Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

Foto: Pixabay
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Start von ISS-Astronaut Maurer um einen Tag auf 31.10. verschoben

CAPE CANAVERAL: Der deutsche Astronaut Matthias Maurer (51) soll nun doch erst am 31. Oktober zur Internationalen Raumstation ISS starten. Der neue Starttermin sei an dem Sonntag um 2.21 Uhr Ortszeit (7.21 Uhr MEZ), teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag mit. Ersatztermin ist nun Mittwoch, der 3. November, um 1.10 Uhr Ortszeit. Der geplante Starttermin war zuvor einmal vom 31. auf den 30. Oktober vorgezogen worden.

Maurer wäre nach seinem Start vom Weltraumbahnhof am Cape Canaveral (Florida) der zwölfte Deutsche im All - und der vierte Deutsche auf der ISS. Gemeinsam mit den Nasa-Astronauten Thomas Marshburn, Raja Chari und Kayla Barron bildet der Astronaut aus dem Saarland die «Crew-3».

Transportiert werden die Vier im «Crew Dragon» der Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk. Auf der ISS soll Maurer in rund 400 Kilometern Höhe etwa sechs Monate lang zahlreiche Experimente durchführen und auch einen Außeneinsatz absolvieren.

Seit Samstag befinden sich die vier Astronauten in Quarantäne. Sie soll rund zwei Wochen andauern und ihre Gesundheit sowie die ihrer Kollegen, die sich bereits auf der ISS aufhalten, sicherstellen.


«Willkommen zurück»: Grütters eröffnet Frankfurter Buchmesse

FRANKFURT/MAIN: Zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse hat sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) bei der Branche für deren Einsatz in der Corona-Krise bedankt. «Heute feiern wir die Rückkehr der literarischen, der publizistischen Welt nach Frankfurt», sagte Grütters am Dienstagabend. Nach anderthalb Jahren, «in denen Lesestoff noch mehr als sonst Seelennahrung war», setze die Messe die Segel für einen neuen Aufbruch, erklärte sie am Dienstagabend.

Sie danke allen Beteiligten «für die Kreativität und Tatkraft», mit der sie die Buchbranche am Leben gehalten hätten. Ihr sei bewusst, wie sehr Autorinnen und Autoren, Verlegerinnen und Verleger sowie andere Kreative unter den Folgen der Pandemie gelitten hätten, sagte Grütters. Umso mehr hoffe sie, dass mit der Messe «viele persönliche und unternehmerische Erfolgsgeschichten ihren Anfang oder ihre Fortsetzung finden».

Unter dem Motto «Re:Connect» findet die 73. Frankfurter Buchmesse mit gedeckelter Besucherzahl und weniger Ausstellern statt. Gastland ist in diesem Jahr Kanada. Insgesamt 2000 Verlage und Unternehmen aus 80 Ländern werden erwartet. Mehr als 300 Autorinnen und Autoren stellen ihre Bücher vor oder diskutieren über Gesellschaftsfragen. Ein Themenschwerpunkt lautet «Wie wollen wir leben?» in Kooperation mit dem deutsch-französischen Fernsehsender Arte. Auf der gesamten Messe gilt die 3-G-Regel.


Queen lehnt Oldie-Award ab: «Man ist so alt, wie man sich fühlt»

LONDON: Queen Elizabeth II. hat die Auszeichnung eines britischen Seniorenmagazins als Oldie des Jahres abgelehnt. «Ihre Majestät glaubt, man ist so alt, wie man sich fühlt», schrieb der Privatsekretär der 95-Jährigen, Tom Laing-Baker, in einer schriftlichen Absage an das Magazin «The Oldie», die in der November-Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht wurde. «Daher ist die Queen der Meinung, dass sie nicht die relevanten Kriterien erfüllt, um die Auszeichnung zu akzeptieren, und hofft, dass sich ein geeigneterer Kandidat findet», hieß es weiter.

Die jährliche Auszeichnung geht üblicherweise an Senioren, die in besonderer Weise zum Allgemeinwohl beigetragen haben. Zu früheren Gewinnern gehören etwa der frühere Premier John Major, aber auch Nobelpreisträger sowie der im April gestorbene Ehemann der Queen, der Herzog von Edinburgh.

