Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

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Britischer Chef-Mediziner kritisiert Nicki Minaj wegen Corona-Tweets

LONDON/NEW YORK: Nach einem Tweet von Nicki Minaj (38) über angebliche Nebenwirkungen einer Corona-Impfung hat der oberste britische medizinische Regierungsberater die Rapperin scharf kritisiert. Sie solle sich schämen, sagte Chris Whitty auf einer Pressekonferenz am Dienstag in London. «Es gibt eine Reihe von Mythen, die herumfliegen, von denen einige einfach nur lächerlich sind und von denen andere eindeutig nur zum Erschrecken gedacht sind. Dies ist eines davon.» Es gebe Menschen, die Unwahrheiten über die Impfung verbreiteten, obwohl sie es besser wüssten.

In ihrem Tweet hatte die Sängerin behauptet, ein Freund ihres Cousins in Trinidad sei nach der Impfung impotent geworden. Viele Twitter-Nutzer reagierten erschrocken oder mit Spott. Ihrerseits machte sich die Rapperin über Whitty lustig und veröffentlichte eine Sprachnachricht mit betont britischem Akzent an Premierminister Boris Johnson, der sich ebenfalls zu dem Fall geäußert hatte.

Zuvor hatte Nicki Minaj bereits mit einem Corona-Tweet für Aufregung gesorgt. Darin schrieb sie, dass sie sich nicht unter Druck setzen lasse, sich wegen der Teilnahme an der Modeausstellung Met-Gala am Montagabend (Ortszeit) impfen zu lassen. «Ich mache es, sobald ich das Gefühl habe, genug recherchiert zu haben», betonte sie und forderte ihre Fans auf, Maske zu tragen.

In anderen Tweets bekräftigte sie Menschen, die geimpft wurden und betonte, sie werde sich vermutlich zu irgendeinem Zeitpunkt impfen lassen.


Simone Thomalla und Silvio Heinevetter haben sich getrennt

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BERLIN: Schauspielerin Simone Thomalla (56) und Handballer Silvio Heinevetter (36) haben sich nach zwölf Jahren Beziehung getrennt. In einem Statement erklärten beide am Dienstag, dass die Trennung bereits vor einigen Monaten einvernehmlich erfolgt sei. Sie wollten als Freunde verbunden bleiben. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet. Thomalla und Heinevetter baten zudem darum, ihre Privatsphäre zu respektieren und von weiteren Nachfragen abzusehen. Beide waren seit 2009 ein Paar. Thomalla stammt aus Leipzig, lebt aber schon seit Jahren in Berlin. Nationaltorhüter Heinevetter spielt derzeit für den Handball-Bundesligisten MT Melsungen in Nordhessen.

Jennifer Aniston wünscht sich keinen Hollywood-Star als neuen Partner


Sänger Max Mutzke schreibt Köln eine musikalische Liebeserklärung

BERLIN: Der Sänger Max Mutzke hat der Stadt Köln eine ganz besondere Liebeserklärung gewidmet: In der Nummer «Ode Cologne» besingt er seine Geschichte mit der deutschen Großstadt. «Die Stadt Köln steht wie keine andere für krasse Neuanfänge», sagte der 40-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. So habe für ihn damals alles in Köln begonnen bei TV Total mit Stefan Raab zusammen.

Der Sänger wohnt zwar im Schwarzwald, hat aber auch eine Wohnung in Köln, seine Kinder und Partnerin pendeln oft zwischen der Stadt und dem Schwarzwald. So entstanden auch die Zeilen «Zwischen Liebe und Distanz teilen wir den gleichen Fluss, deshalb schicke ich diese Worte als Flaschenpost». «Was ja wirklich funktionieren würde, wenn ich bei mir zu Hause eine Flasche ins Wasser schmeiße. Dann kann man die in Köln auffangen», sagt Mutzke.

Das Lied ist auf dem Album «Wunschlos süchtig» zu finden, das am 17. September erscheint. Seinen ersten Auftritt auf großer Bühne hatte Mutzke 2004 beim Eurovision Song Contest (ESC) mit dem von Stefan Raab geschriebenen Titel «Can't Wait Until Tonight». Damals erreichte er den achten Platz bei dem Musikwettbewerb.


