Nachrichten aus der Sportwelt am Samstag

Collage: DER FARANG
Collage: DER FARANG

Beachvolleyball-WM: Müller/Tillmann verpassen Finale

ROM: Svenja Müller und Cinja Tillmann haben bei der Beachvolleyball-WM in Rom das Finale verpasst, dürfen aber noch auf Bronze hoffen. Das deutsche Duo unterlag am Samstag in der Vorschlussrunde den favorisierten Kanadierinnen Sophie Bukovec und Brandie Wilkerson mit 1:2 (15:21, 21:15, 12:15). Die Hamburgerinnen treffen nun am Sonntag im Spiel um Platz drei auf die Olympia-Dritten Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré. Die Schweizerinnen hatten ihr Halbfinale gegen die Brasilianerinnen Duda und Ana Patricia mit 0:2 (19:21, 13:21) verloren.


Zverev nach Operation: Start bei US Open «noch nicht abgehakt»

BERLIN: Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hofft nach seiner schweren Fußverletzung und einer Operation weiter auf einen Start bei den US Open in gut zwei Monaten. «Ich werde aber keiner sein, der sofort spielt, wenn er die erste Sekunde bereit dazu ist. Wenn ich die US Open spiele, dann nicht für ein, zwei Runden, sondern um sie zu gewinnen», sagte der 25-Jährige der «Bild am Sonntag». «Ich komme erst zurück, wenn ich in dieser Form bin. Ob es die US Open schon werden, weiß ich nicht, denn ich muss davor ein, zwei Turniere spielen. Ich habe New York aber noch nicht abgehakt.» Zverev war im Halbfinale in Paris vor gut zwei Wochen mit dem rechten Fuß umgeknickt und hatte sich dabei alle drei seitlichen Bänder im rechten Sprunggelenk gerissen.


Kiels Handballer scheitern im Champions-League-Halbfinale

KÖLN: Der THW Kiel ist im Halbfinale der Champions League am FC Barcelona gescheitert. Der deutsche Handball-Rekordmeister unterlag dem Titelverteidiger und Rekordsieger am Samstag vor 19.750 Zuschauern in Köln mit 30:34 (18:19) und muss damit weiter auf den fünften Triumph in der Königsklasse nach 2007, 2010, 2012 und 2020 warten. Im Spiel um Platz drei trifft der THW am Sonntag auf Ungarns Topclub Telekom Veszprem, der das erste Halbfinale gegen den polnischen Meister Vive Kielce mit Nationaltorwart Andreas Wolff mit 35:37 (18:16) verlor.


Märtens gewinnt WM-Silber über 400 Meter Freistil

BUDAPEST: Lukas Märtens hat bei den Schwimm- Weltmeisterschaften in Budapest die Silbermedaille über 400 Meter Freistil gewonnen. Der 20-Jährige schlug am Samstag nach 3:42,85 Minuten an und musste sich damit nur Sieger Elijah Winnington aus Australien geschlagen geben. Bronze gewann der Brasilianer Guilherme Costa. Für Märtens war es der mit Abstand größte Erfolg der bisherigen Karriere und für den Deutschen Schwimm-Verband ein starker Start in die WM. Gleich am ersten Wettkampftag in der Duna Arena durfte sich der DSV über eine Medaille freuen.


Vettel scheidet früh in der Kanada-Qualifikation aus

MONTRÉAL: Sebastian Vettel ist bereits im ersten Zeitdurchgang der K.o.-Ausscheidung zum Großen Preis von Kanada ausgeschieden.

Auf der nassen Strecke des Circuit Gilles Villeneuve kam der viermalige Formel-1-Weltmeister aus Heppenheim am Samstag nicht über den 17. Platz hinaus. Nach der enttäuschenden Qualifikation wird Vettel das Rennen an diesem Sonntag (20.00 Uhr MESZ/Sky) von den hintersten Reihen in Angriff nehmen müssen. «Das kann nicht sein», funkte Vettel völlig enttäuscht an seine Box.


Diskuswerferin Pudenz auch in Paris Dritte - Allman gewinnt

PARIS: Diskuswerferin Kristin Pudenz ist beim Diamond-League-Meeting in Paris wie vor zwei Tagen in Oslo auf dem dritten Platz gelandet. Die Olympia-Zweite aus Potsdam kam am Samstagabend im Stade Charléty auf 64,39 Meter. Tokio-Olympiasiegerin Valarie Allman aus den USA gewann die Konkurrenz mit 68,68 Metern vor Oslo-Siegerin Sandra Perkovic aus Kroatien (68,19 Meter).


