Nachrichten aus der Sportwelt am Samstag

Collage: DER FARANG
Collage: DER FARANG

Formel 1 in Belgien: Verstappen plant Aufholjagd

SPA-FRANCORCHAMPS: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen plant für den Großen Preis von Belgien am Sonntag (15.00 Uhr) eine rasante Aufholjagd. Der Red-Bull-Pilot muss das Rennen in Spa-Francorchamps vom 15. Platz starten, weil er wegen des unerlaubten Wechsels von Motorenteilen eine Strafe erhalten hat. In der Qualifikation war der Niederländer aber deutlich der Schnellste, sodass er sich zumindest Hoffnungen auf einen Podiumsplatz im 14. Saisonlauf macht. Als Erster startet Ferrari-Fahrer Carlos Sainz vor Sergio Perez im zweiten Red Bull.

Sebastian Vettel sortiert sich am Start mit seinem Aston Martin voraussichtlich als Zehnter ein. Mick Schumacher muss im Haas von ganz hinten losfahren. Am Auto des 23-Jährigen waren wie bei Verstappen und fünf weiteren Fahrern regelwidrig neue Teile eingebaut worden. Daher wird das Feld in Belgien kräftig durchgemischt.


Formel 1: Carlos Sainz auf Startplatz eins in Belgien

SPA-FRANCORCHAMPS: Ferrari-Pilot Carlos Sainz geht beim Formel-1-Rennen in Belgien vom ersten Startplatz ins Rennen. Der Spanier belegte in der Qualifikation von Spa-Francorchamps am Samstag zwar Rang zwei. Sainz profitierte aber davon, dass Weltmeister Max Verstappen als Tagesschnellster für den Grand Prix nach hinten strafversetzt wird. Am Red Bull des Niederländers waren unerlaubt Motorenteile gewechselt worden.

Auch der WM-Zweite Charles Leclerc von Ferrari und fünf weitere Fahrer erhalten für den Rennsonntag Startplatzstrafen. In der WM-Gesamtwertung führt Titelverteidiger Verstappen bereits mit 80 Punkten Vorsprung auf Leclerc.

Als Zweiter startet am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) Sergio Perez im zweiten Red Bull. Dritter ist dann Fernando Alonso im Alpine vor Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton.


Mick Schumacher auf Platz 15 in Qualifikation von Spa

SPA-FRANCORCHAMPS: Mick Schumacher ist in der Qualifikation zum Formel-1-Rennen in Belgien im zweiten Durchgang ausgeschieden.

Der 23-Jährige fuhr am Samstag in Spa-Francorchamps auf den 15. Platz und verpasste damit die Finalrunde der besten Zehn. Schumacher, der noch um einen Vertrag für die nächste Saison kämpft, war allerdings schneller als Haas-Teamkollege Kevin Magnussen. Der Däne scheiterte als 18. schon in Durchgang eins. Weil an seinem Auto aber unerlaubt Motorenteile gewechselt wurden, wird Schumacher für den Start des Grand Prix am Sonntag noch nach hinten strafversetzt.


Biathlet Fratzscher bei Sommer-WM in Ruhpolding Fünfter im Sprint

RUHPOLDING: Biathlet Lucas Fratzscher ist bei der Sommer-WM in Ruhpolding Fünfter im Sprint geworden. Der 28 Jahre alte Thüringer leistete sich am Samstag zwei Strafrunden und hatte auf Skirollern nach 7,5 Kilometern 30,4 Sekunden Rückstand auf den neuen Weltmeister Sebastian Samuelsson aus Schweden. Dessen Landsmann Peppe Femling holte vor dem Schweizer Niklas Hartweg Silber.


Mit Superstar Ronaldo als Joker: Manchester United gewinnt erneut

SOUTHAMPTON: Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United kommt nach seinem Fehlstart in der englischen Premiere League immer besser in Form. Die Red Devils siegten am Samstag mit Cristiano Ronaldo als Joker beim FC Southampton mit 1:0 (1:0) und holten sich nach dem 2:1 am Montag gegen Jürgen Klopps FC Liverpool den zweiten Erfolg nacheinander. Mit sechs Zählern hat sich der Traditionsclub nach vier Spieltagen ins obere Tabellen-Mittelfeld verbessert.


