Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

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Erstmals «Medea»: New Yorker Metropolitan Oper eröffnet Saison

NEW YORK: Mit der Oper «Medea» des italienischen Komponisten Luigi Cherubini (1760-1842) ist die New Yorker Metropolitan Oper in die neue Saison gestartet. Die Zuschauer im voll besetzten Opernhaus feierten die Premiere mit der US-Sopransängerin Sondra Radvanovsky in der Hauptrolle am Dienstagabend mit viel Jubel und Applaus. Live übertragen wurde die Aufführung auf Videobildschirmen unter anderem auch am Times Square.

Die auf einer Geschichte aus der griechischen Mythologie basierende Oper war vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts mit Maria Callas in der Titelrolle berühmt geworden - in der rund 140 Jahre langen Geschichte des renommierten Opernhauses in New York dort aber noch nie zuvor aufgeführt worden. Die Spielzeiteröffnung der liebevoll «Met» abgekürzten Metropolitan Oper, die zu den besten der Welt gezählt wird, gilt jedes Jahr als gesellschaftliches Großereignis in der Millionenmetropole.


Norman Reedus erhält Stern auf «Walk of Fame» - Diane Kruger dabei

LOS ANGELES: «The Walking Dead»-Star Norman Reedus (53) hat am Dienstag auf Hollywoods «Walk of Fame» seine neue Sternenplakette enthüllt. Vor Fotografen und Fans posierte der Schauspieler auf dem Stern, gemeinsam mit seiner Mutter, seinem Sohn Mingus (22) und seiner Lebenspartnerin, der deutschen Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger (46).

«Ich liebe dich so sehr», sagte Reedus in seiner Rede an Kruger («Inglourious Basterds», «Aus dem Nichts») gewandt. Er dankte der Schauspielerin, dass sie ihm eine «wunderbare Familie» gegeben habe. Reedus und Kruger sind Eltern der dreijährigen Tochter Nova. Sohn Mingus stammt aus der früheren Beziehung des Schauspielers mit dem dänischen Model Helena Christensen.

Reedus wurde mit der 2734. Plakette auf dem berühmten Bürgersteig im Herzen von Hollywood gefeiert. Als Gastredner waren seine «The Walking Dead»-Kollegen Jon Bernthal und Greg Nicotero dabei. Reedus spielt in der Horrorserie seit 2010 die Rolle des Zombie-Jägers Daryl Dixon. Er ist auch aus Filmen wie «Die Lincoln Verschwörung», «Air» und «Triple 9» bekannt. Im Mai hatte er seinen ersten Roman («The Ravaged») veröffentlicht.


RTL beruhigt Fans: Dr. Bob bleibt deutschem Dschungelcamp erhalten

BERLIN: Fans und Teilnehmer des Dschungelcamps 2023 können beruhigt sein: Dr. Bob wird auch im kommenden Jahr bei der deutschen Version der Survivalshow den Prominenten zur Seite stehen. Das teilte der Privatsender RTL am Dienstag über den Instagram-Account der beliebten Show mit. Zuvor war bekannt geworden, dass der ausgebildete Rettungssanitäter Bob McCarron diesmal nicht bei der britischen Version von «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» mitwirken wird.

Das deutsche Show-Team betonte auf Instagram: «Dr. Bob ist DAS Urgestein im Dschungelcamp. Und wir könnten uns «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» 2023 nicht ohne ihn vorstellen. Müssen wir zum Glück aber auch nicht. Während die britische Dschungelcamp-Version erstmals ohne «Medic Bob» stattfindet, ist Dr. Bob im deutschen Dschungelcamp wie gewohnt dabei. Wir fiebern jetzt schon dem Start der neuen Staffel entgegen. Ihr auch?»


William will als Prinz von Wales keine große Zeremonie

LONDON: Der britische Thronfolger William will seine neue Rolle als Prinz von Wales ohne größere Zeremonie beginnen. Anders als sein Vater Charles, der den Titel im Jahr 1969 auf einem Schloss in der walisischen Stadt Caernafon vor Tausenden Gästen offiziell von der Queen verliehen bekam, will William nach Informationen der britischen Nachrichtenagentur PA auf eine solche aufwendige Veranstaltung verzichten. König Charles III. hatte William und seiner Frau Kate in seiner ersten Fernsehansprache als Monarch die Titel Prinz und Prinzessin von Wales verliehen.

