Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

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Grammys: US-Musiker Jon Batiste mit elf Nominierungen

LOS ANGELES: US-Musiker Jon Batiste geht mit elf Nominierungen als Favorit in die Grammy-Verleihung im Januar. Der kürzlich mit dem Oscar für seine Musik zum Zeichentrickfilm «Soul» ausgezeichnete 35-Jährige kann unter anderem für sein Album «We are» und das Video zu seinem Song «Freedom» auf einen der begehrtesten Musikpreise der Welt hoffen. Batistes Musik lässt sich keinem bestimmten Genre zuschreiben und enthält Einflüsse von R&B, Jazz und auch Klassik.

Hinter ihm folgten Sänger Justin Bieber («Peaches»), Rapperin Doja Cat («Kiss Me More») und Singer-Songwriterin H.E.R. («Fight For You») mit jeweils acht Nominierungen. Die Popsängerinnen Billie Eilish und Olivia Rodrigo können sich in sieben der insgesamt 86 Grammy-Kategorien Hoffnungen machen. Für die «Aufnahme des Jahres» wurde zudem die schwedische Band Abba mit ihrem Comeback «I Still Have Faith In You» nominiert.

Die 64. Verleihung der Grammys wird am 31. Januar kommenden Jahres in Los Angeles sein. Über die Preisträger entscheiden über 20.000 Mitglieder der Recording Academy. Zuletzt hatte der Preis mit Vorwürfen zu mangelnder Diversität und Transparenz zu kämpfen gehabt. Der kanadische Sänger The Weeknd hatte sogar angekündigt, die Grammys künftig zu boykottieren.


Ernst August Prinz von Hannover kämpft gegen Urteil

LINZ: Das Oberlandesgericht Linz entscheidet am Mittwoch über das Berufungsverfahren im Fall von Ernst August Prinz von Hannover. Es geht darum, ob er mit einem neuen Verfahren rechnen kann oder ob das Urteil des Landgerichts Wels rechtskräftig wird. Der 67-Jährige war zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Außerdem erhielt er unter anderem die Weisung, dass er nicht mehr in seinem Anwesen in Oberösterreich wohnen darf. Das Landgericht hatte es als erwiesen angesehen, dass Ernst August im Zustand voller Berauschung unter anderem Polizisten attackiert und ein auf seinem Anwesen tätiges Verwalter-Ehepaar massiv bedroht hat.

Der Urenkel des letzten deutschen Kaisers legte nach Angaben des Gerichts Beschwerde auch gegen andere Auflagen ein, die ihm erteilt wurden. Das Gericht hatte ihm aufgetragen, keinen Kontakt zu den Verwaltern aufzunehmen, keinen Alkohol zu trinken und sich in Psychotherapie zu begeben.


Sänger von Karnevalsband Höhner corona-positiv - Konzerte abgesagt

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KÖLN: Der Sänger der Karnevalsband Höhner, Henning Krautmacher (64), ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Kölsch-Band am Dienstag mit. Die ersten vier Konzerte der «Höhner Weihnacht 2021» müssten abgesagt werden. Die Höhner stünden in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und würden über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten. «Es geht ihm soweit gut. Er hofft, schnellstmöglich wieder auf die Bühne zu kommen», sagte ein Sprecher. Nach Angaben des Sprechers ist Krautmacher doppelt gegen das Coronavirus geimpft. Im Rahmen der Tour sind bis zum 22. Dezember zahlreiche Konzerte, vor allem im Rheinland, geplant. Mehrere Medien berichteten.

Prinz William kritisiert erneut Bevölkerungswachstum in Afrika


Astronauten-Tochter und Moderator: Nächster Raumflug von Blue Origin

VAN HORN: Die Tochter des ersten US-Amerikaners im All und ein TV-Moderator sollen beim nächsten Raumflug der Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos dabei sein. Laura Shepard Churchley, Tochter des 1961 als Nasa-Astronauten ins All geflogenen Alan Shepard (1923-1998), und TV-Moderator Michael Strahan sollen Teil des für den 9. Dezember geplanten Weltraum-Ausflugs sein, teilte Blue Origin am Dienstag mit.

Neben den beiden Ehrengästen seien auch noch vier Passagiere dabei, die Tickets gekauft hätten: Raumfahrtingenieur Dylan Taylor, Investor Evan Dick, Technologie-Unternehmer Lane Bess sowie dessen Sohn Cameron. Wieviel sie jeweils für ihr Ticket bezahlt haben, teilte Blue Origin nicht mit.