Kürzlich zeigte sich die Königin bei öffentlichen Terminen mehrfach mit einem Gehstock, was prompt Sorgen über ihre Fitness nach sich zog. Der Terminkalender der Queen ist jedoch weiterhin gut gefüllt, am Dienstag begrüßte sie unter anderem den Botschafter der EU, Joao de Almeida, zur privaten Audienz.


Frankfurter Buchmesse öffnet für Fachbesucher

FRANKFURT/MAIN: In Frankfurt öffnet an diesem Mittwoch (9.00 Uhr) die Buchmesse ihre Türen - zunächst nur für Fachbesucher. Es dürfen nur Personen aufs Gelände, die geimpft, genesen oder getestet sind. Um Gedränge zu vermeiden, wurden die Eingangsbereiche vergrößert und die Gänge zwischen den Messeständen verbreitert. Die Besucherzahl ist auf 25.000 pro Tag gedeckelt.

Gastland ist in diesem Jahr Kanada. Insgesamt 2000 Verlage und Unternehmen aus 80 Ländern werden erwartet. Mehr als 300 Autorinnen und Autoren stellen ihre Bücher vor oder diskutieren über Gesellschaftsfragen. 1400 Veranstaltungen sind geplant. Die Buchmesse dauert bis Sonntag (24. Oktober). Im vergangenen Jahr waren alle Live-Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

Japanische Prinzessin Mako betet vor Heirat zu kaiserlichen Ahnen (Foto-aktuell)

TOKIO: Japans Prinzessin Mako (29) hat kurz vor ihrer Hochzeit ihren Ahnen die letzte Aufwartung als Mitglied der Kaiserfamilie gemacht. Die am 26. Oktober anstehende standesamtlichen Heirat von Mako mit ihrer Studienliebe Kei Komuro (30), einem Bürgerlichen, wird von einer von Japans Medien rücksichtslos ausgewalzten Kontroverse um Geldstreitigkeiten in der Familie ihres Verlobten überschattet. Deswegen finden auch die am Hofe üblichen Hochzeitsfeierlichkeiten und traditionellen Zeremonien nicht statt. Vor diesem traurigen Hintergrund betete die Nichte von Kaiser Naruhito im Palast auch nur vom Innenhof eines Shinto-Heiligtums aus zu ihren Ahnen, statt wie eigentlich üblich im Inneren des Schreins in traditioneller Tracht. Mako, die nach Angaben des Haushofamts wegen der jahrelangen Negativpresse unter Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) leidet, wird am Freitag Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako sowie am nächsten Montag ihre Großeltern, Ex-Kaiser Akihito und dessen Gemahlin Michiko treffen, bevor sie am nächsten Tag standesamtlich die Heirat mit Komuro vollzieht. Durch die Heirat mit einem Bürgerlichen scheidet Mako aus dem Kaiserhof aus.


Uschi Glas ist frischgebackene Zwillings-Oma (Foto-Archiv)

MÜNCHEN: Doppeltes Baby-Glück: Uschi Glas ist seit kurzem Großmutter von Zwillingen. Ihre Tochter habe am 1. Oktober zwei Söhne zur Welt gebracht, bestätigte die Agentur der Schauspielerin am Dienstag. Mit der Geburt von Carl und Georg ist die Münchnerin («Club der einsamen Herzen») nun also dreifache Großmutter. «Die Babys sind gesund und munter. Ich bin sehr glücklich und freue mich riesig über unser zweites und drittes Enkelkind», verriet die 77-Jährige der «Bild»-Zeitung, die bereits am Montag darüber berichtet hatte.


Vater von Herzogin Meghan will seine Enkelkinder gerne kennenlernen

LONDON: Der Vater von Herzogin Meghan, Thomas Markle, will seine Enkelkinder Archie und Lilibet gerne kennenlernen. «Ich kann nicht einfach nach Montecito fahren, denn dann würde ich als Stalker bezeichnet», sagte Markle dem britischen Sender ITV am Dienstag. Meghan (40) hatte den Kontakt zu ihrem Vater nach der Hochzeit mit Prinz Harry (37) und einem erbitterten Streit um die Veröffentlichung eines persönlichen Briefes abgebrochen. Eine Klage, um seine Enkel zu sehen, kommt für den 77-Jährigen jedoch nicht infrage. «Ich will meine Enkelkinder nicht in eine solche Situation bringen. Ich will sie mit freundlichen Eltern und umgeben von Freundschaft sehen.»

