Nachrichten aus der Sportwelt am Samstag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Heidenheimer «Krönung»: Playoffs für Conference League im Blick

HEIDENHEIM: Der 1. FC Heidenheim hofft nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga auf den direkten Durchmarsch in die Playoffs der Conference League. Durch den 4:1 (3:0)-Erfolg gegen den 1. FC Köln, der am Samstag dadurch abstieg, kletterte der Neuling noch auf den achten Platz in der Tabelle. Sollte nun Meister Bayer Leverkusen am 25. Mai das DFB-Pokalfinale gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern gewinnen, würde Heidenheim in der kommenden Spielzeit auf europäischer Bühne vertreten sein.

«Vielleicht klappt es ja tatsächlich», sagte Jan-Niklas Beste. «Das Spiel schauen wir uns dann ganz entspannt im Urlaub an.» Der beste Scorer der Heidenheimer traf gegen Köln zum 4:1-Endstand und sprach später von der «Krönung» einer herausragenden Saison, in der unter anderem Bayern München mit 3:2 zu Hause bezwungen werden konnte. «Das haben wir noch gar nicht richtig realisiert, das braucht ein paar Tage Abstand, ein paar Tagen Ruhe», sagte Beste. «Jetzt ist ein Jahr um, das ist Wahnsinn.»

Der 25-Jährige sieht seine eigene Zukunft indes weiter beim FCH. «Ich bin ehrlich, mit anderen Vereinen habe ich noch gar nicht gesprochen. Das sage ich auch nicht nur so», sagte Beste. «Ich bin jetzt erst einmal froh, in den Urlaub zu gehen, und ich habe ja auch noch ein Jahr Vertrag.»


Duell um Schwergewichtskrone: Profiboxer Usyk schlägt Fury

RIAD: Es gibt wieder einen unumstrittenen Champion im Schwergewicht: Der Ukrainer Usyk besiegt im Duell um die wichtigsten WM-Titel den Briten Fury und schreibt Box-Geschichte.

Der ukrainische Profiboxer Oleksandr Usyk hält zum ersten Mal nach Lennox Lewis vor 25 Jahren alle bedeutenden Weltmeistertitel im Schwergewicht. Der 37-Jährige besiegte in der Nacht zum Sonntag im Vereinigungskampf den zuvor ungeschlagenen Briten Tyson Fury nach Punkten (115:112, 113:114, 114:113) in der Auseinandersetzung über zwölf Runden. Nach einem packenden Duell und einem starken Kampf-Comeback Usyks im saudi-arabischen Riad trägt er nun die WM-Titel der wichtigen Verbände IBF, WBO, WBA und WBC, daneben noch jenen der IBO. Fury hatte den WBC-Gürtel verteidigt.

Fury dominierte die ersten Runden teils und setzte dem Ukrainer massiv zu. Vor allem in der zweiten Kampfhälfte kam Usyk allerdings beeindruckend zurück. Das Duell, das unter anderem wegen finanzieller Streitigkeiten der beiden Lager und einer aufsehenerregenden Cut-Verletzung Furys mehrmals verschoben werden musste, wurde von vielen Experten als Box-Jahrhundertereignis bezeichnet. Beide Profis gingen unbesiegt in das Duell.


Bayern-Kandidat De Zerbi verlässt Brighton & Hove Albion

BRIGHTON: Der beim FC Bayern München als möglicher Nachfolger von Thomas Tuchel gehandelte Roberto De Zerbi verlässt Brighton & Hove Albion. Wie der Premier-League-Club am Samstag mitteilte, endet die Zusammenarbeit mit dem 44-jährigen Italiener nach dem letzten Spieltag an diesem Sonntag in beiderseitigem Einvernehmen. Möglicherweise rückt De Zerbi nun in den Fokus des FC Bayern, der Italiener wurde in der Vergangenheit schon als möglicher Kandidat gehandelt.


Magdeburgs Handballer machen den nächsten Schritt, Flensburg patzt

NÜRNBERG: Der Handballer des SC Magdeburg haben den nächsten Schritt in Richtung deutsche Meisterschaft gemacht. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert feierte am Samstag einen 32:27 (17:14)-Sieg beim HC Erlangen. Mit 54:6 Punkten führt der SCM das Klassement weiter vor den Füchsen Berlin an. Die Hauptstädter stehen nach dem 28:25 (14:13) bei der TSV Hannover-Burgdorf bei 54:10 Zählern. Eine schlechte und eine gute Nachricht gab es für die SG Flensburg-Handewitt. Mit dem 27:28 (13:14) beim ThSV Eisenach verpatzten die Norddeutschen die Generalprobe für das Finalturnier der European League am 25. und 26. Mai in Hamburg. Dafür stand der 27-jährige Niederländer Kay Smits nach 163 Tagen Pause wegen einer Herzmuskelentzündung wieder im Kader. Der SC DHfK Leipzig feierte einen klaren 39:27 (21:16)-Sieg über den HSV Hamburg, der noch immer um die Spielberechtigung für die nächste Saison zittert.