Das Raketensystem «New Shepard» von Blue Origin hat bislang von Texas aus zwei bemannte jeweils rund zehnminütige Ausflüge ins All unternommen: Beim ersten im Juli war Amazon-Gründer Bezos selbst an Bord, zusammen mit seinem Bruder Mark, einer 82 Jahre alten früheren US-Pilotin und einem 18-jährigen Niederländer. Beim zweiten im Oktober war der 90-jährige kanadische Schauspieler William Shatner, der mit seiner Rolle als «Captain Kirk» in «Star Trek» weltberühmt wurde, mit an Bord, außerdem der frühere Nasa-Ingenieur Chris Boshuizen, der Unternehmer Glen de Vries und die stellvertretende Chefin von Blue Origin, Audrey Powers.


Sänger von Karnevalsband Höhner corona-positiv - Konzerte abgesagt

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KÖLN: Der Sänger der Karnevalsband Höhner, Henning Krautmacher (64), ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Kölsch-Band am Dienstag mit. Die ersten vier Konzerte der «Höhner Weihnacht 2021» müssten abgesagt werden. Die Höhner stünden in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und würden über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten. «Es geht ihm soweit gut. Er hofft, schnellstmöglich wieder auf die Bühne zu kommen», sagte ein Sprecher. Nach Angaben des Sprechers ist Krautmacher doppelt gegen das Coronavirus geimpft. Im Rahmen der Tour sind bis zum 22. Dezember zahlreiche Konzerte, vor allem im Rheinland, geplant. Mehrere Medien berichteten.

Corona stoppt «Verstehen Sie Spaß?»-Finale von Guido Cantz nicht


Welfenprinzen streiten um deutsche Burg - Terminaufhebung

HANNOVER: Der gerichtliche Verhandlungstermin im Streit um die Marienburg zwischen dem deutschen Adligen Ernst August Prinz von Hannover und seinem Sohn ist aufgehoben worden.

Der Termin sei auf den 24. März 2022 verlegt worden, teilte das Landgericht Hannover am Dienstag mit. Hintergrund sei, dass der bisherige Prozessbevollmächtigte der beiden Kläger das Mandat kurzfristig niedergelegt habe. Die beiden Kläger sind demnach der 67 Jahre alte Welfenprinz und eine Firma aus Salzburg. Für diese Firma habe sich ein neuer Prozessbevollmächtigter legitimiert und die Verlegung des Termins beantragt.

Ernst August, Urenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. und Ehemann von Prinzessin Caroline von Monaco, gilt als eine der schillerndsten Figuren des deutschen Hochadels. Laut Landgericht Hannover verlangt er von seinem Sohn unter anderem die Rückübereignung der nahe der niedersächsischen Landeshauptstadt gelegenen Marienburg.

Sein 38-jähriger Sohn hatte ursprünglich die ehemalige Sommerresidenz der Welfen für einen Euro an die öffentliche Hand verkaufen wollen. Nach dem Einspruch seines Vaters scheiterte der mit der niedersächsischen Landesregierung ausgehandelte Deal. Danach wurden Schloss und Inventar in eine Stiftung überführt.


(Foto - Archiv, lief auch im Ressort Kultur)

MAINZ: Der Kabarettist Josef Hader bekommt den Deutschen Kleinkunstpreis 2022. Damit werde einer «der ganz Großen» des Kabaretts ausgezeichnet, begründete die Jury laut einer Mitteilung vom Dienstag ihre Entscheidung. Mit der Erschaffung und «überwältigenden Darstellung» seiner «erbarmenswert zynischen und von zügelloser Hybris beseelten» Kunstfigur im aktuellen Programm «Hader on Ice» sei es ihm gelungen, «einen ebenso verkommenen wie verlorenen Charakter auf die Bühne zu stellen». Der Österreicher Hader arbeitet auch als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Das Mainzer Unterhaus, eines der bedeutendsten Zentren für Kleinkunst in Deutschland, vergibt die Auszeichnung seit 1972. Der Preis ist in mehrere Kategorien aufgeteilt und jeweils mit 5000 Euro dotiert. In der Sparte Chanson/Lied/Musik wird Katie Freudenschuss geehrt, Till Reiners in der Kategorie Stand-Up-Comedy. Der Preis in der Kategorie Kleinkunst geht an Carmela de Feo. Den Förderpreis der Stadt Mainz bekommt Tino Bomelino. Der Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz geht an Thomas Freitag.