Direkt nach Ablauf der royalen Trauerphase für die am 8. September gestorbene Queen Elizabeth II. reisten William und Kate (40) am Dienstag nach Wales, wo sie einst auch als frisch verheiratetes Paar gemeinsam gewohnt haben. Beide wollen ihre Beziehungen zu den Walisern weiter vertiefen, wie sie betonten.


Richterin eröffnet Prozess gegen Pop-Superstar Shakira

(Foto - Archiv)

MADRID: Der Tag, an dem die Pop-Sängerin Shakira in Spanien wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung auf die Anklagebank muss, rückt näher. Eine Richterin in Barcelona eröffnete am Dienstag formell den Prozess gegen die 45-jährige Künstlerin («Waka Waka», «Hips Don't Lie»), wie die Justiz mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hat eine Haftstrafe von insgesamt acht Jahren und zwei Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 23,8 Millionen Euro gegen Shakira gefordert. Die Künstlerin hat wiederholt ihre Unschuld beteuert.

«Opus Klassik 2022» geht an ukrainischen Komponisten Silvestrov


Autor Jan Faktor erhält Braunschweiger Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

BRAUNSCHWEIG: Der mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm-Raabe-Literaturpreis geht in diesem Jahr an den tschechisch-deutschen Autor Jan Faktor. Der Schriftsteller erhalte die Auszeichnung für seinen Roman «Trottel», teilte die Stadt Braunschweig am Dienstag mit. Die Verleihung des von der Stadt und dem Deutschlandfunk gestiftet Preises soll am 6. November im Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters stattfinden.

Mit «Trottel» (Kiepenheuer & Witsch) bringe der Autor das traditionelle Genre des Schelmenromans zum Explodieren, begründete die Jury ihre Wahl. Faktor erzähle vom Leben eines jungen Mannes aus Prag, der Ende der 1970er Jahre der Liebe wegen in die DDR kommt.

Voller Wortspielereien, atmosphärischer Beschreibungen und grotesker Szenen biete er einen ungewöhnlichen böhmischen Blick auf die schon so oft erzählte Lebenswelt der Ost-Berliner Bohème und in der späten DDR. Dabei sei «ein Werk von erstaunlicher Kraft entstanden». Faktor steht mit «Trottel» auch auf der Shortlist, also in der Endrunde, für den Deutschen Buchpreis, dessen Sieger am 17. Oktober bekanntgegeben werden soll.

Die Braunschweiger Auszeichnung wird jährlich vom Deutschlandfunk und der Stadt für ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk vergeben. Der Preis erinnert an den 1910 in Braunschweig gestorbenen Erzähler Wilhelm Raabe, der zu den bedeutendsten Vertretern des poetischen Realismus zählt. Das alleinige Vorschlagsrecht hat eine Jury, die jedes Jahr neu berufen wird.


(Foto - Handout; diese Meldung lief unter kul)

BERLIN: Es gibt nicht viele Jazz-Musiker, die mit ihren neuen Alben regelmäßig in die Charts gelangen. Der in Schweinfurt geborene, mittlerweile 44 Jahre alte Pianist und Leipziger Musik-Professor Michael Wollny gehört zu diesem kleinen Kreis von Künstlern, die hohen Anspruch und «Verkäuflichkeit» miteinander verbinden. Seine aktuelle Platte «Ghosts» - im virtuosen Trio mit Tim Lefebvre (Bass) und Eric Schaefer (Schlagzeug) eingespielt - verspricht einen erneuten Anlauf auf die Hitparaden jenseits der Jazz-Nische. Wie schon bei den erfolgreichen Vorgängerwerken «Weltentraum» (2014), «Oslo»/«Wartburg» (2018) und «Mondenkind» (2020) hat Wollny für seine zehn Stücke ein ambitioniertes Konzept entwickelt.


