Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay
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Agent: Rushdie an Beatmungsgerät angeschlossen - schwere Verletzungen

NEW YORK: Nach dem Angriff auf Salman Rushdie ist der Schriftsteller seinem Manager zufolge an ein Beatmungsgerät angeschlossen. «Die Nachrichten sind nicht gut», schrieb Andrew Wylie am Freitagabend (Ortszeit) nach Angaben der «New York Times». Der 75-Jährige könne nicht sprechen und werde wahrscheinlich ein Auge verlieren. Nervenstränge in seinem Arm seien durchtrennt und seine Leber beschädigt worden.

Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York von einem jungen Mann mit einem Messer angegriffen und am Hals verletzt worden. Nach offiziellen Angaben wurde er in einem örtlichen Krankenhaus versorgt.


Polizei: Angreifer Rushdies handelte wohl alleine

NEW YORK: Der Angreifer von Schriftsteller Salman Rushdie hatte ersten Erkenntnissen zufolge wohl keine Komplizen. «An diesem Punkt gehen wir davon aus, dass er allein war, aber wir versuchen sicherzustellen, dass dies der Fall war», sagte Polizeisprecher James O'Callaghan am Freitag bei einer Pressekonferenz. Am Tatort sei ein Rucksack sichergestellt worden. Auch ersuche man eine Reihe von Durchsuchungsbefehlen.

Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York angegriffen und am Hals verletzt worden. Nach offiziellen Angaben wurde er in einem Krankenhaus versorgt.


FDP-Generalsekretär: Iran trägt Mitverantwortung an Rushdie-Angriff

BERLIN: FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat dem Iran eine Mitschuld an dem Angriff auf den Schriftsteller Salman Rushdie gegeben. «Für diesen feigen Anschlag trägt das iranische Mullah-Regime auch Verantwortung», schrieb Djir-Sarai am Freitagabend bei Twitter. «Das sollte jeder wissen, der normale Beziehungen mit diesem Regime will.» Djir-Sarai wurde im Iran geboren, aufgewachsen ist er in Nordrhein-Westfalen.

Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York angegriffen und am Hals verletzt worden. Nach offiziellen Angaben wurde er in einem Krankenhaus versorgt.

Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini hatte wegen Rushdies Werk «Die satanischen Verse» («Satanic Verses») aus dem Jahr 1988 eine Fatwa veröffentlicht, die zur Tötung des Autors aufrief. Einige Muslime fühlten sich durch das Werk in ihrem religiösen Empfinden verletzt.


Buschmann wünscht Rushdie nach Angriff vollständige Genesung

BERLIN: Bundesjustizminister Marco Buschmann hat sich nach der Attacke auf den Schriftsteller Salman Rushdie erschüttert gezeigt. «Der Mordanschlag auf ihn ist ein entsetzliches Verbrechen», schrieb der FDP-Politiker am Freitag bei Twitter. Rushdie stehe für Mut und freie Rede. «Ich hoffe, dass er sich schnell und vollständig von seiner schweren Verletzung erholt.»

Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York angegriffen und am Hals verletzt worden. Nach offiziellen Angaben wurde er in einem Krankenhaus versorgt.

Der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini hatte wegen Rushdies Werk «Die satanischen Verse» («Satanic Verses») aus dem Jahr 1988 eine Fatwa veröffentlicht, die zur Tötung des Autors aufforderte. Einige Muslime fühlten sich durch das Werk in ihrem religiösen Empfinden verletzt.


Roth sieht Attacke auf Rushdie als Angriff auf Freiheit des Denkens

BERLIN: Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat die Attacke auf den Schriftsteller Salman Rushdie als Angriff auf die Freiheit der Literatur und die Freiheit des Denkens bezeichnet. «Ich hoffe inständig, dass er dieses niederträchtige Attentat überlebt», teilte die Grünen-Politikerin am Freitagabend mit. Es sei vollkommen klar: «Es klebt auch dann Blut an den Händen, nicht nur des Attentäters, sondern auch und ganz besonders an denen des iranischen Regimes, das bis heute an der schrecklichen Fatwa gegen ihn festhält.»

