Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

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Messner: Bergsteigen «durch die globale Erwärmung gefährlicher»

MÜNCHEN: Der frühere Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner (78) sieht wie viele andere Experten angesichts des Klimawandels steigende Gefahren in den Bergen. «Das Bergsteigen, vor allem in der Höhe, wird durch die globale Erwärmung gefährlicher. Das Eis schmilzt, es reißen mehr Gletscherspalten auf, es kommt zu Eisabbrüchen wie jetzt an der Marmolata, und der Fels unter dem Eis zerbröselt», sagte der Südtiroler der Mediengruppe Bayern (Passauer Neue Presse, Mittelbayerische Zeitung, Donaukurier).

Noch wichtiger aber sei, dass das Bergsteigen sich völlig verändert habe. «Der Berg wird vielfach nur als Attrappe gesehen. Die meisten Kletterer heute gehen in die Kletterhalle, und das ist auch gut so. Nur haben sie dort noch nichts über den Berg gelernt.» Sie müssten erst eine Reihe von Jahren leichtere Touren klettern, sich ganz langsam herantasten, um zu begreifen, was ein Berg ist.

«Ein Berg ist chaotisch, ein Berg ist viel größer, als wir ihn auf der Postkarte sehen», warnte Messner. «Und beim Wettersturz wird ein Berg relativ schnell unendlich groß. Man kommt nicht mehr herunter», sagte der 78-jährige Italiener, der als erster Mensch alle Achttausender der Welt bestiegen hatte. «Wenn man nicht gelernt hat, sich vor der Kälte zu schützen, ist der Tod die Folge.» Man habe nie ausgelernt, «auch nicht, wenn man 80 Jahre alt ist und ein Leben lang auf Berge gestiegen ist».


Saoirse Ronan erhält Hauptrolle in McQueens Kriegsfilm «Blitz»

LOS ANGELES: Der britische Regisseur Steve McQueen («12 Years a Slave») hat eine Hauptdarstellerin für seinen geplanten Kriegsfilm «Blitz» gefunden. Die schon viermal für einen Oscar nominierte Schauspielerin Saoirse Ronan (28) gehört zum Ensemble-Cast, wie der Streaminganbieter Apple TV+ am Donnerstag bekanntgab.

Der Film nach einem Skript McQueens dreht sich um eine Gruppe von Londonern, die während des Zweiten Weltkriegs in der britischen Hauptstadt den «Blitz», die Bombardierung durch die deutsche Luftwaffe, erleben. Die Dreharbeiten sollen laut «Variety» und «Deadline.com» in diesem Jahr beginnen. Weitere Darsteller sind noch nicht bekannt.

Ronan hatte als Teenager für ihre Nebenrolle in dem Filmdrama «Abbitte» 2008 die erste Oscar-Nominierung erhalten. Weitere Nominierungen folgten für «Brooklyn - Eine Liebe zwischen zwei Welten» (2016), «Lady Bird» (2018) und «Little Women» (2020). Zuletzt war sie in den Filmen «Ammonite» und «The French Dispatch» zu sehen.

McQueens Sklavendrama «12 Years a Slave» gewann 2014 drei Oscars, darunter die Spitzen-Trophäe als bester Film. 2018 brachte er das Thriller-Drama «Widows - Tödliche Witwen» auf die Leinwand. 2020 inszenierte er die preisgekrönte BBC-Serie «Small Axe».


Israels Regierungschef spricht vor UN über autistische Tochter

TEL AVIV/NEW YORK: Der israelische Regierungschef Jair Lapid hat vor den Vereinten Nationen auf sehr persönliche Weise über seine autistische Tochter gesprochen. «Ich habe ein Kind mit besonderen Bedürfnissen», sagte Lapid am Donnerstag vor der UN-Vollversammlung. «Sie heißt Jaeli. Sie ist autistisch, sie spricht nicht.»

