Neue Zoneneinteilung und Beschränkungen gelockert

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Ab Montag treten vom staatlichen Centre for Covid-19 Situation Administration (CCSA) beschlossene Lockerungen von Beschränkungen landesweit in Kraft. Zudem wurde die farbcodierte Zoneneinteilung überarbeitet.

Allerdings müssen landesweit alle Vergnügungsstätten und Nachtlokale wie Kneipen, Bars, Pubs und Clubs geschlossen bleiben. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist weiterhin vorgeschrieben. In allen Zonen gibt es Beschränkungen für die Anzahl der Personen bei Versammlungen. Der Verkauf und Konsum von Alkohol sind in Restaurants der dunkelroten, roten und orangen Zonen nach wie vor verboten.

Dunkelrote Zonen

In dunkelroten Zonen, die unter maximaler Kontrolle stehen, dürfen Restaurants bis 23 Uhr Speisen anbieten, aber klimatisierte Lokale dürfen nur zu 50 Prozent ausgelastet sein, um die soziale Distanz zu gewährleisten. Versammlungen von mehr als 50 Personen sind nicht erlaubt.

Bangkok und die umliegenden Provinzen Nonthaburi, Pathum Thani und Samut Prakan bleiben dunkelrote Zonen unter strenger Kontrolle zur Bekämpfung des Coronavirus. Kaufhäuser und Einkaufszentren in diesen Zonen dürfen bis 21 Uhr geöffnet bleiben. Schulen und Nachhilfezentren müssen geschlossen bleiben. Sportplätze im Freien sowie Sportanlagen, die gut belüftet sind, können öffnen, aber Zuschauer sind nicht erlaubt.

Rote Zonen

Elf Provinzen sind als rote Zonen unter maximaler Kontrolle klassifiziert. Restaurants können bis 23 Uhr geöffnet bleiben und die Kapazität des Restaurants kann ausgeschöpft werden. Versammlungen mit mehr als 100 Personen sind nicht erlaubt.

Schulen und Nachhilfezentren können öffnen. Kaufhäuser und Einkaufszentren können wie gewohnt öffnen, aber Werbeveranstaltungen sind nicht erlaubt. Sportstätten können bis 21 Uhr geöffnet bleiben. Zuschauer sind erlaubt, aber nur eine begrenzte Anzahl, um soziale Distanz zu gewährleisten.

Die elf Provinzen: Chachoengsao, Chonburi, Trang, Nakhon Pathom, Pattani, Phetchaburi, Songkhla, Samut Sakhon, Saraburi, Yala und Narathiwat.

Orange Zonen

Neun Provinzen sind als orange und kontrollierte Zonen eingestuft. Restaurants können wie gewohnt öffnen. Große Versammlungen sind auf 150 Personen begrenzt. Kaufhäuser und Einkaufszentren können wie gewohnt öffnen. Schulen und Nachhilfezentren können ebenfalls öffnen. In Sportstätten sind Zuschauer erlaubt, aber nur eine begrenzte Anzahl, um soziale Distanz zu gewährleisten.

Die neun Provinzen: Chanthaburi, Nakhon Si Thammarat, Prachuap Khiri Khan, Ayutthaya, Ranong, Rayong, Ratchaburi, Sa Kaeo und Samut Songkhram.

Gelbe Zonen

Der Rest der 53 Provinzen ist als gelb klassifiziert und steht unter maximaler Überwachung, um Ausbrüche zu verhindern. Große Versammlungen von mehr als 200 Personen sind verboten. Sporteinrichtungen können wie gewohnt öffnen. Zuschauer sind erlaubt, aber nur eine begrenzte Anzahl, um eine soziale Distanzierung zu gewährleisten.

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Werner Schilling 19.06.21 20:00
@ Ingo Kerp ... Thailand "tickt" anders als
Deutschland. Bestimmt kennen die wenigsten alle, staendig andere, Corona Verordnungen.
Aber wenn ich z.B. mit dem Hund "Gassi" gehe, ob 1 Std. vor oder nach der Sperrstunde (schaue nie auf die Uhr), ist ziemlich unproblematisch in der Realitaet. Denunziation vom Nachbar, hier (habe 2 Wohnsitze Chonburi/Chaiyaphum) kaum vorstellbar. Mich wundert es sogar das eine Anzeige (Meldung) von z.B. illegalen Zocker-Partys (gibt einige Farang Artikel darueber) erfolgt, was ich fuer richtig und notwendig halte, was aber eigentlich nicht der Mentalitaet der Thailaider entspricht. Selbst die Polizei fuehlt sich nicht an die Buchstaben der Gesetze gebunden, hat mehr Handlungsspielraum als in Deutschland und deshalb auch mehr Freiheit in der Verfolgung eines Deliktes. Die Gefahr auf einen korrupten Polizisten, welcher nur in seine "eigene" Tasche wirtschaftet, erwischt zu werden halte ich fuer gering, da mir das nach 25 Jahren Thailand Erfahrung noch nie passiert ist. Erfahrungen mit "die Polizei dein Freund und Helfer" habe ich allerdings gemacht.
Ingo Kerp 19.06.21 13:20
Das kann sich doch kein Mensch merken wo was los ist und was man darf. Da bleibt man besser daheim, bevor man sich verbotenerweise igendwo hinsetzt. Gibt es auch schlaue Aufpasser, die alle Bedingungen kennen und das kontrollieren? Moeglicherweise benoetigt man dazu zuviel Personal und wird demnächst, so wie bei den wilden Motorradrennen, Privatleute zur Denunziation auffordern. Filmen sie bitte den Nachbarn, wenn er ins Restaurant geht und sich nicht ordnungsgemäß verhält. Als Dank erhalten sie ein Essen in dem Restaurant kostenlos.