Wegen Rushdies Werk «Die satanischen Verse» («Satanic Verses») aus dem Jahr 1988 hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini eine Fatwa veröffentlicht, die zur Tötung des Autors aufforderte. Einige Muslime fühlten sich durch das Werk in ihrem religiösen Empfinden verletzt.

Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York angegriffen und am Hals verletzt worden. Nach offiziellen Angaben wurde er in einem Krankenhaus versorgt.


Salman Rushdie vor Angriff zum «Stern»: Lebensgefahr «lange her»

NEW YORK: Wenige Tage vor dem Angriff auf Salman Rushdie hatte der weltbekannte Autor dem Magazin «Stern» gesagt, dass er sich in den USA sicher fühle. «Das ist lange her», sagte Rushdie im Interview mit Korrespondent Raphael Geiger Ende Juli auf die Frage, ob er noch immer um sein Leben bange.

Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York von einem Angreifer mit einem Messer angegriffen und am Hals verletzt worden. Der 75-Jährige wurde per Helikopter in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Details zu seinem Zustand blieben zunächst unklar.

Wegen seines Werks «Die satanischen Verse» («Satanic Verses») aus dem Jahr 1988 hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini eine Fatwa veröffentlicht, die zur Tötung Rushdies aufforderte. Einige Muslime fühlten sich durch das Werk in ihrem religiösen Empfinden verletzt.

«Für einige Jahre war es ernst», sagte Rushdie dem «Stern» weiter. «Aber seit ich in Amerika lebe, hatte ich keine Probleme mehr.» Der Autor habe dabei aber auch vor dem politischen Klima und möglicher Gewalt in den USA gewarnt: Das Schlimme sei, «dass Morddrohungen alltäglich geworden sind.»


Grünen-Chef Nouripour verurteilt Angriff auf Rushdie

BERLIN: Der Grünen-Co-Vorsitzende Omid Nouripour hat den Angriff auf den Schriftsteller Salman Rushdie auf das Schärfste verurteilt. Die Attacke sei ein Angriff auf die Freiheit des Wortes, schrieb Nouripour am Freitagabend auf Twitter. Sie sei «die schlimme Frucht eines Hasses, der seit Jahrzehnten vom iranischen Regime geschürt und finanziert wird. Auch sie trägt für diese Schandtat Verantwortung.» Nouripour schrieb, er bete für Rushdies schnelle Genesung.

Wegen Rushdies Werks «Die satanischen Verse» («Satanic Verses») aus dem Jahr 1988 hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini eine Fatwa veröffentlicht, die zur Tötung des Autors aufforderte. Einige Muslime fühlten sich durch das Werk in ihrem religiösen Empfinden verletzt. Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York angegriffen und am Hals verletzt worden. Nach offiziellen Angaben wurde er in einem Krankenhaus versorgt.

Nouripour wurde im Iran geboren, im Alter von 13 Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland.


Günter Wallraff erschüttert über Anschlag auf Salman Rushdie

KÖLN: Günter Wallraff hat sich erschüttert über den Anschlag auf den Schriftsteller Salman Rushdie geäußert. «Die Nachricht war natürlich ein Schlag für mich», sagte der Autor und Enthüllungsjournalist am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur in Köln. «Jetzt hoffe ich nur, dass die Verletzung nicht lebensgefährlich ist.» Der vor mehr als 30 Jahren per Fatwa zum Tode verurteilte Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York von einem Mann angegriffen und am Hals verletzt worden.

