Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

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Jamie Foxx wird in Netflix-Thriller zum Vampirjäger

LOS ANGELES: Hollywoodstar Jamie Foxx (52, «Django Unchained», «Baby Driver») will sich in dem geplanten Thriller «Day Shift» in einen Vampirjäger verwandeln. Der Amerikaner JJ Perry, der bei Action-Filmen wie «Fast & Furious 9» und der «John Wick»-Serie als Stunt-Koordinator an Bord war, werde damit sein Regiedebüt geben, teilte der Streamingdienst Netflix am Dienstag mit.

Die Geschichte nach einem Drehbuch von Tyler Tice dreht sich um den Vater (Foxx) einer achtjährigen Tochter, der als Pool-Reiniger in Kalifornien sein Geld verdient. Mit einem nächtlichen Job als Vampirjäger bessert er sein Einkommen heimlich auf. Der Film wird als witzige Mischung aus Action, Thriller und Grusel beschrieben.

Mit seinem Porträt des Sängers Ray Charles in «Ray» (2004) hatte Foxx den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen. Im Kino spielte er zuletzt in dem Justizdrama «Just Mercy» (2019) einen zu Unrecht zum Tode verurteilten Schwarzen in den 1980er Jahren. Netflix veröffentlichte im August den Drogen-Thriller «Project Power» mit Foxx in der Hauptrolle eines Ex-Soldaten.


Rockband-Gründer Spencer Davis gestorben

NEW YORK: Der Rockmusiker Spencer Davis ist tot. Der Gründer der Spencer Davis Group sei am Montag im Alter von 81 Jahren im Krankenhaus gestorben, sagte sein Manager Bob Birk am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in New York. Davis sei dort wegen einer Lungenentzündung behandelt worden. «Er war ein hochmoralischer, sehr talentierter, gutmütiger, extrem intelligenter, großzügiger Mann.» Er hinterlasse seine Partnerin June und drei erwachsene Kinder.

Der 1939 in Wales geborene Davis hatte in den 60er Jahren die nach ihm benannte Band gegründet, die bald mit Songs wie «Keep On Running» und «Somebody Help Me» Erfolge feiern konnte. In den 70er Jahren zog Davis nach Kalifornien, nahm später Solo-Alben auf, arbeitete mit anderen Musikern zusammen und tourte um die Welt.


Robert Redford trauert um seinen Sohn James

NEW YORK: Hollywood-Superstar Robert Redford (84) trauert um seinen Sohn James. «Die Trauer über den Verlust eines Kindes ist unermesslich», hieß es in einer Stellungnahme von Redfords Sprecherin Cindi Berger auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in New York.

Das Erbe des mit 58 Jahren gestorbenen Filmemachers James Redford lebe in seinen Kindern, seiner Kunst sowie der Leidenschaft für Naturschutz und Umwelt weiter. «Robert Redford trauert in dieser schwierigen Zeit mit seiner Familie und bittet um Privatsphäre.»

Auch mehrere US-Medien zitierten das Statement und berichteten zudem über einen Tweet von James Redfords Ehefrau Kyle vom Freitag, der den Tod am selben Tag bestätigt hatte. In einem Interview der «Salt Lake City Tribune» sagte sie, ihr Mann sei an einer Leberkrebserkrankung gestorben.


Sigmar Gabriel fühlt sich der Politik ein Jahr nach Rückzug fern

BERLIN: Fast ein Jahr nach seinem Rückzug aus der Bundespolitik hat Sigmar Gabriel mit seinem früheren Politikerleben und seiner Partei nach eigener Darstellung abgeschlossen. «Ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass die Politik insgesamt, aber speziell das, was die SPD tut oder lässt, für mich mal so fern ist», sagte der einstige SPD-Vorsitzende im Podcast «Woran glaubst Du?» der Journalisten Heribert Prantl und Kerstin Humberg. Zugleich sagte er aber auch, es könne einen «schon wehmütig und auch traurig machen, wie diese Partei mit sich selbst umgeht und welche offensichtlichen Fehler sie macht». Auf die Frage, was er der SPD in seiner heutigen Funktion als Unternehmensberater empfehlen würde, antwortete der 61-Jährige: «Ich würde ihr raten, den Versuch zu unternehmen, für das Land eine Idee für in zehn Jahren zu entwerfen.»