Theaterstück über Nürnberger Prozesse im historischen Gerichtssaal

NÜRNBERG: Die Nürnberger Prozesse gegen führende deutsche Kriegsverbrecher werden jetzt im historischen Gerichtssaal als Dokumentartheater erlebbar.

Das Stück «Saal 600: Spurensuche» von Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger basiere auf Verhandlungsprotokollen und Berichten namhafter Prozessbeobachterinnen und -beobachter wie Erika Mann oder John Steinbeck, wie das Nürnberger Staatstheater am Dienstag mitteilte. Fünf Schauspielerinnen und Schauspieler bringen diese in Ausschnitten zu Gehör. Die Uraufführung ist am 25. September geplant.

Am 20. November 1945 mussten sich in dem Schwurgerichtssaal erstmals in der Geschichte Vertreter eines Staates wegen ihrer Verbrechen verantworten. Die Alliierten stellten damals unter anderem Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß, Reichsmarschall Hermann Göring und NS-Außenminister Joachim von Ribbentrop vor einen Internationalen Militärgerichtshof, für den sich die vier Siegermächte zuvor auf einheitliche Rechtsmaßstäbe geeinigt hatten. Damit legten diese den Grundstein für ein modernes Völkerstrafrecht. Fast ein Jahr später endeten die Nürnberger Prozesse mit zwölf Todesurteilen.

Der Saal 600 im Nürnberger Justizpalast wird seit März 2020 nicht mehr für Gerichtsverhandlungen genutzt. Er gehört seitdem zum Museum Memorium Nürnberger Prozesse, das über die Kriegsverbrecherprozesse informiert. Für das dokumentarische Theaterstück entsteht in dem Saal ein Bühnenbild aus 25 Quadern und mehreren tausend Seiten Papier, die an die Berge von Prozessakten erinnern. Auf einer Videoleinwand wird außerdem dokumentarisches Material zu sehen sein.


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LOS ANGELES: US-Schauspielerin Jennifer Aniston kann sich einen nicht prominenten Mann als Partner gut vorstellen. Auf die Frage, ob Beziehungen zwischen öffentlich bekannten und unbekannten Menschen funktionieren können, antwortete sie in der Fernsehshow des US-Magazins «People»: «Absolut. Ich meine, es ist schon vorgekommen. Das ist auch etwas, worauf ich hoffe - dass es nicht unbedingt jemand aus der Branche wird.» Nähere Angaben zu ihrem Traum-Partner machte die 52-Jährige allerdings nicht. Aniston ist seit der Trennung von ihrem zweiten Ehemann Justin Theroux im Jahr 2018 offiziell Single. In der Serie «The Morning Show» (Apple TV+) ist Aniston derzeit als Fernsehmoderatorin Alex Levy zu sehen.

Stars feiern amerikanische Mode bei New Yorker Met-Gala


(Foto - Archiv)

STUTTGART: Für Singer-Songwriter Philipp Poisel («Wie soll ein Mensch das ertragen», «Was von uns bleibt») dürften die Jahre ohne Smartphone bald gezählt sein. «Ich stelle mir natürlich zunehmend die Frage, wie lange das eigentlich noch machbar ist», sagte der 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Der Tag wird wahrscheinlich kommen, wo es mir so sehr auf den Zeiger geht, dass ich nicht mehr drum herum komme.» In der Corona-Pandemie mit den zahlreichen Stellen für Scanner, in der Bahn oder mit dem digitalen Impfpass steige der Druck. Bislang habe er nur ein Tablet ohne Wlan-Anschluss, sagt der Ludwigsburger, das sei eine Art Kompromiss. Poisel hat bislang auf ein Handy verzichtet, um sich, wie er sagt, besser auf seine eigenen Gedanken konzentrieren zu können. Auch soziale Medien nutzt er wenig: «Es macht mir keinen Spaß, auf Instagram und anderen sozialen Medien aktiv zu sein», sagte Poisel der dpa.