Wallraff (79) hatte Rushdie 1993 in seinem Haus in Köln-Ehrenfeld versteckt. «Damals gab es rund um die Uhr Bewachung, gepanzerte Wagen standen vor der Tür.» In den vergangenen Jahren hätte Rushdie Personenschutz aber abgelehnt. «Wir haben uns vor einigen Jahren noch in Dänemark bei einer Veranstaltung getroffen. Da wurde sehr auf seinen Schutz geachtet, was er aber gar nicht verlangt hatte. Er wollte ein normales Leben führen.»


New Yorker Gouverneurin: Polizist rettete Rushdies Leben

CHAUTAUQUA: Nach Angaben der New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul hat das Eingreifen eines Polizisten dem Autor Salman Rushdie nach einem Angriff das Leben gerettet.

«Und ich möchte die Staatspolizei loben, es war ein staatlicher Polizist, der aufstand und sein (Rushdies) Leben rettete, ihn beschützte», sagte Hochul am Freitag in der Stadt Buffalo. Rushdie sei am Leben und bekomme in einem örtlichen Krankenhaus die Hilfe, die er benötige.


US-Senator: Angriff aus Salman Rushdie «schockierend und entsetzlich»

WASHINGTON: Der Angriff auf den Autoren Salman Rushdie bei einer Veranstaltung in Chautauqua im US-Bundesstaat New York hat Entsetzen ausgelöst. Der US-Senator und Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, schrieb am Freitag auf Twitter: «Dieser Angriff ist schockierend und entsetzlich. Er ist ein Angriff auf die Rede- und Gedankenfreiheit, die zwei Grundwerte unseres Landes und der Chautauqua Institution sind.» Er hoffe, dass sich Rushdie schnell und vollständig erhole und der Täter zur Rechenschaft gezogen werde.

Rushdie war bei einem Angriff im US-Bundesstaat New York Polizeiangaben zufolge am Hals verletzt worden. Der Täter sei am Freitag in der Veranstaltungshalle festgenommen worden, teilte die New Yorker Polizei mit. Um 11.00 Uhr vormittags (Ortszeit, 17.00 Uhr MESZ) «rannte der männliche Verdächtige auf die Bühne und griff Rushdie und einen Interviewer an», hieß es. Der 75-jährige Schriftsteller sei mit einem Hubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden. «Über seinen Zustand ist nichts bekannt.»


Autor Salman Rushdie anscheinend auf Bühne in New York angegriffen

CHAUTAUQUA: Der Autor Salman Rushdie ist nach Beobachtung mehrerer Zeugen auf einer Bühne im US-Bundesstaat New York angegriffen worden. Polizei und Einsatzkräfte seien zu dem Veranstaltungshaus im Ort Chautauqua im Westen des Bundesstaats New York gerufen worden, bestätigte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Über Rushdies (75) Gesundheitszustand gab es zunächst keine detaillierten Angaben.

Wegen seines Werks «Die satanischen Verse» (1988) war Rushdie einst mit einer Fatwa belegt worden, die zu seiner Tötung aufforderte. Einige Muslime fühlten sich durch das Werk in ihrem religiösen Empfinden verletzt. Irans Revolutionsführer Ajatollah Khomeini erließ ein islamisches Rechtsgutachten, das zur Tötung Rushdies und all derer aufrief, die an der Verbreitung des Buches beteiligt waren. Ein japanischer Übersetzer wurde später tatsächlich getötet. Rushdie musste untertauchen, erhielt Polizeischutz.

Geboren wurde Rushdie im Jahr der indischen Unabhängigkeit 1947 in der Metropole Mumbai (damals Bombay). Er studierte später Geschichte am King's College in Cambridge. Seinen Durchbruch als Autor hatte er mit dem Buch «Mitternachtskinder» («Midnight's Children»), das 1981 mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet wurde.