(Foto - Archiv und Handout, lief auch im Ressort Kultur)

PFORZHEIM: In nur 20 Minuten will der Sänger der Band Fools Garden, Peter Freudenthaler, den Superhit «Lemon Tree» aus dem Jahr 1996 zu Papier gebracht haben. Wenig Zeit für einen Klassiker, der es sogar bis in den Lehrplan baden-württembergischer Schulklassen schaffte. ««Lemon Tree» wird in den Schulen im Musikunterricht analysiert, das war im Unterricht meiner Tochter auch so», erzählte Freudenthaler der Deutschen Presse-Agentur. Er sei vor allem überrascht, dass dies wohl auch an englischen Schulen der Fall sei. «Das ist bei so einem einfachen Text ja schon fast ein Witz, sagte der 58-Jährige in Pforzheim. Vor 25 Jahren hatte Freudenthaler mit Fools Garden und dem unbeschwerten Schunkelsong «Lemon Tree» riesigen Erfolg. Nach dem Raketenstart der kleinen Band, die außerhalb von Pforzheim kaum jemand kannte, füllten Fools Garden Hallen und Stadien zwischen Deutschland, Weißrussland und Malaysia.

Kabarettist Josef Hader bekommt Deutschen Kleinkunstpreis


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LONDON: Der britische Prinz William hat in einer Rede das Bevölkerungswachstum in Afrika und dessen Einfluss auf Umwelt und Natur kritisiert. «Der zunehmende Druck auf Afrikas Wildtiere und Lebensräume durch die menschliche Bevölkerung stellt Naturschützer sowie die ganze Welt vor große Herausforderungen», sagte der 39-Jährige der «Times» zufolge am Montagabend bei einer Preisverleihung der britischen Tusk-Stiftung. Schätzungen zufolge wird sich die afrikanische Bevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln. Im Jahr 2017 hatte der Royal, der sich zunehmend wie sein Vater Prinz Charles für mehr Klimaschutz positioniert, mit einer ähnlichen Äußerung Kritik auf sich gezogen. Der Royals-Autor Phil Dampier wies der «Times» zufolge damals darauf hin, dass William seine Ratschläge auch selbst befolgen und nicht mehr als zwei Kinder bekommen könne. Tatsächlich haben Prinz William und seine Frau Kate mittlerweile drei Kinder.

Corona stoppt «Verstehen Sie Spaß?»-Finale von Guido Cantz nicht


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LONDON: In einem außerordentlichen Schritt hat das britische Königshaus eine BBC-Dokumentation über die Royal Family und das Verhältnis der Queen-Enkel Prinz William und Prinz Harry kritisiert. In einer gemeinsamen Stellungnahme warfen Vertreter von Königin Elizabeth II. (95), Thronfolger Prinz Charles (73) und Queen-Enkel Prinz William (39) dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, «überzogene und unbegründete Behauptungen aus ungenannten Quellen als Tatsache» darzustellen. Das gemeinsame Statement von Buckingham-Palast, Clarence House und Kensington-Palast wurde am Ende der Sendung von der BBC selbst gezeigt. Die am Montagabend von BBC 2 ausgestrahlte Episode «The Princes And The Press» (Die Prinzen und die Presse) legt nahe, dass die Brüder William und Harry jeweils Journalisten mit Vorwürfen gegen die andere Seite gefüttert haben sollen. Beide weisen das zurück. Das Verhältnis der Brüder gilt als schwer belastet, seitdem Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan dem Palast öffentlich Rassismus und mangelnde Unterstützung vorgeworfen haben.

«Ich liebe dich, Sohn» - Aaron Carter ist Vater


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LONDON: In einem außerordentlichen Schritt hat das britische Königshaus eine BBC-Dokumentation über die Royal Family und das Verhältnis der Queen-Enkel Prinz William und Prinz Harry kritisiert. In einer gemeinsamen Stellungnahme warfen Vertreter von Königin Elizabeth II. (95), Thronfolger Prinz Charles (73) und Queen-Enkel Prinz William (39) dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, «überzogene und unbegründete Behauptungen aus ungenannten Quellen als Tatsache» darzustellen. Das gemeinsame Statement von Buckingham-Palast, Clarence House und Kensington-Palast wurde am Ende der Sendung von der BBC selbst gezeigt. Die am Montagabend von BBC 2 ausgestrahlte Episode «The Princes And The Press» (Die Prinzen und die Presse) legt nahe, dass die Brüder William und Harry jeweils Journalisten mit Vorwürfen gegen die andere Seite gefüttert haben sollen. Beide weisen das zurück. Das Verhältnis der Brüder gilt als schwer belastet, seitdem Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan dem Palast öffentlich Rassismus und mangelnde Unterstützung vorgeworfen haben.