Lapid erzählte über Erfahrungen mit seiner Tochter während elftägiger Kämpfe Israels mit militanten Palästinensern im Gazastreifen im Mai vergangenen Jahres. Dabei waren viele Raketen auf Israel abgefeuert worden, Israel Luftwaffe bombardierte zahlreiche Ziele in dem Palästinensergebiet. Ägypten vermittelte schließlich eine Waffenruhe zwischen der dort herrschenden islamistischen Hamas und Israel.

Lapid berichtete über einen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv während des Konflikts. «Ich musste sie um drei Uhr morgens aufwecken und mit ihr in den Bombenschutzraum runterrennen, weil Raketen über unserem Haus explodierten.» Er sagte: «All jene, die über die Wichtigkeit von Frieden predigen, sind eingeladen, morgens um drei mit einem Mädchen, das nicht sprechen kann, in einen Bombenschutzraum zu rennen. Ihr ohne Worte zu erklären, warum es jene gibt, die uns töten wollen.»


Monty-Python-Komiker Idle übersteht Bauchspeicheldrüsenkrebs

LONDON: Der britische Schauspieler Eric Idle (79) hat nach eigenen Angaben die oft unheilbare Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs unbeschadet überstanden. Die gefährliche Krankheit sei zufällig äußerst früh entdeckt worden, schrieb das Mitglied der legendären Komikergruppe Monty Python in der US-Zeitschrift «Time». «Vor drei Jahren hatte ich viel Glück: Bei mir wurde Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Glück? Eine der tödlichsten Krebsformen, wie um alles in der Welt kann man da von Glück reden? Nun, weil es unglaublich früh festgestellt wurde», so Idle weiter. «Nein, nicht vor dem Mittagessen, aber bevor es sich irgendwie ausbreiten konnte.»

Er habe 2019 mit einem befreundeten Arzt mehrere Vorsorgeuntersuchungen gemacht, als dem Doktor ein zweifelhafter Blutwert aufgefallen sei. Daraufhin habe der Mediziner ein Labor gebeten, die Bauchspeicheldrüse genauer in den Blick zu nehmen - auf den Bildern erkannte er den Krebs. Idle schrieb, die Geschichte entbehre nicht einer gewissen Ironie. Denn zehn Jahre zuvor habe derselbe Arzt ihm auf die Recherchefrage für ein Theaterstück, was der schnellste Weg zu sterben sei, geantwortet: «Bauchspeicheldrüsenkrebs.»

Nach der Operation habe der Arzt ihm einen guten Gesundheitszustand bescheinigt. «Der Krebs ist nicht wieder aufgetaucht, du solltest noch rund zehn Jahre haben», habe er ihm gesagt, berichtete Idle.

Der Komiker, der mit Filmen wie «Das Leben des Brian» und «Ritter der Kokosnuss» berühmt geworden war, war in den USA in der TV-Show «Masked Singer» aufgetreten. Er habe dort mitgewirkt, um zu prüfen, ob er nach der Erkrankung noch immer schauspielern könne, so Idle.


Vorschlag für Queen-Statue in London - Royals auf Terminen

LONDON: Im britischen Parlament sind Forderungen nach einer Statue für die gestorbene Queen Elizabeth II. laut geworden. Der konservative Abgeordnete John Hayes schlug am Donnerstag als Standort einen bislang leeren Sockel am zentralen Platz Trafalgar Square in London vor. Der Abgeordnete verwies auf die «außerordentliche Reaktion» der Menschen im Vereinigten Königreich, es habe sich um eine Mischung aus Trauer und Anerkennung für ein Leben im Dienst für das Land gehandelt. «Damit diese Stimmung für immer geprägt ist und die Erinnerung über Generationen hinweg Bestand haben kann, muss ein passendes nationales Denkmal errichtet werden», sagte Hayes.

Andere Parlamentarier drückten mit «Hört, hört»-Rufen ihre Zustimmung aus. Im Namen der Regierung kündigte Kabinettsmitglied Penny Mordaunt an, sie werde die Frage mit Kulturministerin Michelle Donelan besprechen. Die Queen war am 8. September nach 70 Jahren auf dem Thron gestorben. Hunderttausende nahmen landesweit Anteil.