Für den Ehemann seiner Tochter, Prinz Harry, der demnächst ein Buch veröffentlichen will, fand Markle keine freundlichen Worte: «Das Einzige, was er macht, ist in der Nachbarschaft mit dem Fahrrad herumfahren. Ich weiß nicht, ob das ein Leben für ihn ist, es macht keinen Sinn.» Er warf dem Paar vor, all seine Projekte nur des Geldes wegen zu machen. Harry und Meghan, die seit diesem Sommer nicht nur Eltern von Archie (2), sondern auch von Lilibet sind, haben nach ihrem Rückzug aus dem britischen Königshaus die gemeinnützige Stiftung Archewell gegründet. Außerdem haben sie lukrative Verträge mit Netflix und Spotify unterschrieben.


Börsenverein: Sofortiger E-Book-Verleih bedroht Zukunft der Branche

FRANKFURT: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat die Kampagne «Fair Lesen» nachdrücklich unterstützt. «Es geht um nichts weniger, als um die Zukunft der Autor:innen, der Verlage und des deutschen Buchmarkts», sagte die Vorsteherin, Karin Schmidt-Friderichs, am Dienstag zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse.

Schon jetzt würden Verlage den E-Book-Verleih mit Hunderttausenden Titeln versorgen - «und sie tun das gerne». Aber gerade bei den Bestsellern brauche es ein bestimmtes Zeitfenster, in dem ein E-Book zunächst auf dem Kaufmarkt angeboten wird, bevor es zum Verleih freigegeben werde.

Auf dem Filmmarkt sei das selbstverständlich, so Schmidt-Friderichs. «Kam der neue Bond am 30. September gleich ins Free-TV? Können Sie die neueste Netflix-Serie umsonst bei Youtube verfolgen? Legal, staatlich unterstützt? Natürlich nicht». Schriftsteller und Verlage lebten hauptsächlich von den Erträgen, die ein Buch in den ersten zwölf Monaten einbringe. Würden wichtige Neuerscheinungen immer sofort für den E-Book-Verleih freigegeben werden, ginge die wichtigste Einnahmequelle verloren.

Mit der Kampagne «Fair Lesen» pochen Autorinnen und Autoren wie Juli Zeh, Daniel Kehlmann, Sibylle Berg und Judith Hermann gemeinsam mit Verlagen auf ihre Rechte beim E-Book-Verleih. Derzeit haben Verlage die Freiheit, die Bedingungen für den Verleih neuer E-Books zu verhandeln. Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller appellierten: «Sollte die Entscheidungshoheit von Autoren, Autorinnen und Verlagen, welche Titel wann zu welchen Bedingungen in die digitale Leihe überführt werden, gesetzlich eingeschränkt werden, wird dadurch die wirtschaftliche Grundlage nicht nur der Urheberinnen, Urheber und Verlage, sondern auch der Buchhandlungen zerstört.»


MTV feiert die Europe Music Awards dieses Jahr in Ungarn

BERLIN/BUDAPEST: Nach einer virtuellen Party 2020 in der Corona-Krise feiert der Musiksender MTV die Europe Music Awards (EMA) 2021 wieder im echten Leben und hat sich dafür Ungarn ausgesucht. Die Verleihung der EMA-Trophäen wird am 14. November live aus der Papp László Budapest Sportaréna übertragen. «Nach einer langen Pause ohne eine große EMA-Show, freue ich mich umso mehr, dass wir mit den EMAs in Budapest landen, wo wir mit Sicherheit einen außergewöhnlichen Abend erleben werden, der weltweit für Aufsehen sorgen wird», sagte Raffaele Annecchino, Präsident und Geschäftsführer von ViacomCBS Networks International, laut Mitteilung vom Dienstag. Informationen zu den Nominierten und Details zum Voting will MTV noch bekanntgeben.

Ungarns Regierung stand wegen des Umgangs mit nicht-heterosexuellen Menschen international wiederholt massiv in der Kritik. Der Präsident und Geschäftsführer der MTV Entertainment Group Worldwide, Chris McCarthy, sagte offenbar in Anspielung darauf, es sei ihm «eine große Ehre, in Solidarität mit meinen LGBTQ+-Geschwistern zu stehen, wenn wir die MTV EMAs 2021 aus Ungarn zelebrieren». Die MTV Europe Music Awards werden seit 1994 jährlich verliehen. Fans können online für ihre Favoriten stimmen. Im vergangenen Jahr hatte die Musikgala wegen Corona noch virtuell stattgefunden, Auftritte von Künstlern waren an verschiedenen Orten weltweit aufgenommen und live übertragen worden.