«Ich liebe dich, Sohn» - Aaron Carter ist Vater


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LONDON: In einem außerordentlichen Schritt hat das britische Königshaus eine BBC-Dokumentation über die Royal Family und das Verhältnis der Queen-Enkel Prinz William und Prinz Harry kritisiert. In einer gemeinsamen Stellungnahme warfen Vertreter von Königin Elizabeth II. (95), Thronfolger Prinz Charles (73) und Queen-Enkel Prinz William (39) dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, «überzogene und unbegründete Behauptungen aus ungenannten Quellen als Tatsache» darzustellen. Das gemeinsame Statement von Buckingham-Palast, Clarence House und Kensington-Palast wurde am Ende der Sendung von der BBC selbst gezeigt. Die am Montagabend von BBC 2 ausgestrahlte Episode «The Princes And The Press» (Die Prinzen und die Presse) legt nahe, dass die Brüder William und Harry jeweils Journalisten mit Vorwürfen gegen die andere Seite gefüttert haben sollen. Beide weisen das zurück. Das Verhältnis der Brüder gilt als schwer belastet, seitdem Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan dem Palast öffentlich Rassismus und mangelnde Unterstützung vorgeworfen haben.

«Ich liebe dich, Sohn» - Aaron Carter ist Vater


Corona stoppt «Verstehen Sie Spaß?»-Finale von Guido Cantz nicht

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MÜNCHEN/KÖLN: Weder die verschärften Corona-Regeln noch seine eigene Covid-Erkrankung stehen Moderator Guido Cantz beim feierlichen Abschied von «Verstehen Sie Spaß?» im Wege. Die 200. Folge der Samstagabendshow, die am 18. Dezember um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen sein soll, wurde nach Angaben des Südwestrundfunks (SWR) Mitte Oktober in den Bavaria-Studios in München aufgezeichnet. Als Gäste mit dabei sind die Moderatoren Jörg Pilawa, Isabel Varell und Arabella Kiesbauer sowie die Sänger Andy Borg und Francine Jordi. Die Sendung lebt von Filmen, die vor versteckten Kameras gedreht wurden. Cantz hört Ende des Jahres nach 60 Ausgaben als Gastgeber auf. Ihm folgt im neuen Jahr Barbara Schöneberger. Der 50-Jährige hatte vor einigen Tagen über seinen Instagram-Kanal verkündet, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei, leichte Symptome habe und sich in häuslicher Isolation befinde. Er sei zweifach geimpft und wisse nicht, wo er sich infiziert habe.

Palast kritisiert BBC-Doku über Streit zwischen William und Harry


Fassadenkletterer erklimmen Frankfurter Hochhaus

FRANKFURT/MAIN: Zwei Extremkletterer haben am Dienstag ein Frankfurter Hochhaus erklommen. Der als «Spiderman» bekannte Franzose Alain Robert und der französische Kletterer Leo Urban erreichten am Dienstagvormittag das Dach des 153 Meter hohen «Skyper» im Bahnhofsviertel der europäischen Bankenmetropole.

Die Freeclimber verzichten auf jegliche Sicherung. Robert trug beim Klettern Cowboystiefel und einen silberfarbenen Anzug. Beide waren zuvor schon auf Frankfurter Hochhäuser geklettert. Vor allem der 59-jährige Robert ist mit ähnlichen Aktionen auf der ganzen Welt bekannt geworden.

Auch am Dienstag zog die Aktion Schaulustige an. Die Polizei sperrte den öffentlichen Bereich an dem Hochhaus ab. Die beiden Kletterer seien vorübergehend festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Gegen sie sei Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt worden.


Merkel-Ehemann Sauer: Wissenschaft mehr Gehör schenken

TURIN: Joachim Sauer, der Ehemann der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel, ist über das Verhalten vieler Menschen in Deutschland während der Corona-Pandemie verwundert. Es sei frappierend, dass ein Drittel der Deutschen der Wissenschaft kein Gehör schenke, sagte der Quantenchemiker im Interview der Zeitung «La Repubblica» (Dienstag) mit Blick auf die deutsche Corona-Impfquote. Zum Teil könne er sich das mit einer gewissen Faulheit und Bequemlichkeit der Deutschen erklären. Andere Leute folgten einer persönlichen Überzeugung - eine Art ideologische Reaktion auf das, was sie für eine Impf-Diktatur hielten.

Der 72-Jährige betonte, dass man gerade einen großen Erfolg der Wissenschaft miterlebe. Niemand hätte darauf gewettet, dass es in so kurzer Zeit einen Impfstoff gebe. Das sei ein Wunder gewesen. Sauer reiste für den Beginn des neuen akademischen Jahres der Akademie der Wissenschaften nach Turin in Norditalien. Dort ist er seit Ende Mai ausländisches Mitglied.