TV-Koch Jamie Oliver schaut keine Kochshows


(Foto - Produktion, die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

BERLIN: Die Band Silly sieht Angela Merkels Zeit als Kanzlerin mit gemischten Gefühlen. «Für mich hat sie gerade in den letzten Jahren gewonnen, in dem sie wirklich christliche Werte vermittelt hat», sagte Gitarrist Uwe Hassbecker (61) der Deutschen Presse-Agentur. «Mit diesem vielgeschmähten Satz «Wir schaffen das», damit hat sie den Leuten doch geholfen. Das hat zwar viele andere Kräfte auf den Plan gerufen, die waren aber sowieso schon da von der rechten Ecke.» Das Fazit seines Bandkollegen Ritchie Barton (67) klingt etwas anders. «Dass sie die erste Frau und der erste Ostmensch war: Das kann man positiv sehen», sagt der Keyboarder. «Aber diese 16 Jahre sind sehr durchwachsen, die letzten Jahre hatten viel Negatives, gerade beim Thema Afghanistan. Ich bin weit entfernt von der CDU, aber es gab auch eine Phase, wo ich eine Sympathie empfunden habe.» Silly wurde als Band zu DDR-Zeiten bekannt.

Jan Böhmermann gewinnt einen Deutschen Fernsehpreis


(Foto - Archiv)

STUTTGART: Für Singer-Songwriter Philipp Poisel («Wie soll ein Mensch das ertragen», «Was von uns bleibt») dürften die Jahre ohne Smartphone bald gezählt sein. «Ich stelle mir natürlich zunehmend die Frage, wie lange das eigentlich noch machbar ist», sagte der 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Der Tag wird wahrscheinlich kommen, wo es mir so sehr auf den Zeiger geht, dass ich nicht mehr drum herum komme.» In der Corona-Pandemie mit den zahlreichen Stellen für Scanner, in der Bahn oder mit dem digitalen Impfpass steige der Druck. Bislang habe er nur ein Tablet ohne Wlan-Anschluss, sagt der Ludwigsburger, das sei eine Art Kompromiss. Poisel hat bislang auf ein Handy verzichtet, um sich, wie er sagt, besser auf seine eigenen Gedanken konzentrieren zu können. Auch soziale Medien nutzt er wenig: «Es macht mir keinen Spaß, auf Instagram und anderen sozialen Medien aktiv zu sein», sagte Poisel der dpa.

TV-Koch Jamie Oliver schaut keine Kochshows


(Foto - Archiv)

STUTTGART: Für Singer-Songwriter Philipp Poisel («Wie soll ein Mensch das ertragen», «Was von uns bleibt») dürften die Jahre ohne Smartphone bald gezählt sein. «Ich stelle mir natürlich zunehmend die Frage, wie lange das eigentlich noch machbar ist», sagte der 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Der Tag wird wahrscheinlich kommen, wo es mir so sehr auf den Zeiger geht, dass ich nicht mehr drum herum komme.» In der Corona-Pandemie mit den zahlreichen Stellen für Scanner, in der Bahn oder mit dem digitalen Impfpass steige der Druck. Bislang habe er nur ein Tablet ohne Wlan-Anschluss, sagt der Ludwigsburger, das sei eine Art Kompromiss. Poisel hat bislang auf ein Handy verzichtet, um sich, wie er sagt, besser auf seine eigenen Gedanken konzentrieren zu können. Auch soziale Medien nutzt er wenig: «Es macht mir keinen Spaß, auf Instagram und anderen sozialen Medien aktiv zu sein», sagte Poisel der dpa.

TV-Koch Jamie Oliver schaut keine Kochshows


(Foto - aktuell)

NEW YORK: Mit überdimensionalen Roben, Jeans-Stoffen, Cowboy-Hüten und viel Rot, Weiß und Blau haben Stars wie Billie Eilish, Lil Nas X, Sharon Stone, Simone Biles und Lorde bei der Met-Gala die amerikanische Mode gefeiert. «Ich bin so dankbar dafür, wie viel Mühe sich die Menschen geben, wie viel Spaß sie zu haben und wie mutig sie zu sein scheinen», sagte Gastgeberin Anna Wintour, Chefin der Modezeitschrift «Vogue», die am Montagabend (Ortszeit) als eine der ersten über den roten Teppich vor dem New Yorker Metropolitan Museum schritt. Mit dem Spektakel wurde eine Ausstellung über amerikanische Mode eröffnet - «In America: A Lexicon of Fashion». Die «Met Ball»-Gala, die oft als «Party des Jahres» bezeichnet wird, ist eine alljährliche Spendenveranstaltung für das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums.

