Nachrichten aus der Wirtschaft am Mittwoch

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Schärferes EU-Klimaziel wirft kritische Fragen auf

BRÜSSEL: Die Deutschen Autobauer haben skeptisch auf die geplante Verschärfung des EU-Klimaziels reagiert. «Ehrgeiziger Klimaschutz ist richtig», sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller. Doch bevor die EU-Kommission einen Vorschlag mache, müsse sie auch die Kosten und die sozialen Folgen benennen. «Klar ist auch, dass die neuen Klimaziele Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, Europa als Industriestandort und damit auf Beschäftigung und Wachstum haben werden.»

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch schärfere Klimaziele vorgeschlagen. Sie fordert, die Treibhausgase der Europäischen Union bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu bringen. Bisher lautet das Ziel minus 40 Prozent.

Dies werfe kritische Fragen auf, sagte Verbandspräsidentin Müller. Die Klimaziele seien «äußerst dirigistisch». «Klare Aussagen zum verstärkten Ausbau der Ladeinfrastruktur fehlen ebenso wie Zielsetzungen für den Hochlauf alternativer Kraftstoffe.» Das von der Kommission geplante Programm für eine Million Ladesäulen sei bei weitem nicht ausreichend.


Alstom unterzeichnet Vertrag für Fusion mit Bombardier

PARIS: Der Zughersteller Alstom hat den Kaufvertrag für die Übernahme der Bombardier-Zugsparte unterzeichnet. Die Übernahme stelle für Alstom eine grundlegende Veränderung dar, erklärte Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge am Mittwoch laut Mitteilung. Aufgrund der «aktuellen Situation» geht Alstom nun von einem Kaufpreis von voraussichtlich 5,3 Milliarden Euro aus - die anfängliche Spanne der Transaktion lag zwischen 5,8 und 6,2 Milliarden Euro. Nachdem Brüssel im Juli grünes Licht für die geplante Fusion gegeben hatte, soll diese im ersten Quartal 2021 abgeschlossen werden.

Die Fusion ist brisant. Beide Unternehmen gehören zu den Weltmarktführern im Schienenfahrzeugbau. Alstom war erst wegen Bedenken der EU-Wettbewerbshüter mit dem Versuch gescheitert, mit der Zugsparte von Siemens zu fusionieren. Der Wettbewerb würde eingeschränkt, hieß es damals. Die Zugeständnisse der damaligen Partner hätten nicht ausgereicht. Schließlich machten Alstom und Bombardier Transportation so umfassende Angebote an die Brüsseler Wettbewerbshüter, dass diese Ja sagten.

So muss sich Bombardier Transportation von der Talent-3-Fernzugplattform trennen und eben auch von der Produktionsanlage für den Talent 3 in Hennigsdorf. Zudem will Bombardier seinen Projektanteil an der Kooperation für den Hochgeschwindigkeitszug V300Zefiro abgeben. Alstom soll die Coradia-Polyvalent-Fernzugplattform und die Produktionsanlage im französischen Reichshoffen veräußern. Für den 29. Oktober kündigte Alstom eine außerordentliche Aktionärsversammlung an.


Polens Energiekonzern PGE will bis 2050 voll auf Ökostrom umsteigen

WARSCHAU: Der mehrheitlich in Staatsbesitz befindliche polnische Energiekonzern PGE will seine Stromproduktion langfristig komplett auf erneuerbare Quellen umstellen. Das Ziel von hundert Prozent solle bis zum Jahr 2050 erreicht werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit wolle PGE Vorreiter für den polnischen Energiesektor sein, sagte Unternehmenschef Wojciech Dabrowski. PGE ist auch Betreiber des Braunkohlekraftwerks Belchatow, des größten Kraftwerks in Polen und zugleich größten Emittenten von Treibhausgasen in der EU.

Der polnischen Nachrichtenagentur PAP sagte Dabrowski, Belchatow und andere Kohlekraftwerke sollten nicht geschlossen, sondern auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden. Der Konzernchef zerstreute Befürchtungen über einen drohenden Stellenabbau: «Grüne Investitionen können nicht nur die bestehenden Arbeitsplätze ersetzen, sondern mehr zusätzliche schaffen als herkömmliche Kohlekraftwerke.»

