Netizen kritisieren Strandhändler

Netizen kritisieren auf Facebook die illegale Strandinbesitznahme durch geschäftstüchtige Street-Food-Händler. Foto: The Nation
Netizen kritisieren auf Facebook die illegale Strandinbesitznahme durch geschäftstüchtige Street-Food-Händler. Foto: The Nation

PATTAYA: Auf der Facebook-Seite @FootpathThaiStyle wurden am Mittwoch Fotos von Händlern geteilt, die den Jomtien Beach in Pattaya zweckentfremden und ihre Waren und Dienstleistungen auf dem Strand anbieten, insbesondere den Verleih von Liegestühlen, obwohl die Stadtverwaltung von Na Jomtien ein Schild aufgestellt hat, das die Nutzung des Strandes für persönliche Zwecke verbietet.

Die Fotos, die in den sozialen Medien geteilt wurden, stießen auf heftige Kritik der Netizen, die die örtlichen Händler für ihren mangelnden Respekt vor dem Gesetz kritisierten und sagten, dass dies eindeutig ein schlechtes Image für Thailands sich erholende Tourismusindustrie darstelle.

Auf einem Foto ist ein Mann zu sehen, der auf einem gemieteten Planenbett direkt vor dem Warnschild liegt und es sogar als Schattenspender benutzt.


Lesen Sie auch: Vermüllter Strand trübt Beach-Feeling


Auf dem Schild steht: „Dieser Strand ist öffentliches Eigentum, das jeder Bürger nutzen kann. Jegliche Nutzung zum persönlichen Vorteil ist ein Verstoß gegen das Landgesetz und das Gesetz zur Aufrechterhaltung der Sauberkeit und Ordnung des Landes. Die Gemeindeverwaltung von Na Jomtien wird rechtliche Schritte gegen Zuwiderhandelnde einleiten.“

Die illegalen Strandlokale sind ein Touristenhit. Foto: The Nation
Die illegalen Strandlokale sind ein Touristenhit. Foto: The Nation

Die aufgebrachten Netizens verurteilten die Händler für die Illegale Inbesitznahme des Strandes für kommerzielle Zwecke und forderten die Behörden zu einem harten und sofortigen Durchgreifen auf, „bevor das Image eines der berühmtesten Strände Thailands noch weiter beschädigt wird“.

Der sehr beliebte Jomtien Beach liegt an der Ostküste des Golfs von Thailand, etwa 165 km südöstlich von Bangkok in der Provinz Chonburi und etwa 3 km südlich von Pattaya-City. Der aufgeschüttete Sandstrand ist für seine neue Weitläufigkeit bekannt, während sich in der Umgebung viele Hochhaus-Eigentumswohnungen, Strandhotels und Restaurants befinden.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Helmut Spiegel 17.06.22 18:33
Typisch Thai. Was interessieren mich Vebote, Und wo bleiben die Ordnungshueter?

Bei jeder kleinen Bargatelle sind im TV immer jede Menge davon zu sehen.
Ingo Kerp 17.06.22 13:40
Ob die Netizen wohl zum ersten Mal in TH zum Urlauben sind und sich mit den Gepflogenheiten noch nicht so auskennen? Mann mit Planenbett nutzt Warnschild als Schattenspender. Also wirklich, das hat doch was und darf beschmunzelt werden.
Norbert K. Leupi 17.06.22 13:00
Netizen
Alle wollen die Welt verändern ,aber keiner sich selbst ! Die Netizen beobachten alle und alles und machen Notizen !
Rene Amiguet 17.06.22 13:00
Verlockung
Die Investition für einen Liegestuhl kann sich jeder leisten. Sie wird bei der Vermietung kurzfristig zum Reingewinn, dabei kann man auch noch selber einträglicher Urlaub machen. Was will man noch mehr und für die Nutzer ist es auch sehr praktisch. Es ist nicht einleuchtend warum man das verbieten soll?
Karl Heinz Gebhardt 17.06.22 12:00
Ein Touristenhit?
Meint man Thai-Touristen? Vor 2 Tagen war ich an diesem Strand der von 90 % Thais besetzt war: Farangs habe ich nur eine Handvoll gesehen?
Thomas Thoenes 17.06.22 05:50
Es liegt an der Formulierung des Schildes.
Bilder wären verständlicher für die meisten die bei 30+60 einen Taschenrechner nehmen (müssen).
Juergen Bongard 16.06.22 20:50
Vielleicht könnte man da einen Mittelweg finden.
Ich war schon auf vielen Stränden Thailands in Ko Samui, Phuket usw. und fand es immer angenehm, in einem Liegestuhl unter einen Sonnenschirm zu relaxen, dabei auch auf Wunsch Getränke und/oder auch Speisen zu geniessen. Wenn allerdings der Strand nicht mehr zu sehen ist, weil die Stühle, Tische und Schirme bis zur Wassergrenze reicht, wird es unangenehm. und unschön. Also wäre die Lösung diese in etwa in 1-2 Reihen -wie ich es in Cha -AM und anderen Orten gesehen hab, zuzulassen und allen wäre gedient.
Hans-Jürgen Thomas Kirchner 16.06.22 18:40
Völlig landestypisch
Das ist eine völlig landestypische Verhaltensweise.
Wenn ich Verbote erlasse, muss ich die Einhaltung auch überwachen und Verstöße sanktionieren.
Dieter Goller 16.06.22 18:20
Bin mal gespannt,
wann und welche rechtlichen Schritte die Gemeinde einleitet. Und v.a. wie das ganze dann ausgeht. Denn das Geschaeftsgebaren der Haendler entspricht ja in gewisserweise landesueblicher Tradition und duerfte somit durch "Thainess" abgedeckt sein.
Andy 16.06.22 18:20
Strandhändler
So ist eben der Thai.
Geschäfte machen,ob legal oder illegal.
Wenn die Obrigkeit nicht schnell durchgreift, werden es Tag für Tag mehr solcher Mausfallenhändler.
Die letzten zwei Jahre war es schön ruhig um die " Kletten"
Langsam kehren sie aus dem Isaan zurück.