Sandra Bullock über Keanu Reeves: Sein Schweigen macht mich verrückt

LOS ANGELES: Die Schweigsamkeit von Hollywood-Star Keanu Reeves (57) hat seine Schauspielkollegin Sandra Bullock (57) verunsichert. «Er ist ein Zuhörer», sagte Bullock der US-Zeitschrift «Esquire» in einem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Interview. «Und es macht Leute verrückt.» Beide feierten mit dem Actionfilm «Speed» (1994) ihren internationalen Durchbruch. Danach standen sie für den Liebesfilm «Das Haus am See» (2006) gemeinsam vor der Kamera.

«Als ich ihn kennenlernte, habe ich so viel Zeit wie möglich damit verbracht, das Schweigen zu füllen, einfach um mich wohl zu fühlen. Und je mehr ich vor mich hin geplappert habe, desto ruhiger wurde er», erzählte Bullock. «Und ich dachte: Ich verstehe nicht, was hier passiert! Er sieht mich mit verwirrten Blicken an. Er ist still. Habe ich etwas gesagt, das ihn beleidigt hat?» Wenige Tage später sei Reeves in solchen Fällen dann mit einem Zettel oder einem Päckchen vorbeigekommen und habe dann gesagt: «Ich habe darüber nachgedacht, was du gesagt hast.» Dann habe er auch eine Antwort parat gehabt.

Rund ein Jahr nach der Veröffentlichung von «Speed» erwähnte Bullock Reeves demnach bei einem Treffen beiläufig, dass sie noch nie Champagner und Trüffel probiert habe. Ein paar Tage später sei er dann unvermittelt mit seinem Motorrad bei ihrem Haus vorbeigefahren, um ihr genau diese Leckereien samt Blumen zu bringen. «Ich dachte nur, du möchtest vielleicht Champagner und Trüffel probieren, um zu sehen, wie es so ist», habe Reeves ihr gesagt. Das sei es, was sie meine, wenn sie sage, es mache einen verrückt, erklärte Bullock.


Brit Awards sollen in geschlechtsneutralen Kategorien vergeben werden

LONDON: Die Brit Awards sollen im kommenden Jahr nur noch in geschlechtsneutralen Kategorien vergeben werden. Statt einer besten weiblichen Künstlerin und eines besten männlichen Künstlers werde es jeweils nur noch eine einzige Kategorie für nationale und internationale Solo-Musikschaffende geben, hieß es in einer Mitteilung auf der Brit-Award-Webseite am Montag.

Der Preis solle sich ausschließlich auf die Musik und das Werk der Ausgezeichneten beziehen, und nicht darauf, wie sie sich identifizierten oder wie andere sie sähen, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Show solle damit «so inklusiv und relevant wie möglich» sein.

Die britische Kulturministerin Nadine Dorries nannte die Entscheidung «traurig» und äußerte die Sorge, dass Frauen auf diese Art und Weise nicht «fair repräsentiert» werden könnten.

Die Preisvergabe, bei der erstmals auch Preise in den Kategorien Alternative/Rock, Hip Hop/Grime/Rap, Dance Act und Pop/R'n'B vergeben werden, findet am 8. Februar 2022 statt. Die 1977 ins Leben gerufenen Brit Awards gelten neben den Grammys als wichtigste Musikpreise der Welt.


US-Bestseller-Autor Noah Gordon 95-jährig gestorben

MÜNCHEN/NEW YORK: Der US-Autor Noah Gordon, der mit Romanen wie «Der Medicus» ein Millionenpublikum erreichte, ist tot. Das bestätigte am Dienstag der Verlag Penguin Random House unter Berufung auf die Literaturagentur Mohrbooks in der Schweiz, die den Schriftsteller vertrat. Gordons Familie schrieb auf Facebook, er sei am Montag (Ortszeit) im Alter von 95 Jahren zu Hause gestorben.

Erst kürzlich habe er noch mit Freude seinen Geburtstag gefeiert. Er sei dankbar für das lange und fruchtbare Leben gewesen, das er geführt habe. «Noahs Leben und Werk haben das Leben von Millionen von Lesern auf der ganzen Welt berührt. Sein Werk lebt weiter», heißt es in dem Post.

Der große internationale Erfolg gelang Gordon mit «Der Medicus», der 1986 mit dem Originaltitel «The Physician» erschien. Darin macht sich der Waisenjunge Rob Jeremy Cole im 11. Jahrhundert auf den Weg von England ins persische Isfahan, um bei dem berühmten Arzt Ibn Sina Medizin zu studieren.


«Überglücklich» - James van der Beek zum sechsten Mal Vater

TEXAS: Der US-Schauspieler James van der Beek ist zum sechsten Mal Vater geworden. «Demütig und überglücklich, die sichere, glückliche Geburt von Jeremiah van der Beek bekannt zu geben», schrieb der 44-Jährige auf Instagram. Dazu postete er verschiedene Bilder, auf denen er und seine Frau Kimberly Brook sowie Jeremiahs große Geschwister den Neugeborenen in den Armen halten.