(Foto - Archiv; diese Meldung lief unter kul)

BERLIN: Er gilt als bedeutendster Komponist der Ukraine und genießt auch weltweit herausragendes Ansehen - nun wird der am 30. September 1937 in Kiew geborene Valentin Silvestrov mit dem «Opus Klassik 2022» für sein Lebenswerk geehrt. Die Auszeichnung soll dem dann 85-Jährigen am 9. Oktober im Berliner Konzerthaus überreicht werden, die Laudatio auf Silvestrov hält Kulturstaatsministerin Claudia Roth. «Es gibt wohl wenige Komponisten unserer Zeit, die fast allein für die Musik eines Landes stehen», erklärte der Verein zur Förderung der Klassischen Musik als Opus-Klassik-Ausrichter. Kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine musste Silvestrov das Land verlassen, er lebt den Angaben zufolge seitdem in Berlin.

Schauspielerin Odine Johne machte Führerschein für ARD-Krimi


(Foto - Produktion)

BERLIN: Odine Johne hat sich auf die Rolle als LKA-Ermittlerin in der neuen Krimireihe «Lauchhammer» sehr intensiv vorbereitet. «Ich habe viel über die Arbeit von Profilerinnen und Kriminalbeamtinnen erfahren, etliche Liegestütze und einen Führerschein für diese Rolle gemacht», sagte die 35-jährige Schauspielerin in einem ARD-Interview zur sechsteiligen Dramaserie. Das Publikum kennt die vielbeschäftigte Darstellerin unter anderem aus mehreren Auftritten in «Tatort»-Krimis und der Reihe «Fritzie - Der Himmel muss warten» im ZDF. «Lauchhammer - Tod in der Lausitz» beginnt am Mittwoch um 20.15 Uhr im Ersten.

Aqua: «Barbie Girl» nicht im «Barbie»-Film zu hören


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LOS ANGELES: Marvel-Chef Kevin Feige (49) hat erklärt, warum die Rolle des gestorbenen Schauspielers Chadwick Boseman in der Fortsetzung des Science-Fiction-Superheldenfilms «Black Panther» nicht nachbesetzt wurde. «Ich hatte das Gefühl, dass es viel zu früh für eine Neubesetzung war», sagte Feige der britischen Filmzeitschrift «Empire». «Die Welt verarbeitet noch immer den Verlust von Chad.» Die Geschichte wird dem Bericht zufolge nun ohne die einst von Boseman verkörperte Figur weitererzählt. Boseman, der in dem ersten Film den Marvel-Superhelden «Black Panther» verkörpert hatte, starb 2020 an Krebs, er wurde 43 Jahre alt.

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Aqua: «Barbie Girl» nicht im «Barbie»-Film zu hören

(Foto - Archiv; diese Meldung lief unter kul)

LOS ANGELES: Der Parodie-Hit «Barbie Girl» der dänisch-norwegischen Popband Aqua wird einem Bericht zufolge nicht in dem «Barbie»-Film mit Schauspielerin Margot Robbie zu hören sein. «Ich verstehe vollkommen, warum sie es nicht verwendet haben», wird Sängerin Lene Nystrøm vom Branchenblatt «Variety» zitiert. «Aber es wird uns auf jeden Fall eine Menge Aufmerksamkeit bringen.» Warum genau der Song nicht verwendet wurde, bleibt in dem Bericht offen. In dem Spielfilm um die weltberühmte Puppe, der im Sommer 2023 erscheinen soll, spielt Margot Robbie die Hauptrolle, hinter der Kamera steht Regisseurin Greta Gerwig («Little Women», «Lady Bird»).

Marvel-Chef: Keine Nachbesetzung von Boseman in «Black Panther»


Royale Trauerphase für die Queen endet - William und Kate in Wales

LONDON/ANGLESEY: Die Flaggen auf den Palästen wehen wieder auf vollmast, die Royals sind wieder unterwegs: Die Trauerphase für die gestorbene Queen Elizabeth II. ist nun auch im britischen Königshaus offiziell beendet. Am Dienstag kehrte in den royalen Residenzen wieder der Alltag ein. Die nationale Staatstrauer nach dem Tod der Queen endete bereits vor einer Woche. Die Royal Family hängte eine weitere Trauerwoche an, in der König Charles III. und seine Kinder und Enkel mehr Ruhe und Zeit für private Trauer hatten.