Die Angehörigen der Königin nahmen erstmals seit dem Staatsbegräbnis am Montag wieder offizielle Termine wahr. Queen-Enkel Prinz William und seine Ehefrau Prinzessin Kate dankten Freiwilligen und Mitarbeitern auf Schloss Windsor westlich von London für ihren Einsatz rund um die Trauerzeremonien. Elizabeth war am Montag auf dem Schlossgelände beigesetzt worden.

Prinzessin Anne, die einzige Tochter der Königin, traf in der südenglischen Hafenstadt Portsmouth Mitglieder der Marine, die am Trauerzug für die Queen teilgenommen hatten. Annes Bruder Prinz Edward reiste nach Estland, wo er britischen Truppen für ihren Dienst für die Queen dankte. An diesem Freitag wird der 58-Jährige in Paderborn erwartet, wo er ebenfalls britische Soldaten treffen will.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

DURBACH: Die scheidende Deutsche Weinkönigin Sina Erdrich will sich auch in Zukunft für die Branche einsetzen. «Nach dem Studium würde ich gerne die Schnittstelle zur Weinwelt finden», sagte die Bildungswissenschaftlerin der Deutschen Presse-Agentur in ihrem badischen Heimatort Durbach. Es gebe bereits Ideen: «Schulungen für Sommeliers, E-Learning für Fachhändler, vielleicht auch eine Tätigkeit in einem Verband», fügte die 25-Jährige hinzu. Am Freitag kommender Woche (30. September) soll in Neustadt an der Weinstraße Erdrichs Nachfolgerin gekürt werden. Erstmals in der mehr als 70-jährigen Geschichte der Weinkönigin kann dann das Publikum mitbestimmen.


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HAMBURG: Die Chemnitzer Band Kraftklub hat beim Reeperbahn-Festival zusammen mit Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz spontan ein Live-Konzert auf dem Hamburger Kiez gegeben. Die Musiker spielten am Mittwochabend vor Tausenden Fans gemeinsam das Lied «Fahr mit mir». Zudem gaben die Sachsen noch viele weitere Songs zum Besten. Den Auftritt hatte die fünfköpfige Band bereits am frühen Nachmittag auf Twitter angekündigt. Für die Live-Show war die Reeperbahn gesperrt worden. Kaulitz ist derzeit Teil der Jury des Reeperbahn-Festivals für den Nachwuchspreis Anchor. Das Club- und Branchen-Festival geht noch bis Samstagabend.

Deutsche Weinkönigin will sich weiter für Branche einsetzen


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LONDON: Hollywoodstar Brad Pitt will nicht mit dem Älterwerden hadern. «Ich möchte nicht vor dem Altern wegrennen», sagte der 58-Jährige der britischen «Vogue». «Das ist ein Konzept, dem wir nicht entkommen können, und ich würde lieber sehen, wie unsere Kultur dies mit etwas offeneren Armen begrüßt», sagte der zweifache Oscarpreisträger. Pitt vertreibt neuerdings eine eigene Hautpflegeserie, lehnte dabei ein Produktversprechen wie «Anti-Aging» (etwa: Altersverhinderung) nach eigenen Worten aber ab: «Das ist lächerlich, ein Märchen». Wichtig sei es, sich selbst lieben zu lernen und sich besser zu behandeln. «Altere einfach gesund, altere auf eine gesunde Weise.»