WM-Kampf naht: Profiboxer Kabayel besiegt Kubaner Sanchez

RIAD: Der deutsche Schwergewichtsboxer Agit Kabayel steht vor seinem lang ersehnten ersten WM-Kampf. In Riad besiegte der Bochumer im WM-Ausscheidungskampf am Samstagabend den zuvor ungeschlagenen Kubaner Frank Sanchez verdient nach sieben Runden durch Knockout. Vor den Augen von Ex-Weltmeister Anthony Joshua und Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo holte Kabayel seinen 25. Profi-Sieg und bleibt damit ungeschlagen. Der 31-Jährige ist der nächste Pflichtherausforderer des WBC-Weltmeisters im Schwergewicht. 2023 war er Europameister im Schwergewicht geworden.


Wohlgemuth: VfB im Poker um Guirassy «nicht chancenlos»

STUTTGART: Serhou Guirassy liefert auch am letzten Bundesliga-Spieltag ab. Doch wie geht es mit ihm weiter? Stuttgarts Sportdirektor äußert sich - auch zu seiner eigenen Situation.

Sportdirektor Fabian Wohlgemuth hofft weiter auf einen Verbleib von Torjäger Serhou Guirassy beim VfB Stuttgart. «Wir sind nicht chancenlos», sagte der 45-Jährige am Samstag angesprochen auf die Zukunft des Stürmers. Aber: «Nach der Leistung heute werden die Begehrlichkeiten wahrscheinlich nicht kleiner.» Der Doppeltorschütze habe erneut eine «besondere Leistung» gezeigt und sich den Applaus der Fans bei seiner Auswechslung kurz vor Spielende verdient, meinte Wohlgemuth.

Guirassy erzielte in der abgelaufenen Saison der Fußball-Bundesliga 28 Tore und hatte maßgeblichen Anteil an der Vizemeisterschaft des VfB. Der Vertrag des Guineers bei den Schwaben läuft noch bis zum 30. Juni 2026, enthält allerdings eine Ausstiegsklausel. Schon in den vergangenen Transferperioden hatte es Wechselgerüchte um Guirassy gegeben. Auch diesen Sommer dürfte sich so mancher Topclub für den 28 Jahre alten Nationalstürmer interessieren.

Angesprochen auf seine eigene Situation und eine mögliche Beförderung zum Sportvorstand sagte Wohlgemuth: «Die Entscheidung liegt beim Aufsichtsrat.» Das Gremium werde sicher eine «verantwortungsvolle Entscheidung treffen», meinte er.


Handball: Hannover verlängert mit Nationalspielern Uscins und Fischer

HANNOVER: Die U21-Weltmeister Renars Uscins und Justus Fischer bleiben bis 2026 bei der TSV Hannover-Burgdorf. «Sie sind die Gesichter der Zukunft», sagt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat die U21-Weltmeister und aktuellen Nationalspieler Renars Uscins und Justus Fischer weiter an sich gebunden. Wie der Club am Samstag vor dem Heimspiel gegen die Füchse Berlin mitteilte, haben der 22 Jahre alte Rückraumspieler Uscins und der 21-jährige Kreisläufer Fischer ihre Verträge vorzeitig verlängert. Beide bleiben bis mindestens 2026 bei den Niedersachsen.

«Es macht uns sehr stolz, dass sich Justus und Renars für einen Verbleib bei uns in Hannover entschieden haben. Die beiden konnten in den letzten Monaten sowohl bei uns als auch im Trikot der Nationalmannschaft mit Top-Leistungen überzeugen und sind ohne Zweifel die Gesichter der Zukunft», sagte Hannovers sportlicher Leiter Sven-Sören Christophersen.


EM-Kader-Profi Pavlovic mit Sprunggelenksverletzung

SINSHEIM: Der für den vorläufigen deutschen EM-Kader nominierte Aleksandar Pavlovic vom FC Bayern München hat sich am letzten Bundesliga-Spieltag eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. «Alex ist umgeknickt und wird in München untersucht, ob?s was Schlimmeres ist», sagte Trainer Thomas Tuchel nach der 2:4-Niederlage der Münchner am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim. Pavlovic hatte nach einer guten halben Stunde ausgewechselt werden müssen. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler steht im 27-köpfigen Aufgebot von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann, aus dem vor der Europameisterschaft (14. Juni bis 14. Juli) noch ein Spieler gestrichen wird.