Charles, der aktuell noch in Schottland ist, hatte lediglich am Donnerstag mit dem neuen Finanzminister Kwasi Kwarteng telefoniert, bevor dieser am Freitag seine umstrittenen Haushaltspläne vorstellte. Die Queen war am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben.

Mit der Rückkehr des Alltags beginnt für die Royal Family eine neue Ära. Nun steht nicht nur Charles an der Spitze der Monarchie, auch William und Kate (beide 40) haben neue Rollen.

Als Prinz und Prinzessin von Wales machten sich die beiden am Dienstag auf den Weg in den westlichen britischen Landesteil. Sie wollten Wales «so schnell wie möglich» besuchen und ihre vertrauensvolle Beziehung mit den Walisern vertiefen, hatte das Paar angekündigt, nachdem König Charles ihnen die neuen Titel verliehen hatte. Zuletzt waren William und Kate rund um das 70-jährige Thronjubiläum der Queen in Wales, das im Juni gefeiert wurde.


Nicht ganz ernst gemeint: «Soko Börsenfieber» von Gerhard Henschel

BERLIN: Gerhard Henschel ist mit der autobiografisch geprägten Romanserie über den angehenden Schriftsteller Martin Schlosser bekannt geworden. Daneben veröffentlicht er eine Reihe nicht sonderlich ernster Krimis um den norddeutschen Kommissar Gerold Gerold, der in immer neuen Sonderkommissionen eingesetzt wird. In «Soko Börsenfieber», dem dritten Band der Reihe, geht es um eine Mordserie an Bankern, die in der niedersächsischen Provinz beginnt und sich schon bald um den Erdball zieht. Gerold und seine Frau, die gerade Mutter von Drillingen geworden ist, werden in die Ermittlungen einbezogen, was zu allerlei absurden Situationen führt.

Ebenso wie im Vorgängerroman «Soko Fußballfieber» wird die Tätersuche der Polizei allerdings schon bald zur Nebensache. Weitaus mehr Spaß scheint Henschel an einer anderen Handlung zu haben. Er schickt mehrere Männer, Schriftsteller und Privatdetektive, auf eine abenteuerliche und oft sehr beschwerliche Reise durch Amerika, wo sie unerwartete Genüsse oder schwere Torturen erleben. Zur Krimihandlung trägt das zwar nichts bei, unterhält aber auf oft amüsante Weise.


«Die Kriegerin»: Berliner Autorin Helene Bukowski mit zweitem Roman

BERLIN: Für ihren Debütroman «Milchzähne» hat die 1993 geborene Autorin Helene Bukowski viel Lob bekommen. Das Buch erzählt in präzisen Sätzen von einer Mutter und ihrer Tochter, die sich in der Zukunft in einer abgeschotteten Dorfgemeinschaft durchschlagen. Die Berlinerin wurde für ihre vielschichtige Figurenzeichnung und ihre klare Sprache gerühmt. Eine Verfilmung ist nach Informationen des Aufbau Verlags in Planung. Im Vordergrund standen die Charaktere, im Hintergrund spielten Klimawandel und Rassismus eine Rolle.

Auch in ihrem gerade erschienenen Nachfolgeroman «Die Kriegerin» gibt es einen politischen Hintergrund für die Frauenfiguren: Es ist die Bundeswehr. Bukowski erzählt von zwei Frauen, deren oberstes Gebot ist, sich nicht verletzlich zu machen.

Lisbeth und «die Kriegerin», wie sie genannt wird, kennen sich seit der Grundausbildung bei der Bundeswehr. Während Lisbeth ihre Dienstzeit nach einem Vorfall in der Kaserne abbricht, wird die Kriegerin Soldatin auf Zeit. Die beiden verlieren sich für einige Jahre aus den Augen, um schließlich an Lisbeths Urlaubsort aus der Kindheit an der Ostsee wieder zusammenzufinden. Beide haben nun mit Traumata und Gewalterfahrungen aus der Vergangenheit zu kämpfen.