(Foto - Archiv)

LOS ANGELES: US-Schauspieler Jeff Bridges (70) hat Lymphdrüsenkrebs. «Obwohl es sich um eine schwere Krankheit handelt, bin ich froh, dass ich ein großartiges Ärzteteam habe und die Prognose gut ist», schrieb der Oscar-Preisträger am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. Er werde nun mit der Behandlung beginnen und danke Familie und Freunden für ihre Unterstützung. Jeff Bridges hat in rund 50 Jahren in über 90 Filmen mitgespielt, aber mit keiner Rolle wird er so stark verbunden wie mit dem «Dude» aus der US-Komödie «The Big Lebowski» von 1998. 2010 gewann er einen Oscar als besten Hauptdarsteller für «Crazy Heart».

Musiker Manfred Mann mag Taylor Swift: «Wunderbare Popmusik»


Spaghetti kochen ohne Wasser: Aufgaben bei Neureuthers klar verteilt

GARMISCH-PARTENKIRCHEN: Die Aufgabenverteilung im Haushalt der ehemaligen Profisportler Felix und Miriam Neureuther ist klar geregelt. «Er wollte mal Spaghetti machen und hat die Nudeln nur einfach so in den Topf gesteckt, ohne Wasser. Das war der Moment, wo ich mir gedacht hab: Okay, kochen ist definitiv meine Rolle», sagte die ehemalige Biathletin und Langläuferin Miriam Neureuther in einem am Montagabend bei Bild.de veröffentlichten Interview. «Meine Rolle ist ganz klar Haushalt, kochen, putzen und waschen. Das ist nicht so Felix' Stärke», erzählte die Mutter der beiden gemeinsamen Kinder.

Rom bittet Influencer-Paar um Hilfe - «Benutzt die Maske!»


(Foto - Archiv; die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

LONDON: Der britische Musiker Manfred Mann («Do Wah Diddy Diddy») kann mit vielen Songs, die heute in den Charts sind, nicht viel anfangen. «Ich mag Musik, die einen guten Groove hat», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in London. «Damit fällt das meiste an moderner Musik schon mal raus.» Die erfolgreiche US-Sängerin Taylor Swift findet bei Mann allerdings Gnade: «Ich bin ein Popfan, deshalb gefallen mir einige von Taylor Swifts Alben», betonte er. «Ich finde, das ist wunderbare Popmusik.» Für Rockmusik hat Mann, der am Mittwoch (21.10.) 80 Jahre alt wird, überraschenderweise kein besonderes Faible. «Da fehlt mir der Groove», erklärte er und lachte. «Aber ich spiele sie wirklich gern.» Als Keyboarder und Arrangeur ist er bis heute mit Manfred Mann's Earth Band aktiv.


(Foto - Archiv)

LOS ANGELES: US-Schauspieler Jeff Bridges (70) hat Lymphdrüsenkrebs. «Obwohl es sich um eine schwere Krankheit handelt, bin ich froh, dass ich ein großartiges Ärzteteam habe und die Prognose gut ist», schrieb der Oscar-Preisträger am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. Er werde nun mit der Behandlung beginnen und danke Familie und Freunden für ihre Unterstützung. Jeff Bridges hat in rund 50 Jahren in über 90 Filmen mitgespielt, aber mit keiner Rolle wird er so stark verbunden wie mit dem «Dude» aus der US-Komödie «The Big Lebowski» von 1998. 2010 gewann er einen Oscar als besten Hauptdarsteller für «Crazy Heart».

Musiker Manfred Mann mag Taylor Swift: «Wunderbare Popmusik»


Pelés Pläne zum 80. Geburtstag: Bei der WM in Katar 2022 dabei sein

SÃO PAULO: Die brasilianische Fußball-Legende Pelé hat vor ihrem 80. Geburtstag an diesem Freitag hohe Ziele und strebt eine Reise zur Weltmeisterschaft 2022 an. «Ohne die Pandemie besteht der Plan darin, nach Katar zu reisen und dort zu sein, Teil der Veranstaltung zu sein», sagte Joe Fraga, US-amerikanischer Manager des dreimaligen brasilianischen Weltmeisters, der Zeitung «Folha de S. Paulo» am Montag (Ortszeit). Die WM in Russland 2018 war die erste seit Jahrzehnten gewesen, bei der Pelé nicht vor Ort dabei war, weil er an den Folgen mehrerer Operationen an der Hüfte litt. Mit seinen Kindern, Enkelkindern und der Familie wolle Pelé im Ruhestand mehr Zeit verbringen, sagte dessen Sohn Edinho der «Folha».