Manuel Neuer fordert Neustart beim FC Bayern

SINSHEIM: Nach der ersten titellosen Spielzeit seit 2012 mit einem symptomatischen letzten Spiel nimmt Nationalkeeper Neuer alle in die Pflicht: die Mannschaft und den Verein.

Nationaltorwart Manuel Neuer hat nach einer verkorksten Bundesliga-Spielzeit des FC Bayern einen Neuanfang gefordert. «Das war eine sehr schwierige Saison für uns alle. Ich glaube, dass es jetzt einen Neustart geben muss ? für uns, für den Verein, auch von unserer Seite vom Team her», sagte der 38-Jährige nach der 2:4-Niederlage der Münchner am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim. «Dass es jetzt nicht so weiterlaufen kann, ist klar. Wir Spieler müssen auch ? glaube ich ? ein ganz anderes Gesicht zeigen als Mannschaft für die nächste Saison, um wieder voll angreifen zu können.»

Die Bayern sind nicht mal Vizemeister und mussten beim Abschied von Thomas Tuchel den zweiten Tabellenplatz dem VfB Stuttgart überlassen. «Ich fand die Zusammenarbeit sehr gut», sagte Neuer über den scheidenden Chefcoach und meinte zur Trainersuche: «Den Verantwortlichen vertrauen wir immer und wir werden sehen, was für eine Lösung gefunden wird. Aber es wird sicher eine Lösung gefunden.»

Dass sich er und Thomas Müller explizit dafür stark gemacht hätten, dass Tuchel doch noch bleibe, sei «komplett falsch. Der Thomas und ich sind nicht zum Trainer gegangen». Auf die Frage, ob auch der Verein in der neuen Runde ein anderes Gesicht zeigen müsse, sagte Neuer: «Jeder ist in der Pflicht.» Die Frage, ob der FC Bayern einen zu hohen Trainerverschleiß habe, beantwortete der Weltmeister von 2014 mit einem klaren «Ja».


Trimmel lobt Köpenicker Tugenden im Saisonfinale: «Union-like»

BERLIN: Union Berlin bleibt erstklassig. Das liegt nach Meinung von Kapitän Trimmel nicht nur an einer Leistungssteigerung der Mannschaft.

Nach der Rettung in letzter Minute hat sich Union Berlins Kapitän Christopher Trimmel bei den Fans bedankt und den Zusammenhalt im gesamten Verein erneut gewürdigt. «Wir können nicht sagen, dass wir die Saison alleine so hinbekommen haben. Ohne die Fans und den Zusammenhalt wären wir direkt abgestiegen. Was an positiver Rückmeldung zurückkam, ist Gänsehaut pur», befand der Österreicher, der unter der Woche seinen Vertrag verlängert hatte, nach dem 2:1 gegen den SC Freiburg am Samstag.

Die Eisernen haben sich trotz einer enttäuschenden Saison zum Klassenerhalt gezittert und beenden die Spielzeit auf Tabellenplatz 15. Nicht nur die Fans und alle Mitarbeiter im Verein hätten der Mannschaft einen wichtigen Push im Saison-Endspurt gegeben, sagte Trimmel. Auch Interimstrainer Marco Grote und sein Team. «Die haben uns das Selbstvertrauen eingeimpft. Unsere Tugenden standen wieder im Vordergrund», urteilte der 37 Jahre alte Führungsspieler und beschrieb den Berliner Kampf am Samstag als «typisch Union-like».


Frankfurts Aufsichtsratschef Holzer legt Amt nieder

FRANKFURT/MAIN: Eintracht Frankfurts Aufsichtsratschef Philip Holzer legt sein Amt zum 30. Juni nieder und scheidet aus dem Gremium aus. Dies teilte der Fußball-Bundesligist am Samstag nach dem 2:2 gegen RB Leipzig mit. Holzer hatte den Posten im Sommer 2020 als Nachfolger von Wolfgang Steubing übernommen. Der Vertrag des 58-Jährigen lief ursprünglich bis zum Sommer 2025.


Kerber-Bezwingerin Swiatek gewinnt Tennis-Turnier in Rom

ROM: Die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek hat das Sandplatz-Tennisturnier in Rom gewonnen. Die Polin setzte sich am Samstag im Damen-Endspiel mit 6:2, 6:3 gegen die Belarussin Aryna Sabalenka durch. Gegen Sabalenka hatte Swiatek Anfang Mai schon in Madrid in einem dramatischen Endspiel über 3:14 Stunden den Titel geholt. Beim letzten großen Formtest für die am 26. Mai beginnenden French Open in Paris hatte Swiatek zuvor Angelique Kerber ausgeschaltet.