Die Ärzte seit 40 Jahren auf der Bühne


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LONDON: Hollywoodstar Brad Pitt will nicht mit dem Älterwerden hadern. «Ich möchte nicht vor dem Altern wegrennen», sagte der 58-Jährige der britischen «Vogue». «Das ist ein Konzept, dem wir nicht entkommen können, und ich würde lieber sehen, wie unsere Kultur dies mit etwas offeneren Armen begrüßt», sagte der zweifache Oscarpreisträger. Pitt vertreibt neuerdings eine eigene Hautpflegeserie, lehnte dabei ein Produktversprechen wie «Anti-Aging» (etwa: Altersverhinderung) nach eigenen Worten aber ab: «Das ist lächerlich, ein Märchen». Wichtig sei es, sich selbst lieben zu lernen und sich besser zu behandeln. «Altere einfach gesund, altere auf eine gesunde Weise.»

Die Ärzte seit 40 Jahren auf der Bühne


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LONDON: Hollywoodstar Brad Pitt will nicht mit dem Älterwerden hadern. «Ich möchte nicht vor dem Altern wegrennen», sagte der 58-Jährige der britischen «Vogue». «Das ist ein Konzept, dem wir nicht entkommen können, und ich würde lieber sehen, wie unsere Kultur dies mit etwas offeneren Armen begrüßt», sagte der zweifache Oscarpreisträger. Pitt vertreibt neuerdings eine eigene Hautpflegeserie, lehnte dabei ein Produktversprechen wie «Anti-Aging» (etwa: Altersverhinderung) nach eigenen Worten aber ab: «Das ist lächerlich, ein Märchen». Wichtig sei es, sich selbst lieben zu lernen und sich besser zu behandeln. «Altere einfach gesund, altere auf eine gesunde Weise.»

Die Ärzte seit 40 Jahren auf der Bühne


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TORONTO: Deutsche Kriegsfilme haben nach Ansicht des Regisseurs der neuen Verfilmung von «Im Westen nichts Neues», Edward Berger, besondere Voraussetzungen. «Anders als bei amerikanischen oder britischen Werken kann es bei einem deutschen Kriegsfilm das Gefühl der Glorifizierung nicht geben», sagte er der dpa. «Bei uns dürfen wir keine Heldengeschichte erzählen, es geht immer um Trauer, Scham, Schuld und Terror. Und natürlich gibt es nichts, worauf man stolz sein kann in diesen Kriegen. Uns war es wichtig, diese singuläre deutsche Perspektive der Zerstörung zu zeigen und welche Narben das hinterlassen hat in den Menschen und in der Welt.» Das von Netflix produzierte Epos kommt am 29. September in die Kinos und ist Deutschlands Kandidat im Rennen um den Auslands-Oscar.

Zamperoni sitzt beim Fußball «auf zwei Stühlen»


Foto - Archiv; diese Meldung lief unter kul)

BERLIN: Vier Jahrzehnte nach ihrem ersten Auftritt als Die Ärzte sind sich die Berliner Musiker der mit ihrer Bekanntheit gewachsenen Bedeutung bewusst. «Ganz am Anfang war Applaus optional», sagte Gitarrist Farin Urlaub (58) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin 40 Jahre nach dem Debüt am 26. September 1982 im Berliner «Besetzereck», einem besetzten Haus im Szene-Kiez Kreuzberg. «Für dieses erste Konzert haben wir auch noch Plakate selber gezeichnet.» Er sagte über die Anfänge: «Du hast auch manchmal ein Lied beendet und dann halt zugehört, wie die Leute Bier trinken», so Farin Urlaub. «Man fühlte sich da nicht so wie Rockstars. Das ist jetzt schon ein bisschen anders. Wir haben ziemlich viel Aufmerksamkeit, und wir gehen hoffentlich auch verantwortungsvoll damit um.» Die Musiker («Schrei nach Liebe», «Zu spät») engagieren sich einzeln oder als Band mit vielen Aktionen für kleine Clubs in der Krise, gegen Rechtsextremismus oder für Flüchtlingsinitiativen.