US-Schauspieler Jeff Bridges an Lymphdrüsenkrebs erkrankt


Die Ärzte: Wollen nicht in einer Welt ohne Kultur leben

BERLIN: Die Berliner Punkband die Ärzte sorgt sich um die Zukunft der Kulturszene in der Coronakrise. Veränderungen seien schwer abzusehen und eine Frage der Zeit. «Wenn das noch zwei Jahre geht, wird es keine Clubs mehr geben», sagte Gitarrist Farin Urlaub (56) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor Veröffentlichung des neuen Albums «Hell» an diesem Freitag. «Dann wüsste ich nicht, wo der Nachwuchs herkommen soll. Auf welcher Bühne soll der dann groß werden?» Die Ärzte hatten bereits mit einer Spendenaktion um Unterstützung für Berliner Clubs geworben. «Eine Welt ohne Kultur, in der möchte ich nicht leben müssen», sagte Farin nun. Bassist Rodrigo Gonzalez (52) kann sich eine Veränderung der Musikszene vorstellen. «Vielleicht wird es wieder so wie früher in den 80ern. Da hat man viel in der Provinz gespielt hat, so kleinere Dinge wie Freies Haus der Jugend, Jugendzentrum», erinnerte sich Gonzalez. «Vielleicht geht es wieder dahin, weg von den Club in den Großstädten, in den Zentren, wo internationale Bands spielen.»


68er-Ikone Rainer Langhans hat Krebs

MÜNCHEN: Rainer Langhans, Ikone der 68er-Bewegung, hat Prostatakrebs. «Bei der Untersuchung in der Klinik fanden die Ärzte den Tumor. Er ist aggressiv und unheilbar», sagte Langhans der «Bild»-Zeitung (Dienstag). Das sei «eine starke Herausforderung», sagte der 80-Jährige. «Aber ich übe schon lange das Sterben. Und es war klar: irgendwann bin ich dran.» Er habe keine Angst davor - «nur vor damit verbundenen Schmerzen und einem Dahinsiechen». Derzeit gehe es ihm aber gut, sagte Langhans auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Langhans war als Mitglied der «Kommune 1» eines der bekanntesten Gesichter der Hippie-Bewegung in Deutschland. Viel später war er auch Teilnehmer des RTL-Dschungelcamps.


Toten-Hosen-Sänger Campino über die Queen: Eine starke Frau

(Foto - Archiv)

BERLIN: Sänger Campino (58) von den Toten Hosen ist Fan der britischen Königin Elizabeth II. «Diese Art und Weise, wie sie auslotet, sich politisch einzubringen, obwohl sie als Königin von Großbritannien der Neutralität verpflichtet ist, ist großartig. Sie ist eine starke Frau», sagte der Musiker im Interview der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten». Er habe großen Respekt vor der Lebensleistung der Monarchin. Campino selbst ist Sohn einer englischen Mutter und eines deutschen Vaters und besitzt seit 2019 auch die britische Staatsbürgerschaft. Von klein auf ist er zudem Fan des englisches Fußballvereins FC Liverpool. «Für mich persönlich ist es schön, in Liverpool zu sein, mir ein Trikot überzuziehen, zum Stadion zu fahren und einer von vielen zu sein», sagte er.


Toten-Hosen-Sänger Campino über die Queen: Eine starke Frau

BERLIN: Sänger Campino (58) von den Toten Hosen ist Fan der britischen Königin Elizabeth II. «Diese Art und Weise, wie sie auslotet, sich politisch einzubringen, obwohl sie als Königin von Großbritannien der Neutralität verpflichtet ist, ist großartig. Sie ist eine starke Frau», sagte der Musiker im Interview der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten». Er habe großen Respekt vor der Lebensleistung der Monarchin.