Prinz Charles lobt Widerstandsfähigkeit der Jugend in Pandemie

LONDON: Prinz Charles (73) hat die mentale Widerstandsfähigkeit junger Menschen während der Corona-Pandemie gelobt und Ältere zur Solidarität in der Klimakrise aufgerufen. «Wenn man die Widrigkeiten bedenkt, mit denen sie zu tun hatten, ist es erstaunlich, die Resilienz und den Ehrgeiz junger Menschen angesichts nie da gewesener globaler Herausforderungen zu sehen», sagte der britische Thronfolger in einer Videobotschaft zum Internationalen Jugendtag der Vereinten Nationen am Freitag.

Charles, der sich seit vielen Jahren für den Umwelt- und Klimaschutz einsetzt, rief dazu auf, junge Menschen dabei zu unterstützen, ins Berufsleben zu finden. Er betonte dabei die Bedeutung von Jobs in der klimafreundlichen Industrie. Die Bedrohung durch den Klimawandel und den sich beschleunigenden Verlust der Biodiversität werde von der jüngeren Generation als besonders drängend empfunden, sagte Charles und fügte hinzu: «Die Vereinten Nationen bitten uns darum, das Potenzial aller Generationen zusammenzubringen als Akt einer Generationen übergreifenden Solidarität.»


Ozzy Osbourne sieht in Corona-Pandemie die «Rache der Tiere»

BERLIN: Die britische Rocklegende Ozzy Osbourne sieht in der Corona-Pandemie eine Reaktion der Natur auf die Umtriebe der Menschen und ihrem Umgang mit der Umwelt. «Was wir bei Corona erlebt haben, ist die Rache der Tiere», sagte der 73-Jährige im Interview mit dem Magazin «Playboy». Er könne die Tiere verstehen, dass sie sich «gegen uns wehren», meinte Osbourne in Hinblick auf die Zoonose Corona - eine Infektionskrankheit, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden kann.

Der Rockmusiker habe die Zeit des Lockdowns dazu genutzt, um zu komponieren und ein neues Album aufzunehmen - das habe ihn gesundheitlich stabil gehalten. «Dass ich dieses Album machen konnte, hat mich davon abgehalten durchzudrehen», sagte Osbourne. «Ich kann mir echt vorstellen, wie es die Leute im Kopf kaputtgemacht hat, zwei Jahre in ihren Häusern eingesperrt gewesen zu sein. Der totale Horror. Ich konnte wenigstens Ziele verfolgen, das Album machen.»

Auf die Frage, ob Osbourne noch einmal einer Fledermaus den Kopf abbeißen würde, wie im Jahr 1982 bei einem Konzert geschehen, antwortete er: «Nein! Das war ja damals ein Unfall und keine Absicht von mir!» Osbournes neues Album «Patient Number 9» erscheint am 9. September.


US-Rapper Nipsey Hussle erhält posthum Hollywood-Stern (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Der 2019 gewaltsam ums Leben gekommene US-Rapper Nipsey Hussle («Victory Lap») soll posthum auf Hollywoods «Walk of Fame» geehrt werden. Am Montag werde die 2729. Plakette auf dem berühmten Bürgersteig enthüllt, teilten die Verleiher der Auszeichnungen am Donnerstag (Ortszeit) mit. An diesem Tag wäre Hussle 37 Jahre alt geworden. Als Gastrednerin ist die Schauspielerin Lauren London eingeladen, die mit dem Rapper einen kleinen Sohn hatte. Zudem sollen die Schwester des Musikers, Samantha Smith, und seine Großmutter Margaret Boutte an der Zeremonie teilnehmen. Hussle war im März 2019 im Alter von 33 Jahren auf einem Parkplatz in Los Angeles erschossen worden.