Training: Vettel im Regen von Montréal auf Platz drei

MONTRÉAL: Auf nasser Strecke ist Sebastian Vettel am Samstag im dritten Freien Training zum Großen Preis von Kanada auf den dritten Platz gefahren. Der viermalige Formel-1-Weltmeister aus Heppenheim musste sich im Aston Martin nur dem zweimaligen Champion Fernando Alonso im Alpine und Pierre Gasly im Alpha Tauri geschlagen geben. Vettel war nur 55 Tausendstelsekunden langsamer als Alonso, auf Gasly fehlten ihm zwei Tausendstelsekunden.

WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger Max Verstappen fuhr nur wenige Runden auf dem nassen Kurs und rutschte mit seinem Red Bull einmal von der Strecke. Der 24 Jahre alte Niederländer wurde nach einer Stunde Neunter. Sein Teamkollege Sergio Perez kam auf Rang acht.

Die beiden führen vor dem neunten Saisonrennen an diesem Sonntag (20.00 Uhr/Sky) in Montréal das Klassement an. Verstappen hat 150 Punkte, Perez kommt auf 129. Dritter ist Charles Leclerc mit 116 Zählern. Der 24 Jahre alte Ferrari-Pilot drehte im letzten Freien Training vor der Qualifikation gar keine Runde, er muss wegen des Einbaus neuer Motorenteile das Rennen ohnehin von der letzten Reihe aus in Angriff nehmen. Mit den neuen Teilen überschritt Ferrari die Anzahl der jeweils erlaubten.

Mick Schumacher kam im Haas nicht über den 18. Platz im dritten Freien Training hinaus.


Start aus der letzten Reihe für Ferrari-Pilot Leclerc

MONTRÉAL: Charles Leclerc muss das Formel-1-Rennen in Kanada an diesem Sonntag (20.00 Uhr/Sky) aus der letzten Reihe in Angriff nehmen. Nachdem er zunächst zehn Plätze nach hinten strafversetzt wurde wegen des Einbaus einer neuen Steuerelektronik, teilten die Rennkommissare am Samstag während des dritten Freien Trainings mit, dass praktisch die gesamte sogenannte Power Unit neu sein wird. Weil auch dabei die Anzahl an erlaubten Teilen übertroffen wird, kommt Leclerc ans Ende des Feldes.

Für den 24 Jahre alten Monegassen ist es der nächste Rückschlag im WM-Titelkampf. Nachdem er zuletzt viermal auf Pole gestanden, aber keines der Rennen gewonnen hatte, stattdessen zweimal nicht ins Ziel gekommen war, ist Leclerc im Klassement nur noch Dritter. Sein Rückstand auf WM-Spitzenreiter Max Verstappen von Red Bull beträgt 34 Punkte.


Vielseitigkeitsreiten: Dreifach-Olympiasieger Jung vor DM-Titel

LUHMÜHLEN: Der dreimalige Olympiasieger Michael Jung ist bei den deutschen Meisterschaften im Vielseitigkeitsreiten in Luhmühlen der Titelverteidigung nähergekommen. Der 39-Jährige aus Horb behielt auch nach dem Geländeritt am Samstag seine Führung aus der Dressur. Mit seinem elfjährigen Hengst Highlighter blieb Jung auf dem 3770 Meter langen Kurs mit 21 Hindernissen in der Lüneburger Heide ohne Fehler und in der vorgeschriebenen Zeit. Das Paar liegt vor dem abschließenden Springen am Sonntag mit 25,6 Strafpunkten in Führung. Sollte Jung auch in der letzten Teildisziplin fehlerfrei bleiben, wäre es der dritte nationale Titel nach 2012 und 2021.


Bahnrad-DM: Dritter Titel für Hinze - Bötticher siegt im Sprint

BÜTTGEN: Die fünfmalige Weltmeisterin Emma Hinze aus Cottbus hat bei den deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Kaarst- Büttgen ihren dritten Titel gewonnen. Nach ihren Erfolgen im Teamsprint und Zeitfahren siegte die 24-Jährige im Keirin-Finale am Samstag vor der Welt- und Europameisterin Lea Sophie Friedrich (RSC Cottbus) und Alessa-Catriona Pröpster (RV Offenbach). Am Sonntag hat Hinze im Sprint noch eine vierte Titelchance. Im Sprint der Männer setzte sich zum vierten Mal nach 2011, 2012 und 2014 Stefan Bötticher aus Chemnitz durch.