Im vergangenen Jahr hatte PGE Pläne für ein Solarkraftwerk neben dem Belchatow-Komplex bekannt gegeben. Außerdem will das Unternehmen Offshore-Windparks in der Ostsee bauen. Anfang September hatte auch der polnische Ölkonzern PKN Orlen, Polens umsatzstärkstes Unternehmen, das Ziel verkündet, bis 2050 klimaneutral zu werden. Die polnische Regierung hatte sich noch im Dezember auf einem EU-Gipfel geweigert, dem Ziel einer Klimaneutralität bis 2050 zuzustimmen.


US-Notenbank will Leitzins bis 2023 bei nahe Null belassen

WASHINGTON: Die US-Notenbank will ihren Leitzins voraussichtlich bis Ende 2023 bei nahe Null belassen. Das geht aus einer von der Federal Reserve (Fed) veröffentlichten Prognose hervor. Die Zentralbank beließ den Zinssatz auch am Mittwoch unverändert. Zur Begründung hieß es, der Geldmarktausschuss gehe davon aus, dieses Zinsniveau beizubehalten, bis die Ziele der Vollbeschäftigung und einer Inflationsrate von rund zwei Prozent erreicht seien.

Die Zentralbank hob zugleich ihre Konjunkturprognosen deutlich an. Für 2020 erwartet die Notenbank wegen der Corona-Krise nun ein Schrumpfen der Wirtschaft um 3,7 Prozent. Im Juni war noch ein Einbruch von 6,5 Prozent befürchtet worden. Auch die Prognose für die Arbeitslosenquote ist nun optimistischer. Sie soll bis Jahresende auf 7,6 Prozent fallen, nach einer Prognose von 9,3 Prozent im Juni.

Bis Ende 2021 erwartet die Fed demnach eine Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent. Auch das wäre allerdings noch deutlich höher als vor der Zuspitzung der Corona-Pandemie. Im Februar hatte die Quote noch bei sehr niedrigen 3,5 Prozent gelegen.


Größter Börsengang 2020: Snowflake startet furios an der Nyse

NEW YORK: Der Softwarespezialist Snowflake hat ein fulminantes Debüt an der New York Stock Exchange hingelegt. Anleger rissen sich zum Handelsstart am Mittwoch um die Papiere des Unternehmens aus dem kalifornischen San Mateo, das im boomenden Cloud-Geschäft mit IT-Diensten und Speicherplatz im Internet den Marktführern Amazon und Microsoft einheizen will. Der Einstandskurs lag mit 245 Dollar um mehr als das Doppelte über dem Ausgabepreis von 120 Dollar.

Die Firma, deren Aktien unter dem Tickerkürzel «SNOW» gehandelt werden, sammelte beim Börsengang zuvor 3,36 Milliarden Dollar ein und und wurde dabei insgesamt mit mehr als 30 Milliarden Dollar bewertet. Damit stemmte Snowflake die bislang größte Premiere des Jahres am US-Aktienmarkt. Die Erwartungen an das Unternehmen sind groß, ausnahmsweise beteiligte sich sogar Staranleger Warren Buffett im großen Stil mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway.


Einwegplastik-Verbot und Retouren-Vernichtung Thema im Bundestag

BERLIN: Das EU-Verbot bestimmter Einweg-Plastikartikel wie Gabeln, Luftballon-Stäbe oder Strohhalme soll am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden. Die Abgeordneten wollen in der Sitzung (ab 9.00 Uhr) noch einige weitere Beschlüsse rund um Abfall und Recycling fassen. Über eine neue «Obhutspflicht» soll der Staat etwa die Möglichkeit bekommen, gegen die Vernichtung zurückgesandter Neuware im Handel vorzugehen. Recycelte Produkte sollen Vorrang haben, wenn die öffentliche Hand einkauft, um einen größeren Absatzmarkt dafür zu schaffen. Die Regelungen müssen dann auch noch vom Bundesrat verabschiedet werden.

Auch eine Novelle des Batteriegesetzes soll am späten Donnerstagabend beschlossen werden. Dabei geht es vor allem um den Wettbewerb zwischen den Rücknahme-Systemen. Änderungen wie eine Erhöhung von Sammel- und Recyclingquoten stehen nach Angaben des Bundesumweltministeriums erst im Oktober auf der Tagesordnung der EU.


