Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

Foto: Pixabay
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Gitarren-Star Lenny Kravitz entdeckte die Musik über das Klavier

NEW YORK: Der vor allem für seine Gitarrenkünste bekannte Lenny Kravitz (56) hat die Musik ursprünglich über das Klavier für sich entdeckt. Als Kind habe seine Familie ein Klavier im Wohnzimmer stehen gehabt, sagte Kravitz am Donnerstag bei einer Pressekonferenz per Videoschalte. «Ich habe auf das Klavier draufgehauen und das hat mich fasziniert. Das war meine erste Erfahrung mit Musik.» Sein Vater habe nicht gespielt. «Meine Mutter konnte ein Lied: «Für Elise». Das hat sie immer gespielt und ich habe zugehört.»

Noch heute benutze er ein Klavier, um Songs zu schreiben, sagte Kravitz weiter. Der Musiker, der bei der Pressekonferenz aus seinem Haus auf den Bahamas zugeschaltet war, hat gerade einen auf zehn Exemplare limitierten Flügel für den Klavier-Hersteller Steinway & Sons entworfen. Dabei habe er vor allem daran gedacht, wie das Instrument in sein Haus in Paris passe, sagte Kravitz. Der Flügel sei aber auch für Menschen gedacht, die nicht Klavier spielen könnten. «Es gibt so viele Menschen, die ein Klavier in ihrem Haus haben, obwohl sie nicht spielen - und für die kann es wie eine Skulptur sein.»

Der vielfach preisgekrönte Musiker, der seit Ende der 80er Jahre mit Alben wie «Are You Gonna Go My Way», «Lenny» oder «Black and White America» Erfolge feiert, hat vor wenigen Tagen unter dem Titel «Let Love Rule» auch eine Autobiografie herausgebracht.


Spanische Autorin Sáenz de Urturi gewinnt Planeta-Literaturpreis

BARCELONA: Die spanische Bestseller-Autorin Eva García Sáenz de Urturi hat den diesjährigen Planeta-Preis gewonnen, die am höchsten dotierte literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Wie die Jury am Donnerstag auf Twitter mitteilte, erhielt die 1972 in Vitoria im spanischen Teil des Baskenlandes geborene Autorin die mit 601.000 Euro dotierte Auszeichnung in Barcelona für ihren historischen Roman «Aquitania», in dem es um kriminelle Intrigen geht.

Bekannt wurde Sáenz de Urturi, die zunächst nach einer Ausbildung zur Augenoptikerin in diesem Beruf arbeitete, vor allem mit ihrer Roman-Triologie «El silencio de la ciudad blanca», «Los señores del tiempo» und «Los ritos del agua» (deutsch: Die Stille des Todes, Ritual des Wassers, Die Herren der Zeit). Die Krimi-Serie, in der Inspector Ayala, genannt Kraken, mysteriöse Fälle löst, wurde allein in Spanien mehr als eine Million Mal verkauft und in mehrere Sprachen übersetzt.

Für die 69. Ausgabe des Wettbewerbs waren 582 bisher unveröffentlichte Romane eingereicht worden. Den zweiten mit immer noch 150.250 Euro dotierten Preis erhielt Sandra Barneda für ihren Roman über das Verhältnis zwischen einem Vater und seiner Tochter «Un océano para llegar a ti» (deutsch: Ein Ozean, um zu Dir zu gelangen).


Friedenspreisträger Amartya Sen kritisiert zunehmenden Nationalismus

FRANKFURT/MAIN: Friedenspreisträger Amartya Sen hat den nationalen Weg vieler Länder kritisiert und zugleich die Politik von Angela Merkel als vorbildlich gelobt. Großbritannien spalte sich mit dem Brexit ab, die USA bauten eine Mauer, um Zuwanderung zu verhindern und auch Länder wie Ungarn und Indien agierten zunehmend nationalistisch, sagte der 86-Jährige am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz. Man sehe immer wieder Trennung und die globale Idee gehe verloren, dabei könnten die Länder voneinander lernen. «Der richtige Rahmen, um über Gerechtigkeit nachzudenken, ist global und nicht national.»