Deutschland bei Darts-Team-WM weiter - Im Viertelfinale gegen Wales

FRANKFURT/MAIN: Gastgeber Deutschland hat bei der Team-WM der Darts-Profis die nächste Pflichtaufgabe gemeistert und souverän das Viertelfinale erreicht. Martin Schindler und Gabriel Clemens setzten sich am Samstag in Frankfurt am Main souverän mit 2:0 gegen Außenseiter Dänemark durch. Sowohl Schindler (4:1 gegen Wladimir Andersen) als auch Clemens (4:1 gegen Andreas Töft Jörgensen) gewannen ihre Einzel ohne Probleme. Das abschließende Doppel war nicht mehr nötig. Im Viertelfinale am Sonntag (ab 13.00 Uhr/DAZN) geht es nun gegen den Turnierfavoriten Wales.


Osaka startet wegen Achillessehnen-Verletzung nicht in Wimbledon

LONDON: Wegen einer Achillessehnen-Verletzung wird die viermalige Grand-Slam-Turniersiegerin Naomi Osaka auf eine Teilnahme beim Rasen-Klassiker in Wimbledon verzichten. «Meine Achillessehne ist weiter nicht in Ordnung, wir sehen uns das nächste Mal», twitterte die 24 Jahre alte Tennisspielerin aus Japan am Samstag. Die Veranstalter des dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres (27. Juni bis 10. Juli) bestätigten die Absage Osakas. Die frühere Weltranglistenerste hatte bereits für das Rasen-Turnier in Berlin zurückgezogen.


Tennis-Olympiasiegerin Bencic und Jabeur im Finale von Berlin

BERLIN: Tennis-Olympiasiegerin Belinda Bencic aus der Schweiz und die topgesetzte Tunesierin Ons Jabeur haben beim Rasen-Turnier in Berlin das Endspiel erreicht. Die 25 Jahre alte Bencic bezwang Maria Sakkari aus Griechenland am Samstag in 3:07 Stunden mit 6:7 (6:8), 6:4, 6:4 und besitzt die Chance auf ihren zweiten WTA-Titel dieses Jahres. Bei mehr als 30 Grad im Steffi-Graf-Stadion setzte sich die Weltranglisten-Vierte Jabeur im zweiten Halbfinale mit 7:6 (7:4), 6:2 gegen die French-Open-Finalistin Coco Gauff aus den USA durch.


Lisicki verpasst Doppel-Finale bei Heimturnier in Berlin

BERLIN: Die frühere Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki hat mit ihrer Doppel-Partnerin Bianca Andreescu aus Kanada beim Rasen-Turnier in Berlin den Einzug ins Endspiel verpasst. Das Tennis-Duo verlor am Samstag im Halbfinale auf Rasen gegen die topgesetzten Storm Sanders aus Australien und Katerina Siniakova aus Tschechien in 61 Minuten mit 1:6, 3:6. Bei mehr als 30 Grad im Steffi-Graf-Stadion hatten Lisicki/Andreescu im ersten Satz keine Chance und konnten im zweiten Durchgang auch eine 2:0-Führung nicht nutzen.


Otte unterliegt Medwedew im Tennis-Halbfinale von Halle

HALLE/WESTFALEN: Davis-Cup-Profi Oscar Otte hat beim Rasen-Turnier im westfälischen Halle die nächste Überraschung und das erste ATP-Endspiel seiner Karriere verfehlt. Der 28 Jahre alte Tennisspieler aus Köln musste sich am Samstag trotz zeitweise starker Leistung am Samstag im Halbfinale dem Weltranglistenersten Daniil Medwedew 6:7 (3:7), 3:6 geschlagen geben. Medwedew trifft nun auf den Polen Hubert Hurkacz, der Nick Kyrgios aus Australien mit 4:6, 7:6 (7:2), 7:6 (7:4) bezwang.


