Nachrichten aus der Wirtschaft am Dienstag

Symbol der Deutschen Bahn. Foto: epa/Filip Singer
Symbol der Deutschen Bahn. Foto: epa/Filip Singer

Bahn plant schnelle Direktverbindung von Berlin nach Paris

STRAßBURG: Die Deutsche Bahn und die SNCF planen eine schnelle Direktverbindung zwischen Berlin und Paris. Außerdem soll der vor 15 Jahren gestartete Schnellverkehr mit ICE- und TGV-Zügen zwischen Frankfurt sowie Stuttgart und Paris ausgebaut werden.


Schwacher Dax bleibt im Abwärtstrend gefangen

FRANKFURT/MAIN: Die Schaukelbörse der vergangenen Tage hat sich fortgesetzt. Nach Kursgewinnen zum Wochenbeginn ging es wieder kräftig abwärts. Der Dax verlor 1,8 Prozent auf 13.919,75 Punkte und fiel damit in den Abwärtstrend zurück. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen büßte 1,9 Prozent auf 28.894,33 Punkte ein.


Snap-Aktie fällt um 40 Prozent nach Geschäftswarnung

SANTA MONICA: Die Macher der Foto-App Snapchat haben die Börse mit einer Geschäftswarnung schockiert. Die Aktie der Firma Snap stürzte im frühen US-Handel um gut 40 Prozent ab. Es sei wahrscheinlich, dass die Ziele bei Umsatz und operativem Gewinn verfehlt würden, teilte Snap mit.


Nato-Generalsekretär in Davos: Freiheit ist wichtiger als Freihandel

DAVOS: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos dafür geworben, die Handelsbeziehungen zu China und anderen autoritär geführten Ländern auf den Prüfstand zu stellen. «Der Krieg in der Ukraine zeigt, wie wirtschaftliche Beziehungen zu autoritären Regimen Schwachstellen schaffen können.»


Chemieverband: Perspektiven zunehmend düster

FRANKFURT/MAIN: Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie bleibt angesichts kräftig steigender Energiekosten und des Ukraine-Krieges für 2022 vorsichtig. «Vom erhofften Aufschwung nach dem Corona-Winter ist nichts mehr übrig geblieben», sagte VCI-Präsident Christian Kullmann.


Uneinigkeit in EZB über Straffungstempo

DAVOS/WIEN: In der EZB herrscht Uneinigkeit über die Reaktion auf die Inflation. Nachdem Präsidentin Christine Lagarde ein eher moderates Tempo mit schrittweisen Zinsanhebungen ab Sommer signalisiert hatte, kam nun Widerspruch aus Österreich. Notenbankchef Robert Holzmann plädierte für einen entschlosseneren Einstieg in die geldpolitische Straffung.


Bundesamt nennt Details zu Wirtschaftswachstum zum Jahresauftakt

WIESBADEN: Steigende Energiepreise, Lieferengpässe, Auftragsstau: Wie sehr bekommt die deutsche Wirtschaft die Folgen des Ukraine-Krieges zu spüren? Detaillierte Ergebnisse zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland im Zeitraum Januar bis Ende März des laufenden Jahres will das Statistische Bundesamt an diesem Mittwoch (8.00 Uhr) veröffentlichen.

Im ersten Quartal 2022 legte die Wirtschaftsleistung der größten Volkswirtschaft Europas einer ersten Schätzung zufolge zum Vorquartal um 0,2 Prozent zu. Und das trotz anhaltender Corona-Pandemie und erster Auswirkungen des russischen Angriffs. Allerdings hatte die Wiesbadener Behörde darauf hingewiesen, dass ihre vorläufige Berechnung unsicherer ist als üblich.

Nach ersten Angaben der Statistiker von Ende April sorgten im ersten Vierteljahr höhere Investitionen für Wachstum, während der Außenbeitrag die Exportnation Deutschland bremste. Das befürchtete zweite Minusquartal in Folge und damit eine sogenannte technische Rezession blieb den vorläufigen Angaben zufolge zumindest aus. Im Schlussquartal 2021 war Deutschlands Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent gesunken. Schrumpft die Wirtschaft zwei Vierteljahre in Folge zum Vorquartal, sprechen Ökonomen von einer «technischen Rezession».


G7-Klimaminister beraten über grüne Transformation in Krisenzeiten

BERLIN: Die Klima- und Energieminister der sieben führenden Industriestaaten (G7) beraten von Mittwoch an in Berlin über Maßnahmen zur Bekämpfung von Klima- und Umweltkrisen. Das Treffen beginnt offiziell am Abend mit einem Empfang der bereits angereisten Minister und Ministerinnen, zu dem Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck sowie Umweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne) gemeinsam einladen.

