Nachrichten zum Thema Seefahrt am Montag

Staatspräsident Emmanuel Macron nimmt an der Geberkonferenz für den Libanon teil. Foto: epa/Christophe Simon
Staatspräsident Emmanuel Macron nimmt an der Geberkonferenz für den Libanon teil. Foto: epa/Christophe Simon

Macron verlangt vom Iran sichere Schifffahrtswege

PARIS: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in einem Telefonat mit Irans neuem Präsidenten Ebrahim Raisi auf eine sichere und freie Schifffahrt gepocht. Hintergrund ist ein Drohnenangriff auf einen Öltanker vor der Küste des arabischen Sultanats Omans in der vergangenen Woche, für den führende westliche Staaten den Iran verantwortlich machen. Macron habe die Bedeutung des Themas für Frankreich am Montag betont, hieß es aus dem Präsidentenpalast. Bei dem Drohnenangriff auf den Tanker waren zwei Menschen ums Leben gekommen.

Macron rief den Iran außerdem auf, die derzeit unterbrochenen Atomverhandlungen wieder aufzunehmen und alle nuklearen Aktivitäten zu beenden, die dem Wiener Atomabkommens von 2015 entgegenstehen. Frankreich setze sich für eine Lösung in dem Konflikt ein.

Macron habe außerdem betont, wie wichtig es sei, die Stabilität in der Region zu sichern. Beide Staatschefs hätten die Situation im Libanon und im Irak angesprochen, hieß es. Im Libanon ist die Schiitenmiliz Hisbollah mit dem Iran verbündet. Im Irak gibt es sowohl proiranische Parteien als auch Milizen.

Macron tauschte sich am Montag ebenfalls mit dem irakischen Präsidenten Mustafa Al-Kadhimi über die Sicherheitslage in der Region aus.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.