Politikerin wehrt sich nach Vettel-Protest: Krönung der Heuchelei

MONTRÉAL: Nach dem Protest von Sebastian Vettel zum sogenannten Teersandabbau in Kanada hat sich die Umweltministerin des betroffenen Bundesstaates öffentlich gewehrt und ihrerseits deutliche Worte für den deutschen Formel-1-Piloten gefunden. «Ich habe über die Jahre schon viel Heuchelei gesehen, aber das hier ist die Krönung», schrieb Albertas Energieministerin Sonya Savage auf Twitter zu einem Artikel mit den Aussagen Vettels vor dem Großen Preis von Kanada. «Ein Rennfahrer von Aston Martin, finanziert von Saudi Aramco, beschwert sich über Ölsand», schrieb die Politikern in Anspielung auf den Hauptsponsor des Rennstalls.


Medien: Starstürmer Mané am Dienstag zum Medizincheck in München

BERLIN: Stürmerstar Sadio Mané soll am kommenden Dienstag den Medizincheck in München absolvieren. Das berichtete am Samstag der britische TV-Sender Sky Sports. Die Untersuchung gilt als Formsache, danach dürfte der Wechsel des senegalesischen Fußball- Nationalspielers vom FC Liverpool zum FC Bayern auch offiziell bekanntgegeben werden. Die Münchner hatten sich am Freitag im zähen Millionen-Poker mit dem Premier-League-Club von Trainer Jürgen Klop geeinigt, wie Sky, die «Bild» und Sport1 berichteten. Der 30-Jährige soll demnach einen Dreijahresvertrag in München erhalten.


Ex-Tour-Champion Thomas vor Sieg bei Tour de Suisse - Pinot jubelt

MALBUN: Der frühere Tour-de-France-Champion Geraint Thomas steht vor dem erstmaligen Gewinn der Tour de Suisse. Der Brite musste am Samstag auf der Bergetappe über 194,6 Kilometer von Ambri nach Malbun das Gelbe Trikot dem Kolumbianer Sergio Higuita vom deutschen Bora-hansgrohe-Team überlassen, dürfte aber als starker Zeitfahrer den Rückstand von zwei Sekunden im Kampf gegen die Uhr am Sonntag locker wettmachen. Die siebte Etappe gewann der französische Radstar Thibaut Pinot vor dem Spanier Oscar Rodriguez und dem Kasachen Alexej Luzenko. Der bisherige Gesamterste Jakob Fuglsang verlor als Siebter wichtige Sekunden und das Trikot.


Gute Ausgangslage für Moto2-Fahrer Schrötter beim Heim-Grand-Prix

HOHENSTEIN-ERNSTTHAL: Motorrad-Pilot Marcel Schrötter hat sich eine gute Ausgangslage für den Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring verschafft. Der 29-Jährige wird das Moto2-Rennen am Sonntag (12.20 Uhr/DAZN und ServusTV) vom fünften Platz aus beginnen. Landsmann Stefan Bradl kam als Vertreter des verletzten Honda-Stammpiloten Marc Marquez am Samstag in der Qualifikation der MotoGP nicht über Rang 18 hinaus.

Schrötter hatte in der bisherigen Saison Schwierigkeiten bei der Zeitenjagd. Am Sachsenring wollte er «die Schwächen ausmerzen», hatte er gesagt. Das gelang ihm.

In der Königsklasse dominierte bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Vize-Weltmeister Francesco Bagnaia auf seiner Ducati. Suzuki-Rivale Alex Rins entschied sich wegen Schmerzen im Handgelenk gegen eine weitere Teilnahme. Die ersten drei Sessions hatte er noch bestritten. Probleme gab es vor dem vierten Freien Training. Ein Stromausfall sorgte für eine etwa 25-minütige Verzögerung.

Auf Punkte beim Heimspiel darf indes das Prüstel-GP-Team hoffen. Der Moto3-Rennstall ist in unmittelbarer Nähe der Strecke beheimatet. Xavier Artigas geht von Platz 16 aus ins Rennen und Teamkollege Carlos Tatay startet direkt dahinter. Zähler erhalten am Renntag die besten 15 Piloten.


Formel-1-Boss: «Unglaubliches Projekt» in Nizza

MONTRÉAL: Im Bangen um den Verbleib des Monaco-Klassikers der Formel 1 im Rennkalender bekommt das Fürstentum Konkurrenz aus der Nachbarschaft. Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali verriet in einem Interview der französischen Sportzeitung «L'Équipe», dass sich Nizza als Austragungsort um die Königsklasse des Motorsports bemühe.

