Neue Echsenart in peruanischer Ruinenstadt Machu Picchu entdeckt

Auf diesem von der peruanischen Behörde für Naturschutzgebiete Sernanp zur Verfügung gestellten Handout ist eine neue Echsenart Proctoporus katerynae zu sehen. Foto: Sernanp/dpa
Auf diesem von der peruanischen Behörde für Naturschutzgebiete Sernanp zur Verfügung gestellten Handout ist eine neue Echsenart Proctoporus katerynae zu sehen. Foto: Sernanp/dpa

CUSCO: In der Ruinenstadt Machu Picchu in Peru haben Wissenschaftler eine neue Echsenart entdeckt. Die neue Art wurde Proctoporus optimus genannt, nach dem Charakter Optimus Prime aus dem Science-Fiction-Film Transformers, der teilweise in Machu Picchu gedreht wurde, wie die peruanische Behörde für Naturschutzgebiete mitteilte. Im Naturpark Machiguenga sei eine weitere neue Echsenart entdeckt und nach der Biologin Kateryn Pino Bolaños auf den Namen Proctoporus katerynae getauft worden. Beide Arten gelten demnach als gefährdet. Vor allem der Klimawandel macht den mittelgroßen Echsen zu schaffen.

Die Ruinenstätte Machu Picchu gehört zu den wichtigsten Touristenattraktionen Südamerikas und zählt seit 1983 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Stadt in den Anden wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas errichtet und besteht aus rund 200 Bauten. Bis zu 3000 Touristen besuchen die Ruinen pro Tag.

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