Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

Foto: Pixabay
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«Bin aus Hubschrauber gefallen»: Liam Gallagher sagt Konzert ab

LONDON: Weil er sich nach eigenen Angaben beim Sturz aus einem Hubschrauber an der Nase verletzte, hat der britische Sänger Liam Gallagher ein Konzert im nordirischen Belfast abgesagt. «Es nervt mich total, meine Show in Belfast an diesem Wochenende abzusagen», schrieb er am Dienstag auf seinem Twitter-Account. Er habe sich aber «die Nase demoliert» und könne nicht singen, so der frühere Oasis-Sänger, der am Dienstag seinen 49. Geburtstag feierte.

Bereits einige Tage zuvor hatte Gallagher ein Foto gepostet, das ihn mit Schrammen im Gesicht und einem Pflaster auf der Nase zeigte. Dazu schrieb er: «Bin gestern Abend aus dem Helikopter gefallen». Der Unfall soll sich nach einem Musikfestival auf der Isle of Wight zugetragen haben. Was dabei genau geschah und aus welcher Höhe Gallagher fiel, war zunächst unklar.


Steinmeier eröffnet Museen im Humboldt Forum

BERLIN: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet am Mittwoch (11.00 Uhr) während eines Festaktes im Berliner Humboldt Forum die ersten Bereiche von Ethnologischem Museum und Museum für Asiatische Kunst. Damit stehen auch die kolonialen Hintergründe der umstrittenen Objekte der beteiligten Museen im Mittelpunkt.

Von Steinmeier wird eine Positionierung zu mehreren Punkten der Debatte erwartet. Vor der Eröffnung hatte sich der Bundespräsident mit den Spitzen mehrerer ethnologischer Museen in Deutschland und Experten für die Herkunftsgesellschaften getroffen. Dabei ging es um die Frage, was ethnologische Museen leisten müssten, um Klarheit und Wahrheit über koloniales Unrecht zu zeigen.

Von den etwa 500.000 Objekten der zuvor im Stadtteil Dahlem präsenten Häuser Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst sollen rund 20.000 im Humboldt Forum gezeigt werden. Dazu gehören auch die als koloniales Raubgut geltenden Benin-Bronzen, die mit dem letzten Öffnungsschritt vermutlich von Mitte 2022 an zu sehen sein sollen.


«Lady Marmalade»-Sängerin Sarah Dash gestorben

NEW YORK: Die US-Sängerin Sarah Dash, die als Mitglied der Band Labelle mit dem Hit «Lady Marmalade» berühmt wurde, ist tot. Dash sei am Montag im Alter von 76 Jahren gestorben, berichteten US-Medien am Dienstag unter Berufung auf Labelle-Gründerin Patti LaBelle. «Wir standen noch am Samstag zusammen auf der Bühne und es war so ein starker und spezieller Moment», schrieb LaBelle bei Twitter. Dash sei eine «herausragend talentierte, wunderschöne und liebende Seele» gewesen.

Die 1945 im US-Bundesstaat New Jersey geborene Dash hatte LaBelle als Jugendliche kennengelernt und war Mitglied ihrer Band geworden. Vor allem mit dem Hit «Lady Marmalade» wurden sie in den 70er Jahren weltberühmt. Dashs anschließende Solo-Karriere war weniger erfolgreich, sie arbeitete später aber auch wieder mit Labelle und Bands wie den Rolling Stones zusammen.


Naomie Harris: Wollte schon immer Miss Moneypenny spielen

LONDON: Die englische Schauspielerin Naomie Harris empfindet es als Privileg, im neuesten James-Bond-Film «Keine Zeit zu sterben» («No Time to Die») die Rolle der Sekretärin Miss Moneypenny zu verkörpern. «Das ist eine Rolle, die ich schon immer spielen wollte, und das hat mir sehr viel bedeutet», sagte sie dem Sender «Times Radio» am Dienstag. Es sei sehr wichtig, dass eine schwarze Frau wie sie selbst «solch eine intelligente und fähige Frau» darstelle. Das könne andere junge Frauen inspirieren. Die 007-Filme seien als Teil der britischen Kultur äußerst einflussreich, erläuterte die 45-Jährige.


