Einsatz der Bundespolizei auf Litauen-Fähre in Kieler Hafen

Foto: Pixabay/Monika1607
Foto: Pixabay/Monika1607

KIEL: Die Bundespolizei ist am Dienstagabend zu einem Einsatz auf die Fähre «Victoria Seaways» im Kieler Hafen gerufen worden. Es habe einen Hinweis eines Passagiers gegeben, der einer polizeilichen Überprüfung bedurft habe, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstagabend der dpa. Um was es genau gegangen sei, wollte er nicht sagen, weil es Thema laufender Ermittlungen sei. Die Fähre hatte am frühen Abend aus dem litauischen Klaipeda kommend in Kiel festgemacht. Der Einsatz sei noch am Abend beendet worden, teilte die dänische Reederei DFDS mit. Von ihr wird die Linie betrieben.

Nach Angaben des Polizeisprechers war eine größere Anzahl von Beamten auf dem Schiff im Einsatz. Wie viele genau, wollte er ebenfalls nicht sagen. An Land hätten sich zunächst weitere Einsatzkräfte bereit gehalten. Diese vorsorgliche Maßnahme habe sich dann aber als unnötig herausgestellt. Zuvor hatte ein Bundespolizeisprecher bereits von einem «ganz normalen Polizeieinsatz» gesprochen.

Nach unbestätigten Informationen der «Kieler Nachrichten» hatte die Besatzung der Fähre die Bundespolizei um Hilfe gebeten. Das Einsatzschiff «Neustadt» habe per Schlauchboot ein Polizeiteam an Bord der Fähre gebracht.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.