Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

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Queen-Auszeichnung: Falklands-Hauptort Stanley erhält Stadtrecht

LONDON: Die Hauptstadt des britischen Überseegebiets Falklands wird im Jubiläumsjahr der Queen zur City. Als Teil der Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. wurde Stanley das Stadtrecht erteilt, wie die zentrale Regierungsbehörde Cabinet Office im 12.700 Kilometer entfernten London in der Nacht zum Freitag mitteilte. Die Ehre fällt zudem auf das 40. Gedenken an den Falkland-Krieg zwischen Großbritannien und Argentinien 1982. Auch Douglas, die Hauptstadt des Kronbesitzes Isle of Man in der Irischen See, wurde bei dem Wettbewerb ausgewählt.

Insgesamt konnten sich acht Kommunen durchsetzen. Außer den beiden Inselhauptstädten sind dies Bangor in Nordirland, Dunfermline in Schottland, Wrexham in Wales sowie Colchester, Doncaster und Milton Keynes in England.

«Während wir den großartigen Beitrag Ihrer Majestät der Königin für die Gesellschaft feiern, freue ich mich, dass wir einige der vielen Orte anerkennen können, die Großbritannien großartig machen», sagte das zuständige britische Kabinettsmitglied Steve Barclay. Die Auswahl spiegele «die globale Perspektive Ihrer Majestät und den jahrelangen internationalen Dienst» der Queen wider. «Was mir bei der Bewertung jeder Bewerbung klar wurde, war der Stolz, den die Menschen für ihre Gemeinschaften, das lokale kulturelle Erbe und die königliche Familie empfinden», sagte Barclay. Die neuen Städte hoffen nun auf einen Aufschwung sowie neue Möglichkeiten für die Einwohner.


Zucchero: Bin skeptisch, wenn jemand meinen echten Namen sagt

OSNABRÜCK: Der italienische Popmusiker Zucchero («Senza una Donna») wird nach eigenen Angaben fast nur mit seinem süßen Spitznamen angesprochen, und das selbst in der Familie. Mit einer Ausnahme: «Mein jüngerer Bruder nennt mich nach wie vor Adelmo. Aber ich kann nichts dagegen tun, dass mich alle beim Spitznamen nennen. Wenn mich jemand mit meinem richtigen Namen anredet, kommt es mir sehr seltsam vor. Dann werde ich eher misstrauisch», sagte der 66-Jährige, dessen eigentlicher Name Adelmo Fornaciari lautet, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag).

Den Namen Zucchero (also: Zucker) habe ihm einst seine Grundschullehrerin gegeben. «Ich war ein ganz aufgeweckter, netter und gut erzogener Junge. Meine Lehrerin fand mich so süß, dass sie mir den Namen «Zucchero» verpasste.»

Der für seine Kopfbedeckungen bekannte Sänger hat, wie er der Zeitung sagte, eine riesige Hutsammlung: «Ich streife gerne über Flohmärkte und kaufe mir Hüte und Mäntel. Mittlerweile habe ich bestimmt mehr als 400 Hüte. Meine Schränke platzen.»

Rocker-Klischees passten dagegen bei ihm kaum, sagte Zucchero: «Außer Alkohol habe ich zumindest nie Drogen genommen.» Er mache mit der Band nach Shows noch gerne etwas Party. «Aber dafür brauche ich keine Drogen. Eine gute Flasche Wein reicht mir, dazu entspannte Musik und ein bisschen Flirten mit schönen Frauen. Groupies gibt es noch, aber nicht mehr so zahlreich wie früher.»


US-Abgeordnete Ocasio-Cortez ist verlobt

NEW YORK: Die bekannte linke US-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ist verlobt. «Es stimmt! Danke für all die guten Wünsche», schrieb die 32-Jährige am Donnerstag bei Twitter und verlinkte einen Artikel des Mediums «Business Insider». Ocasio-Cortez sagte dem Magazin, dass sie und ihr langjähriger Freund Riley Roberts vergangenen Monat in der Heimatstadt ihrer Familie in Puerto Rico entschieden hätten, zu heiraten. Die Politikerin hatte den Mann, der im Marketing-Bereich arbeitet, als Studentin an der Universität von Boston kennengelernt.

Ocasio-Cortez, die 2018 für die Bronx und Queens in New York als bislang jüngste Frau in den Kongress gewählt worden war, gilt als eine Leitfigur des linken Flügels der Demokraten.


Komponist Vangelis mit 79 gestorben

ATHEN: Der griechische Komponist und Musiker Vangelis ist im Alter von 79 Jahren gestorben.