Patricia Kelly erneut mit Corona im Krankenhaus (Foto-Archiv)

BERLIN: Obwohl sie nach eigenen Worten bereits eine Infektion überstanden hat und geimpft wurde, ist Sängerin Patricia Kelly (51) erneut am Coronavirus erkrankt. «Patricia (...) hat sich (trotz abgeschlossener Impfung) mit dem Coronavirus angesteckt und liegt derzeit im Krankenhaus», teilte ihr Team am Montagabend auf Instagram mit. «Wir hoffen, dass sie es bald verlassen kann und es ihr wieder besser geht.» Die Kelly-Family-Musikerin hatte bereits im Dezember 2020 bekannt gegeben, dass sie nach starken Schmerzen im Krankenhaus positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Ein Konzert, das am 25. Oktober in Hannover stattfinden sollte, wurde abgesagt.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

Japanische Prinzessin Mako betet vor Heirat zu kaiserlichen Ahnen (Foto-aktuell)

TOKIO: Japans Prinzessin Mako (29) hat kurz vor ihrer Hochzeit ihren Ahnen die letzte Aufwartung als Mitglied der Kaiserfamilie gemacht. Die am 26. Oktober anstehende standesamtlichen Heirat von Mako mit ihrer Studienliebe Kei Komuro (30), einem Bürgerlichen, wird von einer von Japans Medien rücksichtslos ausgewalzten Kontroverse um Geldstreitigkeiten in der Familie ihres Verlobten überschattet. Deswegen finden auch die am Hofe üblichen Hochzeitsfeierlichkeiten und traditionellen Zeremonien nicht statt. Vor diesem traurigen Hintergrund betete die Nichte von Kaiser Naruhito im Palast auch nur vom Innenhof eines Shinto-Heiligtums aus zu ihren Ahnen, statt wie eigentlich üblich im Inneren des Schreins in traditioneller Tracht. Mako, die nach Angaben des Haushofamts wegen der jahrelangen Negativpresse unter Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) leidet, wird am Freitag Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako sowie am nächsten Montag ihre Großeltern, Ex-Kaiser Akihito und dessen Gemahlin Michiko treffen, bevor sie am nächsten Tag standesamtlich die Heirat mit Komuro vollzieht. Durch die Heirat mit einem Bürgerlichen scheidet Mako aus dem Kaiserhof aus.


Uschi Glas ist frischgebackene Zwillings-Oma (Foto-Archiv)

MÜNCHEN: Doppeltes Baby-Glück: Uschi Glas ist seit kurzem Großmutter von Zwillingen. Ihre Tochter habe am 1. Oktober zwei Söhne zur Welt gebracht, bestätigte die Agentur der Schauspielerin am Dienstag. Mit der Geburt von Carl und Georg ist die Münchnerin («Club der einsamen Herzen») nun also dreifache Großmutter. «Die Babys sind gesund und munter. Ich bin sehr glücklich und freue mich riesig über unser zweites und drittes Enkelkind», verriet die 77-Jährige der «Bild»-Zeitung, die bereits am Montag darüber berichtet hatte.


Frankfurter Buchmesse: Branche gibt sich zuversichtlich

FRANKFURT/MAIN: Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse zeigt sich die Branche optimistisch. «Mit der Corona-Pandemie haben wir einen der größten Stresstests der Geschichte souverän bestanden», sagte die Vorsteherin des deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, am Dienstag in Frankfurt. Das Jahr 2020 sei mit stabilen Umsätzen abgeschlossen worden, und auch der Blick auf das laufende Jahr stimme zuversichtlich: Über alle Vertriebswege hinweg hat der Umsatz auf dem Buchmarkt laut den Angaben mit Ende der Kalenderwoche 40 das Vor-Corona-Niveau eingeholt und liegt 0,7 Prozent über dem Umsatz des Vergleichszeitraums 2019.

In der Krise habe sich gezeigt, wie fest das Buch in der Gesellschaft verankert sei, sagte Schmidt-Friderichs. «Social Distancing wurde nicht zur Distanz zum Buch.»