Von einem «unglaublichen Projekt», sprach der Italiener. Damit könnte wiederum auch das Aus für das Rennen in Le Castellet in Frankreich besiegelt sein. «Alles, was ich Ihnen sagen kann, ist, dass sie bis Ende Juli mehr wissen über die Zukunft ihres Grand Prix», sagte Domenicali.

Der 57-Jährige hatte sich zuletzt in Südafrika mit Verantwortlichen des Kurses in Kyalami getroffen für eine eventuelle Rückkehr schon im kommenden Jahr. «Wir sind eine Weltmeisterschaft, aber Afrika ist im Moment nicht dabei. Das muss sich ändern», bekräftigte er in der «L'Équipe». 23 bis 24 Rennen sollen es im kommenden Jahr werden. Rotationen schloss Domenicali nicht aus.


Ruderin Alexandra Föster hofft auf Medaille im Frauen-Einer

POSEN: Ruderin Alexandra Föster hat bei ihrer Weltcup-Premiere in Posen mit einem Kraftakt den Einzug ins Finale geschafft. Die 20-Jährige düpierte am Samstag die Konkurrenz im Frauen-Einer und stürmte im Halbfinale mit einem famosen Endspurt vom vierten auf den ersten Platz. Mit zweiten Plätzen in den Halbfinals sicherten sich auch der Frauen-Doppelzweier mit Frauke Hundeling/Sophie Leupold und der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Paul Leerkamp/Arno Gaus den Finalplatz. Für Moritz Wolff/Max Appel (Berlin/Magdeburg) reichte zum Weiterkommen Rang drei im Doppelzweier.


Voss-Tecklenburg streicht vier Spielerinnen aus EM-Kader

HERZOGENAURACH: Ohne Jana Feldkamp, Maximiliane Rall, Sjoeke Nüsken und Martina Tufekovic gehen die deutschen Fußballerinnen in die Europameisterschaft in England. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg strich das Quartett am Samstag bei der Nominierung ihres endgültigen 23-köpfigen Kaders für das Turnier vom 6. bis 31. Juli. Im Aufgebot steht auch Kapitänin Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg. Sie musste sich nach einem positiven Corona-Test in der Vorbereitung zuletzt in Isolation begeben.


Berater Sögüt: Ex-Weltmeister Özil könnte E-Sport-Karriere starten

BERLIN: Ex-Weltmeister Mesut Özil könnte nach dem Ende seiner Fußball-Laufbahn eine neue Karriere als E-Sportler beginnen. «Er wird mehr in den E-Sport gehen, selbst spielen und vielleicht ein E-Sportler werden», sagte Özils Berater Erkut Sögüt dem englischen «Telegraph». Der 33-Jährige sei «wirklich gut in Fortnite und es würde mich nicht überraschen, wenn er an einem Wettbewerb teilnimmt», sagte Sögüt.


Offiziell: Ex-Weltmeister Fàbregas verlässt AS Monaco

BERLIN: Der Abschied des spanischen Ex-Weltmeisters Cesc Fàbregas von der AS Monaco ist nun offiziell. «Danke @cesc4official! Der Mittelfeldspieler mit mehr als 830 Karrierespielen, dessen Vertrag ausläuft, verlässt den Fürstenclub dreieinhalb Jahre nach seiner Ankunft», twitterte der französische Fußball-Erstligist am Samstag. Der 35-Jährige hatte bereits zuvor angekündigt, dass er den Verein verlassen werde und einen Neuanfang brauche.


NHL: Marco Sturm übernimmt Farmteam der LA Kings als Cheftrainer

LOS ANGELES: Der ehemalige Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm wird vom NHL-Team Los Angeles Kings zum Cheftrainer des Farmteams Ontario Reign in der AHL ernannt. Das gaben die Kings am Freitag (Ortszeit) bekannt. In Los Angeles war Sturm die vergangenen vier Spielzeiten als Assistenztrainer tätig. Bevor er zum Trainerstab der Kings stieß, war der 43 Jahre alte Sturm von 2015 bis 2018 erfolgreich als Bundestrainer tätig. Höhepunkt war der Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang.