DEB-Auswahl zittert gegen Polen: WM-Viertelfinale fast sicher

OSTRAVA: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in Tschechien auch ohne eine Tor-Gala gewonnen. Der Vizeweltmeister siegte am Samstag in Ostrava gegen Aufsteiger Polen trotz einiger Probleme mit 4:2 (0:0, 2:0, 2:2) und steht mit zwölf Punkten so gut wie sicher im Viertelfinale. Nach dem 8:1 gegen Lettland und dem 8:2 gegen Kasachstan war es für das Team von Bundestrainer Harold Kreis der dritte Sieg in Serie. Zum Abschluss der Gruppenphase erwartet die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes am Dienstag (12.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) Frankreich.


Um 17:37 Uhr: Bayer-Kapitän Hradecky bekommt Meisterschale

LEVERKUSEN: Darauf musste Bayer Leverkusen lange warten, und der Weg war von bitteren Enttäuschungen gepflastert. Doch am Samstag bekam die Werkself erstmals die Schale als deutscher Fußball-Meister überreicht.

Um 17:37 Uhr war die Schale nach jahrzehntelangem Warten in Leverkusen angekommen: Um diese Uhrzeit erhielt Bayer Leverkusens Kapitän Lukas Hradecky aus den Händen von DFL-Geschäftsführer Marc Lenz die Schale für den Gewinn der ersten deutschen Fußball-Meisterschaft. Lenz-Kollege Steffen Merkel hatte zuvor die Meister-Medaillen umgehängt. Und diese Meisterschaft war eine historische, denn Leverkusen ist die erste Mannschaft in der Bundesliga-Geschichte, die die ganze Saison ohne eine einzige Niederlage absolviert hat.

Nach dem Schlusspfiff beim abschließenden 2:1 gegen den FC Augsburg hatte sich der Leverkusener Rasen in eine Party-Zone verwandelt. Die Bayer-Profis hüpften zu «Looking For Freedom» von David Hasselhoff ausgelassen auf dem Rasen umher. Den größten Sonder-Jubel erhielt beim Gang auf das Podium Meister-Macher Xabi Alonso.

Die Leverkusener hatten zu Beginn des Jahrtausends ein echtes Meister-Trauma entwickelt. In den Jahren 2000 und 2002 verspielten sie im Saison-Finale sicher geglaubte Titel und bekamen den Beinamen «Vizekusen». Der ist nun abgestreift. «Die Geschichte hat Bayer noch eine Schale geschuldet», hatte Club-Chef Fernando Carro gesagt. In den Finals der Europa League am Mittwoch in Dublin gegen Atalanta Bergamo und im DFB-Pokal am kommenden Samstag gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern kann Bayer die Saison mit einem Triple krönen.


Zverev im Rom-Finale gegen Chilenen Jarry

ROM: Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev bestreitet beim Tennis-Turnier in Rom am Sonntag das Finale. Nach seinem Dreisatz-Sieg am Freitag gegen den Chilenen Alejandro Tabilo trifft der Hamburger auf Tabilos Landsmann Nicolas Jarry. Jarry ist der erste Chilene seit 17 Jahren, der in einem Masters-1000er-Finale steht. Zverev hat dieses Kunststück bereits zum elften Mal geschafft, damit zieht er mit der deutschen Tennis-Ikone Boris Becker gleich.

In Rom ist der 27-Jährige bereits zum dritten Mal im Endspiel. Zverev hatte in der italienischen Hauptstadt bereits 2017 gewonnen. Das Sandplatzturnier ist der letzte große Formtest vor den am 26. Mai beginnenden French Open in Paris, bei denen Zverev ebenfalls zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten zählt. In diesem Jahr hat der Weltranglisten-Fünfte erstmals ein ATP-Finale erreicht.


Jürgen Klopp geht in letztes Spiel als Liverpool-Coach

LIVERPOOL: Jürgen Klopp steht an diesem Sonntag vor seinem letzten Spiel als Trainer des FC Liverpool.

Gegen die Wolverhampton Wanderers (17.00 Uhr) will sich der 56-Jährige mit einem letzten Sieg bei den Fans nach über achteinhalb Jahren in Diensten der Reds verabschieden. «Wir hatten eine großartige Zeit und ich weiß, dass es hart wird», sagte der ehemalige Coach von Mainz 05 und Borussia Dortmund zum bevorstehenden Abschied. Klopp führte den Premier-League-Club in seiner Amtszeit unter anderem zur Meisterschaft und zum Gewinn des FA Cups sowie zum Triumph in der Champions League. In seiner Abschiedssaison gelang ihm der zweite Erfolg im Ligapokal.