Stattdessen werde versucht, Zuwanderer aus dem Land zu halten. «Deutschland hat als sehr gutes Beispiel gezeigt, besonders unter der Führung von Angela Merkel, dass es sich selbst als einen Teil der Welt sieht und die Frage stellt, was kann Deutschland tun, um anderen Ländern zu helfen.»

Sen wird an diesem Sonntag, zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse mit dem mit 25.000 Euro dotierten Friedenspreis ausgezeichnet. Die Laudatio in der Paulskirche hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der in den USA lebende Wissenschaftler nimmt die Auszeichnung allerdings wegen der Corona-Pandemie nicht persönlich entgegen, sondern ist live zugeschaltet.


Tony-Theaterpreise: Morissette-Musical und «Slave Play» Favoriten

NEW YORK: Das Alanis-Morissette-Musical «Jagged Little Pill» geht bei den Tony-Theaterpreisen als Favorit ins Rennen. Das vom gleichnamigen Erfolgsalbum der kanadisch-amerikanischen Sängerin inspirierte Stück wurde am Donnerstag 15 Mal für die wichtige Auszeichnung nominiert, unter anderem in der Kategorie «Bestes Musical». Dort ist auch die zweite aussichtsreiche Produktion gelistet: die Bühnenversion des Film-Klassikers «Moulin Rouge». Bei den Theaterstücken ist «Slave Play», das sich mit der Geschichte der Sklaverei in den Vereinigten Staaten beschäftigt, in der Favoritenrolle.

Die Tonys hätten eigentlich schon im Juni vergeben werden sollen, was wegen des Coronavirus verschoben wurde - ein genaues Datum für die Preisverleihung wurde noch nicht genannt. Die Theaterbranche liegt wegen der Pandemie am Boden, viele Schauspieler und Angehörige nicht nur in den USA sind arbeitslos. Wegen der Ausnahmesituation muss die Tony-Jury dieses Jahr aus einem deutlich kleineren Pool an Produktionen schöpfen. Die Tonys zählen zu den wichtigsten Theaterpreisen weltweit.


Billboard Awards: Legend widmet Auftritt seiner Frau nach Fehlgeburt

LOS ANGELES: Rund zwei Wochen nachdem seine Ehefrau Chrissy Teigen (34) eine Fehlgeburt erlitt, hat der Musiker John Legend (41) ihr seinen Auftritt bei den Billboard Music Awards gewidmet. «Das hier ist für Chrissy», sagte Legend bei der Gala in der Nacht zum Donnerstag in Los Angeles bevor er mit Tränen in den Augen das Lied «Never Break» am Klavier spielte und sang.

Das Paar, das bereits einen Sohn (2) und eine Tochter (4) hat, hatte vor rund zwei Wochen in einem emotionalen Instagram-Post öffentlich gemacht, das Teigen eine Fehlgeburt erlitten hatte. Der vielfache Grammy-Gewinner Legend und das Model Teigen sind seit 2013 verheiratet. Sängerin Kelly Clarkson, die als Moderatorin durch den Abend führte, drückte dem Paar ihre Liebe und Unterstützung in dieser «sehr schwierigen Zeit» aus.

Die Billboard Music Awards hatten eigentlich bereits im April verliehen werden sollen, wurden aber wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Die meisten Preise konnten die Musiker Post Malone, Billie Eilish, Khalid und Lil Nas X einsammeln. Neben Legend traten unter anderem auch noch Alicia Keys, Brandy, BTS, Garth Brooks, Demi Lovato und Luke Combs auf. Die Billboard Music Awards werden seit 1990 jährlich von dem gleichnamigen Fachmagazin verliehen, sie basieren größtenteils auf Chartplatzierungen.


Familientreffen: Belgiens neue Prinzessin Delphine trifft den König

BRÜSSEL: Die neue belgische Prinzessin Delphine hat erstmals ihren Halbbruder König Philippe getroffen. «Unsere Begegnung war warmherzig», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung vom Donnerstag. Demnach haben sich die beiden Halbgeschwister bereits vergangene Woche Freitag in der königlichen Residenz Schloss Laeken getroffen.