Allerlei bedeutungsschwangere Zufälle im Verlauf der Geschichte mögen vielleicht arg konstruiert erscheinen. Bukowski stellt aber auch in hier sprachliches Talent unter Beweis. In reduzierten Sätzen und mit der Konzentration auf äußere Beschreibungen hat sie ihren Stil gefunden.


Aqua: «Barbie Girl» nicht im «Barbie»-Film zu hören

LOS ANGELES: Der Parodie-Hit «Barbie Girl» der dänisch-norwegischen Popband Aqua wird einem Bericht zufolge nicht in dem «Barbie»-Film mit Schauspielerin Margot Robbie zu hören sein. «Ich verstehe vollkommen, warum sie es nicht verwendet haben», wird Sängerin Lene Nystrøm vom Branchenblatt «Variety» zitiert. «Aber es wird uns auf jeden Fall eine Menge Aufmerksamkeit bringen.»

Warum genau der Song nicht verwendet wurde, bleibt in dem Bericht offen. Nystrøm findet demnach aber sowieso, dass die Verwendung des Plastik-Pop-Hits zu viel des Guten gewesen wäre, (wörtlich: «Cheese on cheese», Deutsch: Käse auf Käse).

In dem Spielfilm um die weltberühmte Puppe, der im Sommer 2023 erscheinen soll, spielt Margot Robbie die Hauptrolle, hinter der Kamera steht Regisseurin Greta Gerwig (38, «Little Women», «Lady Bird»). Neben Robbie sind außerdem Stars wie Ryan Gosling, America Ferrera, Kate McKinnon, Simu Liu und Will Ferrell an Bord.

Aqua hatte 1997 mit «Barbie Girl» samt quietschbuntem Video ein internationales One-Hit-Wonder. Danach hatte die dänisch-norwegische Band aber fast nur noch in Skandinavien Erfolge. Die US-Spielzeugkonzern Mattel Inc. verklagte die Band wegen angeblicher Verunglimpfung der langbeinigen und blonden Puppe.


Marvel-Chef: Keine Nachbesetzung von Boseman in «Black Panther»

LOS ANGELES: Marvel-Chef Kevin Feige (49) hat erklärt, warum die Rolle des gestorbenen Schauspielers Chadwick Boseman in der Fortsetzung des Science-Fiction-Superheldenfilms «Black Panther» nicht nachbesetzt wurde. «Ich hatte das Gefühl, dass es viel zu früh für eine Neubesetzung war», sagte Feige der britischen Filmzeitschrift «Empire». «Die Welt verarbeitet noch immer den Verlust von Chad.» Die Geschichte wird dem Bericht zufolge nun ohne die einst von Boseman verkörperte Figur weitererzählt.

Boseman, der in dem ersten Film den Marvel-Superhelden «Black Panther» verkörpert hatte, starb 2020 an Krebs, er wurde 43 Jahre alt. Der erste Teil mit Boseman als Königssohn T'Challa in dem fiktiven, technologisch hoch entwickelten afrikanischen Staat Wakanda war 2018 ein großer Kassenhit. Der Science-Fiction-Superheldenfilm aus dem Marvel-Kosmos war fast ausschließlich mit schwarzen Schauspielern besetzt.

In dem Trailer zur Fortsetzung «Black Panther: Wakanda Forever» ist Boseman auf einer Wandmalerei zu sehen. Der Sci-Fi-Superheldenfilm, in dem Letitia Wright, Lupita Nyong'o, Angela Bassett und die deutsche «Tatort»-Darstellerin Florence Kasumba mitspielen, soll am 11. November in die Kinos kommen. Wer diesmal in das «Black Panther»-Kostüm schlüpft, blieb bislang geheim.