Das berichteten am Donnerstagabend griechische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf seinen Anwalt - auch Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis twitterte den Tod des «Chariots of Fire»-Komponisten. Vangelis, mit bürgerlichem Namen Evangelos Odysseas Papathanassiou, galt als einer der Pioniere elektronischer Musik. Weltberühmt wurde er mit eingängigen Kompositionen für Filme wie «Die Stunde des Siegers», «Blade Runner» oder auch «1492 - Die Eroberung des Paradieses».


Spaniens Altkönig erstmals nach zwei Jahren wieder in der Heimat

MADRID: Nach einer Abwesenheit von fast zwei Jahren ist Spaniens umstrittener Altkönig Juan Carlos wieder in seiner Heimat. Der im Exil in Abu Dhabi lebende 84-Jährige landete am Donnerstagabend in einem Privatjet am Flughafen Vigo-Peinador im Nordwesten des Landes, wie spanische Medien berichteten und auch auf Bildern verschiedener TV-Sender live zu sehen war.

Das Königshaus, das auf Abstand zum Ex-Monarchen bedacht ist, hatte die Reise erst am Vorabend offiziell bestätigt. Am Montag - zum Abschluss des Kurzbesuchs - sei in Madrid ein Treffen zwischen Vater und Sohn, dem jetzigen König Felipe VI. vorgesehen.

Das Wochenende über werde der passionierte Segler in Sanxenxo - etwa 45 Autominuten von Vigo entfernt - bleiben. Dort findet eine Regatta statt. In der Hafenstadt in Galicien wohnt Juan Carlos im Haus eines befreundeten wohlhabenden Unternehmers.

Der emeritierte König hatte seine Heimat am 4. August 2020 zunächst mit unbekanntem Ziel verlassen. Später tauchte er in Abu Dhabi auf. Anfang März ließ er nach der Einstellung aller Strafermittlungen wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten verlauten, er wolle vorerst zwar im Exil bleiben, die Heimat aber bald sporadisch besuchen.


Popsängerin Sandra hat Brustkrebs überstanden: «Es war die Hölle»

OLMÜTZ: Die Sängerin Sandra hat erstmals öffentlich über ihren Kampf gegen Brustkrebs gesprochen.

«Es war die Hölle, aber alles ist gut», sagte die 80er-Ikone («Maria Magdalena») am Donnerstag kurz vor einem Konzert im tschechischen Olmütz bei einer Online-Pressekonferenz. Die Diagnose Brustkrebs habe sie im Oktober 2017 erhalten. «Aber ich habe jetzt alles hinter mich gebracht. Die fünf Jahre sind um. Ich bin wieder gesund.» Sie habe ihre Erkrankung geheimgehalten, weil sie ihre Fans nicht traurig habe machen wollen. Jetzt freue sie sich, wieder aufzutreten. «Ich kann es kaum erwarten.» Neue Songs gebe es noch nicht. «Wir sind dabei, etwas zu machen. Aber das wird sich wahrscheinlich noch ein bis zwei Jahre hinziehen.» Sandra ist am Mittwoch (18.5.) 60 Jahre alt geworden.


Großes Veranstaltungswochenende in Kulturhauptstadt Kaunas

KAUNAS: Litauens zweitgrößte Stadt Kaunas setzt an diesem Wochenende ihre Veranstaltungsreihe als Europäische Kulturhauptstadt 2022 fort. Mit mehr als 60 Veranstaltungen wird von Freitag bis Sonntag der zweite Teil der «Mythos von Kaunas»-Trilogie stattfinden. Geplant sind Konzerte, Ausstellungen und mehrere Straßenfestivals. Hauptattraktion ist eine abendliche Open-Air-Show am Samstag unter dem Titel «The Confluence», die am Zusammenfluss der beiden Flüsse Neris und Nemunas auf dem Wasser vorgeführt werden soll.

Das Europäische Kulturhauptstadtjahr in Kaunas steht unter dem Motto «From temporary to contemporary». Insgesamt sollen mehr als 40 Festivals, 60 Ausstellungen und jeweils über 250 Veranstaltungen der darstellenden Künste und Konzerte stattfinden. Kernstück des Programms ist die an drei Wochenenden stattfindende Trilogie «Mythos von Kaunas». Damit soll eine neue verbindende und identitätsstiftende Legende für die 300.000 Einwohner zählende Stadt geschaffen werden.

Neben Kaunas tragen 2022 auch Novi Sad in Serbien und Esch in Luxemburg den Titel als Europäische Kulturhauptstadt.