«Wir hatten Gelegenheit, uns während eines langen und intensiven Austauschs kennenzulernen, der es uns ermöglichte, über unser jeweiliges Leben und unsere gemeinsamen Interessen zu sprechen», hieß es. Die Verbindung werde sich nun in «familiärem Rahmen» entwickeln.

Nach jahrelangem Rechtsstreit war Delphine Anfang des Monats durch ein Gerichtsurteil als Tochter des belgischen Ex-Königs Albert II. anerkannt worden. Das Gericht sprach ihr den Titel Prinzessin von Sachsen-Coburg zu. Somit ist sie die Halbschwester von König Philippe. Bislang hatte die 52 Jahre alte Künstlerin den Nachnamen Boël.


Lega-Chef wirbt auf Corona-Maske für Trump

ROM: Matteo Salvini, der Chef der rechten italienischen Lega, ergreift neuerdings auf besondere Art Partei im US-Wahlkampf.

Der Oppositionsführer in Rom zeigte sich mehrfach mit einer Coronaschutz-Maske, auf der «Trump 2020» zu lesen war. Am Donnerstag veröffentlichte der 47 Jahre alte Politiker auf Facebook Bilder von sich mit diesem Mund-Nasen-Schutz bei einem Protest seiner Partei gegen die Steuerpolitik. Vor zwei Tagen postete der Ex-Innenminister auf Twitter ein Foto mit ähnlicher Maske aus dem Senat, der kleineren Parlamentskammer, in Rom. Salvini gilt seit langem als Fan von US-Präsident Donald Trump. Der Italiener war beim Maskentragen bisher während der Pandemie nicht immer ganz streng - wie der US-Präsident.


Papst beruft Nobelpreisträger Genzel in seine Akademie

ROM: Nach dem Nobelpreis kommt der Ruf des Vatikans: Papst Franziskus (83) hat den deutschen Astrophysiker und frisch gekürten Nobelpreisträger Reinhard Genzel in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften berufen.

Der Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching bei München werde dort ordentliches Mitglied, teilte die Pressestelle des Kirchenstaates am Donnerstag mit. Der 68-Jährige hatte am 6. Oktober den Physik-Nobelpreis zugesprochen bekommen.

Das Gremium des Papstes hält internationale Tagungen ab. Es soll den wissenschaftlichen Fortschritt fördern. Die Akademie vereint um die 80 Forscher und Forscherinnen aus verschiedenen Disziplinen, darunter auch weitere Experten aus Deutschland.


Demi Lovato übt mit «Commander In Chief»-Song Kritik an Trump

LOS ANGELES: US-Sängerin Demi Lovato wird in ihrem neuen Song «Commander in Chief» politisch. Die 28 Jahre alte Musikerin («It's OK not to be OK») übt in dem am Mittwoch veröffentlichten Lied scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump. Wie es sich anfühle, noch atmen zu können, während das Land in einer Krise versinke und Menschen sterben würden, heißt es an einer Stelle. Weniger als drei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl verurteilt sie Trumps Umgang mit der Coronavirus-Pandemie und Anti-Rassismus-Protesten. Oft habe sie sich gewünscht, Trump direkt mit Fragen zu konfrontieren, doch am Ende habe sie dafür entschieden, diese Fragen in einen Song zu packen, damit alle Welt sie hören könnten, sagte Lovato dem Sender CNN.


(Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

LONDON: Wer der nächste James-Bond-Darsteller und Nachfolger von Daniel Craig wird, ist laut den Machern der 007-Filme noch völlig offen. Bond-Produzentin Barbara Broccoli dementierte Gerüchte, der Craig-Nachfolger stehe bereits fest. «Ich sage immer, man kann nur eine Person zur Zeit lieben», sagte Broccoli dem britischen Magazin «Total Film». «Wenn der neue Film draußen ist, dann wird etwas Zeit vergehen, und dann werden wir uns mit der Zukunft beschäftigen müssen. Aber momentan können wir nur an Daniel denken.» Der 52-jährige Craig hatte angekündigt, dass der kommende Film «No Time To Die» sein letzter Einsatz werden wird.