Köln steigt aus der Bundesliga ab - Bochum in der Relegation

BERLIN: Der siebte Bundesliga-Abstieg des 1. FC Köln ist perfekt. Die Rheinländer verspielten durch ein 1:4 (0:3) beim 1. FC Heidenheim am Samstag zum Saisonabschluss ihre letzte Chance. In die Relegation gegen den Zweitliga-Dritten Fortuna Düsseldorf muss der VfL Bochum, der nach dem 1:4 (0:1) bei Werder Bremen noch auf den drittletzten Platz rutschte. Union Berlin schaffte beim 2:1 (0:0) gegen den SC Freiburg die Rettung, genauso wie der FSV Mainz 05 mit dem 3:1 (1:1) beim VfL Wolfsburg. Meister Bayer Leverkusen beendete beim 2:1 (2:0) gegen den FC Augsburg die Saison ohne Niederlage. Platz zwei sicherte sich noch der VfB Stuttgart, der mit einem 4:0 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach am FC Bayern vorbeizog. Denn die Münchner kassierten beim Abschied von Trainer Thomas Tuchel eine 2:4 (2:1)-Pleite bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der Tabellenvierte RB Leipzig kam zu einem 2:2 (1:0) beim Rivalen Eintracht Frankfurt. Borussia Dortmund gewann mit 4:0 (2:0) gegen Absteiger SV Darmstadt 98.


Historisch: Leverkusen mit Bundesliga-Saison ohne Niederlage

LEVERKUSEN: Meister waren sie schon seit April, nun hat Bayer Leverkusen einen historischen Rekord vollendet: Durch das 2:1 gegen Augsburg schafft Leverkusen als erster Bundesligist eine Saison ohne Niederlage.

Bayer Leverkusen ist als erster Club seit Einführung der Fußball-Bundesliga im Jahr 1963 ohne Niederlage geblieben. Nach dem abschließenden 2:1 (2:0) gegen den FC Augsburg beendet das Team von Trainer Xabi Alonso die Saison mit 28 Siegen und sechs Unentschieden. Als Meister hatte Bayer schon Mitte April festgestanden.

Mit 90 Punkten verpasste Leverkusen den historischen Punkterekord des FC Bayern aus der Saison 2012/13 aber um einen Zähler. In den Finals der Europa League am Mittwoch in Dublin gegen Atalanta Bergamo und im DFB-Pokal am kommenden Samstag gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern kann Leverkusen die Saison mit einem Triple krönen.


Formel-1-Star Verstappen sichert sich Pole Position in Imola

IMOLA: Max Verstappen hat sich auch die siebte Pole Position dieser Formel-1-Saison geschnappt. Der Red-Bull-Pilot verwies auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari Oscar Piastri im McLaren auf den zweiten Platz und sicherte sich zum 39. Mal in seiner Karriere Startplatz eins. Für den Niederländer, der bis dahin über eine fehlende Balance seines Wagens geklagt hatte, war es saisonübergreifend die achte Pole nacheinander. Damit stellte er einen Rekord von Ayrton Senna aus den Jahren 1988 und 1989 ein. Der Brasilianer war vor 30 Jahren in Imola ums Leben gekommen. Dritter wurde am Samstag Piastris Teamkollege Lando Norris. Haas-Pilot Nico Hülkenberg schaffte es bei seiner Premiere in Imola auf einen starken zehnten Rang. Piastri wurde später um drei Startplätze zurückversetzt.


Eberl zur Trainersuche: «Das Beste kommt zum Schluss»

SINSHEIM: Trotz der zahlreichen Absagen ist Sportvorstand Max Eberl noch von einem guten Ende bei der Trainersuche des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München überzeugt. «Wir werden eine gute Lösung finden. Ein sehr guter Freund von mir sagt immer: Das Beste kommt zum Schluss», sagte Eberl am Samstag dem TV-Sender Sky am Rande des Bundesligaspiels bei der TSG 1899 Hoffenheim und gab sich selbstkritisch: «Der, der am meisten unzufrieden ist, wie es ist, bin ich selber. Da muss ich mir an die eigene Nase packen. Klar schaut man in den Spiegel. Hat man etwas falsch gemacht?» Am Freitag war bekannt geworden, dass es bei Trainer Thomas Tuchel keine Kehrtwende geben und der Abschied zum Saisonende weiter Bestand haben wird. Zuvor hatten sich schon die möglichen Trainerlösungen Xabi Alonso, Julian Nagelsmann, Ralf Rangnick und Oliver Glasner zerschlagen.


Klopp nun auf Instagram: Würde es Liebesbeziehung nennen

LIVERPOOL: Kurz vor seinem Abschiedsspiel als Trainer des FC Liverpool hat sich Jürgen Klopp noch einmal mal mit emotionalen Worten an die Fans gewendet - und das erstmals in den sozialen Medien auf einem eigenen Account. «Wir kommen dem Ende immer näher. Am 8. Oktober 2015 haben wir uns das erste Mal richtig getroffen. Ich würde es eine Liebesbeziehung nennen. Vom ersten Tag an war es eine absolut unglaubliche Zeit. Ich habe es so sehr genossen und ich möchte euch so sehr für all die Unterstützung und Kraft danken, die ihr uns über die Jahre gegeben habt», sagte Klopp in einem rund zweiminütigen Video auf seinem neuen Instagram-Account mit dem Namen «Kloppo» - Jürgen Klopp, The Normal One.