Kurzer Schreckmoment beim Torjubel von Union Berlin

GELSENKIRCHEN: Ein Schreckmoment hat beim Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Union Berlin zu einer kurzen Unterbrechung geführt. Unmittelbar nach dem Tor der Berliner zum 2:1 in der 37. Minute musste ein Fotograf kurzzeitig medizinisch versorgt werden. Die Union-Profis sahen den Zwischenfall während ihres Torjubels und unterbrachen diesen. Wenig später wurde vom Stadionsprecher durchgesagt: «Dem Fotografen geht es wieder besser. Alles in Ordnung.»


Kalajdzic vor Abgang: Stürmer fehlt beim Abschlusstraining des VfB

STUTTGART: Der vom englischen Premier-League-Club Wolverhampton Wanderers umworbene Sasa Kalajdzic hat beim Abschlusstraining des VfB Stuttgart gefehlt. «Auf Wunsch des Spielers und in Absprache mit Cheftrainer Pellegrino Matarazzo» nahm er nicht teil, wie die Schwaben vermeldeten. Somit wird der österreichische Stürmer beim Auswärtsspiel am Sonntag beim 1. FC Köln nicht zum Kader gehören. Borna Sosa, der mit Atalanta Bergamo aus der italienischen Seria A in Verbindung gebracht wird, stand am Samstag hingegen auf dem Platz. Die Transferperiode endet am 1. September.


Zweitliga-Spitzenteams verspielen Sieg - KSC weiter im Aufwind

DÜSSELDORF: Die Spitzenteams in der 2. Fußball-Bundesliga haben einen komfortablen Vorsprung auf die Konkurrenz verspielt. Tabellenführer SC Paderborn musste sich nach der 2:1-Führung beim FC St. Pauli in der Nachspielzeit noch mit einem 2:2 begnügen. Verfolger Darmstadt 98 kam beim 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim ebenfalls nur zu einem Punkt. Damit rangieren Paderborn und Darmstadt mit je 13 Punkten auf den Plätzen eins und zwei. Der Karlsruher SC kam mit dem 2:0 gegen Hansa Rostock zu seinem dritten Sieg nacheinander.


Vettel scheitert früh bei Formel-1-Qualifikation in Spa

SPA-FRANCORCHAMPS: Sebastian Vettel hat in der ersten Formel-1-Qualifikation nach der Sommerpause eine weitere Enttäuschung erlebt. Der Aston-Martin-Pilot schied am Samstag im belgischen Spa-Francorchamps als 16. schon nach dem ersten Durchgang aus. Zwei Tausendstelsekunden fehlten dem viermaligen Weltmeister auf Landsmann Mick Schumacher im Haas und das Weiterkommen in die nächste Runde. Weil neben Schumacher aber noch sechs weitere Fahrer wegen des unerlaubten Wechsels von Motorteilen Strafen erhalten, rückt Vettel beim Start des Grand Prix am Sonntag noch etwas nach vorn.


Lamsfuß/Lohau scheitern im Halbfinale der Badminton-WM

TOKIO: Das deutsche Badminton-Mixed Mark Lamsfuß und Isabel Lohau hat bei den Weltmeisterschaften in Tokio den Einzug ins Finale verpasst. Die an Position neun gesetzten Europameister verloren am Samstag gegen die einheimischen Favoriten Yuta Watanabe und Arisa Higashino mit 8:21, 6:21 und erhalten immerhin WM-Bronze.


Vuelta-Aus für deutschen Radprofi Arndt nach positivem Corona-Test

LAVIANA: Der deutsche Radprofi Nikias Arndt ist nach einem positiven Corona-Test nicht zur achten Etappe der Spanien-Rundfahrt an diesem Samstag angetreten. Wie sein Team DSM mitteilte, wurde auch sein britischer Teamkollege Mark Donovan, mit dem Arndt das Zimmer teilt, positiv auf das Virus getestet und kann nicht mehr bei der diesjährigen Vuelta starten. Beiden gehe es gut, sie wiesen minimale bis keine Symptome auf, hieß es weiter.


Wimbledon-Halbfinalistin Maria zum US-Open-Auftakt im Einsatz

NEW YORK: Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria ist gleich zum Start der US Open der Tennisprofis am Montag gefordert. Die 35-Jährige, die beim Rasen-Klassiker in London einen sensationellen Siegeszug hingelegt hatte, trifft um 17.00 Uhr MESZ im ersten Match auf dem Grandstand auf die an Nummer drei gesetzte Maria Sakkari. In Wimbledon konnte Maria sich zuletzt in der dritten Runde gegen die Griechin durchsetzen, bei den Australian Open zum Jahresanfang verlor sie in der ersten Runde. Beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne wird wie nun in New York auf Hartplatz gespielt.


