Nachrichten aus der Sportwelt am Sonntag

Der dänische Nationalspieler Frans Nielsen in Aktion während der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Gruppe B. Archivfoto: epa/HENNING BAGGER
Der dänische Nationalspieler Frans Nielsen in Aktion während der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Gruppe B. Archivfoto: epa/HENNING BAGGER

Eisbären Berlin verpflichten NHL-Routinier Frans Nielsen

BERLIN: Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin verstärkt seine Offensive mit Routinier Frans Nielsen. Der Stürmer spielte zuletzt in der National Hockey League (NHL) für die Detroit Red Wings. In insgesamt 15 Jahren in der stärksten Liga der Welt absolvierte der 37-Jährige insgesamt 949 NHL-Spiele, in denen er 171 Tore und 311 Assists sammelte. Für Detroit fungierte Nielsen in den vergangenen drei Spielzeiten als Assistenzkapitän.


Ringer ziehen positives WM-Fazit - Öhler verletzt sich schwer

OSLO: Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) hat ein positives Fazit der am Sonntag zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften in Oslo gezogen. «Vier Medaillen sind ein Riesenerfolg für uns», sagte Sportdirektor Jannis Zamanduridis der Deutschen Presse-Agentur. «Vor allem zeigen sie, dass wir auch nach den Rücktritten von Frank Stäbler und Aline Rotter-Focken international gut gerüstet sind. Schließlich war die WM letztlich doch besser besetzt als erwartet.»


Wachsende Personalsorgen beim BVB: Auch Akanji reist vorzeitig ab

DORTMUND: Bei Borussia Dortmund wird die Liste der angeschlagenen Profis immer länger. Mit dem Schweizer Manuel Akanji kehrt eine weitere Stammkraft vorzeitig von seiner Nationalmannschaft zum Fußball-Bundesligisten zurück. Wie der Schweizer Verband am Sonntag mitteilte, trat das Team ohne den 26 Jahre alten Innenverteidiger die Reise zum WM-Qualifikationsspiel in Litauen an. Zuvor hatten bereits die BVB-Nationalspieler Thorgan Hazard, Thomas Meunier (beide Belgien), Raphael Guerreiro (Portugal) und Youssoufa Moukoko (Deutsche U21) ihre Nationalmannschaften vorzeitig verlassen. Weitere Profis wie Erling Haaland (Norwegen), Mats Hummels (Deutschland), Jude Bellingham (England) und Giovanni Reyna (USA) waren gleich in Dortmund geblieben.


Kein Sieger im Handball-Topspiel Berlin gegen Kiel

BERLIN: Kein Sieger im Handball-Krimi: Die Füchse Berlin und Rekordmeister THW Kiel haben sich im Topspiel des 6. Bundesliga-Spieltages 28:28 (14:14) getrennt und damit den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Mit jeweils 11:1 Punkten bleiben beide Teams hinter dem SC Magdeburg (12:0), der am Samstagabend durch ein 33:28 gegen Champions-League-Sieger FC Barcelona als erst drittes deutsches Team nach Kiel (2011) und Berlin (2015, 2016) die Club-WM gewann.


Flick plant gegen Nordmazedonien wieder mit Neuer im DFB-Tor

HAMBURG: Hansi Flick plant im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien in Skopje wieder mit Kapitän Manuel Neuer im Tor. Der 35 Jahre alte Schlussmann des FC Bayern München habe das Training am Sonntag in Hamburg vollständig absolviert, sagte der Bundestrainer vor dem Flug nach Skopje. «Ich gehe davon aus, dass es funktioniert», sagte Flick mit Blick auf Neuers Einsatz am Montag (20.45 Uhr/RTL). Die deutsche Nummer 1 hatte am Freitag beim 2:1 gegen Rumänien wegen muskulärer Probleme pausieren müssen. Neuer war im Volksparkstadion von Marc-André ter Stegen vertreten worden.


Politische Provokation: Verband lobt Verhalten von Xherdan Shaqiri

GENF: Der frühere Bundesliga-Spieler Xherdan Shaqiri ist vom Schweizer Fußball-Verband für sein besonnenes Verhalten beim Versuch einer politischen Provokation durch einen Zuschauer gelobt worden. «Xherdan Shaqiri hat vorbildlich reagiert, ist ruhig geblieben und ist nicht darauf eingegangen», schrieb der SFV am Sonntag im Kurznachrichtendienst Twitter.