DiCaprio und Streep bei Sci-Fi-Komödie «Don't Look Up» an Bord

LOS ANGELES: Oscar-Preisträger Adam McKay (52, «Vice - Der zweite Mann», «The Big Short») baut die Starbesetzung für die geplante Netflix-Komödie «Don't Look Up» weiter aus. Nach Jennifer Lawrence und Cate Blanchett stoßen nun auch Leonardo DiCaprio, Meryl Streep und Timothee Chalamet zu dem Projekt. Jonah Hill, Himesh Patel und Rob Morgan sind ebenfalls an Bord, wie die Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Mittwoch berichteten. Der Film dreht sich um zwei Astronomen, die auf eine große Pressetour geschickt werden, um die Menschen vor einem gefährlichen Asteroiden zu warnen, der die Erde zerstören könnte.

James-Bond-Produzenten suchen noch keinen Nachfolger für Daniel Craig


Kunstkompass: Gerhard Richter wichtigster Künstler

KÖLN: Der deutsche Maler Gerhard Richter (88) wird im Ranking «Kunstkompass» weiterhin als weltweit wichtigster Künstler geführt. Seit nunmehr 17 Jahren behauptet der gebürtige Dresdner unangefochten die Spitzenposition. Auch die nächsten Ränge sind unverändert: Auf Platz zwei bleibt der US-Künstler Bruce Nauman, dann folgen die beiden Deutschen Georg Baselitz und Rosemarie Trockel. Die Liste der «Stars von morgen» wird dieses Jahr von der in Antwerpen lebenden Nigerianerin Otobong Nkanga angeführt. Der «Kunstkompass» wird jährlich von der Journalistin Linde Rohr-Bongard aus Köln erstellt und erscheint an diesem Donnerstag im Magazin «Capital».


Regierender Bürgermeister nennt Mittelfinger-Plakat «peinlich»

BERLIN: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (55) kritisiert das umstrittene Kampagnenmotiv einer Seniorin, die Maskenverweigerern den ausgestreckten Mittelfinger zeigt. «Diese Anzeige ist peinlich. Das muss man sagen. Das ist auch nichts, was wir als Senatskanzlei oder als Senat in Auftrag gegeben haben», sagte der SPD-Politiker zu dem Motiv der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft und der Tourismusmarketinggesellschaft Visit Berlin am Donnerstag im RBB-Inforadio. Er glaube, «es hätte glücklichere Möglichkeiten gegeben, auf die Dringlichkeit aufmerksam zu machen. Es ist aber auch kein großer Schaden entstanden.»


Jürgen Drews denkt über ein Karriere-Ende nach

BERLIN/DÜLMEN: Schlagersänger Jürgen Drews («Ein Bett im Kornfeld») denkt über ein Ende seiner Musiker-Karriere nach. «Ich sage nicht, dass mein neues Album das letzte ist. Aber wenn es so kommen sollte, ist das auch okay», sagte der «König von Mallorca» in einem Interview der Zeitschrift «Gala». Auf die Frage, was der Schlagerwelt ohne Jürgen Drews fehlen würde, antwortete der 75-Jährige: «Nix. Niemand ist unersetzlich, auch ich nicht.» Schon heute spielten für ihn Hobbys eine größere Rolle.


Anne-Sophie Mutter will sich wegen Corona-Krise politisch engagieren

MÜNCHEN: Die Geigerin Anne-Sophie Mutter würde nach eigener Aussage gerne ein politisches Amt übernehmen, um der notleidenden Kulturbranche zu helfen. «Vor Corona hätte ich das strikt abgelehnt», sagte die in München lebende Musikerin am Mittwoch im Gespräch mit Klassik Radio. «Jetzt während Corona würde ich geradezu mit größter Begeisterung ein politisches Amt annehmen wollen, damit ich mit meinem Insiderwissen der Kultur in einer ganz anderen Art und Weise helfen kann.» Mutter empfindet die aktuelle Situation der Künstler in Deutschland als «absolut katastrophal». In dem Interview äußerte sie ihr Unverständnis darüber, dass beispielsweise am Nockherberg in München Hunderte Gäste essen dürften, wenn dort aber ein Kabarettist auftrete, seien nur 200 Besucher zugelassen.