Songwriter Poisel: Zeit ohne Smartphone ist wohl leider bald vorbei


Jennifer Aniston wünscht sich keinen Hollywood-Star als neuen Partner

(Foto - Archiv)

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Jennifer Aniston kann sich einen nicht prominenten Mann als Partner gut vorstellen. Auf die Frage, ob Beziehungen zwischen öffentlich bekannten und unbekannten Menschen funktionieren können, antwortete sie in der Fernsehshow des US-Magazins «People»: «Absolut. Ich meine, es ist schon vorgekommen. Das ist auch etwas, worauf ich hoffe - dass es nicht unbedingt jemand aus der Branche wird.» Nähere Angaben zu ihrem Traum-Partner machte die 52-Jährige allerdings nicht. Aniston ist seit der Trennung von ihrem zweiten Ehemann Justin Theroux im Jahr 2018 offiziell Single. In der Serie «The Morning Show» (Apple TV+) ist Aniston derzeit als Fernsehmoderatorin Alex Levy zu sehen.

Stars feiern amerikanische Mode bei New Yorker Met-Gala


Kulturpreis Praemium Imperiale für Sebastião Salgado und Yo-Yo Ma

BERLIN: Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado und der US-amerikanische Cellist Yo-Yo Ma erhalten den Kunstpreis Praemium Imperiale.

Die japanische Auszeichnung geht in diesem Jahr zudem an den US-Künstler James Turrell und den australischen Architekten Glenn Murcutt. Das gab der frühere Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, am Dienstag in Berlin bekannt. Der Praemium Imperiale wird jährlich von der Japan Art Association verliehen. Die Auszeichnung ist mit jeweils umgerechnet rund 115.000 Euro dotiert. Sie wird seit 1989 auf Anregung des japanischen Kaiserhauses in Andenken an Prinz Takamatsu (1905-1987) vergeben.


Milosevic-Getreuer und serbische Ex-Politiker Jovic gestorben

BELGRAD: Der ehemalige jugoslawische und serbische Spitzenpolitiker Borisav Jovic ist in einem Belgrader Militärkrankenhaus im Alter von 92 Jahren gestorben. Dies berichtete das staatliche serbische Fernsehen RTS am Montagabend unter Berufung auf die Krankenhausverwaltung.

Als enger Weggefährte des damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic spielte Jovic Anfang der 1990er-Jahre eine prominente Rolle beim Zerfall Jugoslawiens. Wie Milosevic vertrat er die Idee eines Groß-Serbiens, das die serbischen Siedlungsgebiete in Kroatien und Bosnien einschließen sollte. Die aggressive Umsetzung dieser Idee durch die damalige serbische Führung mündete in blutige Kriege mit mehr als 100.000 Toten und Millionen Vertriebenen.

Jovic half Milosevic beim Aufstieg zur Macht in Serbien. Später ließ ihn jedoch der serbische Autokrat fallen. Jovic rächte sich, indem er in seinen Memoiren mit dem ehemaligen Mentor abrechnete. Das Haager Jugoslawien-Tribunal ermittelte gegen Jovic wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen, erhob aber keine Anklage. Milosevic starb 2006 im Untersuchungsgefängnis des Tribunals, bevor der Prozess gegen ihn zu einem Abschluss gebracht werden konnte.


Kraftvolles Erstlingswerk: «Die Überlebenden»

MÜNCHEN: Die Brüder Nils, Benjamin und Pierre kehren nach dem Tod ihrer Mutter in das Sommerhaus ihrer Kindheit zurück. Sie erfüllen den letzten Wunsch der Mutter und verstreuen ihre Asche über den See. Zwei Jahrzehnte waren die Brüder nicht mehr an diesem verwunschenen Ort, das Leben hat sie auseinandergetrieben. Nun kommen mit Macht die Erinnerungen zurück - an die Sommer am See, die unterschwelligen Spannungen zwischen den Eltern, an die Solidarität, aber auch die Rivalität zwischen den Brüdern. Unvergessen bleibt vor allem jener verhängnisvolle Tag, als ein folgenschwerer Unfall passierte. Alex Schulman hat mit «Die Überlebenden» ein ungewöhnlich kraftvolles Erstlingswerk mit stark autobiografischen Zügen geschrieben. Ruhig entwickelt der schwedische Autor seine sich nach und nach zu einem Drama zuspitzende Geschichte. Die feinen Schwingungen zwischen den Brüdern hält er mit der gleichen Intensität fest wie Gerüche, Farben, überhaupt die ganze Sinnlichkeit einer rauen Natur, die mehr als nur Hintergrund ist. Eine Brüdergeschichte, die unter die Haut geht.