Nachdem Brook gleich zwei Fehlgeburten nach mehr als 17 Schwangerschaftswochen erlitten hatte, hatte das Paar diese Schwangerschaft geheim gehalten, wie van der Beek schrieb. «Um ehrlich zu sein, hatte ich Angst, als ich es erfuhr.» Der Serienstar («Dawson's Creek») ist seit August 2010 mit Brook verheiratet. Das Paar hat bereits vier Töchter, Jeremiah ist der zweite Sohn.


Pionierin im Kampf für Homosexuellenrechte - Kim Friele gestorben

OSLO: Sie war Norwegens vorderste Kämpferin für die Rechte von Homosexuellen: Die Aktivistin und Autorin Kim Friele ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Sie sei am Montagabend friedlich eingeschlafen, teilte ihre engste Verwandte, Else Hendel, der norwegischen Nachrichtenagentur NTB mit. Hendel ist die Großnichte von Wenche Lowzow, mit der Kim Friele verheiratet war, ehe Lowzow 2016 gestorben war.

Die am 27. Mai 1935 im westnorwegischen Bergen geborene Friele hieß mit Vornamen eigentlich Karen-Christine, wurde aber unter ihrem Spitznamen Kim bekannt. Sie war eine der ersten Personen, die sich in Norwegen 1963 öffentlich zu ihrer Homosexualität bekannten. Große Teile ihres Lebens widmete Friele dem Kampf für die Homosexuellenrechte. Sie war federführend daran beteiligt, dass der zuvor unter Strafe stehende sexuelle Umgang zwischen Männern im Jahr 1972 in Norwegen entkriminalisiert wurde.

Für ihren Einsatz wurde Friele mehrmals ausgezeichnet, darunter als Ritterin erster Klasse des Sankt-Olav-Ordens. «Norwegen wäre ohne Kim Friele nicht das Norwegen, das wir kennen, und ich wäre nicht ich gewesen», sagte die ebenfalls lesbische Kultur- und Gleichstellungsministerin Anette Trettebergstuen der NTB. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre schrieb auf Facebook zu einem Bild mit Friele, er gedenke ihr mit tiefer Dankbarkeit. Sie habe die Gesellschaft freigiebiger und inklusiver gemacht. «Danke für alles, was du warst und alles, was du getan hast, Kim.»


30 mutige Frauen und Männer als Wegbereiter deutscher Demokratie

MÜNCHEN: Die Demokratie hatte es nicht leicht in der wechselvollen deutschen Geschichte.

Da freiheitliche Bestrebungen mehrfach zerstört wurden, gerieten auch viele Wegbereiter deutscher Demokratiegeschichte leicht in Vergessenheit. Ein Buch unter der Herausgeberschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier würdigt jetzt wichtige demokratische Vorbilder. Die 30 Kurzbiografien porträtieren Männer und Frauen aus der Zeit von 1789 bis 1918. Als Journalisten, Revolutionäre, Parlamentarier, Arbeiterführer oder Frauenrechtlerinnen stritten sie für Demokratie, Freiheit und Emanzipation. Es sind bekannte Namen darunter wie August Bebel, Friedrich Hecker oder Georg Forster. Doch wer kennt schon den Juristen Hugo Preuß, der für die Weimarer Republik die damals wohl fortschrittlichste Verfassung der Welt entwarf? Oder Gabriel Riesser, den wichtigen Vorkämpfer für die Rechte von Juden? Wie aus Außenseiterinnen heutige Vorbilder wurden, zeigen vor allem die Biografien von Frauen wie Louise Aston, Mathilde Franziska Anneke oder Hedwig Dohm.


Porträt einer Frauengeneration: «Mädchenschule»

HAMBURG: Wer kennt heute noch Poesiealben? Das waren jene kleinen Bücher, die früher vor allem in Mädchenklassen reihum gingen und in die man erbauliche, altklug wirkende Sprüchlein reinschrieb.

Die in Berlin lebende französische Journalistin Pascale Hugues hat nach 50 Jahren ihre Klassenkameradinnen aus dem Poesiealbum ihrer Straßburger Schulzeit wiederaufgespürt. In «Mädchenschule» erzählt sie nicht nur sehr persönliche Geschichten, sie unternimmt auch eine spannende Zeitreise in die 1960er Jahre und porträtiert eine Frauengeneration im Zwiespalt. Einerseits wuchsen die Mädchen noch oft unter starren Konventionen und Rollenmustern auf, andererseits profitierten sie bereits von den Errungenschaften der 68er. So sind fast alle Klassenkameradinnen heute berufstätig, wirklich Karriere gemacht aber hat außer der Autorin selbst nur ein ehemaliges italienisches Gastarbeiterkind als Unternehmerin. Besonders spannend ist der Blick zurück auf die doch sehr dürftigen Lebensverhältnisse vieler Einwandererkinder vor 50 Jahren.


