Nachtleben-Comeback auch in gelben Zonen

Bangkoks Soi Cowboy. Foto: epa/Diego Azubel
Bangkoks Soi Cowboy. Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Nach Angaben des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Gesundheitsministers Anutin Charnvirakul wird die Regierung eine weitere Lockerung der Corona-Beschränkungen in Erwägung ziehen. Sie ziele laut dem Khun Anutin auf die Wiedereröffnung von Vergnügungslokalen in den stark überwachten „gelben Zonen“ ab.

Die gelockerten Maßnahmen werden schrittweise umgesetzt, damit die Sicherheit der öffentlichen Gesundheit stets gewährleistet ist, erläuterte der Minister. Er fügte hinzu: „Die Regierung möchte, dass so viele Unternehmen wie möglich ihren Betrieb wieder aufnehmen und die wirtschaftliche Erholung fördern“.

Am Freitag genehmigte das Center for Covid-19 Situation Administration (CCSA) die Wiedereröffnung von Entertainmentbetrieben in 31 Provinzen ab dem 1. Juni, doch müssen diese weiterhin um Mitternacht schließen. Die 31 Provinzen, von denen 14 vom CCSA als „grüne Zonen“ und 17 als „blaue Tourismuszonen“ eingestuft wurden, müssen weiterhin die vom Gesundheitsministerium festgelegten „Covid-Free Setting“-Maßnahmen befolgen.

Die restlichen 46 Provinzen des Landes bleiben „gelbe Zonen“ mit hoher Überwachungsstufe.

„Der Premierminister hat betont, dass die Behörden strikt das Gesetz durchsetzen müssen, wenn die entsprechenden Maßnahmen von den Amüsierbetrieben nicht befolget werden“, warnte Khun Anutin.

Er fügte hinzu, dass das CCSA einen Monat für die Entscheidung brauche, ob die Registrierungspflicht für ausländische Besucher über das „Thailand Pass“-System aufgehoben werde.

Am Freitag beschloss das CCSA, die Registrierungspflicht für thailändische Staatsangehörige, die mit dem Flugzeug aus dem Ausland ins Königreich zurückkehren, ab dem 1. Juni 2022 aufzuheben.

Von Freitag auf Sonntag wurden in Thailand 5.377 Neuinfektionen und 37 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet. registriert, teilte das Gesundheitsministerium gestern mit.

In Bangkok verzeichneten die Behörden die meisten Covid-19-Fälle (1.898), gefolgt von Surin (164), Buriram (159), Khon Kaen (152), Samut Prakan (117), Ubon Ratchathani (106), Chonburi (105), Kalasin (105), Roi Et (95) und Nakhon Si Thammarat (89).

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Peter Joe 22.05.22 18:30
Es wird alles teurer
Das Nachtleben ist zu teuer, deshalb kommen die Touristen nicht in Scharen.
Die Chinesen fehlen ganz, das ist kein gutes Zeichen.
Ingo Kerp 22.05.22 12:10
Das wird die Nachtleben-Hardcore-Fans sicher erfreuen. Zumindest bis Mitternacht kann man jetzt dem Amusement froenen. Zukünftig wird es sicherlich noch freier und uneingeschränkter, bis irgendwann wieder frühere Zustände herrschen.
Thomas Sylten 22.05.22 11:04
Na wird doch: In Bangkok zwischen Soi Nana und Soi Cowboy kann ich schon seit Wochen keine Einschränkungen mehr fühlen (abgesehen von gewissen Vollmond-Buddha- oder Wahltagen). Ist das woanders noch anders?

Auch die Einreise gestaltet sich problemlos: Wer jetzt noch icht kommen will, will halt nicht kommen. Auch gut: Wird eh schon wieder eher zu voll hier.

Und die täglichen Covid-Todeszahlen könnte man mal ins Verhältnis zu den Verkehrstoten landesweit setzen - dann würde man sofort erkennen wo das Problem liegt.

Bloß gut dass die Haupt-Hitze vorbei ist -
hätte nicht gedacht dass ich mal irgendwo der Regenzeit so viel abgewinnen kann.. ;)