BERLIN: Fantasievoller Wien-Krimi: «Die Möbel des Teufels»

Der einarmige Privatdetektiv Markus Cheng hat in den Romanen von Heinrich Steinfest bereits einige seltsame Fälle zu lösen bekommen. In seinem neuesten Buch «Die Möbel des Teufels» geht es besonders skurril zu. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Mann, der über 40 Jahre auf einer Südseeinsel gelebt hat und nun nach Wien zurückgekehrt ist, um die Leiche seiner Schwester zu identifizieren. Im Bücherregal der Ermordeten entdeckt er einen Roman mit dem Titel «Die Möbel des Teufels». Darin geht es um den Einsturz der Wiener Reichsbrücke im Jahr 1976. Aber angeblich wurde das Buch schon Jahre vorher geschrieben. Und es beschreibt den Einsturz genau so, wie der Heimkehrer die Szene in Erinnerung hatte. Zufällig kommt er an Chengs Detektivbüro vorbei und beauftragt den Experten, die Merkwürdigkeiten aufzuklären. «Die Möbel des Teufels» verbindet Detektivroman und Verschwörungsthriller zu einer unterhaltsamen Mischung, die immer wieder in Staunen versetzt.


Jennifer Aniston wünscht sich keinen Hollywood-Star als neuen Partner

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Jennifer Aniston kann sich einen nicht prominenten Mann als Partner gut vorstellen. Auf die Frage, ob Beziehungen zwischen öffentlich bekannten und unbekannten Menschen funktionieren können, antwortete sie in der Fernsehshow des US-Magazins «People»: «Absolut. Ich meine, es ist schon vorgekommen. Das ist auch etwas, worauf ich hoffe - dass es nicht unbedingt jemand aus der Branche wird.» Nähere Angaben zu ihrem Traum-Partner machte die 52-Jährige allerdings nicht.

Aniston ist seit der Trennung von ihrem zweiten Ehemann Justin Theroux im Jahr 2018 offiziell Single. Eine weitere Hochzeit sei nicht auf ihrem Radar, sagte sie zuletzt im Juni während eines Interviews mit «People». «Ich bin mehr daran interessiert, einen fantastischen Partner zu finden und einfach ein schönes Leben zu führen, Spaß miteinander zu haben.» Eine Beziehung müsse nicht «in Stein und Rechtsdokumente gemeißelt sein.»

Bis dahin wolle sie sich auf ihre Arbeit, Freunde und Haustiere konzentrieren. In der Serie «The Morning Show» (Apple TV+) ist Aniston derzeit als Fernsehmoderatorin Alex Levy zu sehen.


Funkelnder Ring und Glückwünsche für Kate Hudson

LOS ANGELES: «Los geht's!» - mit diesen Worten hat Hollywood-Star Kate Hudson («Almost Famous») am Montag ein Foto von sich und Musiker Danny Fujikawa (35) auf Instagram kommentiert. Dazu postete die 42-Jährige ein Braut- und Bräutigam-Emoji sowie ein Kirchen-Emoji. Auf dem Foto legt Hudson ihre Hand auf Fujikawas Brust, an ihrem Finger ist gut ein funkelnder Ring zu erkennen - allem Anschein nach ein Verlobungsring.

Für eine Verlobung sprechen auch die vielen Glückwünsche - unter anderem von Fujikawas Stiefschwestern Sara und Erin Foster. «Endlich sind wir offiziell Schwestern!», kommentierte Schriftstellerin Erin Foster.

Hudson und Fujikawa sind seit 2016 ein Paar. 2018 wurde ihre Tochter Rani Rose geboren. Aus früheren Beziehungen hat die Schauspielerin bereits die Söhne Ryder, 17, und Bingham Hawn, 10.