Staatstrauerakt für Japans ermordeten Ex-Premier Abe begonnen

TOKIO: In Japan hat ein umstrittener Staatstrauerakt für den kürzlich ermordeten Ex-Regierungschef Shinzo Abe begonnen. Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen fanden sich am Dienstag in Tokio rund 4300 Trauergäste aus dem In- und Ausland zu dem seltenen Staatsakt ein. Aus Deutschland reiste Ex-Bundespräsident Christian Wulff an.

Begleitet von Kanonenschüssen betrat Abes in schwarzem Kimono gekleidete Witwe Akie mit der Urne ihres Mannes die Kampfsporthalle Nippon Budokan. Dort nahmen die Trauergäste vor einem großen Porträt des ermordeten Ex-Premiers mit Trauerflor Platz. In einem nahen Park legten seit dem Morgen zahlreiche Menschen an zwei Ständen Blumen nieder und beteten. Der Trauerakt löste jedoch auch wütende Proteste aus. Rund 20.000 Polizisten wurden mobilisiert.

Abe wurde am 8. Juli während einer Wahlkampfrede in Nara erschossen. Der Attentäter hatte angegeben, den Rechtskonservativen aus Hass auf die umstrittene Mun-Sekte ermordet zu haben. Die für ihre konservative und antikommunistische Gesinnung bekannte Mun-Sekte, zu der Abe in Verbindung gestanden hatte, habe seine Mutter in den finanziellen Ruin getrieben und die Familie zerstört. In Umfragen lehnte eine Mehrheit den Trauerakt für Abe ab. Japans am längsten amtierender Regierungschef gilt zwar weltweit als verdienter Staatsmann, im eigenen Volk war Abe mit seiner nationalistischen Agenda und mehreren Skandalen um Vetternwirtschaft aber umstritten.


Ein Idol beim Song-Duett: Ashes Ballade mit Promi-Gast Diane Keaton

BERLIN: Da wurde für Ashlyn Rae Willson alias Ashe ein Traum wahr: Beim neuesten Lied der US-Musikerin singt als Überraschungsgast ein Idol der 29-Jährigen mit - Oscar-Preisträgerin Diane Keaton (76). Wie das Musiklabel Mom+Pop Music mitteilte, ist «Love Is Letting Go» eine Ballade, die Ashe über den Verlust ihres Bruders an die Sucht schrieb. «Nachdem sie Diane Keatons Memoiren «Brother & Sister» gelesen und erfahren hatte, dass auch sie ihren Bruder verloren hatte, lud Ashe sie ein, auf dem Stück zu singen.»

Mit Musik war die gebürtige Kalifornierin Keaton bisher nicht hervorgetreten - wohl aber als große Schauspielerin («Der Pate», «Manhattan», «Was das Herz begehrt», «Reds» und viele mehr), Regisseurin und Produzentin. Den Oscar gewann sie 1978 für Woody Allens Kultfilm «Der Stadtneurotiker», nominiert als beste Hauptdarstellerin war sie noch weitere drei Mal (1982, 1997, 2004).

In «Love Is Letting Go» verschmilzt Keatons warme, reife Stimme nun über einer Akustikgitarre mit dem hellen Mädchen-Gesang von Ashe, die in den USA als Hoffnungsträgerin des Songwriter-Pops gilt. Ihr zweites Album «Rae» erscheint am 14. Oktober. «Ich habe den größeren Teil meines Lebens damit verbracht, Diane Keaton als Idol zu verehren, ich habe ihre Entscheidungen beobachtet, ihre Karriere, wie sie Menschen behandelt hat, wie sie in Interviews drauf war - es gibt keine wie sie. (...) Und es gäbe keine Ashe ohne Diane Keaton.» Die Leute hätten eigentlich recht, wenn sie sagten, man solle seine Helden lieber nicht treffen. «Das ist wahr, außer es ist Diane Keaton.»

Das Album «Rae» folgt auf Ashes Debüt «Ashlyn» (2021), das den Song «Till Forever Falls Apart», ein Duett mit Billie Eilishs Bruder und Produzent Finneas, enthielt. Gestreamt wurde die junge Musikerin laut Label bisher bereits 1,8 Milliarden Mal, hinzu kommen demnach 230 Millionen Video-Views und 7,4 Millionen monatliche Spotify-Hörer.

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