Almila Bagriacik möchte mit dem «Tatort» alt werden (Foto-Archiv)

OSNABRÜCK/BERLIN: Die Schauspielerin Almila Bagriacik ist seit 2018 Ermittlerin im Kieler «Tatort» - und will dies noch lange bleiben. «Ich möchte gerne mit dem «Tatort» alt werden. Ich finde es schön, eine Rolle über sehr lange Zeit zu entwickeln und später die Leute sagen zu hören: Die Sahin, das war mal eine richtig coole Sau», sagte Bagriacik der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ). Die 32-Jährige spielt an der Seite von Axel Milberg die Ermittlerin Mila Sahin. Bagriacik war im Alter von fünf Jahren mit ihren Eltern aus der Türkei nach Berlin übergesiedelt.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Friedrich Liechtenstein: Von Pflanzen nicht tyrannisieren lassen (Foto-aktuell)

BERLIN: Friedrich Liechtenstein (66) hat eine Liebe zu Pflanzen entwickelt. «Ich habe das Gärtnern ins Herz geschlossen», sagte der Künstler der Deutschen Presse-Agentur. Während der Pandemie habe es weniger zu tun gegeben und er sich mehr Pflanzen angeschafft. «Das ist auch eine Art Sucht, wenn man ehrlich ist», sagte Liechtenstein auf seiner Berliner Terrasse. «Aber man sollte sich auch nicht tyrannisieren lassen», sagte der 66-Jährige. Er habe den Eindruck, dass er sich manchmal tyrannisieren lasse von den Pflanzen. «Dass die mich anschreien und sagen: «Gieß mich!»» Man braucht also Abgrenzungsfähigkeiten? «Ja, man muss auch mal streng sein zu den Pflanzen.» Vor acht Jahren trat er im «Supergeil»-Werbespot eines Supermarkts auf, das Video wurde millionenfach geklickt.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Familie: Schauspielerin Anne Heche wird Unfall wohl nicht überleben (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Die Familie von US-Schauspielerin Anne Heche («Ally McBeal») sieht nach dem Autounfall der 53-Jährigen Medienberichten zufolge keine Überlebenschancen. Heche habe eine schwere Hirnverletzung erlitten und liege weiter im Koma, teilte ein Agent der preisgekrönten Schauspielerin in einer Mitteilung der Familie US-Medien zufolge mit. «Es wird erwartet, dass sie nicht überlebt», zitierten der US-Sender CNN und andere Medien ihn am späten Donnerstagabend (Ortszeit). Es sei seit langem der Wunsch der Schauspielerin, ihre Organe zu spenden, sagte der Agent den Berichten zufolge weiter. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr in Los Angeles (LAFD) am 5. August im Stadtteil Mar Vista. Heches Auto sei mit hoher Geschwindigkeit in ein Haus gerast und erst nach knapp zehn Metern zum Stehen gekommen.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Ex-Ehemann von Britney Spears wegen Hausfriedensbruch verurteilt (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Zwei Monate nach der Festnahme von Jason Alexander vor dem Haus von Britney Spears (40) ist der Ex-Ehemann der Sängerin wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft im Bezirk Ventura County am Donnerstag (Ortszeit) stritt Alexander (40) die Vorwürfe gegen ihn nicht ab. Auf diese Weise kam er um einen Prozess herum. Nach 64 Tagen in Untersuchungshaft hat er damit seine Strafe abgesessen. Er muss weiterhin von Spears rund 100 Meter Abstand halten. Spears hatte ihren Jugendfreund Alexander 2004 in Las Vegas geheiratet, die Ehe wurde aber bereits nach 55 Stunden annulliert. Im Juni hatte er das Grundstück der Sängerin in Kalifornien unerlaubt betreten.


Oscar-Preisträger Jamie Foxx verkaufte früher Damenschuhe (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: In seinem neuen Film «Day Shift» hat Jamie Foxx zwei ausgefallene Jobs - der Hollywood-Star spielt in der Netflix-Horrorkomödie einen Familienvater, der als Poolreiniger und als Vampirjäger seinen Lebensunterhalt verdient. Mit sehr verschiedenen Arbeitsplätzen kennt sich der Oscar-Preisträger («Ray») aus. Vor seiner Karriere als Schauspieler habe er in einem Einkaufszentrum in Los Angeles Damenschuhe verkauft, erzählte Foxx im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. «Ich war gut darin», meint der 54-Jährige. Er habe oft vor dem Geschäft die Füße der vorbeilaufenden Frauen angeschaut, um die Schuhgröße zu erraten.