Nach dem 2:0 in der WM-Qualifikation am Samstag in Genf gegen Nordirland hatte ein Zuschauer dem ehemaligen Profi des FC Bayern München während eines Fernseh-Interviews eine Jacke übergelegt, auf der ein Logo mit den Buchstaben «UCK» zu erkennen war. Die UCK war in den 1990er Jahren eine paramilitärische Organisation, die für die Unabhängigkeit des Kosovo kämpfte.

Der am Sonntag 30 Jahre alt gewordene Shaqiri hat kosovarische Wurzeln. Bei der Aktion reagierte er gelassen: Nachdem er kurz auf das Logo geschaut hatte, streifte er die Jacke mit einem Lächeln ab und stopfte sie sich zusammengerollt unter den Arm. «Es ist inakzeptabel, dass Personen Fußballstadien, und diesem Fall das Interview eines Spielers nach einem Spiel, für politische Propaganda missbrauchen wollen», kritisierte der Verband die Aktion des Fans, der nach SFV-Angaben von der Polizei vernommen und dem Stadionverbot erteilt wurde.


Bottas gewinnt in Istanbul - Verstappen übernimmt wieder WM-Spitze

ISTANBUL: Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hat beim Großen Preis der Türkei seinen ersten Saisonsieg in der Formel 1 gefeiert. Der Finne verwies am Sonntag im Regen von Istanbul die Red-Bull-Fahrer Max Verstappen und Sergio Perez auf die Plätze zwei und drei. Nach einer Strafversetzung kämpfte sich Weltmeister Lewis Hamilton im zweiten Mercedes von Rang elf auf fünf nach vorne. In der WM-Wertung hat der Niederländer Verstappen dem Titelverteidiger aus England die Führung wieder entrissen. Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel (18.) landete nach einem missglückten Risiko-Boxenstopp wie auch Mick Schumacher (19.) im Haas nur am Ende des Feldes.


Hirschhäuser und Harrer deutsche Marathon-Meister

MÜNCHEN: Alexander Hirschhäuser ist neuer deutscher Marathon-Meister. Gemeinsam mit der Regensburgerin Corinna Harrer gewann der Hesse vom ASC Breidenbach am Sonntag beim Lauf über die 42,195 Kilometer in München. Hirschhäuser lief bei kalten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt in 2:18:38 Stunden zum Titel und verwies Anthony Tomsich (+0:52 Minuten) und Philipp Baar (+2:25 Minuten) auf die Ränge zwei und drei.


Markus Gisdol neuer Cheftrainer bei Lokomotive Moskau

MOSKAU: Der ehemalige Bundesliga-Coach Markus Gisdol wird Trainer beim russischen Fußballclub FC Lokomotive Moskau. Man habe sich mit Gisdol geeinigt, teilte der Verein am Sonntag mit. Demnach tritt der 52-Jährige seinen neuen Job in «naher Zukunft» an. Gisdol hatte zuletzt den 1. FC Köln trainiert, war nach einer Heimniederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 im April aber freigestellt worden.


Box-WM: Verlierer Krasniqi droht mit Klage - Bösel neuer Weltmeister

MAGDEBURG: Nach seiner Entthronung als Weltmeister im Halbschwergewicht erwägt Robin Krasniqi rechtliche Schritte gegen das Urteil. «Es ist einfach sehr traurig für das deutsche Boxen. Man hat gesehen, dass ich nur durch K.o. gewinnen konnte. Die ganze Welt hat gesehen, dass ich gewonnen habe. Ich fühle mich verarscht», sagte Krasniqi am Sonntagmorgen nach seiner knappen Punktniederlage gegen Dominic Bösel in Magdeburg. Der 34-Jährige richtete zudem deutliche Worte an seinen Promoter Ulf Steinforth: «Ich habe mich in elf Jahren immer bei Ulf bedankt. Aber das möchte ich jetzt klären lassen, was das für ein Geschäft ist. Das gibt es mit Anwalt. Ich möchte Gerechtigkeit.»


Kerber nach knappem Sieg in Indian Wells in der dritten Runde

INDIAN WELLS: Die beste deutsche Tennisspielerin Angelique Kerber steht beim Turnier in Indian Wells in der dritten Runde. Die einstige Nummer eins der Welt gewann am Samstag (Ortszeit) nach 2:29 Stunden gegen Katerina Siniakova aus Tschechien knapp mit 6:1, 6:7 (4:7), 7:5. Nun trifft Kerber auf Darja Kassatkina aus Russland. Gegen Siniakova war es der fünfte Sieg im sechsten Duell, zuletzt gewann die 33 Jahre alte Norddeutsche im Juni im Endspiel von Bad Homburg gegen Siniakova und startete mit diesem Turniersieg ihre Rückkehr Richtung Weltspitze.