Frauen fordern mit «Keine Experimente»-Slogan volle Anerkennung

BERLIN: Mit einer als Kunstaktion konzipierten Plakatreihe unter dem alten CDU-Wahlkampfslogan «Keine Experimente» wollen acht bekannte Berliner Frauen mit nicht-deutschen Eltern auf ihre Rolle in der Gesellschaft hinweisen. Zu dem Kreis zählen neben der Galeristin Anahita Sadighi und der SPD-Politikerin Sawsan Chebli auch die Schauspielerinnen Susana AbdulMajid und Muriel Wimmer und die Künstlerinnen Rebecca Korang und Elke Foltz. Die Frauen wollen nach eigenen Angeben nicht mehr beweisen müssen, «dass sie deutsch genug, stark genug» seien. Sie seien keine «Experimente», sondern bestimmten mit darüber, was heute «gesellschaftliche Norm in Deutschland» sei.


«Dexter» kommt zurück auf den Bildschirm

NEW YORK: Gute Nachrichten für Fans von US-Krimiserien: Der Serienmörder «Dexter» kommt zurück. Gut sieben Jahre nach dem Ende der achten Staffel soll es eine auf zehn Folgen begrenzte Serie geben, in der Michael C. Hall wieder in seine Paraderolle schlüpft, teilte der Sender Showtime am Mittwoch (Ortszeit) mit. Ob es sich dabei um eine Fortsetzung der bisherigen Serie handelt, war zunächst unklar. «Wir wollten diesen einzigartigen Charakter nur dann wieder aufgreifen, wenn wir einen kreativen Ansatz finden, der der brillanten, originellen Serie wirklich würdig ist», sagte Unterhaltungschef Gary Levine Medienberichten zufolge in einer Mitteilung. Clyde Phillips und Michael C. Hall hätten ihn nun gefunden.


Folkerts: Respektlosigkeit gegenüber Polizei wäre Thema für «Tatort»

LUDWIGSHAFEN: «Tatort»-Schauspielerin Ulrike Folkerts (59) sieht die allgemein zunehmende Respektlosigkeit gegenüber der Polizei durchaus auch als Stoff für einen TV-Krimi. «Das ist sicher ein Thema für einen «Tatort», denn das macht ja auch etwas mit Polizistinnen und Polizisten», sagte Folkerts der Deutschen Presse-Agentur. «Ich persönlich habe meinen Blick auf die Polizei gehörig verändert, seit ich «Tatort» drehe und mehr verstehe, was und wie viel diese Menschen leisten müssen», meinte sie. Folkerts steht als dienstälteste «Tatort»-Kommissarin Lena Odenthal seit 1989 vor der Kamera.


Stevie Nicks singt ihre Konzert-Hits auf der XL-Leinwand

HAMBURG/SANTA MONICA: Stevie Nicks (72), Softrock-Ikone und Sängerin bei der britisch-amerikanischen Band Fleetwood Mac, leidet seit Beginn der Corona-Pandemie unter Schlaflosigkeit. «Ich komme immer erst um 8 Uhr morgens ins Bett. Das ist nicht cool. Ich führe das auf meine Angstzustände zurück», sagte die US-Sängerin in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Die Frontfrau der mit etwa 120 Millionen verkauften Tonträgern seit über 50 Jahren erfolgreichen Band zeigte sich zugleich zuversichtlich. «Es wird sicherlich besser, wenn der ganze Mist mit Covid-19 vorüber ist. Das kann zwar noch dauern. Aber wenn ich etwas im Leben gelernt habe, dann ist es, Krisen durchzustehen.»


