Nachrichten aus der Wirtschaft am Donnerstag

Jahres-Pressekonferenz des deutschen Maschinenbaus in Frankfurt am Main in Frankfurt. Archivfoto: epa/ARMANDO BABANI
Jahres-Pressekonferenz des deutschen Maschinenbaus in Frankfurt am Main in Frankfurt. Archivfoto: epa/ARMANDO BABANI

Dax mit deutlichen Kursgewinnen - über 15.700 Punkte

FRANKFURT/MAIN: Der Dax hat sich am Donnerstagnachmittag von seinen Vortagesverlusten komplett erholt und sich zunächst einmal über der Marke von 15.700 Punkte etabliert. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 0,75 Prozent höher bei 15.733,35 Punkten. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsenwerte dämmte seine Anfangsgewinne im Verlauf nahezu vollständig ein und stand zuletzt mit plus 0,09 Prozent bei 35.482,29 Zählern nahezu auf der Stelle. Für den europäischen Leitindex EuroStoxx 50 ging es um rund 0,9 Prozent nach oben. Der Euro verlor an Wert und wurde zuletzt mit 1,1754 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1824 Dollar festgesetzt. Am Anleihemarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,40 Prozent am Vortag auf minus 0,37 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,14 Prozent auf 144,94 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,16 Prozent auf 171,23 Punkte.


VDMA: Maschinenbau wächst auch im kommenden Jahr stark

FRANKFURT/MAIN: Die deutschen Maschinenbauer werden nach Einschätzung ihres Verbandes VDMA bereits im kommenden Jahr die Corona-Krise deutlich hinter sich lassen. Für 2022 rechnet Chef-Volkswirt Ralph Wiechers mit einem um die Preissteigerungen bereinigten Produktionszuwachs von 5 Prozent, wie der Verband am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Im laufenden Jahr werden die Unternehmen nach erneut bestätigter Prognose sogar rund 10 Prozent mehr herstellen als im Krisenjahr 2020, aber damit den vorhergehenden Einbruch um 11,8 Prozent noch nicht ganz wettmachen können.


Immobilien für immer mehr Menschen zu teuer - Kein Corona-Knick

FRANKFURT/MAIN: «Wer zahlt diese Preise eigentlich noch?», fragt sich selbst der große Immobilienfinanzierer Dr. Klein bei seiner jüngsten Analyse der süddeutschen Metropolregionen. Im zweiten Quartal dieses Jahres sind die Durchschnittspreise für Wohnungen und Häuser in München, Stuttgart und Frankfurt demnach schon wieder 10 Prozent höher als ein Jahr zuvor. In den vergangenen 15 Jahren haben sich die Preise insgesamt verdoppelt bis verdreifacht. Einzelne Führungskräfte aus Industrie und Banken seien aber immer noch zahlungskräftig genug, sagt der Dr.-Klein-Experte Roland Lenz.


Materialmangel bremst Industrie - Institute senken Prognosen

BERLIN/ESSEN: Der Materialmangel in der Industrie bremst Ökonomen zufolge das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Forschungsinstitute senkten deshalb am Donnerstag ihre Prognosen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet nur noch mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr um 2,1 Prozent. Bisher hatten die Berliner Forscher ein Wachstum von 3,2 Prozent erwartet.


BGH weist weitere Schadenersatz-Klagen zum Daimler-«Thermofenster» ab

KARLSRUHE: Schadenersatz-Klagen gegen Daimler wegen des sogenannten Thermofensters in Mercedes-Dieseln haben immer weniger Aussicht auf Erfolg. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe urteilte am Donnerstag nun schon zum wiederholten Male, dass dem Autobauer nur wegen Verwendung der Technik nicht gleich Betrugsabsichten unterstellt werden könnten. Dafür müsste den Verantwortlichen nachzuweisen sein, dass sie die Behörden bewusst hinters Licht führen wollten. Konkrete Anhaltspunkte dafür wurden bisher nicht vorgebracht, auch nicht von den vier Autokäufern, deren Klagen jetzt abgewiesen wurden. (Az. VII ZR 190/20 u.a.)