Leute kompakt

Diane Keaton las «Der Pate» erst später: «Wusste überhaupt nichts» (Foto-aktuell - Meldung lief auch im Ressort Kultur)

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Diane Keaton kannte nach eigenen Angaben die Handlung in «Der Pate» nicht, als sie sich für eine Rolle in dem Mafia-Film bewarb. «Das Netteste, das jemand glaube ich je für mich getan hat, ist, dass mir eine Rolle in «Der Pate» gegeben wurde, als ich das noch nicht mal gelesen hatte», sagte die 76-Jährige dem Branchenmagazin «People». «Ich wusste überhaupt nichts.» Sie habe sich zu der Zeit für viele Rollen beworben, erklärte Keaton. «Ich musste unbedingt Arbeit finden.» Erst als sie ihre Rolle als Michael Corleones Freundin Kay Adams-Corleone bekommen hatte, habe sie Mario Puzos Romanvorlage zu dem Film gelesen.


Sieben britische Städte auf Shortlist für Eurovision Song Contest

LONDON: Sieben Städte in Großbritannien haben es in die engere Auswahl für die Austragung des nächsten Eurovision Song Contests im kommenden Jahr geschafft. Wie die BBC am Freitag mitteilte, setzten sich Glasgow, Manchester, Liverpool, Birmingham, Newcastle, Leeds und Sheffield im ursprünglichen Feld von 20 Bewerbern durch und schafften es auf die Shortlist.

Welche Stadt den Musikwettbewerb im kommenden Jahr austragen wird, soll im Herbst entschieden werden. «Eurovision.tv wird die sieben Orte in den kommenden Wochen besuchen und die Städte dazu einladen, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren», war auf der Webseite des Eurovision Song Contests zu lesen. Alle Bewerber hätten bereits gezeigt, wie sie ukrainische Kultur, Musik und Gemeinschaften widerspiegeln wollten, um die Tatsache hervorzuheben, dass der diesjährige Wettbewerb von der Ukraine gewonnen worden sei, hieß es weiter.

Großbritannien wird 2023 als Gastgeberland für den Eurovision Song Contest anstelle der Ukraine einspringen, die beim diesjährigen Wettbewerb in Turin mit dem Kalush Orchestra gewonnen hat. Aus Sicherheitsgründen kann der nächste ESC nicht in der Ukraine gefeiert werden. Großbritannien bot als Zweitplatzierter die Ausrichtung an. Es ist bereits das neunte Mal, dass der ESC im Vereinigten Königreich stattfinden wird. Die Briten sind schon häufiger als Ausrichter eingesprungen.


Südkoreas Präsident begnadigt Erbe des Samsung-Konzerns

SEOUL: Ein Jahr nach seiner bedingten Entlassung aus der Haft kommt der Erbe des Samsung-Firmenimperiums, Lee Jae Yong, in den Genuss einer Sonderbegnadigung durch Präsident Yoon Suk Yeol. Der 54-jährige Vize-Vorsitzende des Smartphone-Marktführers Samsung Electronics ist der prominenteste Nutznießer des Erlasses, den die Regierung am Freitag für insgesamt fast 1700 verurteilte Personen bekannt gab. Lee war Anfang 2021 erneut zu einer Haftstrafe wegen Korruption verurteilt worden. Sieben Monate später wurde er unter Bewährungsauflagen vorzeitig aus der Haft entlassen.

Die Begnadigung Lees bedeutet, dass er wieder freier seine Geschäftstätigkeiten ausüben darf, was ihm vorher wegen verschiedener Auflagen nicht möglich war. Allerdings läuft derzeit ein weiteres Verfahren gegen den Enkel des Samsung-Firmengründers Lee Byung Chull. So muss er sich wegen des Vorwurfs der Aktienkursmanipulation vor Gericht verantworten. Er bestreitet die Vorwürfe.