Queen tritt zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie öffentlich auf Foto - aktuell

SALISBURY: Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Queen wieder bei einem öffentlichen Termin aufgetreten. Die 94-Jährige besuchte gemeinsam mit ihrem Enkel William, dem Herzog von Cambridge, ein Rüstungstechnologiezentrum in der Nähe der südenglischen Stadt Salisbury. Sie zeigte sich dort im rosafarbenen Mantel samt passendem Hut erstmals wieder der britischen Öffentlichkeit - allerdings ohne Schutzmaske, wie ein Sprecher des Buckingham-Palastes der dpa bestätigte. Das anwesende Personal sei jedoch vorab auf das Coronavirus getestet worden. Abstandsregeln würden beachtet.


Cornelia Funke zweifelt wegen Trump am amerikanischen Traum

LOS ANGELES: Die seit 15 Jahren in Kalifornien lebende Bestsellerautorin Cornelia Funke (61) ist nach eigenen Worten von den USA «desillusioniert». Sie habe «das traurige Gefühl, dass mir der amerikanische Traum abhandenkommt», sagte die Autorin dem «Spiegel». «Die Frage ist: Wann ist es Zeit zu gehen? Ich bin bereit zu kämpfen, ich bin auch bereit, die Schwierigkeiten auszuhalten, aber kann ich diesen amerikanischen Traum noch unterschreiben?» Für die zunehmende Polarisierung ihrer Wahlheimat sei Präsident Donald Trump verantwortlich, sagte Funke («Tintenherz», «Drachenreiter»). «Trump lockt nun all das Hässliche heraus, was wir für besiegt und vergessen hielten.»


Dänischer Prinz Christian wird 15

KOPENHAGEN: Eines Tages wird Prinz Christian aller Voraussicht nach König von Dänemark sein - jetzt wird der junge Däne erst einmal 15 Jahre alt. Zur Feier des Tages veröffentlichte das dänische Königshaus am Donnerstag eine Reihe von neuen Porträt-Aufnahmen des Enkels von Königin Margrethe II. (80) und Sohnes von Kronprinz Frederik (52). Im Sakko und mit ernstem Gesichtsausdruck sieht der Prinz darauf zunehmend erwachsen aus. Gefeiert werden sollte der Geburtstag nach Angaben des Hofes im familiären Rahmen. Frederik und seine Frau Kronprinzessin Mary (48) legen Wert darauf, Christian so weit wie möglich eine normale Kindheit und Jugend zu ermöglichen.


Gloria Estefan wollte ihre lesbische Tochter früh unterstützen

LOS ANGELES: Gloria Estefan (63) hat nach eigenen Worten ihre lesbische Tochter Emily (25) schon früh unterstützen wollen - noch bevor diese offen mit ihrer Homosexualität umging. Sie erinnere sich daran, Emily gefragt zu haben, ob sie lesbisch sei, sagte die kubanisch-amerikanische Sängerin in einem Gespräch mit ihrer Tochter und ihrer Nichte in der neuen Talkshow «Red Table Talk: The Estefans». «Möchtest du die Regenbogenflagge tragen? Weil wenn du das möchtest, dann werde ich auf den Umzugswagen steigen und diese Flagge tragen», erinnerte sich Estefan an ihre Worte an die Tochter.


Joaquin Phoenix soll für Ridley Scott Napoleon spielen

LOS ANGELES: Oscar-Preisträger Joaquin Phoenix (45) soll sich für Regisseur Ridley Scott (82) in den französischen Kaiser Napoleon verwandeln. Der Film mit dem Titel «Kitbag» zeige Napoleons Herkunft und seinen rasanten, skrupellosen Aufstieg zum Kaiser, berichtete das amerikanische Branchenblatt «Deadline.com» am Mittwoch (Ortszeit). Am Buch zu dem Film, der von den 20th Century Studios gedreht werden soll, werde noch geschrieben.

Phoenix trat bereits vor 20 Jahren in dem Filmklassiker «Gladiator» für Scott vor die Kamera, für seine Rolle als Antagonist «Commodus» war er damals für den Oscar nominiert. Im Februar gewann er für das Drama «Joker» den Preis als bester Hauptdarsteller.

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