BGH-Urteil zum Abgasskandal: Kein Schadenersatz für Leasing-Kunden

KARLSRUHE: Diesel-Kläger, die ein vom VW-Abgasskandal betroffenes Auto geleast haben, bekommen nicht die geleisteten Raten zurück. Anders als beim Autokauf gibt es hier keinen Anlass für Schadenersatz, wie der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe entschied. Beim Leasing erwerbe man das Recht, ein Auto für eine bestimmte Zeit zu fahren. Sei die Nutzung über die vereinbarte Dauer uneingeschränkt möglich gewesen, habe der Kunde den Vorteil, für den er bezahlt habe, voll realisieren können. Eine Ausnahme ist für den BGH höchstens denkbar, wenn von vornherein die spätere Übernahme des Autos vereinbart wurde. Über diese Konstellation war aber nicht zu entscheiden. (Az. VII ZR 192/20)


VW-Dieselprozess: Verteidigung kritisiert Winterkorns Fehlen scharf

BRAUNSCHWEIG: Im Diesel-Betrugsprozess gegen vier frühere Manager und Ingenieure des Volkswagen-Konzerns hat die Verteidigung das Fehlen von Ex-Konzernchef Martin Winterkorn scharf kritisiert. «Sich der Verantwortung für das eigene Handeln zu stellen, sieht anders aus», sagte ein Verteidiger am Donnerstag. Vor dem Landgericht Braunschweig hatte der Strafprozess in der VW-Dieselaffäre ohne den 74-jährigen Winterkorn begonnen. (6 KLs 23/19) Sein Verfahren ist aus gesundheitlichen Gründen «zur gesonderten Verhandlung und Entscheidung» abgetrennt.


Streikgefahr vorerst gebannt - Bahn-Tarifkonflikt mit GDL gelöst

BERLIN: Fahrgäste der Deutschen Bahn können aufatmen: Streiks der Lokführergewerkschaft GDL wird es erstmal nicht mehr geben. «Der gordische Knoten ist gelöst», sagte Personalvorstand Martin Seiler am Donnerstag. Der Abschluss des Tarifvertrags leiste auch einen Beitrag zur Kostenentlastung im Konzern. GDL-Chef Claus Weselsky sprach nach drei Streiks von einem guten Kompromiss.


IAEA hebt erstmals seit Fukushima Prognose für Atomenergie an

WIEN: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat ihre Prognose zum weltweiten Ausbau der Atomenergie zum ersten Mal seit zehn Jahren nach oben revidiert. Die Nuklearkatastrophe im japanischen Akw Fukushima Daiichi im Jahr 2011 hatte dem Atomstrom-Sektor einen Dämpfer verpasst. Um im Kampf gegen den Klimawandel fossile Brennstoffe zu vermeiden, erwägen nun viele Länder jedoch den Einsatz von Atomkraft, wie die IAEA am Donnerstag in Wien berichtete.

Laut dem Maximal-Szenario der Atomenergiebehörde könnte sich die weltweite nukleare Produktionskapazität bis 2050 auf bis zu 792 Gigawatt verdoppeln - das sind zehn Prozent mehr als in der Vorjahres-Prognose. Dies wäre laut IAEA nur durch neue Technologien im Atomsektor erreichbar. Dazu gehören die Herstellung von Wasserstoff als Energieträger sowie der Einsatz fortschrittlicherer Reaktoren. In einem konservativeren Szenario der IAEA würde die Produktionskapazität bei 392 Gigawatt fast gleich bleiben.

Im Vorjahr kam rund 10 Prozent des weltweiten Stroms aus Kernkraft. Im Maximal-Szenario der IAEA würde der Anteil bis 2050 auf rund 12 Prozent leicht steigen.

Während die IAEA Atomstrom als saubere Energieform sieht, haben sich Deutschland und andere Länder angesichts der Sicherheitsrisiken und der problematischen Endlagerung von Atommüll für den Atomausstieg entschieden.


Internationalen Konzernen in Belgien droht Steuernachzahlung

BRÜSSEL: Multinationalen Konzernen mit Niederlassungen in Belgien drohen nach einem Gerichtsurteil Steuernachforderungen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied am Donnerstag, dass Steuerbefreiungen für belgische Unternehmen, die zu internationalen Konzernen gehören, als staatliche Beihilferegelung zu werten sind. Ob die Regelung rechtswidrig ist und Nachzahlungen fällig werden, soll ein untergeordnetes Gericht urteilen. Auch deutsche Unternehmen mit belgischer Niederlassung könnten davon betroffen sein.

Hintergrund des Verfahrens ist eine Entscheidung der Wettbewerbshüter der EU-Kommission. Diese befanden 2016, dass systematische Steuerbefreiungen für sogenannte Gewinnüberschüsse illegal waren und forderten Rückzahlungen. Gewinnüberschüsse sind zusätzliche Gewinne von internationalen Firmen, die eine eigenständige Firma unter denselben Umständen nicht hätte machen können.