Campino selbst ist Sohn einer englischen Mutter und eines deutschen Vaters und besitzt seit 2019 auch die britische Staatsbürgerschaft. Von klein auf ist er zudem Fan des englisches Fußballvereins FC Liverpool. «Für mich persönlich ist es schön, in Liverpool zu sein, mir ein Trikot überzuziehen, zum Stadion zu fahren und einer von vielen zu sein», sagte er.


Rom bittet Influencer-Paar um Hilfe - «Benutzt die Maske!»

ROM: Italiens Regierung hat sich an das bekannteste Influencer-Paar des Landes gewandt, um die Corona-Ansteckungen unter jungen Leuten in den Griff zu bekommen. Der Rapper Fedez (31) erzählt dazu in einem am Montag veröffentlichten Video auf Instagram, Regierungschef Giuseppe Conte habe ihn und seine Frau Chiara Ferragni (33) um Hilfe gebeten. Es sei ein «sehr unerwarteter» Anruf gewesen. Im selben Film startet Fedez einen Aufruf, sich an die nationale Maskenpflicht zu halten. Andere Politiker lobten das Paar am Dienstag.

«Leute, wir sind in einer sehr, sehr, sehr heiklen Situation», sagt der Musiker im Film. Das Mittelmeerland könne sich keinen neuen Lockdown wie im Frühjahr erlauben. Es liege «in der individuellen Verantwortung eines jeden von uns», die Lage zu ändern. «Mit einer einfachen Geste könnten wir irgendwie eines der schlimmsten Szenarien vermeiden.» Und - mit einem Mundschutz in der Hand - appelliert er: «Benutzt die Maske!»

Die Mode-Influencerin und Unternehmerin Ferragni ist in dem Video nicht zu sehen. Das Paar lebt viel in Mailand, der Hauptstadt der Lombardei. Diese Region wurde von der ersten Corona-Welle in Italien hart getroffen. Auch jetzt ist dort die Lage wieder besonders kritisch. Politiker und Experten gehen davon aus, dass junge Leute mit ihrem teils sorglosen Nachtleben die neue Ansteckungswelle mit befeuern.


MÜNCHEN: Rainer Langhans, Ikone der 68er-Bewegung, hat Prostatakrebs.

«Bei der Untersuchung in der Klinik fanden die Ärzte den Tumor. Er ist aggressiv und unheilbar», sagte Langhans der «Bild»-Zeitung (Dienstag). Das sei «eine starke Herausforderung», sagte der 80-Jährige. «Aber ich übe schon lange das Sterben. Und es war klar: irgendwann bin ich dran.» Er habe keine Angst davor - «nur vor damit verbundenen Schmerzen und einem Dahinsiechen». Derzeit gehe es ihm aber gut, sagte Langhans auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Langhans war als Mitglied der «Kommune 1» eines der bekanntesten Gesichter der Hippie-Bewegung in Deutschland. Viel später war er auch Teilnehmer des RTL-Dschungelcamps.


Japaner baute falsche «Fender»-Gitarren - Ermittlungen

TOKIO: Ein Japaner hat Gitarren gebastelt und sie unter dem berühmten Logo «Fender» des gleichnamigen US-Gitarrenbauers verkauft.

Wegen des Verdachts, gegen das Markenschutzgesetz verstoßen zu haben, ist sein Fall jetzt an die Staatsanwaltschaft von Tokio gegangen, wie die japanische Tageszeitung «Yomiuri Shimbun» am Dienstag berichtete. Demnach soll der 44-Jährige rund 30 Fake-Fender gebaut und für rund 900.000 Yen (rund 7000 Euro) über eine App verkauft haben, hieß es. Er habe das aus reinem Hobby gemacht, wurde der geständige Mann zitiert. Dem Hersteller selbst war aufgefallen, dass gefälschte Gitarren auf dem japanischen Markt in Umlauf sind, Fender hatte daraufhin die Polizei eingeschaltet.