184 Millionen Pfund im Lotto: Britisches Paar zeigt sich öffentlich

GLOUCESTER: Joe Thwaite, Gewinner des mit 184 Millionen Pfund größten Jackpots der britischen Lotto-Geschichte, hat seine Ehefrau Jess nicht geweckt, als er die lebensverändernde Nachricht erfuhr. Erst als ihr Wecker klingelte, habe er gesagt: «Ich habe ein Geheimnis, das ich dir erzählen muss», erzählte der 49-Jährige am Donnerstag in seiner Heimatstadt Gloucester. Er selbst habe die Nachricht um 5.15 Uhr morgens am vorigen Dienstag erfahren, als er aufstand, um die Hunde Gassi zu führen.

Als er merkte, dass er umgerechnet 217 Millionen Euro gewonnen hatte, habe er nicht gewusst, was er tun sollte. «Ich konnte nicht wieder einschlafen, ich wollte Jess nicht wecken, also lag ich einfach da, und es fühlte sich an wie eine Ewigkeit», erzählte der Telekommunikationsfachberater. «Ich habe einige Zeit damit verbracht, ohne Budgetgrenze nach Immobilien zu suchen, das war neu.»

Der Gewinn von exakt 184.262 899,10 Pfund gebe ihnen die Chance, viele Erfahrungen zu machen und gemeinsam mit Familie und Freunden Abenteuer zu unternehmen, sagte das Paar. «Unsere beiden Kinder haben immer darüber geredet, dass sie nach Hawaii fahren wollen. Ich weiß nicht, warum, aber nun können wir diesen Traum erfüllen», sagte die 44 Jahre alte Friseursalonbesitzerin. «Allein dafür, ihre Gesichter zu sehen, wenn wir diese Dinge wahr werden lassen können, ist jeden Cent wert.» Geld von dem Gewinn wollen die Thwaites zudem in ihr Haus stecken, wo sie erst vor kurzem mit ihren Kindern im Grundschulalter, drei Hunden, fünf Küken, zwei Geckos und drei Ponys eingezogen sind.

Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass ein Lotto-Gewinner in Großbritannien mehr als 100 Millionen Pfund abräumt, und das 15. Mal insgesamt. Im Februar war der damalige Jackpot von 109 Millionen Pfund geknackt worden. Bisher lag der Rekord bei 170 Millionen Pfund - diese Summe hatte ein anonymer Gewinner im Oktober 2019 kassiert.


Serebrennikow: Boykott russischer Kultur ist nicht der richtige Weg

CANNES: Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow hat Verständnis für Stimmen, die wegen des Kriegs in der Ukraine einen Boykott russischer Kultur fordern - hält dies aber für falsch. «Ich verstehe, dass Menschen einen Boykott fordern, aber ich akzeptiere das nicht», sagte er am Donnerstag bei den Filmfestspielen in Cannes. «Was zurzeit passiert ist sehr schmerzhaft, ist unerträglich», fügte er hinzu. Den Krieg in der Ukraine bezeichnete er als «totale Katastrophe». Aber ein Boykott russischer Kultur sei nicht der richtige Weg, denn sie sei «Luft» und «in den Wolken», also unabhängig von der derzeitigen Politik.

Serebrennikow stellt bei den Filmfestspielen in Cannes seinen neuen Film «Tchaikovsky's Wife» vor. Er erzählt von der turbulenten Ehe des Komponisten Peter Tschaikowsky und seiner Frau Antonina Miliukova. Der Komponist heiratete sie demnach, um seine Homosexualität zu verbergen. Der Film läuft im Wettbewerb des 75. Filmfestivals.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

Bündchen über Familie mit Brady: «Er vertraut meinen Entscheidungen» (Foto-Archiv)

TAMPA: Supermodel Gisele Bündchen (41) hat sich zufrieden über die Rollenverteilung in der Ehe mit US-Footballstar Tom Brady (44) geäußert. «Sein Fokus liegt auf seiner Karriere, meiner überwiegend auf den Kindern», sagte die Brasilianerin der «Vogue UK» (Mittwoch). «Ich bin sehr dankbar, dass er mich die Zügel in die Hand nehmen lässt, wenn es um unsere Familie geht. Er vertraut meinen Entscheidungen.» Brady hatte im März nach nur 40 Tagen als Sport-Rentner sein Comeback in der NFL angekündigt. Der mit sieben Super-Bowl-Siegen erfolgreichste Profi aller Zeiten und das Supermodel hatten 2009 geheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder.