Ob den Firmen durch die Beihilferegelung tatsächlich ein Vorteil gewährt wurde, soll nun das untergeordnete Gericht der EU entscheiden. Mit dem EuGH-Urteil vom Donnerstag (C-337/19 P) wurde eine frühere Entscheidung des Gerichts aufgehoben. Seit dem Beschluss der Kommission wurden die belgischen Steuerhilfen eingefroren.


Nach Brand in Anlage: Strompreise in Großbritannien stark gestiegen

LONDON: Nach einem Brand in einem britischen Stromverteilzentrum sind die Preise für Elektrizität im Vereinigten Königreich drastisch gestiegen. Der Preis für eine Megawattstunde schnellte um knapp 20 Prozent auf 475 Pfund (rund 557 Euro) hinauf, wie die BBC am Donnerstag berichtete.

Das Feuer in einer Anlage des Netzwerkbetreibers National Grid in der Grafschaft Kent hatte am Tag zuvor den Betrieb einer als Interkonnektor bezeichneten unterseeischen Stromleitung aus Frankreich unmöglich gemacht. Dadurch würden bis Ende März kommenden Jahres 1000 Megawattstunden an Kapazität fehlen, teilte National Grid mit. Eine zweite Leitung sei aber ohne Einschränkungen im Betrieb, hieß es weiter.

Der Ausfall des Interkonnektors erhöht den Druck auf den ohnehin schon angespannten Energiemarkt. Die Strompreise in Großbritannien hatten laut BBC kürzlich sogar ein Rekordniveau von 540 Pfund (rund 634 Euro) pro Kilowattstunde erreicht. Auch die Preise für Gas und Öl sind derzeit auf vergleichsweise hohem Niveau.


Litauens Präsident zweifelt am Nutzen von Nord Stream 2

BERLIN: Auch nach der Fertigstellung der Ostseepipeline Nord Stream 2 lehnt Litauens Präsident Gitanas Nauseda das umstrittenen Projekt weiterhin ab. Vor einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin sagte er dem Nachrichtenportal ZDF heute, er habe Zweifel, dass die Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland einen Nutzen für die EU bringe. Es sei «nicht so einfach», autoritäre Regime durch Handel, Investitionen und gemeinsame Projekte zu ändern, erklärte Nauseda. Er warb für eine Unterbrechung der Pipeline, falls Russland sich nicht an Zusagen halte: «Wo eine Pipeline ist, ist auch ein Gashahn. Einen Gashahn kann man zudrehen.»

Die Pipeline war vor wenigen Tagen fertiggestellt worden. Künftig sollen durch die Leitung jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland nach Deutschland fließen. Bei russischen Nachbarländern wie Polen und den baltischen Staaten stößt das Projekt aber auf große Vorbehalte. Kritiker befürchten eine zu große Abhängigkeit von Moskau.


DIW erwartet deutlich weniger Wachstum für Deutschland

BERLIN: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet für die Bundesrepublik in diesem Jahr mit deutlich weniger Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukte dürfte um 2,1 Prozent steigen, teilte das DIW am Donnerstag mit. Bisher hatten die Forscher ein Wachstum von 3,2 Prozent erwartet. Für das kommende Jahr wird allerdings mit einem Anziehen der Wirtschaft um 4,9 Prozent gerechnet. Zuvor wurde vom DIW 4,3 Prozent prognostiziert.

Hauptgrund für den Pessimismus in diesem Jahr sind die anhaltenden Lieferengpässe und Materialknappheiten in der Industrie, die auf zahlreiche Probleme im internationalen Warenhandel zurückgehen. Obwohl die Weltwirtschaft brumme, stottere der deutsche Konjunkturmotor, hieß es vom DIW. Die Dienstleister hätten im Sommer zwar von einer ruhigeren Corona-Lage profitiert. Aufgrund steigender Inzidenzzahlen im Winter sei aber mit Dämpfern zu rechnen.

Um den Jahreswechsel herum dürfte sich der Produktionsstau in der Industrie laut DIW nach und nach auflösen. Da auch die Pandemie ab Frühjahr zunehmend überwunden werde, schwenkten die Dienstleister ebenfalls auf Erholungskurs ein.