Stars feiern amerikanische Mode bei New Yorker Met-Gala

NEW YORK: Mit überdimensionalen Roben, Jeans-Stoffen, Cowboy-Hüten und viel Rot, Weiß und Blau haben Stars wie Billie Eilish, Lil Nas X, Sharon Stone, Simone Biles und Lorde bei der Met-Gala die amerikanische Mode gefeiert. «Ich bin so dankbar dafür, wie viel Mühe sich die Menschen geben, wie viel Spaß sie zu haben und wie mutig sie zu sein scheinen», sagte Gastgeberin Anna Wintour, Chefin der Modezeitschrift «Vogue», die am Montagabend (Ortszeit) als eine der ersten über den roten Teppich vor dem New Yorker Metropolitan Museum schritt. Mit dem Spektakel wurde eine Ausstellung über amerikanische Mode eröffnet - «In America: A Lexicon of Fashion».

Die «Met Ball»-Gala, die oft als «Party des Jahres» bezeichnet wird, ist eine alljährliche Spendenveranstaltung für das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums. Die auf mehrere Millionen Dollar geschätzten Einnahmen des «Costume Institute Benefit» bilden das Jahresbudget des Instituts, das in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert und inzwischen nach Wintour benannt ist. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die Gala, die normalerweise immer am ersten Montag im Mai stattfindet, zuvor zweimal abgesagt werden müssen.


TV-Koch Jamie Oliver schaut keine Kochshows

LONDON: TV-Koch Jamie Oliver schaut keine Kochshows mehr. Es würden keine Risiken mit jungen Talenten mehr eingegangen, sagte der 46-Jährige der Programmzeitschrift «Radio Times». «Es gibt großartige Talente da draußen, aber sie kreieren eigene Inhalte auf Youtube.» Seine erste Show «The Naked Chef» sei damals auf gute Umstände getroffen und habe einen tollen Namen gehabt. «Aber ich weiß nicht, ob ich heute dafür noch den Auftrag bekäme.»

Oliver war 1999 mit «The Naked Chef» sprunghaft bekannt geworden. Er habe seitdem große Erfolge gefeiert und auch Misserfolge erlebt, sagte Oliver. «Daraus lernt man.» Der Promi-Koch musste 2019 für seine britischen Restaurants Insolvenz anmelden. Nun kündigte er neue Projekte an.


Chastain: Verwandlung in TV-Evangelistin dauerte sieben Stunden

TORONTO: Die US-Schauspielerin Jessica Chastain (44, «Zero Dark Thirty») hat täglich bis zu sieben Stunden auf dem Make-up-Stuhl gesessen und ließ sich Prothesen anlegen, um die exzentrische amerikanische TV-Evangelistin Tammy Faye Messner zu verkörpern. «Wahrscheinlich habe ich meiner Haut einen dauerhaften Schaden zugefügt», sagte sie am Montag beim 46. Toronto International Film Festival (TIFF) bei einer Pressekonferenz. Chastains Film «The Eyes of Tammy Faye» hatte am späten Sonntagabend (Ortszeit) beim TIFF Weltpremiere gefeiert.

Das Biopic zeichnet Messners Leben nach - von ihren bescheidenen Anfängen und dem Treffen mit dem angehenden Pastor Jim Bakker (Andrew Garfield), dem Aufbau eines christlichen Mega-Fernsehnetzwerks bis hin zu den Skandalen ihres Mannes und dem Untergang des gemeinsamen Imperiums. Chastain wollte mit ihrer Darstellung vor allem einen Blick hinter das dick aufgetragene Make-up und die grelle Mode ermöglichen, für die die 2007 verstorbene Messner bekannt war.

«Die Leute waren mehr daran interessiert, wie viel Mascara Tammy Faye trug, als was sie tatsächlich sagte», erklärte Chastain. «Dabei sprach sie beispielsweise in einer Zeit, als die Regierung AIDS noch nicht einmal anerkannte, auf ihrer riesigen Plattform offen darüber, wie wir unsere Arme um diejenigen legen müssen, die mit dieser Krankheit zu kämpfen haben.»

Chastain, die am 18. September bei der TIFF Tribute Awards-Gala in Toronto mit dem Tribute Actor Award ausgezeichnet wird, ist neben «The Eyes of Tammy Faye» auch mit dem Drama «The Forgiven» beim Festival vertreten. Beim TIFF werden in diesem Jahr zehn Tage lang über 130 internationale Produktionen gezeigt. Am 18. September wird der Siegerfilm verkündet, der in Toronto traditionell vom Publikum gewählt wird.

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