«Im Westen nichts Neues»-Regisseur Berger über deutsche Kriegsfilme


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LONDON: Hollywoodstar Brad Pitt will nicht mit dem Älterwerden hadern. «Ich möchte nicht vor dem Altern wegrennen», sagte der 58-Jährige der britischen «Vogue». «Das ist ein Konzept, dem wir nicht entkommen können, und ich würde lieber sehen, wie unsere Kultur dies mit etwas offeneren Armen begrüßt», sagte der zweifache Oscarpreisträger. Pitt vertreibt neuerdings eine eigene Hautpflegeserie, lehnte dabei ein Produktversprechen wie «Anti-Aging» (etwa: Altersverhinderung) nach eigenen Worten aber ab: «Das ist lächerlich, ein Märchen». Wichtig sei es, sich selbst lieben zu lernen und sich besser zu behandeln. «Altere einfach gesund, altere auf eine gesunde Weise.»

Die Ärzte seit 40 Jahren auf der Bühne


Britscher Prinz Edward am Freitag in Paderborn zu Besuch

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PADERBORN: Der jüngste Sohn der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. besucht an diesem Freitag Paderborn. Prinz Edward werde die dort stationierten britischen Streitkräfte besuchen und sich ins Goldene Buch der ostwestfälischen Stadt eintragen, kündigte die britische Botschaft kurzfristig am Donnerstag an. «Der Besuch steht im Zeichen einer langjährigen Verpflichtung gegenüber dem Regiment und würdigt dessen Beitrag als Teil der britischen Streitkräfte», hieß es. Die Region Ostwestfalen sei besonders geprägt von der deutsch-britischen Freundschaft.

Brad Pitt: «Ich möchte nicht vor dem Altern wegrennen»


Facebook-Milliardär Zuckerberg wird zum dritten Mal Vater

MENLO PARK: Facebook-Gründer und Multimilliardär Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan erwarten ihr drittes Kind.

Diese Nachricht postete der 38-jährige US-Amerikaner am Mittwoch (Ortszeit) auf seinen Konten bei Instagram und Facebook. «Glücklich, teilen zu können, dass Max und August nächstes Jahr ein neues Schwesterchen bekommen», schrieb der Chef von Facebook und dessen Mutterkonzern Meta. Auf dem hinzugefügten Foto ist zu sehen, wie das Ehepaar glücklich in die Kamera lächelt und Zuckerberg seine linke Hand an den Bauch seiner Frau hält. 2012 hatte er seine Langzeitfreundin geheiratet, 2015 kam das erste Kind Maxima zur Welt.


Comedy-Hit «Ted Lasso» in Fußball-Videospiel «FIFA 23»

REDWOOD CITY: Die fiktive Fußball-Trainer «Ted Lasso» aus der gleichnamigen Comedyserie wird künftig als Spielfigur in dem wichtigsten Fußball-Game «FIFA» auftauchen. Die Figur der erfolgreichen Show bei Apple TV+ werde in «FIFA 23» spielbar sein, teilte der Game-Publisher Electronic Arts am Mittwoch (Ortszeit) mit. Die Serie erzählt ironisch die Geschichte eines US-Football-Trainers, der in England einen erfolglosen Fußballverein umkrempelt. Die Figur wird von Jason Sudeikis dargestellt.

«Ted Lasso» gewann vor einer Woche zum zweiten Mal in Folge den «Emmy» für die beste Comedy-Show. Insgesamt hat die Serie bereits elf Emmys erhalten. Damit ist die Serie ein Vorzeigeerfolg für Apple beim Versuch, einen eigenen Video-Streamingdienst aufzubauen und mit Anbietern wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ zu konkurrieren.

In der neusten Version des langjährigen Fußball-Videospiels «FIFA», die am 30. September veröffentlicht wird, können die Gamer damit auch mit dem Verein AFC Richmond spielen. Diese fiktive Mannschaft wird von Ted Lasso in der Serie gemanagt. In dem Game für Computer und Spielekonsolen taucht dann auch das Nelson Road Stadium des AFC Redmond auf. Auch andere Charaktere aus der Serie werden im Spiel vorkommen, darunter Roy Kent, ein Fußballer mit einem großen Mundwerk, gespielt von Brett Goldstein. «Es ist so verdammt cool, in FIFA mitzuspielen», sagte Goldstein in einem Statement.