US Open: Morikawa und Dahmen führen - Golf-Weltstars in Lauerstellung

BROOKLINE: Der zweimalige Major-Sieger Collin Morikawa und Außenseiter Joel Dahmen haben nach dem zweiten Tag der 122. US Open in Brookline die Führung übernommen. Die beiden Golfprofis aus den USA liegen mit jeweils 135 Schlägen einen Schlag vor einer Verfolgergruppe um den Titelverteidiger Jon Rahm aus Spanien und Nordirlands Golfstar Rory McIlroy. Der Weltranglisten-Erste und Masters-Sieger Scottie Scheffler aus den USA hält nach zwei Runden mit 137 Schlägen ebenfalls Anschluss an die Spitze. Die beiden deutschen Golfer Yannik Paul und Marcel Schneider scheiterten bei ihrem ersten Auftritt bei einem Major-Turnier klar am Cut und schieden vorzeitig aus.


WM-Auftakt im Schwimmbecken: Märtens erreicht souverän das Finale

BUDAPEST: Medaillenkandidat Lukas Märtens hat zum Auftakt der Schwimm-Weltmeisterschaft in Budapest souverän das Finale über 400 Meter Freistil erreicht. Der Magdeburger schlug am Samstagmorgen nach 3:45,04 Minuten an und war damit Viertschnellster der Vorläufe. Der 20-Jährige hält über 400, 800 und 1500 Meter die Weltjahresbestzeiten. Über 100 Meter Schmetterling erreichte Angelina Köhler in der ersten WM-Session in 58,44 Sekunden das Halbfinale.


Olympiasiegerin Funk mit Corona infiziert - Team bricht Weltcup ab

KRAKAU: Das deutsche Kanuslalom-Team hat den Weltcup im polnischen Krakau abgebrochen, nachdem auch Olympiasiegerin Ricarda Funk positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Zum Auftakt am Freitag musste schon der Olympia-Dritte Hannes Aigner aus den Wettkämpfen genommen werden.


Burgstaller verlässt FC St. Pauli - Wechsel zu Rapid Wien

HAMBURG: Guido Burgstaller verlässt den Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli. Der 33 Jahre alte Österreicher kehrt in seine Heimat zu Rapid Wien zurück, wie der Hamburger Club am Samstag mitteilte. Der Stürmer hatte den Club gebeten, ihn aus familiären Gründen aus seinem Vertrag zu lassen. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.


Hinteregger: «Beende meine Karriere definitiv in Frankfurt»

BERLIN: Martin Hinteregger will seine Fußball-Karriere bei Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt beenden. «Die Transfergerüchte sind Blödsinn. Ich wechsle auch nicht - wie kolportiert - zu Hertha Berlin», sagte der Innenverteidiger am Samstag der österreichischen «Kronen-Zeitung» am Rande seines Hinti-Cups in Sirnitz. «Ich werde meine Profi-Karriere definitiv bei Eintracht Frankfurt beenden!»


Skiverbände ziehen gegen Weltverbands-Präsidentenwahl vor Cas

LAUSANNE: Der Deutsche Skiverband und drei weitere Nationalverbände ziehen nach der umstrittenen Wahl des Weltverbandspräsidenten Johan Eliasch vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas. Gemeinsam mit dem DSV werden nach dpa-Informationen auch die Verbände Österreichs, der Schweiz und Kroatiens Klage gegen die Wahl des Fis-Oberhauptes einreichen. Zuvor hatte unter anderen der Schweizer «Blick» darüber berichtet.


Lars Lukas Mai wechselt vom FC Bayern zum FC Lugano

BERLIN: Lars Lukas Mai verlässt den FC Bayern München. Der 22 Jahre alte Innenverteidiger wechselt zum FC Lugano in die erste Schweizer Liga. Das teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Samstag mit. In Lugano unterschrieb Mai einen Dreijahresvertrag.


Strafe für Formel-1-Pilot Leclerc - Zehn Startplätze zurück

MONTRÉAL: Charles Leclerc wird in der Startaufstellung zum Formel-1-Rennen in Kanada an diesem Sonntag zehn Plätze nach hinten strafversetzt. Wie die Rennkommissare in der Nacht auf Samstag mitteilten, fuhr der Monegasse beim zweiten Freien Training am Freitag mit einer neuen Steuerelektronik der sogenannten Power Unit. Es kam davon bereits die dritte in diesem Jahr zum Einsatz, eine mehr als erlaubt ist. Daher muss Leclerc die Startplatzstrafe in Kauf nehmen. Für den 24 Jahre alten Monegassen ist es der nächste Rückschlag im WM-Titelkampf. