Nachrichten aus der Wirtschaft am Sonntag

Foto: Pixabay/Pexels
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Nach Zusammenbruch des Stromnetzes in Nigeria weitflächige Ausfälle

LAGOS: In Nigeria hat es nach einem Zusammenbruch des nationalen Stromnetzes weitflächige Ausfälle bei der Energieversorgung gegeben. Am Sonntag waren weite Teile des bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes den dritten Tag in Folge ohne Strom. Als Grund für den jüngsten Ausfall, der am Freitagabend begann, führte das Energieministerium nach Angaben vom Samstag Vandalismus an. Es werde daran gearbeitet, die Versorgung wiederherzustellen, hieß es weiter.

In Nigeria kommt es immer wieder zu Stromausfällen. Allein in diesem Jahr brach das nationale Stromnetz bereits mehrfach zusammen. Als Gründe für vergangene Ausfälle wurden unter anderem Vandalismus sowie der schlechte Zustand der Infrastruktur genannt.


Ausbau der Windkraft an Land stottert

BERLIN: Der Ausbau der Windkraft an Land soll in den kommenden Jahren deutlich beschleunigt werden - derzeit aber stottert er noch. Im ersten Quartal 2022 nahm die Zahl neu genehmigter Windräder im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab. Auch die Zahl der Windräder, die an Land neu in Betrieb gingen, sank nach vorläufigen Zahlen der Fachagentur Windenergie, die der Deutschen Presse-Agentur vorlagen. Der Bundesverband Windenergie sprach von einem gefährlichen Signal und forderte einen «Turbo» für beschleunigte Verfahren.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte das Bundeskabinett ein von Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) vorgelegtes umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, um den Ausbau des Ökostroms aus Wind und Sonne massiv voranzubringen.

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