Der Erlass von Yoon tritt den Angaben zufolge am Tag der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft (1910 bis 1945) am nächsten Montag in Kraft. In Südkorea werden zum 15. August jeden Jahres traditionell Amnestien oder Massenbegnadigungen gewährt. Von dem jetzigen Straferlass profitiert auch der Vorsitzende der Lotte Group, Shin Dong Bin, der wegen Korruption zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt wurde.

Lee Jae Yong war in eine massive Korruptionsaffäre um die frühere Präsidentin Park Geun Hye, die im März 2017 aus dem höchsten Staatsamt entfernt worden war, verwickelt. In einem wieder aufgelegten Prozess sah es das Gericht im Januar des vergangenen Jahres als erwiesen an, dass Lee der früheren Staatschefin und einer ihrer Vertrauten Geld angeboten habe, um politische Unterstützung für den Machttransfer innerhalb des größten südkoreanischen Mischkonzerns zu bekommen.


Diane Keaton las «Der Pate» erst später: «Wusste überhaupt nichts»

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Diane Keaton kannte nach eigenen Angaben die Handlung in «Der Pate» nicht, als sie sich für eine Rolle in dem Mafia-Film bewarb. «Das Netteste, das jemand glaube ich je für mich getan hat, ist, dass mir eine Rolle in «Der Pate» gegeben wurde, als ich das noch nicht mal gelesen hatte», sagte die 76-Jährige dem Branchenmagazin «People». «Ich wusste überhaupt nichts.»

Sie habe sich zu der Zeit für viele Rollen beworben, erklärte Keaton. «Ich musste unbedingt Arbeit finden.» Erst als sie ihre Rolle als Michael Corleones Freundin Kay Adams-Corleone bekommen hatte, habe sie Mario Puzos Romanvorlage zu dem Film gelesen. Keaton spielt in Francis Ford Coppolas Paten-Saga unter anderem neben Al Pacino, der Corleone selbst spielt, und Marlon Brando.


Emma Thompson über Sexszenen: «Du kannst da nicht improvisieren»

LONDON: Die britische Schauspielerin Emma Thompson lobt den Einsatz sogenannter Intimitätskoordinatoren am Set als «fantastischsten Gewinn» für ihre Arbeit. Über das Thema Dreh von Sexszenen sagte die 63-Jährige im «Fitzy and Wippa»-Podcast: «Du kannst da nicht einfach improvisieren.» Während des Drehs seien die Schauspieler schließlich umgeben von Kameraleuten und von «Burschen, die Dinge umherschleppen», erklärte die Oscarpreisträgerin. «Deshalb ist das keine angenehme Situation, Punkt.» Intimitätskoordinatoren unterstützen Regie und Schauspieler bei der Umsetzung intimer Szenen, um sicherzustellen, dass diese in einem sicheren Rahmen entstehen.

Es möge Kollegen geben, die sich von Intimitätskoordinatoren abgelenkt fühlten, sagte Thompson. Andere jedoch sagen: «Ich fühlte mich dadurch wohl, ich fühlte mich dadurch sicher, ich bekam dadurch das Gefühl, dass ich diese Arbeit tun kann.»

Die Britin, die bei der Aufnahme ihres neuen Films «Meine Stunden mit Leo» ebenfalls von einem Intimitätskoordinator begleitet wurde, reagierte damit auf die Aussage ihres Schauspiel-Kollegen Sean Bean («Game of Thrones»). Bean hatte in einem «Sunday Times»-Interview gesagt, dass die Koordinatoren «die Spontaneität» beim Dreh ruinierten. Bereits Stars wie Jameela Jamil und Rachel Zegler hatten daraufhin in den sozialen Medien die Bedeutung von Intimitätskoordinatoren betont.

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