«Dein Kreuz gegen Hakenkreuze» - Die Ärzte mobilisieren zur Wahl

BERLIN: Mit stark politischen Songs auf dem neuen Album «Dunkel» will die Berliner Punkrockband Die Ärzte vor der Bundestagswahl für mehr Beteiligung mobilisieren. «Das Album kommt ja kurz vor der Wahl raus. Und ich würde mir tatsächlich wünschen - ich weiß, ein größenwahnsinniger Wunsch -, aber dass deswegen nochmal drei Leute mehr wählen gehen, dann hab ich alles erreicht», sagte Gitarrist Farin Urlaub (57) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Es geht darum, dass wir uns alle angesprochen fühlen.» In seinem der Demokratie gewidmeten Song heißt es: «Dein Kreuz gegen Hakenkreuze, damit fängt es an / dem Hass zu widerstehen.»


«Schon wieder zurück» - Britney Spears postet wieder auf Instagram

LOS ANGELES: Nur eine Woche nachdem Sängerin Britney Spears ihren Rückzug von Instagram angekündigt hat, ist sie dort bereits wieder aktiv geworden. «Ich bin schon wieder zurück», schrieb die 39-Jährige am Montag (Ortszeit) auf der Social-Media-Plattform. Daneben postete sie zwei Fotos von sich in schwarz-weiß und farbig, auf denen sie mit ernstem Gesichtsausdruck in die Kamera guckt. «Einige Aufnahmen von meinem Wochenend-Trip, auf dem ich meine Verlobung gefeiert habe», schrieb die Pop-Sängerin dazu. Ihr Verlobter Sam Asghari ist auf den Bildern nicht zu sehen. Ihre rasche Rückkehr zu Instagram erklärte sie damit, dass sie es nicht allzu lang ohne die Plattform ausgehalten habe.


Sohn von Jeffrey Dean Morgan spielt Zombie-Kind in «The Walking Dead»

LOS ANGELES: Der elfjährige Augustus Morgan, Sohn des Schauspieler-Ehepaars Jeffrey Dean Morgan (55) und Hilarie Burton (39), hatte einen Auftritt als Untoter in der Zombie-Serie «The Walking Dead». Sein stolzer Vater, der in der Serie den Schurken Negan spielt, postete auf Instagram ein Video, in denen Augustus mit Make-Up in einen Zombie-Jungen verwandelt wird. «DAS IST MEIN JUNGE!!» schrieb Morgan daneben. Nach Angaben des Branchenmagazins «People» ist der Junge in der fünften Folge der elften Staffel zu sehen, die am Sonntag erstmals beim US-Sender AMC ausgestrahlt worden war.


Warum Schauspieler? Kai Wiesinger hatte mit 14 ein Schlüsselerlebnis

BERLIN: Der Schauspieler Kai Wiesinger («Der Lack ist ab») liebt heitere Unterhaltung mit Tiefgang. «Ich mag eigentlich am liebsten Komödien. Besonders, wenn sie nicht nur lustig sind, sondern relevant, indem sie Themen behandeln, welche die Zuschauer im Leben wirklich beschäftigen», sagte der 55-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Schauspieler sei er geworden, sagte Wiesinger, weil er als 14-jähriger Schüler davon beeindruckt gewesen sei, wie die Uraufführung von Schillers Drama «Die Räuber» im Jahr 1782 auf das Publikum gewirkt habe: dass viele Leute durch das Stück anders auf ihr Leben geblickt hätten.