Rummenigge fordert Financial Fairplay 3.0 - «Kurskorrektur»

MÜNCHEN: Der frühere Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge fordert mit Blick auf die finanzielle Schieflage eine «Kurskorrektur» im europäischen Vereinsfußball. «Wir benötigen ein Financial Fairplay 3.0, das stringent und konsequent umgesetzt wird und das auch einen konkreten Strafenkatalog beinhaltet», schrieb der Ex-Profi des FC Bayern München in einer Kolumne in der «Welt am Sonntag». Der 66-Jährige plädiert für eine «Rationalisierung des Fußballs», denn durch die Corona-Krise seien besorgniserregende Dimensionen erreicht worden.


DFB-Landesverbände: Präsidentschaftskandidat aus Amateurlager

HAMBURG: Die Landesverbandschefs im Deutschen Fußball-Bund haben sich noch nicht auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten für die DFB-Präsidentschaftswahl im kommenden März festgelegt. Mögliche Bewerbungen sollen aber aus dem Amateurbereich kommen. Darüber sollen nun die Präsidenten der Regionalverbände mit dem Profilager der Deutschen Fußball-Liga konferieren, allerdings ohne die aktuellen DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch und Ronny Zimmermann.


Vettel: «Sollten Unterschiede feiern, statt davor Angst zu haben»

ISTANBUL: Sebastian Vettel wünscht sich von der Formel 1 noch mehr Engagement im Kampf gegen Diskriminierung. «Wir alle stimmen doch zu, dass es nur fair ist, alle Menschen gleich zu behandeln. In bestimmten Ländern ist das nicht so. Da braucht es aber mehr als nur Worte, da braucht es Taten. Dabei könnte unser Sport großen Druck ausüben und helfen, Fairness auf der Erde weiter auszubreiten», sagte der viermalige Weltmeister der «Augsburger Allgemeinen» im Interview.

Es sei «nicht richtig, Leute zu verurteilen oder zu bestrafen, nur weil ein Mann einen Mann oder eine Frau eine Frau liebt. Jede Form der Separation ist falsch. Wir sind doch viel reicher, weil wir so unterschiedlich sind», sagte der 34-Jährige. «Wir sollten diese Unterschiede feiern, statt davor Angst zu haben.»

Der sozial und politisch engagierte Vettel wird auch 2022 für Aston Martin fahren. Klare Vorstellungen für die Zeit nach der aktiven Formel-1-Karriere hat er noch nicht. «Ich bin nicht sicher, ob Politik das Richtige für mich wäre», antwortete er auf eine entsprechende Frage.

«Der einfachste Weg wäre, Reporter bei einem Fernsehsender zu werden und sich für die nächsten Jahre wieder an demselben Platz zu finden wie bisher. Da sehe ich mich nicht», befand Vettel. «Ich liebe den Sport aber und werde ihm nicht komplett den Rücken zudrehen.»


Fury verteidigt mit K.o.-Sieg WM-Titel im Schwergewichtsboxen

LAS VEGAS: Tyson Fury hat den Weltmeistertitel des Box-Verbandes WBC im Schwergewicht verteidigt. Dem Briten gelang am Samstag (Ortszeit) in einem kräftezehrenden Kampf nach elf Runden ein K.o.-Sieg gegen den Amerikaner Deontay Wilder. Es war das dritte Duell zwischen den beiden Stars der Szene. «Es war ein großartiger Fight. Ich habe immer gesagt, ich bin der beste Boxer der Welt, das habe ich gezeigt, und er ist der zweitbeste», sagte Fury.

Zuvor hatte es im Dezember 2018 ein Unentschieden und im Februar 2020 einen K.o.-Sieg für Fury gegeben. Während dieser unbesiegt bleibt, verließ Wilder in seinem 45. Kampf zum dritten Mal den Ring nicht als Sieger. Es könnte sein letzter Auftritt gewesen sein, denn im Vorfeld hatte der Boxer aus Manchester angekündigt, seinen US-Kontrahenten in den Ruhestand schicken zu wollen.

Es war diesmal zunächst ein offener Schlagabtausch, so dass die Zuschauer in der T-Mobile Arena in Las Vegas voll auf ihre Kosten kamen. Wilder ging in der dritten Runde zum ersten Mal zu Boden, und Fury konnte sich nur eine Runde später nicht auf den Beinen halten. Beide bissen auf die Zähne, ehe bei Wilder der konditionelle Faktor zunehmend eine Rolle spielte.