«Ich liebe dich, Sohn» - Aaron Carter ist Vater

LOS ANGELES: US-Sänger Aaron Carter (33, «I Want Candy») und seine Verlobte Melanie Martin haben ihr erstes Kind bekommen. «Notkaiserschnitt nach 13 Stunden Wehen, aber meine Verlobte ist bester Gesundheit», schrieb der 33-Jährige auf Instagram. Ein dazu gepostetes Bild zeigt ihn dabei, wie er gerade die Nabelschnur seines Sohnes durchtrennen will.

«Prince ist kostbar, ich liebe dich, Sohn», schrieb Carter weiter. «Deine Mami liebt dich, während mir die Tränen auf das Handy tropfen.» Laut dem Branchenblatt «People» hatte Carter im Januar 2020 seine Beziehung zu Martin öffentlich gemacht. Im Juni wurde die Verlobung des Paares bekannt. Seiner Verlobten schrieb Carter: «Ich liebe dich von ganzem Herzen.»


Spacey muss «House of Cards»-Produktionsfirma 30 Millionen zahlen

LOS ANGELES: US-Schauspieler Kevin Spacey (62) muss der Produktionsfirma der Netflix-Serie «House of Cards» rund 31 Millionen Dollar (etwa 27,6 Millionen Euro) wegen Vertragsbruchs zahlen. Ein Schiedsgericht hatte festgestellt, dass Spacey gegen die Verhaltensrichtlinien verstoßen hatte, die vertraglich mit der Produktionsfirma MRC vereinbart worden waren, wie US-Medien wie CNN, «Variety» und «The Hollywood Reporter» berichteten.

Spacey hatte fünf Staffeln die Hauptrolle in dem Netflix-Hit «House of Cards» gespielt, bis im Herbst 2017 im Zuge der #MeToo-Debatte Vorwürfe von sexuellen Übergriffen und Belästigungen gegen Spacey laut geworden waren. Auch Crewmitglieder der Serie warfen Spacey sexuelle Belästigungen vor. Netflix kündigte Spacey daraufhin die Zusammenarbeit. Das Schiedsgericht stimmte MRC zu, dass Spacey damit die Verantwortung für entgangene Einnahmen in Millionenhöhe trage.


Palast kritisiert BBC-Doku über Streit zwischen William und Harry

LONDON: In einem außerordentlichen Schritt hat das britische Königshaus eine BBC-Dokumentation über die Royal Family und das Verhältnis der Queen-Enkel Prinz William und Prinz Harry kritisiert. In einer gemeinsamen Stellungnahme warfen Vertreter von Königin Elizabeth II. (95), Thronfolger Prinz Charles (73) und Queen-Enkel Prinz William (39) dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, «überzogene und unbegründete Behauptungen aus ungenannten Quellen als Tatsache» darzustellen. Das gemeinsame Statement von Buckingham-Palast, Clarence House und Kensington-Palast wurde am Ende der Sendung von der BBC selbst gezeigt.

Die am Montagabend von BBC 2 ausgestrahlte Episode «The Princes And The Press» (Die Prinzen und die Presse) legt nahe, dass die Brüder William und Harry jeweils Journalisten mit Vorwürfen gegen die andere Seite gefüttert haben sollen. Beide weisen das zurück. Das Verhältnis zwischen den beiden Queen-Enkeln gilt als schwer belastet, seitdem Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan dem Palast öffentlich Rassismus und mangelnde Unterstützung vorgeworfen haben.

In der Sendung entschuldigte sich ein Privatermittler zudem bei Harry dafür, das Telefon einer Ex-Freundin des Prinzen abgehört zu haben. Er habe Harry die Teenager-Jahre gestohlen, sagte Gavin Burrows. Anfang der 2000er Jahre habe in den Medien eine «rücksichtlose» Kultur ohne jede Moral geherrscht. Mit Harry, der lebenslustiger erschien als sein älterer Bruder William, habe sich mehr Auflage machen lassen, sagte Burrows. Das habe zu drastischen Recherchemethoden geführt. Dabei geriet auch Harrys damalige Freundin Chelsy Davy ins Visier. Der Prinz hat den Verlag News Group Newspapers, der unter anderem die «Sun» und früher das Skandalblatt «News of the World» herausbrachte, verklagt.