Zwei Formel-1-Unfälle in Imola - Bestzeit für Piastri

IMOLA: Im Formel-1-Abschlusstraining von Imola mit zwei Roten Flaggen hat sich McLaren-Fahrer Oscar Piastri überraschend die Bestzeit gesichert. Der Australier verwies am Samstag seinen Teamkollegen Lando Norris auf den zweiten Rang. Vor der Qualifikation wurde Carlos Sainz im Ferrari Dritter. An die Spitze schaffte es Weltmeister Max Verstappen erneut nicht. Nach einem enttäuschenden Auftakttag musste sich der Red-Bull-Fahrer mit Position sechs begnügen. Haas-Pilot Nico Hülkenberg wurde immerhin Zehnter.


Thomas Müller jetzt mit Maier Bayern-Rekordspieler

SINSHEIM: Thomas Müller hat beim FC Bayern mit Rekordspieler Sepp Maier gleichgezogen. Der 34-Jährige bestritt an diesem Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim seine 473. Bundesliga-Partie für die Münchner. Müller liegt damit beim Rekordmeister gleichauf mit dem langjährigen Torhüter der Bayern. Dritter ist Oliver Kahn mit 429 Bundesligaspielen.


Hertha BSC: Kein neuer Vertrag für Trainer Dardai

BERLIN: Pal Dardai wird in der kommenden Spielzeit nicht mehr Cheftrainer bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC sein. Der auslaufende Vertrag des Ungarn werde nicht verlängert, teilte Hertha am Samstag mit. Zuvor hatten bereits Medienberichte und Aussagen des 48-Jährigen selbst darauf hingedeutet. Allerdings bleibe Dardai in einer anderen Funktion erhalten. «Wie die genau aussehen wird, werden wir nach seinem Urlaub mit ihm besprechen», sagte Geschäftsführer Thomas Herrich vor dem Saisonfinale beim VfL Osnabrück am Sonntag.


Kuriose Spielunterbrechung bei Eintracht gegen Leipzig

FRANKFURT/MAIN: Die Bundesligapartie zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig ist am Samstag unterbrochen worden.

Der kuriose Grund: Wegen einer starken Rauchentwicklung nach dem Gebrauch von Pyrotechnik schaltete sich der Rauchwarnmelder im Videowürfel der Frankfurter Arena ein. Das Gerät wurde daraufhin automatisch in Richtung Spielfeld heruntergefahren, weshalb Schiedsrichter Felix Zwayer das Spiel für mehrere Minuten unterbrach. Als der Videowürfel wieder an seinem Platz war, wurde das Spiel fortgesetzt.


BVB-Fans verabschieden Reus mit Choreografie

DORTMUND: Mit Marco Reus verliert der BVB einen Kultspieler. In seinem letzten Heimspiel für seinen Herzensclub wird dem Routinier eine besondere Ehre zuteil.

Die Fans von Borussia Dortmund haben Marco Reus mit einer Choreografie verabschiedet. Vor seinem letzten Heimspiel für seinen Heimatclub war das Trikot mit der Nummer 11 des in der Revierstadt als Kultspieler verehrten Angreifers auf der Südtribüne zu sehen. Der gebürtige Dortmunder (34), dessen im Sommer auslaufender Vertrag beim Fußball-Bundesligisten nicht verlängert wird, bestreitet gegen Darmstadt sein 294. Bundesliga-Spiel (119 Tore) im schwarzgelben Trikot.

Neben Reus wurden Marius Wolf, Mateu Morey und der Talente-Coach Otto Addo von der Vereinsführung vor dem Anpfiff verabschiedet. Addo wird Nationalcoach von Ghana, die künftigen Vereine von Wolf und Morey sind noch offen.


Preußen Münster nach 33 Jahren wieder in der 2. Liga

MÜNSTER: Preußen Münster kehrt mit einem Durchmarsch aus der Regionalliga nach 33 Jahren zurück in die 2. Fußball-Bundesliga. Das Bundesliga-Gründungsmitglied sicherte sich am Samstag am letzten Drittligaspieltag den Aufstieg durch einen 2:0 (2:0)-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching und schließt die Runde hinter Meister SSV Ulm mit 67 Punkten als Tabellenzweiter ab. Verfolger SSV Jahn Regensburg (63) muss nach dem 0:1 (0:1) gegen den 1. FC Saarbrücken in die Relegation gegen den Zweitliga-16.. Um diesen Platz kämpfen am Sonntag SV Wehen Wiesbaden und Hansa Rostock.