Nach sechs Runden sahen die Kampfrichter Fury leicht vorn, und der 33-Jährige machte weiter Druck. In Runde zehn erwischte es Wilder zum vierten Mal. Sein Gegner witterte die Chance und riss siegessicher die Arme bereits nach oben, aber Wilder stand noch einmal auf. Eine Runde später musste sich der 35-Jährige jedoch nach einem rechten Haken endgültig geschlagen geben.


Revanche geglückt: Bösel wieder Box-Weltmeister im Halbschwergewicht

MAGDEBURG: Dominic Bösel ist zum zweiten Mal Box-Weltmeister im Halbschwergewicht. Der 31-Jährige gewann am Samstag in Magdeburg den Rückkampf gegen Robin Krasniqi und sicherte sich damit den Gürtel der IBO sowie die Interims-WM der WBA. Vor 3500 Zuschauern stimmten nach zwölf Runden zwei der drei Punktrichter für den Freyburger. Beide Titel hatte Bösel vor einem Jahr an den drei Jahre älteren Krasniqi durch einen überraschenden K.o. verloren. Bösel steht nun bei 32 Siegen in 34 Kämpfen.

Unter den Augen von Box-Idol Henry Maske und Trainer-Legende Ulli Wegner begann Krasniqi deutlich offensiver, Bösel beschränkte sich auf Konter. Doch schon von der dritten Runde an wurde der Kampf ausgeglichener, Bösel kam mit seinen Kontern besser durch. Letztlich landete der neue Weltmeister in einem enorm ausgeglichenem Kampf die klareren Treffer.


Box-Hoffnung Kadiru bleibt Deutscher Meister im Schwergewicht

MAGDEBURG: Das Schwergewichtstalent Peter Kadiru hat seinen deutschen Meistergürtel zum ersten Mal erfolgreich verteidigt. Der 24-Jährige aus Hamburg besiegte am Samstag in Magdeburg Boris Estenfelder einstimmig nach Punkten. Für Kadiru, der bereits Sparringspartner von Superstar Anthony Joshua war, war es der zwölfte Sieg im zwölften Kampf als Profi.

«Boris hat mir einen super Kampf geboten. Ich habe ihn hart getroffen, er ist nicht runtergegangen. Es war nicht mein bester Kampf, ich war ein wenig zu verkrampft», sagte Kadiru. Über die gesamten zehn Runden war der Schützling des früheren Klitschko-Managers Bernd Bönte komplett überlegen, traf den 34 Jahre alten Estenfelder immer wieder mit harten Schlägen. Doch für einen K.o. gegen den Frankfurter reichte es nicht.


SC Magdeburg ist Club-Weltmeister - Sieg gegen Barcelona

DSCHIDDA: Handball-Bundesligist SC Magdeburg hat den IHF Super Globe gewonnen. Im Finale der Vereins-WM besiegten die Elbestädter am Samstag Champions-League-Sieger und Titelverteidiger FC Barcelona überraschend klar mit 33:28 (19:16). Bester Magdeburger Werfer war Omar Magnusson mit sieben Treffern, für Barcelona war Dika Mem mit zehn Toren am erfolgreichsten. Für den SCM ist es bei der zweiten Teilnahme der erste Titel, der THW Kiel (2011) und die Füchse Berlin (2015, 2016) gewannen die Vereins-WM ebenfalls bereits.


WM-Qualifikation: England fast am Ziel

BERLIN: Nach der Aufregung um ein Feuer im Nationalstadion von Andorra hat EM-Finalist England seine Aufgabe gegen das Team des Zwergstaates souverän erledigt. Der Vize-Europameister landete am Samstag beim 5:0 (2:0) im siebten Spiel der WM-Qualifikation den sechsten Sieg. Damit ist der Mannschaft von Trainer Gareth Southgate der Sieg in Gruppe I kaum noch zu nehmen. England führt drei Spieltage vor Schluss der Qualifikation mit 19 Punkten klar vor Albanien (15 Punkte) und Polen (14).


