Nächtliche Ausgangssperre in Ubon Ratchathani

Foto: The Nation
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UBON RATCHATHANI: Die Einwohner Ubon Ratchathanis im Nordosten Thailands werden angewiesen, ab Samstag (8. Januar 2022) bis auf Weiteres im Zeitraum von 23.00 bis 04.00 Uhr morgens in ihren Häusern oder Wohnungen zu bleiben. Eine Ausnahmeregelung gilt für Notfälle, wie z.B. Krankentransporte und für den Warenverkehr.

Der Gouverneur von Ubon Ratchathani Phongrat Phiromrat begründete die Inkraftsetzung der nächtlichen Ausgangssperre am Freitag mit der steigenden Zahl der Covid-19-Neuinfektionen. Am Freitag wurden in der Provinz 525 neue Patienten gemeldet, von denen sich 3.149 noch in Behandlung befinden.

Zwischenzeitlich wurde über fünf Dörfer, in denen Cluster-Fälle gemeldet wurden, eine verlängere Ausgangssperre zwischen 21.00 und 04.00 Uhr morgens verhängt, die bis zum 21. Januar in Kraft bleibt. Es handelt sich um die Dörfer Rakthai im Unterbezirk Na Yia und die Dörfer Non Sawang, Sam Yaek Wang Sua, Sawang Aron und Sawang Sukkasem im Unterbezirk Phaiboon. In dem genannten Zeitraum sind Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen, Essen in Restaurants und der Verkauf von Alkohol verboten. Die Dorfbewohner werden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.

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Norbert Schettler 09.01.22 10:10
Harald Morun
Die Menschen im Isaan haben bei einigen Themen bestimmte Wissenslücken, das mag stimmen, aber Hug and Kisses gibt es mit Sicherheit in Bkk eher als hier. 7/11 ebenso.
Ansonsten kann ich nur sagen, alles sehr dizipliniert, meine Maske trage ich auch wochenlang. Und?
Von den anderen Herkunftsländern, wie Joerg es ausdräckt, mal ganz abgesehen.
Harald Morun 08.01.22 23:00
MRtin pohl
Es scheint in der Tat, das gerade im issaan viele , Sagen wir es höflich, leicht gestrickte Menschen leben. Op Maske wird wochenlang getragen, new year hug and Kiss. Im Seven/ Eleven wird gedrängt an der Kasse gestanden……Nunja….ich nenn es Evolution. 8 Milliarden Menschen sind 4 ,Milliarden Zuviel.
Harald Morun 08.01.22 13:50
Ausgangssperre
Tatsächlich? Von 23 Uhr bis 4 Uhr? Da wird das Leben ja erheblich eingeschränkt……..555
Harald Morun 08.01.22 13:50
Omicron ….
Vergleichbar mit Diabetes..wer sich an regeln hält kommt damit rel. gut zurecht. Wer es nicht tut…….sollte schnell den Löffeln werfen um andere nicht zu gefährden.
Martin Pohl 08.01.22 12:20
@Kirchner
Warte erst mal Song Khran ab. Um hier endlich diese Dilemmas auszumerzen würde ein landesweites Reiseverbot zwingend notwendig sein. Plus die üblichen "Wasserspielchen". Aber das in TH ist wohl illusorisch.
Hans-Jürgen Thomas Kirchner 08.01.22 12:10
Nanu
Erst Ubon Ratchathani, dann ? und letztendlich:
The same procedure as last year
Es war irgendwie nicht anders zu erwarten.
Martin Pohl 08.01.22 11:40
So wie es aussieht haben die Menschen in diesen Dörfern wohl sehr ausgiebig den Jahreswechsel gefeiert. Da kann AHA schnell mal in Vergessenheit geraten. Som nam na fällt mir dazu ein.