Streich mit Tränen in den Augen vor seinem letzten Spiel

BERLIN: Nach diesem Spiel ist Schluss. Christian Streich wird beim Gedanken daran schon vor dem Anpfiff emotional. Für den SC Freiburg endet eine Ära.

Christian Streich hatte schon vor dem Anpfiff seines letzten Spiels als Trainer des SC Freiburg Tränen in den Augen. «Ich bin seit Wochen umgeben von unzähligen Menschen, die mir viel entgegenbringen», sagte Streich im Interview beim Sender Sky vor der Partie beim 1. FC Union Berlin am Samstagnachmittag mit stockender Stimme. Er sei «sehr berührt», sagte der 58-Jährige und wurde vom Sky-Moderator in den Arm genommen. Was er am meisten vermissen werde? «Die Menschen», sagte Streich.

Der Kult-Trainer verlässt den SC nach zwölf Jahren als Chefcoach, im Breisgau endet eine Ära. Am vergangenen Wochenende war Streich bereits im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (1:1) emotional von den eigenen Fans verabschiedet worden. Am Samstag bedachten ihn auch die Anhänger von Union mit lautem Applaus.


Para-WM: Menje holt erste Medaille und Paralympics-Platz

KOBE: Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje hat bei der Para-Weltmeisterschaft im japanischen Kobe die erste Medaille für den Deutschen Behindertensportverband (DBS) geholt. Über 5000 Meter wurde die 19-Jährige Zweite. Die zweimalige Europameisterin holte damit ihre erste WM-Medaille und vor allem einen Startplatz für die Paralympics im Sommer in Paris.


Para-Sport: Neuer Klassifizierungscode soll für mehr Fairness sorgen

BERLIN: Mit einem neuen Klassifizierungskodex will das Internationale Paralympische Komitee (IPC) für mehr Chancengleichheit und Fairness im Behindertensport sorgen. Auf der außerordentlichen Generalversammlung wurde der neue Code verabschiedet, der bei den nationalen Verbänden ab Januar 2025 gilt. International dauert es noch etwas, da gelten die neuen Klassifizierungsregeln für die Beurteilung der Schwere der Beeinträchtigung und Einteilung in Startklassen von Sportlerinnen und Sportlern erst ab Juli 2026. Somit finden die Sommer-Paralympcis in Paris und die Winterspiele 2026 noch nach den bisherigen Regeln statt. Athletengemeinschaft.


Klinsmann setzt bei Heim-EM auf DFB-Team: Kader voller Qualität

BERLIN: Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann traut der deutschen Nationalmannschaft bei der Heim-EM auch den ganz großen Wurf zu. «Die gehören mit zu den Favoriten, das ist einfach so. Fußball-Deutschland gehört immer zu den Favoriten, ob du jetzt mal ein paar Turniere vergeigt hast, das ändert da nichts dran», sagt der 59-Jährige im Transfermarkt-Podcast «Done Deals». Im Gesamten sei es ein toller Kader, «der es von der Qualität absolut mitbringt, was Tolles zu reißen bei dieser Europameisterschaft». Für Klinsmann, der das DFB-Team 2006 bei der Heim-WM betreut hatte, wäre der Einzug ins Halbfinale schon «super. Deutschland ist viermal Weltmeister, dreimal Europameister ? jetzt wird es mal wieder Zeit, dass wir ein richtig geiles Turnier spielen. Vielleicht schaffen wir es dann auch, ins Endspiel zu kommen», sagte der Welt- und Europameister, der zuletzt die südkoreanische Nationalelf betreut hatte.


Ex-Liverpool-Profi Hamann: Werden Klopp eine Statue bauen

LIVERPOOL: Der frühere Liverpool-Profi Dietmar Hamann glaubt an eine ganz besondere Wertschätzung für den scheidenden Trainer Jürgen Klopp. Der Coach habe nach Ansicht des einstigen Fußball-Nationalspielers schon jetzt Kultstatus bei den Fans. «Die Bindung zwischen Fans und Spielern und Trainern macht den Verein aus. Aber ich glaube, bei keinem anderen Trainer haben sie diese Liebe so zurückbekommen», sagte Hamann der dpa. «Deshalb glaube ich, dass sie ihm neben Bill Shankly auch eine Statue bauen, ihn verewigen werden.» Vor der legendären Kop-Tribüne steht eine Statue von Shankly, der von 1959 bis 1974 Trainer des LFC war. Klopp steht am Sonntag (17.00 Uhr/Sky) gegen die Wolverhampton Wanderers letztmals als Trainer der Reds an der Seitenlinie. Nach fast neun Jahren tritt der 56-Jährige freiwillig ab und will eine Auszeit nehmen.