Lea Sophie Friedrich Europameisterin im Keirin: «Geflasht»

GRENCHEN: Lea Sophie Friedrich aus Cottbus hat bei den Bahnradsport-Europameisterschaften am Samstag überlegen das Finale im Keirin gewonnen. Die 21-Jährige siegte in Grenchen/Schweiz vor Olena Starikova aus der Ukraine und Jana Tyschtschenko aus Russland. Friedrich hatte zuvor schon Silber im Teamsprint und Sprint gewonnen. «Ich wollte das Ding heute unbedingt holen. Für mich war es eine Olympia-Revanche, weil ich da im Keirin nichts holen konnte. Ich bin hier ohne große Erwartungen reingegangen. Dass ich jetzt nach Gold greifen konnte, ist so ein schönes Gefühl. Ich bin noch ganz geflasht», sagte die Olympia-Zweite im Teamsprint.


Bayern-Frauen gewinnen gegen Hoffenheim und bleiben vorne

MÜNCHEN: Die Fußball-Frauen des FC Bayern München bleiben mit dem fünften Sieg im fünften Bundesligaspiel souverän an der Tabellenspitze. Im Duell zweier Champions-League-Teilnehmer setzten sich die Münchnerinnen am Samstag mit 3:1 (1:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim durch. Lea Schüller (43./61. Minute) mit einem Doppelpack und die Niederländerin Lineth Beerensteyn (90.+1) erzielten vor 1128 Zuschauern die Treffer für die Gastgeberinnen. Die Österreicherin Nicole Billa (76.) gelang per Fernschuss der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.


Beach-Duo Borger/Sude im Endspiel des World Tour Finals

CAGLIARI: Die deutschen Beachvolleyballerinnen Karla Borger und Julia Sude stehen überraschend im Finale des World Tour Finals. Das Duo aus Düsseldorf setzte sich am Samstagabend im Halbfinale in Cagliari auf Sardinien gegen die Russinnen Nadeshda Makrogusowa/ Swetlana Cholomina mit 2:1 (21:13, 20:22, 15:11) durch. In der Runde der letzten Acht hatte das an Nummer acht gesetzte deutsche Duo die Brasilianerinnen Agatha Bednarczuk und Eduarda Santos Lisboa mit 2:1 (21:16, 24:26, 15:11) besiegt. Im Finale am Sonntag geht es gegen die Kanadierinnen Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes.


American Football: Dresden Monarchs holen deutsche Meisterschaft

FRANKFURT/MAIN: Die Dresden Monarchs haben die deutsche Meisterschaft im American Football gewonnen. Die Sachsen setzten sich am Samstag im Finale der German Football League in Frankfurt/Main mit 28:19 gegen die Schwäbisch Hall Unicorns durch. Nach einem 7:12-Halbzeitrückstand drehten die Monarchs das Spiel im vierten Viertel. Für Dresden war es der erste GFL-Titel, die Unicorns verpassten ihren fünften Erfolg. Sie hatten den German Bowl bereits 2011, 2012, 2017 und 2018 gewonnen.


Ringer Öhler verpasst WM-Bronze

OSLO: Griechisch-römisch-Athlet Peter Öhler hat die fünfte Medaille für den Deutschen Ringer-Bund (DRB) bei den Weltmeisterschaften in Oslo verpasst. Der 28-Jährige verlor seinen Kampf um Bronze in der Gewichtsklasse bis 97 Kilogramm am Samstagabend gegen den Amerikaner Tracy Hancock. Öhler war am Freitag im Viertelfinale am Ungarn Alex Gergö Szöke gescheitert. Über die Hoffnungsrunde erreichte er anschließend aber noch eines der kleinen Finals.


Basketball-Bundesliga: Aufsteiger Heidelberg bleibt Tabellenführer

GIEßEN: Die MLP Academics Heidelberg haben in der Basketball-Bundesliga ihre Tabellenführung verteidigt. Der Aufsteiger gewann sein Auswärtsspiel gegen die Jobstairs Gießen 46ers mit 75:68 (42:26) und feierte damit den dritten Sieg im dritten Spiel. Heidelbergs Jordan Geist überzeugte mit 28 Punkten und einer starken Schlussphase.


Handball-Bundesliga: Minden wartet auf ersten Saison-Sieg

NÜRNBERG: In der Handball-Bundesliga wartet GWD Minden auch nach dem 6. Spieltag auf den ersten Saisonsieg. Im Derby gegen den TuS N-Lübbecke verlor das Team um Torhüter Carsten Lichtlein mit 18:23 und bleibt ohne einen einzigen Punktgewinn am Tabellenende. Immerhin zwei Zähler hat der TSV Hannover-Burgdorf bislang gesammelt, beim HBW Balingen-Weilstetten gab es am Samstag aber eine 26:28-Niederlage.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.