«FIFA 23» enthält die beliebtesten Fußballmannschaften der Welt dank Lizenzen mit der britischen Premier League, der deutschen Bundesliga und anderen Ligen.


Olivia Cooke begann «House of the Dragon»-Dreh stark verkatert

LOS ANGELES: Mit körperlichem Unwohlsein und einem abgebrochenen Zahn ist Schauspielerin Olivia Cooke nach eigenen Angaben zum ersten Drehtag der Serie «House of the Dragon» erschienen. «Ich war stark verkatert», erzählte die 28-Jährige dem US-Komiker Jimmy Kimmel. Sie sei am Vortag zum Podcast des Komikers Alan Carr eingeladen gewesen, von dem sie ein großer Fan sei, erklärte die Britin. «Ich brachte eine Flasche Wein mit, nur so als Geste.»

Nach der Podcast-Aufnahme hätten sie und Carr ihr Gespräch noch ausgiebig fortgesetzt und dabei jede Menge Wein getrunken, erklärte Cooke. «Ich kann mich nicht erinnern, wie ich heimkam. Ich erinnere mich, dass ich meinen Kopf neigte, um mir einen Pferdeschwanz zu binden und dabei umgestürzt bin.» Am nächsten Morgen sei sie mit einem ramponierten Zahn aufgewacht und habe so ihren ersten Aufnahmetag antreten müssen. «Niemand am Set wusste das, bis jetzt.» Trotz der unangenehmen Nachwirkung ihres Weinkonsums habe sie ihren ersten Drehtag in «großartiger» Erinnerung.

Die Britin, die mit ihrer Rolle in der Serie «Bates Motel» bekannt wurde, spielt in dem «Game of Thrones»-Ableger die Königin Alicent Hohenturm (engl.: Alicent Hightower). «House of the Dragon» ist in Deutschland bei Sky und Wow zu sehen.


«Im Westen nichts Neues»-Regisseur Berger über deutsche Kriegsfilme

TORONTO: Deutsche Kriegsfilme haben nach Ansicht des Regisseurs der neuen Verfilmung von «Im Westen nichts Neues», Edward Berger, besondere Voraussetzungen. «Anders als bei amerikanischen oder britischen Werken kann es bei einem deutschen Kriegsfilm das Gefühl der Glorifizierung nicht geben», sagte er der dpa. «Bei uns dürfen wir keine Heldengeschichte erzählen, es geht immer um Trauer, Scham, Schuld und Terror. Und natürlich gibt es nichts, worauf man stolz sein kann in diesen Kriegen. Uns war es wichtig, diese singuläre deutsche Perspektive der Zerstörung zu zeigen und welche Narben das hinterlassen hat in den Menschen und in der Welt.»

Das von Netflix produzierte Epos kommt am 29. September in die Kinos und ist Deutschlands Kandidat im Rennen um den Auslands-Oscar. Ab dem 28. Oktober ist «Im Westen nichts Neues» bei dem Streamingdienst abrufbar. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque.


Brad Pitt: «Ich möchte nicht vor dem Altern wegrennen»

LONDON: Hollywoodstar Brad Pitt will nicht mit dem Älterwerden hadern. «Ich möchte nicht vor dem Altern wegrennen», sagte der 58-Jährige der britischen «Vogue». «Das ist ein Konzept, dem wir nicht entkommen können, und ich würde lieber sehen, wie unsere Kultur dies mit etwas offeneren Armen begrüßt», sagte der zweifache Oscarpreisträger.

Pitt vertreibt neuerdings eine eigene Hautpflegeserie, lehnte dabei ein Produktversprechen wie «Anti-Aging» (etwa: Altersverhinderung) nach eigenen Worten aber ab: «Das ist lächerlich, ein Märchen». Wichtig sei es, sich selbst lieben zu lernen und sich besser zu behandeln. «Altere einfach gesund, altere auf eine gesunde Weise.»

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