«Schon wieder zurück» - Britney Spears postet wieder auf Instagram

LOS ANGELES: Nur eine Woche nachdem Sängerin Britney Spears ihren Rückzug von Instagram angekündigt hat, ist sie dort bereits wieder aktiv geworden. «Ich bin schon wieder zurück», schrieb die 39-Jährige am Montag (Ortszeit) auf der Social-Media-Plattform. Daneben postete sie zwei Fotos von sich in schwarz-weiß und farbig, auf denen sie mit ernstem Gesichtsausdruck in die Kamera guckt. «Einige Aufnahmen von meinem Wochenend-Trip, auf dem ich meine Verlobung gefeiert habe», schrieb die Pop-Sängerin dazu. Ihr Verlobter Sam Asghari ist auf den Bildern nicht zu sehen.

«Ich kann es noch immer nicht glauben!!!!», schrieb Spears. Ihre rasche Rückkehr zu Instagram erklärte sie damit, dass sie es nicht allzu lang ohne die Plattform ausgehalten habe. In den Kommentaren wundern sich Fans über Spears' Frisur in den Bildern und äußern Zweifel an der Aktualität der Fotos.

Zwei Tage nach der Bekanntmachung ihrer Verlobung hatte Spears vergangenen Dienstag ihren Instagram-Account deaktiviert. Auf ihrem Twitter-Account, den sie weiterhin aktiviert lies, hatte sie angekündigt, eine kleine Pause von den sozialen Medien einlegen zu wollen.


Shortlist für den Deutschen Buchpreis paritätisch besetzt

FRANKFURT/MAIN: Drei Männer und drei Frauen stehen auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2021. In die Endauswahl gekommen sind Norbert Gstrein («Der zweite Jakob»), Monika Helfer («Vati»), Christian Kracht («Eurotrash»), Thomas Kunst («Zandschower Klinken»), Mithu Sanyal («Identitti») und Antje Rávik Strubel («Blaue Frau»), wie die Jury am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Die sechs Finalisten zeigten «den stilistischen, formalen und thematischen Reichtum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur», sagte Jurysprecher Knut Cordsen. Sie zeugten zudem «von der immensen Lust und hohen Könnerschaft, Geschichten zu erzählen».

Welches Buch die Jury am Ende als den besten Roman des Jahres 2021 auszeichnen wird, steht in vier Wochen fest: Die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergebene Ehrung wird am Vorabend der Frankfurter Buchmesse überreicht - in diesem Jahr am 18. Oktober. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Autorinnen und Autoren der Shortlist jeweils 2500 Euro.

Die Jury hatte in diesem Jahr 230 Titel gesichtet. Ende August hatte die Jury die 20 Titel der Longlist bekanntgegeben. Inzwischen ausgeschieden sind unter anderem Franz-Arthur Goldschmidt, Heinz Strunk, Franzobel und Sasha Marianna Salzmann.


Erfolgsautor startet neue Serie: «Das Buch des Totengräbers»

BERLIN: 1893 verschlägt es den jungen Leopold von Herzfeldt zur Wiener Polizei. Bei seinen konservativen Kollegen eckt er prompt mit seinen neuen Ermittlungsmethoden an. Als er bei einer Mordserie kaltgestellt wird, stellt er eigene Untersuchungen an. Unterstützt wird er dabei von dem Totengräber Augustin Rothmayer und der Telefonistin Julia Wolf. Bald wird dem Trio klar, dass jemand bei der Polizei ihre Ermittlungen sabotiert. Wie weit die Komplizenschaft mit dem Mörder reicht, hätten sie sich jedoch in ihren schlimmsten Träumen nicht vorstellen können. Der erfolgreiche Autor historischer Romane, Oliver Pötzsch, startet mit «Das Buch des Totengräbers» eine neue beeindruckende Serie. Vor dem Hintergrund des multiethnischen Wiens der Jahrhundertwende mit seinen epochalen Veränderungen entwirft er eine spannende Krimihandlung. Heimlicher Star ist der schrullige Totengräber, der sich als Musiker und Literat entpuppt. Auch die anderen Personen lassen in ihrer erfrischenden Unangepasstheit Potenzial erkennen.