Konfliktabbau bei Punkband Die Ärzte - Fahrradtour durch Amsterdam

BERLIN: Nach acht Jahren ohne neues Album und einigen internen Konflikten haben die Musiker der Berliner Punkband Die Ärzte auch mit Hilfe von Konzerten im Ausland wieder zueinander gefunden. «Wir haben eine kleine Tour gemacht um Deutschland herum, haben zum Beispiel in Polen, Tschechien, Slowenien, Italien, England, Belgien und sogar in Luxemburg gespielt», sagte Schlagzeuger Bela B (57) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor Veröffentlichung des neuen Albums «Hell» (VÖ 23.10.). «Die Tour sollte den Ausschlag geben: Wie wird es weitergehen? Kommen wir klar auf engstem Raum?»

Gitarrist Farin Urlaub (56 - Geburtstag am 27. Oktober) ergänzte zur Tour im vergangenen Jahr: «Wir hatten schon luxuriöse Hotels, das war jetzt nicht zurück in die 80er, aber trotzdem haben wir halt wieder mal von null auf 100 sehr viel Zeit miteinander verbracht und hatten auch sehr, sehr, sehr viel Spaß.»

Jenseits der Bühne lief es nach Angaben der Musiker ebenfalls gut. «Wir haben auch das erste Mal seit Ewigkeiten wieder auf der Tour gemeinsam was gemacht», sagte B. «Farin war zum Beispiel schon öfter in Ljubljana, ich das erste Mal. Er hat mir da ein paar Sachen gezeigt und mich zum Essen eingeladen, da musste ich nicht den Stadtführer bemühen.» Andere Städte, andere Erinnerungen: «Ein wunderbares Erlebnis war zum Beispiel, mit Rod in Amsterdam Fahrrad zu fahren. Voll Klischee, aber schön.» Bassist Rod Gonzalez (52) dazu: «Da kann man ganz schnell Kneipen ansteuern.»


LOS ANGELES: US-Schauspieler Jeff Bridges (70) hat Lymphdrüsenkrebs.

«Obwohl es sich um eine schwere Krankheit handelt, bin ich froh, dass ich ein großartiges Ärzteteam habe und die Prognose gut ist», schrieb der Oscar-Preisträger am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. Er werde nun mit der Behandlung beginnen und danke Familie und Freunden für ihre Unterstützung. Jeff Bridges hat in rund 50 Jahren in über 90 Filmen mitgespielt, aber mit keiner Rolle wird er so stark verbunden wie mit dem «Dude» aus der US-Komödie «The Big Lebowski» von 1998. 2010 gewann er einen Oscar als besten Hauptdarsteller für «Crazy Heart».


Musiker Manfred Mann mag Taylor Swift: «Wunderbare Popmusik»

LONDON: Der britische Musiker Manfred Mann («Do Wah Diddy Diddy») kann mit vielen Songs, die heute in den Charts sind, nicht viel anfangen. «Ich mag Musik, die einen guten Groove hat», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in London. «Damit fällt das meiste an moderner Musik schon mal raus.» Die erfolgreiche US-Sängerin Taylor Swift findet bei Mann allerdings Gnade: «Ich bin ein Popfan, deshalb gefallen mir einige von Taylor Swifts Alben», betonte er. «Ich finde, das ist wunderbare Popmusik.»

Für Rockmusik hat Mann, der am Mittwoch (21.10.) 80 Jahre alt wird, überraschenderweise kein besonderes Faible. «Da fehlt mir der Groove», erklärte er und lachte. «Aber ich spiele sie wirklich gern.» Als Keyboarder und Arrangeur ist er bis heute mit Manfred Mann's Earth Band aktiv. Die Gruppe hatte ihre größten Erfolge in den 70ern mit eingängigen Rocksongs wie «Blinded By The Light» oder «Davy's On The Road Again».

Momentan arbeitet Manfred Mann wieder an neuen Songs. Das mache ihm heute deutlich mehr Spaß als früher. «Ich muss mir nicht mehr um Plattenfirmen und Promotion Gedanken machen», sagte der Musiker. «Früher habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, was wir als Nächstes machen. Die meiste Zeit war ich besorgt und ängstlich.» Ohne den Erfolgsdruck könne er heute einfach «rumklimpern», sagte Mann. «Als Großvater mit zehn Enkeln erwarte ich nicht, dass ich noch großen Erfolg habe.»

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Wilfried Stevens 21.10.20 11:37
Stefan Raab hatte Geburtag
Das Multitalent wurde 54, Happy Birthday Stefan !