PGA Championship: Scheffler spielt nach Festnahme gutes Golf

LOUISVILLE: Trotz seiner kurzzeitigen Festnahme durch die Polizei spielt der Golf-Weltranglistenerste Scottie Scheffler weiter um den Sieg bei der PGA Championship mit. Der 27-Jährige aus Texas beendete am Freitag (Ortszeit) bei dem Major-Turnier in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky den zweiten Tag mit einer starken 66er-Runde und liegt mit 133 Schlägen auf dem geteilten vierten Platz. Der Masters-Sieger hat zur Halbzeit nur drei Schläge Rückstand auf den Führenden Xander Schauffele (130). Scheffler war am frühen Freitagmorgen vor dem Beginn der zweiten Turnierrunde vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Er soll den Anweisungen der Polizei nicht Folge geleistet haben, die einen tödlichen Verkehrsunfall mit einem Fußgänger vor dem Golfplatz untersuchten. Scheffler hatte versucht, mit seinem Auto einen Stau zu umfahren. Dabei wurde ein Polizist leicht am Handgelenk verletzt. In einem Statement teilte Scheffler mit, es sei ein «großes Missverständnis» gewesen. Den Angehörigen des Unfallopfers sprach er sein Mitgefühl aus.

Florida Panthers und Dallas Stars stehen im NHL Playoff-Halbfinale

Boston (dpa) ? Die Florida Panthers haben sich in der NHL für das Playoff-Halbfinale qualifiziert. Der Vorjahresfinalist gewann am Freitag (Ortszeit) das sechste Spiel der «Best of seven»-Serie bei den Boston Bruins mit 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) und entschied die Serie mit 4:2 Siegen für sich. Im Playoff-Halbfinale der nordamerikanischen Eishockey-Liga treffen die Panthers auf die New York Rangers, das erste Duell findet am kommenden Mittwoch (Ortszeit) statt. Auch die Dallas Stars haben die nächste Runde erreicht. Das Team aus Texas setzte sich nach zweifacher Verlängerung mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0) bei den Colorado Avalanche durch, um die Serie ebenfalls mit 4:2 für sich zu entscheiden. Dallas muss noch auf seinen Gegner in der nächsten Runde warten. Dies sind entweder die Edmonton Oilers um den deutschen Eishockey-Star Leon Draisaitl oder die Vancouver Canucks, Vancouver führt mit 3:2 Siegen.

Knicks verpassen vorzeitigen Einzug ins NBA Playoff-Halbfinale

Indianapolis (dpa) ? Die New York Knicks haben es verpasst, vorzeitig und zum ersten Mal seit 2000 wieder ins NBA-Playoff-Halbfinale einzuziehen. Am Freitag (Ortszeit) verloren die Knicks das sechste Spiel der «Best of seven»-Serie bei den Indiana Pacers mit 103:116 (51:61), womit die Pacers zum 3:3 nach Siegen ausgleichen konnten. Das entscheidende siebte Spiel der Serie in der nordamerikanischen Basketballliga findet am kommenden Sonntag (Ortszeit) in New York statt. Der Gewinner trifft in den Conference-Finals des Ostens auf die Boston Celtics. Bei den Knicks kam der Deutsche Isaiah Hartenstein auf vier Zähler, sieben Rebounds und sechs Assists.


Frühes Aus für Mehrkämpferin Weißenberg in Götzis

GÖTZIS: Für die deutsche Leichtathletin Sophie Weißenberg ist der Siebenkampf beim traditionellen Meeting im österreichischen Götzis schon nach der ersten Disziplin beendet. Die WM-Siebte kam am Samstag über die 100 Meter Hürden nach einem Strauchler nicht ins Ziel. Die 26 Jahre alte Weißenberg galt als aussichtsreichste deutsche Starterin in Götzis.

Das Mehrkampfmeeting ist sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern wieder einmal stark besetzt. So ist im Zehnkampf unter anderem Tokio-Olympiasieger Damian Warner aus Kanada dabei. Europameister Niklas Kaul und der deutsche Rekordhalter Leo Neugebauer verzichteten im Olympia-Jahr hingegen auf eine Teilnahme.

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Helge Fitz 19.05.24 16:00
Als Schiri kommt jetzt für mich der Saisonabschluss mit massiert vielen Einsätzen. Ich hoffe nur, dass dadurch das Arthrose - Knie nicht schlapp macht. Das wäre ein Desaster so kurz vor der Olympiade.
michael von wob 19.05.24 14:49
@ Helge
Erst mal freue ich mich auf die 3 Finals (2x Leverkusen und 1x Dortmund), + die Relegationsspiele und danch kommt die EM und Olympiade. Dieser Sommer wird nicht langweilig.
Helge Fitz 19.05.24 14:20
Ole,ole,ole,ole, eine erneute Niederlage für den FCB.
Nach so viel Fussballglück kann die EM jetzt kommen. Hoffentlich genauso spaßig !