Wie viele andere Ökonomen und Institutionen bewertet das DIW die höhere Inflation nicht als bedenklich. Die Teuerung sei vor allem Sondereffekten geschuldet, die im kommenden Jahr auslaufen dürften. Ab 2022 werde die Inflation auf 2 Prozent und darunter fallen. Im August war die Inflationsrate mit 3,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Ende 1993 gestiegen.


Deutsche Lebenshaltungskosten im europäischen Mittelfeld

WIESBADEN: In Deutschland lässt es sich im europäischen Vergleich eher kostengünstig leben. Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Vergleich des Statistischen Bundesamtes müssen die Menschen in nahezu allen westlichen und nördlichen Ländern des Kontinents mehr Geld für den täglichen Bedarf aufwenden als hierzulande.

So lagen die privaten Konsumausgaben in der Schweiz zum Beispiel im Juli dieses Jahres 51 Prozent höher als in Deutschland. Auch in den skandinavischen Staaten, dem Vereinigten Königreich, Österreich, Belgien oder Frankreich war das tägliche Leben den Angaben nach teurer als in Deutschland. Günstiger war es hingegen in Italien und Spanien sowie in vielen osteuropäischen Ländern. In der Türkei beträgt das Preisniveau nur ein gutes Drittel (36 Prozent) des deutschen Wertes.


Ölpreise halten sich auf erhöhtem Niveau

SINGAPUR: Die Ölpreise haben sich am Donnerstag auf ihrem erhöhten Niveau gehalten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 75,63 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 16 Cent auf 72,77 Dollar.

Zurzeit bewegen sich die Ölpreise in der Nähe ihrer höchsten Stände seit Anfang August. Ein Grund dafür ist das sich abschwächende Angebot. Am Vortag hatten Daten aus den USA gezeigt, dass die dortigen Vorräte deutlich gefallen sind und ein Zweijahrestief markiert haben.

Hinzu kommen anhaltende Störungen im Golf von Mexiko, wo gut zwei Wochen nach dem Hurrikan «Ida» immer noch ein guter Teil der Produktion brachliegt. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte gewarnt, dass die Förderausfälle in den USA die jüngste Produktionsausweitung des Ölverbunds Opec+ übertreffen.


Eurokurs fällt deutlich unter 1,18 US-Dollar

FRANKFURT/MAIN: Der Euro ist am Donnerstag angesichts robuster US-Konjunkturdaten unter Druck geraten. Der Kurs der Gemeinschaftswährung fiel am Nachmittag auf 1,1764 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch über 1,18 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1763 (Mittwoch: 1,1824) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8501 (0,8457) Euro.

Der Dollar legte zu den meisten wichtigen Währungen merklich zu. Am Nachmittag wurde er durch Konjunkturdaten aus den USA gestützt. So sind die Einzelhandelsumsätze im August gestiegen. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang gerechnet. Zudem hat sich der regionale wirtschaftliche Frühindikator für die Region Philadelphia im September überraschend deutlich verbessert. Robuste Konjunkturdaten können dazu führen, dass die US-Notenbank Fed rascher als erwartet aus ihrer lockeren Geldpolitik aussteigt.

Die Weltleitwährung Dollar profitierte auch von der angespannten Lage in China. Dort sorgt eine Mischung aus Verschuldungsproblemen des großen Immobilienentwicklers Evergrande und anhaltenden Staatseingriffen für Verunsicherung. Der chinesische Yuan stand zum Dollar ebenfalls unter Druck.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85025 (0,85510) britische Pfund, 128,67 (129,11) japanische Yen und 1,0886 (1,0845) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1751 Dollar gehandelt. Das waren rund 42 Dollar weniger als am Vortag.


Japanische Exporte steigen nicht so stark wie erwartet

TOKIO: Japans Exportwachstum hat sich im August wegen stärkerer Corona-Folgen und Problemen in der Autoproduktion infolge des Chipmangels stärker abgeschwächt als erwartet. Die Ausfuhren seien im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 Prozent gestiegen, teilte das Finanzministerium am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mit. Damit legten die Exporte den sechsten Monat in Folge zu.

Allerdings fiel das Wachstum deutlich geringer aus als in den Vormonaten. Experten hatten mit einem langsameren Exportanstieg gerechnet, dabei aber ein Plus von mehr als 30 Prozent erwartet. Da die Importe im August im Vergleich zum Vorjahr um knapp 45 Prozent zulegten, rutschte der Saldo der Handelsbilanz ins Minus. Das Handelsbilanzdefizit betrug 635 Milliarden Yen (4,9 Mrd Euro) nach einem Plus von 439 Milliarden Yen im Juli.

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