Nachtmärkte geöffnet, doch verwaist

Chiang Mais Nachtmärkte dürfen wieder die ganze Nacht geöffnet haben, doch es fehlt an Kaufkraft. Foto: The Nation
Chiang Mais Nachtmärkte dürfen wieder die ganze Nacht geöffnet haben, doch es fehlt an Kaufkraft. Foto: The Nation


CHIANG MAI: Seit der Aufhebung der nationalen nächtlichen Ausgangssperre dürfen Chiang Mais Nachtmärkte im Stadtgebiet Chang Pheuak wieder bis in die frühen Morgenstunden geöffnet haben.

Doch aufgrund des Einreisestopps für internationale Touristen in Thailand geht es heutzutage in dem ansonsten lebhaften Stadtgebiet auffallend ruhig zu. Das bekommen auch die Händler zu spüren, die Abend für Abend in der Hoffnung auf Einnahmen ihre Stände aufbauen und vorwiegend verzehrfertig zubereitete Speisen, Gemüse, Früchte der Saison sowie Meeresfrüchte anbieten. Aufgrund der Massenarbeitslosigkeit im Land bleibt die Zahl der Besucher jedoch auf einem niedrigen Niveau, weshalb die Händler hoffen, dass die Regierung bald die Einreisebestimmungen für ausländische Touristen lockern wird. Denn bei der einheimischen Bevölkerung fehlt es an Kaufkraft.

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Wolfgang Renz 21.06.20 17:07
Wie wahr Herr Bayern
Das Problem wird sein, dass es den Verantwortlichen wohl sehr gut geht und sie vermutlich in einer etwas anderen Realität leben. Das Volk muss dann die sog. "Normalität" die die Verantwortlichen sich ausgedacht haben aus baden. Aber ähnlich ist es wohl überall auf der Welt!
Ling 21.06.20 17:07
Der Einreisestopp...
... für ausländische Touristen sollte alsbald aufgehoben werden. Soviel Menschen sind vom Tourismus abhängig und das kann der einheimische Tourismus allein nicht auffangen. Es ist ohnehin nicht davon auszugehen, dass sofort ausländische Touristen in Massen einfliegen. Wie von Ole Bayern schon erwähnt, so haben auch in der westlichen Welt viele Menschen andere Probleme, als sich erstmal einen Thailand Urlaub zu gönnen. Und bei den Chinesen ist es wohl auch nicht besser.
Thomas Thoenes 20.06.20 22:07
Selten aber wahr. Ein der traurigen Realität
gerecht werdender wahrer Bericht. Keine Schönfärberei irgendwelcher Organisationen, Statistiken und Wahrsager. Leider wird sich dieser Markt wie viele andere Dinge hier bis zum Eintreffen der erwarteten Touristen so wohl nicht halten können. Die Enttäuschung der Händler wird wie die der Barbetreiber und Angestellten bodenlos sein. So hatten sie sich das sicher nicht vorgestellt als es hieß der Markt darf öffnen. Die Meisten werden wohl den Wahrsagern und ihren Zahlen vom geringen Rückgang und massiven Aufschwung geglaubt haben und letzte Mittel und Möglichkeiten für die Öffnung mobilisiert haben um letztendlich noch schlechter da zu stehen als zum Zeitpunkt der Schließung.