Dax unbewegt - Gute Konjunkturdaten stützen nur kurz

FRANKFURT/MAIN: Kurz vor der Sitzung der US-Notenbank Fed stagniert der deutsche Aktienmarkt. Gute Nachrichten zur weltweiten Konjunktur konnten den Dax am Mittwoch nur vorübergehend stützen. Der deutsche Leitindex trat mit 13.220 Punkten quasi auf der Stelle. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gewann 0,36 Prozent auf 27.598 Punkte zu. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone lag mit 0,09 Prozent leicht im Minus. Der Euro näherte sich der Marke von 1,19 US-Dollar an, konnte dieses Niveau aber nicht halten und kostete zuletzt 1,1868 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1892 Dollar festgelegt. Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite von minus 0,48 Prozent am Dienstag auf minus 0,49 Prozent nach.


Scheuer kritisiert Lieferprobleme bei Elektroautos

BERLIN: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat Lieferprobleme der Autoindustrie bei Elektroautos kritisiert. «Alles, was ins Stocken gerät, ärgert mich seit langem», sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Aber in der Zeit der Pandemie sind Schuldzuweisungen nicht angebracht.» Die Politik habe «kraftvolle Entscheidungen» getroffen, sagte Scheuer mit Blick auf die deutlich erhöhte staatliche Kaufprämie von bis zu 9000 Euro für ein Fahrzeug. «Jetzt ist das Verkaufsvolumen für alternative Antriebe nicht da, speziell Elektroautos», sagte Scheuer. «Das müssen wir auflösen. Die Hersteller müssen es möglich machen, dass wir überhaupt Elektroautos kaufen können, nicht nur in kleineren Produktvolumina - und nicht nur die vollelektronische Variante, sondern auch den Hybrid.» Die Nachfrage nach E-Autos war zuletzt durch die aufgestockten Kaufprämien gestiegen.


DIW: Der Westen hat sich auch an den Osten angepasst

BERLIN: 30 Jahre nach der Wiedervereinigung haben sich Ost und West aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) bei wichtigen Themen angenähert. So seien heute im Westen deutlich mehr Mütter mit kleinen Kindern erwerbstätig - vor allem dort, wo viele Menschen aus dem Osten zugezogen seien. Soziale und kulturelle Normen in westdeutschen Regionen hätten sich durch den Zuzug offenbar verändert, teilte das Institut mit. «Die Erwartung war lange Zeit: Der Osten muss sich dem Westen anpassen», sagte Institutsleiter Marcel Fratzscher. «Die Untersuchungen zeigen, dass beide sich aneinander angepasst haben.» Nach wie vor aber gibt es demnach große Unterschiede beim Alterseinkommen. Ältere Menschen im Osten erreichen beim Haushaltsnettoeinkommen seit Jahrzehnten nur 80 Prozent des Westniveaus. Daran wird sich aus Sicht des DIW auch nicht so schnell etwas ändern.


Apple bündelt erstmals Abo-Dienste - Neue Apple Watch und iPads

CUPERTINO: Apple will sich mit neuen Abo-Angeboten stärker im Alltag der Nutzer seiner Geräte verankern. Der iPhone-Konzern bündelt dafür erstmals mehrere Dienste in günstigeren Paketen und steigt auch ins Geschäft mit Online-Trainings ein. Bei seiner erfolgreichen Computer-Uhr verstärkt Apple zugleich den Fokus auf Gesundheit und Fitness. Und ein neues iPad-Modell bekommt als erstes einen frischen leistungsstarken Chip. Die neue iPhone-Generation, die sonst im September erscheint, kommt dieses Jahr unterdessen einige Wochen später. Das Kombi-Abo Apple One hat mehrere Preisstufen, wie Apple bei einer Online-Präsentation am Dienstag ankündigte. Dass der Konzern darin seine Musik-, Video- und Spiele-Angebote zusammenführt, könnte das Streaming-Geschäft insgesamt stärker in diese Richtung drängen - nachdem bereits Amazon mit seinem Prime-Service auf ein ähnliches Modell setzt.


«Brücke über wirtschaftliches Tal» - Kurzarbeitergeld wird verlängert

BERLIN: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat das verlängerte Kurzarbeitergeld als wichtiges Mittel zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise verteidigt. Kurzarbeit sichere nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, sagte Heil nach dem Beschluss eines entsprechenden Gesetzentwurfs im Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. «Diese Sicherheit haben wir verlängert - nicht für immer. Wir rechnen auch damit, dass es eine wirtschaftliche Erholung im Laufe des nächsten Jahres geben kann», sagte Heil. Die Krise sei jedoch nicht am 1. Januar vorbei. Laut dem Gesetzesentwurf des Kabinetts soll die Bezugszeit für das Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate verlängert werden, maximal bis Ende 2021. Die Verlängerung soll für alle Betriebe mit einem Beginn der Kurzarbeit bis Ende 2020 gelten.