Für bis zu 90 Millionen: Abwehrspieler Fofana vor Wechsel zu Chelsea

LONDON: Der französische Abwehrspieler Wesley Fofana steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel von Leicester City zum Premier-League-Rivalen FC Chelsea. Wie unter anderen der britische Sender Sky am Samstag berichtete, soll die Ablösesumme für den 21-Jährigen inklusive möglicher Boni bis zu 90 Millionen Euro betragen. Beide Clubs sollen sich am Freitag grundsätzlich auf den Transfer geeinigt haben, in der englischen Liga treffen sie an diesem Samstag in London aufeinander.


Union Berlin und Freiburg starten mit Heimspielen in Europa League

BERLIN: Der 1. FC Union Berlin und der SC Freiburg beginnen die Gruppenphase in der Europa League jeweils mit Heimspielen. Die Berliner empfangen zum Auftakt der Gruppe D am 8. September Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien. Das geht aus dem am Samstag von der Europäischen Fußball-Union veröffentlichten Spielplan hervor. Die Freiburger sind am gleichen Tag Gastgeber für FK Karabach Agdam aus Aserbaidschan. In der Conference League spielt der 1. FC Köln am ersten Spieltag zuerst auswärts gegen OGC Nizza in Frankreich.


Bayern München startet bei Inter Mailand in die Champions League

BERLIN: Der FC Bayern München startet mit einem Auswärtsspiel in die Champions League. Wie die Europäische Fußball-Union am Samstag bekanntgab, muss der deutsche Meister zum Auftakt in der Gruppe C am 7. September um 21.00 Uhr bei Inter Mailand antreten. Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt feiert seine Premiere in der Königsklasse in der Gruppe D am gleichen Tag um 18.45 Uhr in der heimischen Arena gegen Sporting Lissabon. Bayer Leverkusen beginnt am 7. September auswärts beim FC Brügge. Jeweils Heimspiele haben am ersten Spieltag Borussia Dortmund und RB Leipzig. Vizemeister Dortmund empfängt am 6. September den FC Kopenhagen, die Leipziger sind am gleichen Tag Gastgeber für Schachtjor Donezk.


IOC-Chef Bach: Wettbewerb für Olympia 2036 «in vollem Gange»

BERLIN: Die neu entfachte Diskussion über eine Bewerbung Deutschlands um die Austragung von Olympischen Spielen wird von IOC-Präsident Thomas Bach begrüßt. «Ich habe nie ein Geheimnis draus gemacht, dass ich das gerne sehen würde», sagte der deutsche Chef des Internationalen Olympischen Komitees dem TV-Sender Sky. Alle Türen beim IOC seien offen, «aber der Wettbewerb für 2036 ist in vollem Gange», meinte der Tauberbischofsheimer. «Es gibt schon jetzt Interessenten im zweistelligen Bereich, aber Deutschland hat da immer was zu bieten, und deswegen freue ich mich über diese Diskussion.»


Sebastian Vettel: Viele Glückwünsche zum Rücktritt

SPA-FRANCORCHAMPS: Neun Rennen vor dem Karriereende hat Sebastian Vettel mit der Formel 1 längst nicht abgeschlossen. «Ich finde es schwer, all diese Jahre in so kurzer Zeit zu reflektieren. Vielleicht überkommt es mich ja zu einem späteren Zeitpunkt», sagte der 35-Jährige vor dem Grand Prix im belgischen Spa-Francorchamps am Sonntag (15.00 Uhr/Sky). Vettel hatte vor der knapp vierwöchigen Sommerpause verkündet, dass er zum Ende des Jahres aufhören will. «Wenn ich im Auto sitze, will ich immer noch das Beste rausholen», versicherte der Hesse mit Blick auf die verbleibenden Rennen.

Seit der Bekanntgabe seines Entschlusses fühle er sich befreit, sagte Vettel. Die vielen Glückwünsche und Botschaften der Unterstützung hätten ihn überwältigt. «Ich konnte die Pause wirklich genießen und freue mich sehr auf die Rennen, die mir noch bleiben», sagte der viermalige Weltmeister. Er sei ohnehin jemand, der viel mehr nach vorn als zurück schaue.

Von seiner Zeit nach dem Rennfahrer-Dasein habe er noch keine konkrete Vorstellung. «Es ist für jeden Athleten, Mann oder Frau, schwierig zu wissen, wie das Leben sein wird, wenn du das aufgibst, was du dein ganzes Leben lang gemacht hast», sagte Vettel. Die Zeit werde es zeigen, fügte der Aston-Martin-Pilot hinzu.

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