, sagte Brosnan. «Und ich habe «Skyfall» gesehen. Ich liebe «Skyfall». Aber ich bin nicht ganz sicher was den letzten angeht.» Über Craig sagte er: «Daniel gibt immer sein ganzes Herzblut. Sehr mutig, sehr stark. Aber...» Laut «GQ» ließ Brosnan den angefangenen Satz unvollendet.

«Keine Zeit zu sterben» war in Deutschland der erfolgreichste Kinofilm des Jahres 2021. Die langjährige James-Bond-Produzentin Barbara Broccoli hatte im vergangenen Juni angekündigt, die Rolle des britischen Agenten «neu erfinden» zu wollen. Fans müssen sich wohl noch einige Zeit gedulden, bis sie erfahren, wen sie als nächsten 007 auf der Kinoleinwand zu sehen bekommen.


Kinder-Lob für Kochkünste treibt Charlize Theron an

LOS ANGELES: Hollywoodstar Charlize Theron liebt es, von ihren Töchtern für ihre Kochkünste gelobt zu werden. «Wenn meine Kinder sagen: «Mama, niemand macht Pasta besser als du» - nichts kommt da nah dran», sagte die 47-Jährige dem «Harper's Bazaar»-Magazin. Von den beiden Mädchen, sieben und zehn Jahre alt, auf einen ihrer Filme angesprochen zu werden, bedeute ihr hingegen nichts. «Ich hege noch immer einen Groll auf eine Frau in unserem Kreis, die French Toast macht, von dem mein Kind schwärmt», erzählte die Oscarpreisträgerin weiter. Ihre erklärte Kontrahentin habe ihr zwar das Rezept gegeben, doch wann immer sie das Gericht selbst zubereite, bekomme sie von ihrer Tochter zu hören, dass die andere es besser mache. Das rege sie auf, so Theron. «Solche Sachen treiben mich viel mehr an.»


Milliardär Bill Gates von Reaktion auf Pandemie überrascht

NEW YORK: Obwohl er schon 2015 vor einer weltweiten Pandemie gewarnt hatte, war Milliardär Bill Gates laut eigener Aussage von der tatsächlichen Wucht der Corona-Krise überrascht. «Die Schwierigkeiten bei der Kommunikation zu Masken, Impfungen und im Umgang mit mancher Fehlinformation waren alle in einer Größenordnung, die ich nicht erwartet hatte», sagte Gates der Deutschen Presse-Agentur in New York. Andererseits habe er auch mit einigen Errungenschaften wie dem schnellen Einsatz der mRNA-Verfahren bei den Impfungen nicht gerechnet.

«Es gibt so viele Helden, die hervorgetreten sind, auch im Lokalen, wie das medizinische Personal», sagte der 66 Jahre alte Microsoft-Gründer, der mit seiner Stiftung Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Krankheiten und Armut bereitstellt. «Ich habe also viel Negatives gelernt, das ich nicht erwartet hätte, aber es gab auch sehr viele gute Dinge.»


US-Star Jared Leto: «Ich habe ganz allgemein eine Liebe für Europa»

MÜNCHEN: Hollywood-Star Jared Leto (50) mag nach eigenen Worten den europäischen Kontinent. «Ich habe ganz allgemein eine Liebe für Europa. Ich habe so viel Zeit hier verbracht und mich immer sehr wohlgefühlt», sagte der Oscar-Preisträger («Dallas Buyers Club») der Zeitschrift «GQ». «Mein Bruder und ich haben in Europa angefangen, Konzerte zu spielen, wir haben vor vielen Jahren damit begonnen, hier zu touren», so der US-Schauspieler. «Und wir haben viele verschiedene Länder kennengelernt. Wir waren bestimmt in 20 oder 30 verschiedenen Städten in Deutschland.» Es sei großartig gewesen.


Emily Cox als Volksmusikerin im TV: «Das war ein großer Spaß»

BERLIN: Schauspielerin Emily Cox spielt im ARD-Fernsehkrimi «Steirerstern» an diesem Samstag (20.15 Uhr) eine österreichische Volksmusikerin im Dirndl. Sie hat das nach eigenen Worten sehr genossen. «Das war ein großer Spaß! Tanzen, singen, steirisch reden: Was will man mehr», sagte die 37-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Mir war wichtig, die Figur ernst zu nehmen und nicht zu verraten und kein Klischee von einer Volksmusiksängerin zu spielen», so Cox. «Ich hab' versucht herauszufinden, was sie im Leben will, was ihre Träume, Sehnsüchte und Ängste sind - und was ihr dabei im Weg steht, zu bekommen, was sie will. Außerdem hab' ich steirisch gelernt - ich kann aber nur genau die Sätze, die auch im Drehbuch stehen.»

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