Gold und Silber im Auto - Anwalt: Kein Schmuggel

BREGENZ: Der Anwalt einer Familie, die nach Darstellung des österreichischen Finanzministeriums 781 Barren Gold und Silber über die Grenze nach Österreich schmuggeln wollte, hat diese Sichtweise zurückgewiesen. Der Schmuggelvorwurf sei schlichtweg falsch, teilte das Anwaltsbüro der Familie am Mittwoch mit. Das eigentliche Ziel der Fahrt für einen Bank- und Depotwechsel sei Zürich gewesen. Für Anlagegold und Silber würden keine Zollabgaben anfallen, hieß es. Der Abstecher nach Österreich sei ungeplant gewesen.

Das Finanzministerium hielt dagegen erneut fest, dass Verdachtsmomente auf ein finanzstrafrechtliches Vergehen bestünden. Für das Silber hätte eine Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 20 Prozent entrichtet werden müssen. Weder das Edelmetall noch die mitgeführten Barmittel weit jenseits des Limits von 10.000 Euro seien bei der Einreise angemeldet worden. Zöllner hatten im August im Auto der Familie bei der Einreise aus Liechtenstein die Barren im Wert von 700.000 Euro gefunden.


Außenhandel der Eurozone erholt sich von Corona-Einbruch

LUXEMBURG: Der Außenhandel der Eurozone hat sich im Juli weiter von seinem Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die Ausfuhren erhöhten sich zum Vormonat bereinigt um 6,5 Prozent, während die Einfuhren um 4,2 Prozent stiegen. Das sei jeweils die dritte Verbesserung in Folge, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Als Folge stieg der Handelsüberschuss von 16,0 Milliarden auf 20,3 Milliarden Euro. Er nähert sich damit wieder seinem Vorkrisenniveau an.

Der Jahresvergleich zeigt jedoch, dass die Corona-Pandemie den Außenhandel immer noch stark belastet. Gegenüber Juli 2019 lagen die Ausfuhren 10,4 Prozent tiefer, die Einfuhren waren 14,3 Prozent schwächer. In der Europäischen Union fielen die Resultate ähnlich aus.


Ölpreise legen weiter zu

SINGAPUR: Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Aufschläge vom Vortag ausgebaut. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 41,13 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 69 Cent auf 38,97 Dollar.

Zuletzt wurden die Ölpreise durch mehrere Entwicklungen gestützt. Zum einen fielen Konjunkturdaten aus China und den USA überwiegend positiv aus, was Hoffnungen auf eine konjunkturelle Belebung weckte. Dies würde die Rohölnachfrage stärken. Hinzu kam der etwas schwächere US-Dollar, der die Nachfrage aus Länder außerhalb des Dollarraums antrieb.

Unterstützung kam zudem von neuen Lagerdaten aus den USA. Das American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend einen deutlichen Rückgang der landesweiten Erdölvorräte gemeldet. Am Mittwochnachmittag gibt das US-Energieministerium seine Daten bekannt.


OECD: Wirtschaftseinbruch weniger dramatisch als befürchtet

PARIS: Der coronabedingte Wirtschaftseinbruch fällt nach Einschätzung der Industriestaatenorganisation OECD in Europa und in den USA weniger dramatisch aus als zunächst erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas dürfte sogar um 1,8 Prozent wachsen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in Paris in einem Konjunkturbericht mit.

Wegen der Covid-19-Pandemie hatte die OECD erst vor rund drei Monaten vor äußerst schweren und lang anhaltenden Folgen gewarnt. Es sei die schlimmste Rezession zu Friedenszeiten seit 100 Jahren zu erwarten.

Die Pariser Organisation teilte nun mit, der Einbruch sei immer noch beispiellos in der jüngsten Geschichte. Weltweit werde die Wirtschaft 2020 um etwa 4,5 Prozent schrumpfen, nächstes Jahr werde dann ein Aufschwung mit einem Plus von 5 Prozent erwartet.

China, Europa und die USA schneiden demnach besser ab als erwartet. Dagegen liegen Indien, Mexiko oder Südafrika unter den bisherigen Erwartungen. Für Deutschland wird am laufenden Jahr ein Minus beim BIP von 5,4 Prozent angenommen. Die OECD hob die Bedeutung staatlicher Unterstützungsmaßnahmen in der Krise hervor - diese hätten die Haushaltseinkommen bisher stabil gehalten.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.