Die 73. Frankfurter Buchmesse wird am Dienstagabend mit einem Festakt eröffnet. Gastland ist in diesem Jahr Kanada. Unter dem Motto «Re:Connect» findet die Bücherschau mit gedeckelter Besucherzahl und weniger Ausstellern statt. Insgesamt 2000 Verlage und Unternehmen aus 80 Ländern werden erwartet. Mehr als 300 Autorinnen und Autoren stellen ihre Bücher vor oder diskutieren über Gesellschaftsfragen. Ein Themenschwerpunkt lautet «Wie wollen wir leben?» in Kooperation mit dem deutsch-französischen Fernsehsender Arte. Auf der gesamten Messe gilt die 3-G-Regel.


Jamie Foxx ist glücklich mit seinem ehelosen Familienleben (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Hollywoodstar Jamie Foxx (53, «Django Unchained») geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sein Verzicht aufs Heiraten der Beziehung zu seinen beiden Töchtern gut getan haben könnte. Seine heute 27 Jahre alte Tochter Corinne habe früher oft auf die verheirateten Eltern ihrer Freunde verwiesen, sagte Foxx dem Promi-Portal «E! News» am Montag. «Aber dann sind viele dieser Ehen in die Brüche gegangen, als die Kinder älter wurden», so Foxx. «Unglücklicherweise sahen wir, wie die Kinder Verletzungen durch ihre Familien erlitten», erklärte der Oscarpreisträger weiter. «Wir hingegen kamen uns tatsächlich näher.» Sein Familienleben sei zwar anders, aber dafür sehr liebevoll, sagte Foxx. Laut dem US-Portal «People.com» hat Foxx zwei Töchter mit zwei unterschiedlichen Ex-Freundinnen.


«Des Kummers Nacht»: Krimi und Berlin-Porträt im 19. Jahrhundert

BERLIN: Im Berlin des Jahres 1855 lässt Ralph Knobelsdorf seinen Romanerstling «Des Kummers Nacht» spielen. Die Geschichte beginnt damit, dass der Student Wilhelm von der Heyden Zeuge einer Explosion wird. Der junge Mann besitzt ein ungewöhnlich gutes Beobachtungsvermögen und macht so den Chef der gerade im Entstehen begriffenen Kriminalpolizei auf sich aufmerksam. So wird von der Heyden zum Ermittler in dem Fall, dessen Beginn er miterlebt hatte. Die Angelegenheit ist brisant, denn bei der Explosion wurde eine österreichische Gräfin getötet. Diplomatische Verwicklungen scheinen vorprogrammiert. Gerade zu einer Zeit, als Preußen zunehmend an Bedeutung gewinnt als politische, militärische und wirtschaftliche Macht. Der Historiker Knobelsdorf zeichnet ein vielschichtiges Bild der Gesellschaft jener Zeit. Preußen wandelt sich von der alten Adelsgesellschaft zu einer vom wirtschaftlich erfolgreichen Bürgertum bestimmten Industriegesellschaft. Neben dem historischen Bild liefert der Roman auch eine interessante Krimihandlung.


BERLIN: Aus Raum und Zeit gefallen: Georg Kleins «Bruder aller Bilder»

Addi Schmuck ist Journalist der alten Schule. Infos erhält er per Festnetz und zu Terminen fährt er mit einem auffällig orangenen Mustang-Cabrio vor. Der Oldtimer ist doppelt so alt wie Jungredakteurin Moni, die sich im neuen Roman «Bruder aller Bilder» von Georg Klein für ihr gemeinsames Lokalblatt an die Fersen des sonderbaren Sportreporters heftet. Zusammen sind sie auf der Spur einer ominösen Geschichte um das örtliche Stadion. Zunächst jedenfalls. Denn die alt-bundesrepublikanische Kleinstadt-Idylle lässt der Autor allmählich aus Zeit und Raum fallen. Zwar geht der 68-jährige Ostfriese seinen Roman - anders als den Vorgänger «Miakro», in dem Gebäude ein utopisches Eigenleben bekamen - ungewohnt wirklichkeitsnah an. Doch auch diese Welt öffnet sich nach und nach ins Mystische irgendwo an der Grenze zum Jenseits und der Sphäre zwischen Lebenden und Toten. Seine anfängliche Reporter-Satire füllt Klein mit Motiven und Symbolen, die ein aufmerksames Lesen fordern, doch immer wieder ein Zwinkern hervorrufen. Mit «Bruder aller Bilder» legt er keine stringent erzählte Geschichte vor, sondern ein beeindruckendes Spiel aus Erzählkunst zwischen Realitätsnachahmung und Übersinnlichkeit - und mit einer virtuosen Wendung zum Schluss.