Leute kompakt

Statt Hemd und Krawatte: Habeck leger im T-Shirt im Bundestag (Meldung lief auch im Ressort Politik)

BERLIN: Ungewohnt leger ist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Donnerstag im Bundestag aufgetreten. Zu einer Regierungserklärung in Berlin zum bevorstehenden EU-Gipfel kam der Grünen-Politiker im weißen T-Shirt unterm dunkelblauen Sakko. Nachdem die Bilder aus dem Plenarsaal die Runde machten, sorgte der Dress des Ministers schnell für Gesprächsstoff. Seit Amtsantritt hatte sich der früher oft leger gekleidete Habeck meist konventionell in Hemd und Anzug gezeigt, vielfach mit Krawatte.


Freund des Altkönigs: Juan Carlos trifft erst abends in Spanien ein

MADRID: Spaniens umstrittener Altkönig Juan Carlos wird am Donnerstagabend kurz nach 19.00 Uhr auf dem Flughafen der nordwestspanischen Stadt Vigo erwartet. Das sagte sein Freund und Gastgeber, der Unternehmer Pedro Campos, im staatlichen TV-Sender RTVE. Der 84-Jährige befinde sich bereits an Bord eines Privatjets auf dem Weg aus dem Exil in Abu Dhabi nach Spanien. Der erste Heimatbesuch des Altkönigs seit fast zwei Jahren war am Donnerstag das Hauptthema in spanischen Medien.

Campos sprach von seinem Wohnort aus, der Hafenstadt Sanxenxo, mit RTVE. Dort, etwa 45 Autominuten nördlich von Vigo, findet am Wochenende eine Regatta statt, an der der Ex-Monarch eventuell teilnehmen werde. Das Boot «Bribón», mit dem Juan Carlos 2019 Weltmeister wurde, befindet sich in Sanxenxo. «Ob Juan Carlos an der Regatta teilnimmt, hängt auch vom Wetter ab», sagte Campos. Bei zu viel Wind und Wellen wäre es eher unwahrscheinlich. Auf jeden Fall würde der Ex-Monarch dann auf einem Begleitschiff dabei sein. Auf Videos ist zu sehen, dass Juan Carlos sehr unsicher auf den Beinen ist - zum Teil am Stock geht oder gestützt werden muss.

Erst am Montag ist ein Treffen mit seinem Sohn, König Felipe VI., und seiner Frau Sofía (83) sowie anderen Mitgliedern seiner Familie vorgesehen, teilte das Königshaus mit. Direkt danach wird Juan Carlos noch am Montag wieder nach Abu Dhabi fliegen.

Juan Carlos hatte seine Heimat am 4. August 2020 zunächst mit unbekanntem Ziel verlassen. Später tauchte er in Abu Dhabi auf. Anfang März ließ er nach der Einstellung aller Strafermittlungen wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten verlauten, er wolle vorerst zwar im Exil bleiben, die Heimat aber bald sporadisch besuchen.


Irak statt Ukraine: Bush leistet sich unangenehmen Versprecher

DALLAS: Der ehemalige US-Präsident George W. Bush hat sich in einer Rede zum Ukraine-Krieg einen unangenehmen Versprecher geleistet. Bei einer Veranstaltung im texanischen Dallas sprach der 75-Jährige am Mittwoch (Ortszeit) mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin von der «Entscheidung eines einzelnen Mannes, eine völlig ungerechtfertigte und brutale Invasion im Irak zu starten». Dann korrigierte er sich sofort selbst: «Ich meine: in die Ukraine.» Als Bush die Irritation im Publikum bemerkte, fügte er in Anspielung auf sein Alter noch knapp hinzu: «75».

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wenige Monate nach Bushs Amtsantritt hatten die USA einen «Krieg gegen den Terror» begonnen. Dem Einmarsch in Afghanistan folgte 2003 der Krieg im Irak. Das militärische Vorgehen gegen den Irak wurde mit vermeintlichen Massenvernichtungswaffen im Besitz von Machthaber Saddam Hussein gerechtfertigt, die aber nie gefunden. Bush blieb Präsident bis 2009.


Nick Jonas schwärmt von Töchterchen: «Sie ist einfach unglaublich» (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: US-Popstar Nick Jonas schwärmt von seiner im Januar geborenen Tochter. «Sie ist einfach unglaublich. Was für ein Geschenk ein Baby doch ist», sagte der 29-Jährige in der «Tonight Show» von Jimmy Fallon. Als frischgebackene Eltern bekämen er und Ehefrau Priyanka Chopra (39) nun von allen Seiten Tipps, erklärte der «Jonas Brothers»-Sänger und fügte ironisch hinzu: «Wie sich herausstellt, sind alle meine Bekannten Spezialisten in der Neugeborenen-Pflege.» Das Mädchen war im Januar mit Hilfe einer Leihmutter zur Welt gekommen.