Corona stoppt «Verstehen Sie Spaß?»-Finale von Guido Cantz nicht

MÜNCHEN/KÖLN: Weder die verschärften Corona-Regeln noch seine eigene Covid-Erkrankung stehen Moderator Guido Cantz beim feierlichen Abschied von «Verstehen Sie Spaß?» im Wege. Die 200. Folge der Samstagabendshow, die am 18. Dezember um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen sein soll, wurde nach Angaben des Südwestrundfunks (SWR) Mitte Oktober in den Bavaria-Studios in München aufgezeichnet. Als Gäste mit dabei sind die Moderatoren Jörg Pilawa, Isabel Varell und Arabella Kiesbauer sowie die Sänger Andy Borg und Francine Jordi.

Die Sendung lebt von Filmen, die vor versteckten Kameras gedreht wurden. Nicht immer sind Lockvögel und Opfer prominent - auch in Einkaufspassagen oder in der Natur schlagen die Macher bei unbekannten Passanten zu. Cantz hört Ende des Jahres nach 60 Ausgaben als Gastgeber auf. Ihm folgt im neuen Jahr Barbara Schöneberger.

Der 50-Jährige hatte vor einigen Tagen über seinen Instagram-Kanal verkündet, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei und sich in häuslicher Isolation befinde. «Mir geht es gut und ich habe bis jetzt leichte Symptome», schrieb der Entertainer dazu. Er sei zweifach geimpft und wisse nicht, wo er sich infiziert habe.


«Lemon Tree» von Fools Garden: Riesenhit wird in Schulen analysiert

PFORZHEIM: In nur 20 Minuten will der Sänger der Band Fools Garden, Peter Freudenthaler, den Superhit «Lemon Tree» aus dem Jahr 1996 zu Papier gebracht haben. Wenig Zeit für einen Klassiker, der es sogar bis in den Lehrplan baden-württembergischer Schulklassen schaffte.

««Lemon Tree» wird in den Schulen im Musikunterricht analysiert, das war im Unterricht meiner Tochter auch so», erzählte Freudenthaler der Deutschen Presse-Agentur. Er sei vor allem überrascht, dass dies wohl auch an englischen Schulen der Fall sei. «Das ist bei so einem einfachen Text ja schon fast ein Witz, sagte der 58-Jährige in Pforzheim.

Vor 25 Jahren hatte Freudenthaler mit Fools Garden und dem unbeschwerten Schunkelsong «Lemon Tree» riesigen Erfolg. Nach dem Raketenstart der kleinen Band, die außerhalb von Pforzheim kaum jemand kannte, füllten Fools Garden Hallen und Stadien zwischen Deutschland, Weißrussland und Malaysia.

Auf ihrem neuen, insgesamt elften Album mit dem Titel «Captain ... Coast Is Clear» gibt sich die Band deutlich elektronischer als bisher. Das habe zwar Spaß gemacht, sei aber auch Gewöhnungssache gewesen für die Pforzheimer, räumt Gitarrist Volker Hinkel ein: «In unserem Alter ist es recht sportlich, nur mit zwei Laptops und Pads auf der Bühne zu stehen. Aber wer seit 40 Jahren E-Gitarre spielt, der möchte auch mal zu einem anderen Instrument greifen.»


ZDF-Intendant Bellut mit International Emmy ausgezeichnet

NEW YORK: ZDF-Intendant Thomas Bellut ist mit dem International Emmy ausgezeichnet worden. Der 66-jährige Journalist wurde am Montagabend in New York (Ortszeit) mit dem Preis für seine fast zehnjährige Leitung des TV-Senders geehrt. In seiner Dankesrede hob Bellut hervor, wie wichtig Qualität für den Erfolg des Fernsehens sei: «Großartiger Content ist und bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor in unserem Geschäft.» Auch sei er in der glücklichen Position gewesen, ohne Druck von Behörden oder Regierungen in Deutschland arbeiten zu können - etwas, das weltweit immer weniger Journalisten von sich sagen könnten.

Eigentlich sollte Bellut den Preis bereits 2020 bekommen, die Verleihung wurde jedoch wegen der Corona-Pandemie verschoben. Die Organisatoren der International Emmys hatten ihn bei der Ankündigung der Auszeichnung als «hervorragenden Fernsehjournalisten und Führungskraft» bezeichnet. Die Laudatio für Bellut hielt am Montag der deutsche Ex-Basketballstar Dirk Nowitzki, der das öffentlich-rechtliche Fernsehen als stark, unabhängig von Politik und Wirtschaft und für seinen Beitrag zur Förderung der Demokratie würdigte.

Die International Emmys sind der weltweite Ableger des wichtigsten Fernsehpreises der Welt. Auch die für nichtamerikanische Produktionen vergebenen Auszeichnungen sind sehr begehrt, haben aber nicht den Stellenwert der in Los Angeles vergebenen US-Preise.

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