Amira Pocher über Show mit Zwillingen: Kann sie nicht unterscheiden

BERLIN: Podcasterin Amira Pocher (29) lässt bei ihrer ersten eigenen TV-Show lauter Zwillinge antreten - unterscheiden kann sie die Kandidaten aber nicht. «Nein! Bis auf ein Paar sehen alle Zwillinge nahezu identisch aus. Das Geschwisterpaar kleidet sich als einziges nicht gleich, sie haben auch ganz unterschiedliche Frisuren. Sie sind ganz anders groß geworden. Aber bei den anderen Teilnehmern ist es wirklich schwierig», sagte die Ehefrau von Komiker Oliver Pocher im Interview des Senders Vox.

Dort läuft am 5. November erstmals die Reality-Show «Die Superzwillinge». Warum man einschalten soll? «Ich finde einfach, dass es ein Topformat ist, das es noch dazu so noch nicht gegeben hat», so die Podcasterin. «Eine Reality-Sendung mit Challenges mit eineiigen Zwillingspaaren. Man erfährt viele Dinge über Zwillingspaare, von denen man vorher noch nie gehört hat. Und in der Sendung taucht man ganz tief ein in die jeweilige Geschichte, die die Zwillingspaare haben.»

Etwas Muffensausen hat Amira Pocher aber schon vor der Show: «Ich war einmal Sidekick bei «Pocher - gefährlich ehrlich», aber dazwischen und zwischen einer eigenen Moderation liegen Welten. Denn einfach nur am Schreibtisch zu sitzen und mal, wenn du Lust hast, was reinzuwerfen, ist natürlich einfacher. In der neuen Sendung moderiere ich, erkläre und führe die 16 Kandidaten durch die Spiele. Das ist schon eine Challenge. Aber die nehme ich sehr gerne an.»

In der sechsteiligen Sendung «Die Superzwillinge» ziehen acht eineiige Zwillingspaare zusammen in ein Haus. Ziel für jedes Zwillingsteam ist es, bis zum Ende im Haus zu bleiben. In jeder Show muss ein Paar das Haus verlassen - dafür gibt es Nominierungen. Im Finale kämpfen die besten drei Paare um den Titel «Die Superzwillinge» und um Geld. In den Challenges geht es um sportliche Leistungen, Allgemeinwissen, Zusammenhalt und Strategie.


Mel Gibson in Miniserie um «John Wick»-Geschichte

LOS ANGELES: Hollywood-Star Mel Gibson (65, «Lethal Weapon», «Braveheart») lässt sich auf eine seltene Fernsehrolle ein. Der Oscar-Preisträger soll in der geplanten Miniserie «The Continental» eine Hauptrolle übernehmen, wie die Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Montag berichteten. Die Serie spielt in Anlehnung an die Kinofilme um «John Wick» in der Welt von Auftragskillern.

Zeitlich ist sie 40 Jahre davor angesiedelt. Schauplatz ist das Hotel «The Continental» im New York der 1970er Jahre, in dem Auftragsmörder aus aller Welt absteigen. Gibson soll eine Figur namens Cormac spielen.

In der Kino-Serie schlüpfte Keanu Reeves bereits drei Mal in die Rolle des Auftragskillers John Wick, zuletzt 2019 in «John Wick: Kapitel 3». Derzeit laufen die Dreharbeiten für Teil 4, der im Mai 2022 in die Kinos kommen soll.


«Asterix»-Autor bekommt Tipps aus seiner Familie

BERLIN: «Asterix»-Autor Jean-Yves Ferri holt sich bei seinen Recherchen über das Altertum Unterstützung in seiner Familie. «Was das Latein angeht, so ist das nicht meine größte Stärke. Aber mein Schwiegersohn ist Latinist und Experte für alte Inschriften», sagte Ferri der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Ihn kann ich jederzeit zurate ziehen. Er ist einer der letzten ausgebildeten Spezialisten für Altlatein und Etruskisch in Frankreich. Im Augenblick sammelt er alle überlieferten gallischen Inschriften. Das ist natürlich sehr praktisch für mich.»