HAMBURG: Neurotischer Kommissar als kauzige Hauptfigur

Paolo Ritter, Ermittler des bayerischen LKA und bekennender Italien-Hasser, muss ausgerechnet nach Parma, um ein Raubkunst-Gemälde von Correggio zurück in die dortige Galleria Nazionale zu bringen. Der mysteriöse Tod des Kurators der Galerie, für die Polizei ein klarer Fall von Suizid, ist für Paolo ganz und gar nicht eindeutig. Er glaubt an Mord, und zusammen mit der Köchin Lucia macht er sich auf die Suche nach dem Täter. Wie es der Zufall so will, hat er es dort mit einem Kommissar zu tun, der von starken Ressentiments gegen alles Deutsche erfüllt ist. «Mord in Parma» von Dani Scarpa, Pseudonym eines deutschen Autors mit Wurzeln in Italien, überzeugt mit einer kurzweiligen Handlung und kauzigen Figuren. Namentlich der neurotische Paolo mit seiner Italien-Aversion amüsiert bei seinen Wortgefechten mit dem germanophoben Commissario. Ein gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Serie, die nicht die üblichen Klischees vieler Regionalkrimis bedient, bei denen es mehr ums Atmosphärische als um einen guten Plot geht.


US-Anwalt von Prinz Andrew erhält Klage wegen sexuellen Missbrauchs

LOS ANGELES/LONDON: Queen-Sohn Prinz Andrew (61) ist in den USA eine Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs zugestellt worden. Die Dokumente seien am Montag (Ortszeit) im Büro seines Anwalts in Los Angeles abgegeben worden, teilten die Anwälte der Klägerin Virginia Giuffre mit. Zudem sei bereits am Freitag eine E-Mail mit den Unterlagen verschickt worden. Die US-Amerikanerin wirft dem Royal vor, sie vor gut 20 Jahren als 17-Jährige mehrfach missbraucht zu haben und verlangt nun Schadenersatz. Andrew weist die Vorwürfe zurück. Die Frage, ob dem Prinzen die Dokumente korrekt zugestellt wurden, verzögert bisher den Prozessbeginn in den USA.


«Sie machen Witze» - Ashley Graham erwartet Zwillinge

LOS ANGELES: Überraschung bei der Ultraschall-Untersuchung: US-Model Ashley-Graham ist mit Zwillingen schwanger. Die 33-Jährige postete am Montag auf Instagram ein kurzes Video, in dem sie und ihr Mann, Filmregisseur Justin Ervin, beim Arzt erfahren, dass sie gleich doppelten Nachwuchs erwarten. In dem Clip hört man, wie Graham beim Blick auf ihre Ultraschall-Bilder laut Luft holt und fragt: «Sind das Zwillinge?» Als ihr mit «Ja» geantwortet wird, schreit das Topmodel kurz auf. In einer nächsten Sequenz ist zu hören, wie die Ärztin verkündet, dass die Zwillinge beide Jungen sind. «Sie machen Witze», sagt Ervin daraufhin. Graham lacht schallend und ruft: «Wir werden drei Jungen haben!»


Enkel: Queen und Prinz Philip amüsierten sich oft über Missgeschicke

LONDON: Die britische Königin Elizabeth II. (95) und ihr im April im Alter von 99 Jahren gestorbener Mann Prinz Philip haben sich nach Aussagen ihrer Enkel oft über Missgeschicke bei offiziellen Anlässen amüsiert. Das erzählten Prinz William (39) und Prinz Harry (37) der BBC in einer neuen Dokumentation über Philips Leben. «Sie haben ein Leben geführt, in dem alles immer glatt gehen musste, also kicherten sie furchtbar viel, wenn etwas daneben ging», sagte William. Auch Prinz Harry bestätigte die Freude des Königspaars an Pleiten, Pech und Pannen. «Ihre Einstellung war: Mal sehen, ob in diesem Jahr etwas schiefgeht, wie aufregend!», so Harry.

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