Lula heiratet zum dritten Mal (Foto-aktuell)

SÃO PAULO: Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (76) hat die Soziologin Rosângela da Silva (55) geheiratet. Zu der geschlossenen Zeremonie in der Millionenmetropole São Paulo seien rund 150 Personen eingeladen gewesen, berichtete die Zeitung «Folha de S. Paulo» am Mittwoch (Ortszeit). Unter den Gästen seien auch die frühere brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Musiker und Ex-Kulturminister Gilberto Gil gewesen. Lula selbst twitterte ein Foto der Zeremonie. Die Ehe mit Rosângela, genannt Janja, da Silva ist die dritte des Linkspolitikers. Seine erste Frau Maria de Lurdes da Silva starb 1974, die frühere First Lady Marisa Letícia Lula da Silva 2017.


Warum Tom Cruise die Stunts in seinen Filmen gerne selbst macht

CANNES: Schauspiel-Star Tom Cruise (59) absolviert Stunts in seinen Filmen gerne selbst, um sie authentischer aussehen zu lassen. «Ich wollte die Kunstform nach vorne bringen», sagte er bei den Filmfestspielen in Cannes auf die Frage angesprochen, warum er die Strapazen auf sich nehme. «Ich habe mich gefragt: Wie kann ich die Zuschauer in einen Film vertiefen, in diese Art von Action.»

Dinge wie Helikopterfliegen oder Fallschirmspringen habe er immer schon machen wollen. Bereits als vierjähriges Kind habe er sein Bettlaken als Fallschirm benutzt und sei vom Dach gesprungen, erzählte er. «Und ich knallte so hart auf den Boden, zum Glück war er feucht», erzählte er. «Und ich dachte: Oh mein Gott, meine Mutter wird mich umbringen.»

Cruise gilt als Perfektionist - viele Regisseure, die mit ihm zusammenarbeiteten, sprachen schon von seinem besonderen Einsatz. So erzählte etwa Francis Ford Coppola in der Vergangenheit über seine Zusammenarbeit mit Cruise in «The Outsiders», dass dieser sich während des Drehs selbst einen Schneidezahn ausschlug, damit es authentischer wirke. In Cannes stellte Cruise seinen neuesten Film «Top Gun: Maverick» vor.


Schauspielerin Marlene Morreis schwärmt von Zeit als Türsteherin

AUGSBURG: Die österreichische Schauspielerin Marlene Morreis («Der Dänemark-Krimi») hat während ihres Studiums in München als Türsteherin gejobbt und schwärmt noch heute davon. «Das war großartig», sagte die 45-Jährige der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstag). «Wir hatten ja zum großen Teil sehr pflegeleichte Gäste. Ein schlimmer Abend war, wenn man sich vier Stunden den Liebeskummer eines Stammgasts anhören musste. Aber natürlich gab es auch mal Stress.» Angepöbelt worden sei sie jedoch nur selten. Zu sehen ist Morreis etwa in der neuen ARD-Filmreihe «Der Dänemark-Krimi». Dort spielt sie die Titelrolle als dänische Polizistin Ida Sörensen.


Medien: Lula heiratet zum dritten Mal

SÃO PAULO: Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (76) hat Berichten zufolge die Soziologin Rosângela da Silva (55) geheiratet. Zu der geschlossenen Zeremonie in der Millionenmetropole São Paulo seien rund 150 Personen eingeladen gewesen, berichtete etwa die Zeitung «Folha de S. Paulo» am Mittwoch (Ortszeit). Unter den Gästen seien auch die frühere brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Musiker und Ex-Kulturminister Gilberto Gil gewesen.

Bekannt wurde die Beziehung, als der wegen Korruption und Geldwäsche zu zwölf Jahren und einem Monat Haft verurteilte Lula 2019 nach 580 Tagen aus der Haft entlassen worden war. Lula war damals zu seinen Anhängern hinübergegangen und hatte seine Freundin geküsst. «Während meiner Zeit im Gefängnis habe ich es geschafft, eine Freundin zu finden, die sogar bereit ist, mich zu heiraten. Sie hat Mut», sagte er. Kennengelernt hatten sich die beiden aber schon zuvor.

Die Ehe mit Rosângela, genannt Janja, da Silva ist die dritte des Linkspolitikers. Seine erste Frau Maria de Lurdes da Silva starb 1974, die frühere First Lady Marisa Letícia Lula da Silva 2017. Lula hatte vor zehn Tagen seine Kandidatur für die Präsidentenwahl am 2. Oktober angekündigt.

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