Der 1959 geborene Texter Ferri, der mit Zeichner Didier Conrad die «Asterix»-Abenteuer seit 2013 verantwortet, hat aber auch persönlich eine Passion für Geschichte. «Mich hat die Antike immer schon interessiert. Seit der Arbeit an Asterix habe ich mich darin vertieft. Ich gehe gern von einer wahren Begebenheit aus, zum Beispiel von Caesars Arbeit an dem Buch «Der Gallische Krieg». Es gibt dann einen Ausgangspunkt, von dem ich eine Geschichte stricken kann.» An diesem Donnerstag erscheint der neue Band «Asterix und der Greif».


DJ Ötzi meidet Partys (Foto-Archiv)

WIEN: Als Entertainer macht er Party für Tausende Menschen, geht aber selbst fast nie feiern. «Ich versuche, meine Energie bei mir zu behalten», sagt Gerry Friedle alias DJ Ötzi. «Außerdem trinke ich keinen Alkohol», so der 50-jährige Österreicher im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Wien. Die Abstinenz sei wohl auch eine Langzeitfolge seiner Erkrankungen in der Kindheit, als er bis zum Alter von zwölf Jahren unter häufigen epileptischen Anfällen litt. In seiner am Dienstag erschienenen Autobiografie «Lebensgefühl» beschreibt der gelernte Koch, wie der Schuldirektor ihn bei einem Anfall anmeckerte, er solle nicht den Unterricht stören und den Pausenclown spielen. «Man mied mich, man wich mir, dem Irren, aus.»


Erneuter Aufschub: «Indiana Jones 5» nun erst für 2023 geplant

LOS ANGELES: Nach mehreren Aufschüben der lange geplanten «Indiana Jones»-Fortsetzung müssen sich die Fans weiter gedulden. Statt im Juli 2022 soll die Abenteuersaga nun erst im Juni 2023 in die Kinos kommen, wie das Disney Studio am Montag (Ortszeit) mitteilte. Dann wäre Hauptdarsteller Harrison Ford in der Rolle des Archäologie-Professors Henry Walton Jones schon 80 Jahre alt.

Disney gab eine ganze Reihe von Kinostart-Aufschüben bekannt. Der Marvel-Film «Doctor Strange in the Multiverse of Madness» wird von März 2022 auf Mai verschoben, «Thor: Love and Thunder» von Mai 2022 auf Juli. Die im Dreh befindliche «Black Panther»-Fortsetzung «Wakanda Forever» soll nun erst im November 2022 anlaufen. Nach Informationen der Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» hängen die späteren Starttermine unter anderem mit Verzögerungen bei der Produktion zusammen.

Die Dreharbeiten für «Indiana Jones 5» unter der Regie von James Mangold («Walk the Line») hatten Anfang Juni in England begonnen, doch bei Proben für eine Kampfszene zog sich Harrison Ford eine Schulterverletzung zu und musste einige Wochen pausieren. Neben Ford wirken unter anderem Mads Mikkelsen («Doctor Strange») und Phoebe Waller-Bridge («Fleabag») mit.

Seit 1981 spielte Ford die Rolle des draufgängerischen Professors vier Mal, zuletzt 2008 in «Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels». Wegen der Corona-Pandemie war der Produktionsstart mehrmals verschoben worden.


US-Medien: Kanye West nach Antrag auf Namensänderung nun Ye (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: US-Rapper Kanye West (44) kann sich nun offiziell Ye nennen. Ein Gericht in Los Angeles habe seinen Antrag auf eine Namensänderung bewilligt, berichteten US-Medien am Montag. Der Musiker hatte den Antrag im August eingereicht. Laut der Zeitschrift «Rolling Stone» machte der Rapper damals «persönliche Gründe» für den Namenswechsel geltend. Demnach ersetzt der Künstlername Ye nun seinen bisherigen Vor- und Nachnamen. Im September 2018 hatte sich West auf Twitter als «I am YE» vorgestellt. Zuvor hatte er das Album «Ye» veröffentlicht. Der 1977 in Chicago geborene Musiker brachte zuletzt das nach seiner verstorbenen Mutter benannte Album «Donda» heraus.

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