Eine große Rolle spielt bei dem Treffen die Minderung von klimaschädlichen Treibhausgasen in Sektoren wie Verkehr, Industrie und Gebäude. Auch Fragen der Energieversorgung wollen die Fachministerinnen und -minister vor dem Hintergrund des andauernden Krieges in der Ukraine und der Abhängigkeit von russischem Öl und Gas erörtern. Weitere Themen sind etwa globale Anstrengungen zum Schutz der Artenvielfalt, der Meeresschutz und der nachhaltige Umgang mit Chemikalien.

Deutschland hat in diesem Jahr den Vorsitz der G7-Gruppe, zu der auch die USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan gehören. An den Sitzungen nehmen für die deutsche Seite Habeck und Lemke teil. Zum Treffen erwartet werden auch Vertreter aus Indonesien, das aktuell die Präsidentschaft der G20-Gruppe der wichtigsten Industrie-und Schwellenländer innehat.

Die Ergebnisse ihrer Zusammenkunft wollen die Minister am Freitag auf einer Pressekonferenz (13.00 Uhr) verkünden.


Justiz durchsucht McKinsey-Zentrale in Paris wegen Steuerermittlungen

PARIS: Im Zuge von Steuerermittlungen hat die französische Justiz am Dienstag die Pariser Zentrale der US-Beratungsfirma McKinsey durchsucht. Es gehe um den Verdacht der Verschleierung des schweren Steuerbetrugs, teilte die Finanzstaatsanwaltschaft mit. Die Untersuchungen laufen seit Ende März. Einem Senatsbericht von Mitte März zufolge soll McKinsey über mindestens zehn Jahre hinweg in Frankreich keinerlei Steuern gezahlt haben. Die Firma beteuert, sich an die Gesetze gehalten zu haben.

Der Fall hatte vor der Präsidentschaftswahl auch deshalb für Aufregung gesorgt, weil die staatlichen Ausgaben für externe Beratung in der Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron deutlich gestiegen waren. Dem Bericht des Senats zufolge ist die Beauftragung von Beratern inzwischen zur Regel geworden. Eine Kommission verlangte Transparenz, klare Regeln und eine systematische Bewertung der nach außen vergebenen Aufträge.


Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,0720

FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist am Dienstag gestiegen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0720 (Montag: 1,0659) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9328 (0,9382) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85750 (0,84783) britische Pfund, 136,49 (136,05) japanische Yen und 1,0334 (1,0310) Schweizer Franken fest.


DIHK: Drei Viertel der Unternehmen stellen höhere Kosten in Rechnung

BERLIN: Ein Großteil der deutschen Unternehmen reicht die Kostensteigerungen in Folge höherer Energie- und Rohstoffpreise an Kunden weiter. Etwa drei Viertel der Unternehmen gaben an, Preise erhöhen zu wollen (34 Prozent) oder dies bereits getan zu haben (39 Prozent), wie eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ergab.


Scholz: Sind in Gesprächen zu Erhöhung von Öl- und Gasförderung

PRETORIA: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wirbt für eine Erhöhung der Fördermengen von Öl und Gas, um den hohen Energiepreisen entgegenzuwirken.

«Wir diskutieren jetzt mit all diesen Ländern, die Öl und Gas fördern, und versuchen sie zu überzeugen, ihre Kapazitäten zu erhöhen, so dass dies dem Weltmarkt helfen würde», sagte Scholz in einem Interview mit der Deutschen Welle am Dienstag im südafrikanischen Pretoria. Er erwarte eine sehr schwierige Lage bei den Treibstoffpreisen, sagte Scholz. Man werde diese nicht mit Hilfe von Subventionen niedrig halten können. Es sei aber nötig, die Versorgung mit Gas und Treibstoffen zu erhöhen, damit Staaten ihre Rechnungen bezahlen könnten.


KfW: 150-Millionen-Euro-Hilfskredit für Ukraine

FRANKFURT/MAIN: Deutschland unterstützt die Ukraine mit einem Hilfskredit in Höhe von 150 Millionen Euro. Im Auftrag der Bundesregierung unterzeichnete die staatliche Förderbank KfW am Dienstag den Kreditvertrag mit dem ukrainischen Finanzministerium, wie die KfW Bankengruppe in Frankfurt mitteilte. Es handele es sich um einen weiteren ungebundenen Finanzkredit der Bundesregierung für das von Russland angegriffene Land.

Das «Wirtschaftliche Nothilfeprogramm Ukraine» soll der ukrainischen Regierung Liquidität zur Verfügung stellen, um staatliche Sozialausgaben, Renten sowie Gehälter für Schul- und Krankenhauspersonal und Medikamentenbestellungen bezahlen zu können.

«Wir helfen dabei, eine drastische Verschlimmerung der Versorgungslage großer Bevölkerungsteile zu verhindern und können die sozio-ökonomischen Auswirkungen zumindest teilweise abfedern», erklärte KfW-Vorstandsmitglied Christiane Laibach.


Sri Lanka erhöht Benzinpreise und bittet um Homeoffice

COLOMBO: Angesichts des anhaltenden Treibstoffmangels auf Sri Lanka hat die Regierung die Preise für Benzin und Diesel erhöht. Gleichzeitig ermutigte Energieminister Kanchana Wijesekera die Leute am Dienstag auf Twitter dazu, von zu Hause aus zu arbeiten, um den Treibstoffbedarf zu minimieren. Der Literpreis für Benzin sei um 82 Rupien (21 Cent) auf 420 Rupien (1,09 Euro) gestiegen, für Diesel um 111 Rupien (29 Cent) auf 400 Rupien (1,04 Euro). Die Preiserhöhungen führten am Dienstag auch zu höheren Ticketpreisen für den öffentlichen Verkehr.

Der Inselstaat südlich von Indien erlebt derzeit seine schlimmste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Es mangelt an Treibstoff, Gas und Medikamenten. Die Regierung hat Indien, China und Japan sowie internationale Organisationen um Hilfe gebeten. Vor dem Büro des Präsidenten fordern Protestierende zudem seit 45 Tagen den Rücktritt von Präsident Gotabaya Rajapaksa.


Ministerium will bei Engpässen Gasverbrauch in Stromerzeugung mindern

BERLIN: Das Bundeswirtschaftsministerium will weitere Vorkehrungen für den Fall wegbrechender russischer Gaslieferungen treffen. Falls Gasmangel eintritt oder droht, soll der Gasverbrauch in der Stromerzeugung deutlich reduziert werden.


Lagarde: EZB geht derzeit nicht von Rezession aus

DAVOS: Die Europäische Zentralbank (EZB) geht trotz des Kriegs in der Ukraine derzeit nicht von einer Rezession im Euroraum aus. «Im Moment sehen wir keine Rezession in der Eurozone», sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Dienstag dem Nachrichtensender Bloomberg TV auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Ein wirtschaftlicher Abschwung sei derzeit nicht das Basisszenario der Notenbank. Der Euro und die Renditen von Bundesanleihen legten nach den Äußerungen zu.

Lagarde nannte einige Kräfte, die als Gegengewicht zu den Belastungen durch den Ukraine-Krieg fungierten. Sie verwies unter anderem auf die niedrige Arbeitslosigkeit und die hohen Ersparnisse der privaten Haushalte. Die Französin hatte am Montag eine erste Zinsanhebung seit elf Jahren für Juli und ein Ende der Negativzinsen für den Spätsommer in Aussicht gestellt. Die US-Notenbank und die Bank of England haben ihre Leitzinsen zuletzt hingegen bereits deutlich erhöht.


Air France-KLM mit Kapitalerhöhung zur Rückzahlung von Staatshilfen

PARIS: Die Fluggesellschaft Air France-KLM will mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung einen Teil der Staatshilfen aus der Corona-Krise zurückzahlen. Dazu sollen etwa neue Aktien im Gesamtwert von knapp 2,26 Milliarden Euro ausgegeben werden, wie das französisch-niederländische Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilte. Der Großteil der Summe soll in die Rückzahlung von nachrangigen Anleihen im Umfang von rund 1,7 Milliarden Euro fließen, mit denen der französische Staat der Gesellschaft vor gut einem Jahr unter die Arme gegriffen hatte. Die restlichen Einnahmen sollen dem Schuldenabbau dienen. Der Konzern hatte zuletzt Kapitalerhöhungen im Umfang von bis zu vier Milliarden Euro ausgelotet.

Wie viele andere Fluggesellschaften hatte auch Air France-KLM den Geschäftseinbruch durch die Corona-Krise nur dank staatlicher Finanzhilfen überstanden. Der französische Staat ist inzwischen mit 28,6 Prozent an der Gesellschaft beteiligt. Der Mitteilung zufolge will er bei der jetzt geplanten Kapitalerhöhung im Umfang seiner Bezugsrechte mitziehen und seine Beteiligung damit stabil halten. Gleiches gelte für die Niederlande, die 9,3 Prozent der Aktien von Air France-KLM halten. Dem Schritt müsse aber noch das niederländische Parlament zustimmen.

Die Großreederei CMA CGM will 400 Millionen Euro in neue Aktien von Air France-KLM investieren und damit einen Anteil von bis zu 9 Prozent erwerben. Dieser Schritt ist Teil eines Deals zum Aufbau einer Zusammenarbeit der beiden Konzerne im Luftfrachtgeschäft.


Ölpreise geben leicht nach

SINGAPUR: Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 112,58 US-Dollar. Das waren 84 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 80 Cent auf 109,94 Dollar.

Etwas belastet wurden die Erdölpreise durch die trübere Stimmung an den Finanzmärkten und den höheren Dollar-Wechselkurs. Da Rohöl überwiegend in der US-Währung gehandelt wird, lastet ein stärkerer Dollar meist auf der Nachfrage, da er den Rohstoff für Interessenten außerhalb des Dollarraums rechnerisch verteuert. Ansonsten hielten sich die Impulse am Morgen in Grenzen.

Unterstützung erhalten die Ölpreise seit längerem durch das deutlich verminderte Ölangebot aus Russland - eine Folge scharfer Sanktionen des Westens gegen Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine. Tendenziell belastend wirken dagegen Nachfragesorgen, vor allem wegen der wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs und der strengen Corona-Politik Chinas, die sich negativ auf die Konjunktur der Volksrepublik und den Welthandel auswirkt.


Euro hält sich nahe Einmonatshoch

FRANKFURT/MAIN: Der Euro hat sich am Dienstagmorgen trotz leichter Verluste in der Nähe seines am Vortag markierten einmonatigen Höchststands gehalten. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,0665 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0659 Dollar festgesetzt.

Profitiert hatte der Euro zum Wochenauftakt von Äußerungen aus den Reihen der EZB. Präsidentin Christine Lagarde hatte den erwarteten Straffungskurs der Zentralbank konkretisiert, indem sie für den Spätsommer ein Ende negativer Leitzinsen in Aussicht stellte. Den anschließenden Kurs ließ Lagarde jedoch weitgehend offen. Hintergrund der Straffung ist die hohe Inflation, auf die die EZB später als viele andere Notenbanken mit Zinsanhebungen reagiert.

Am Dienstag stehen im Euroraum Konjunkturdaten im Blick. S&P Global gibt die Resultate einer monatlichen Umfrage unter ranghohen Unternehmensvertretern bekannt. Die Einkaufsmanagerindizes geben einen recht verlässlichen Hinweis auf die konjunkturelle Lage.


Erneuter Wechsel an der Spitze von Brasiliens Ölriesen Petrobras

BRASÍLIA: Vor der Präsidentenwahl in Brasilien im Oktober will die brasilianische Regierung von Staatschef Jair Bolsonaro die Spitze des Ölkonzerns Petrobras mit Sitz in Rio de Janeiro ein weiteres Mal neu besetzen. Dies ging aus einer Mitteilung des Ministeriums für Bergbau und Energie in Brasília am Montagabend (Ortszeit) hervor.

Demnach soll auf José Mauro Coelho nach nur etwas mehr als einem Monat Caio Mário Paes de Andrade folgen, der als Sondersekretär für Entbürokratisierung von Wirtschaftsminister Paulo Guedes fungiert. Es wäre bereits der dritte Wechsel auf dem Chefposten des halbstaatlichen Unternehmens seit dem Amtsantritt Bolsonaros am 1. Januar 2019. Der Petrobras-Vorstand muss dem Wechsel noch zustimmen.

Brasilien durchlebe eine schwierige Zeit, die auf die hohe Volatilität auf den internationalen Märkten zurückzuführen sei, hieß es in der Mitteilung. Es sei notwendig, auf ein «ausgeglichenes Szenario im Energiebereich» hinzuarbeiten. Bolsonaro hatte erst in diesem Monat erneut die Preispolitik und den Gewinn von Petrobras kritisiert.

68 Prozent der Brasilianer machen der Zeitung «Folha de S. Paulo» zufolge die Bolsonaro-Regierung für die hohen Kraftstoffpreise in dem südamerikanischen Land verantwortlich. Der Staatschef strebt bei der Präsidentenwahl im Oktober eine weitere Amtszeit an. In jüngsten Umfragen liegt der Rechtspolitiker hinter dem linken Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva.

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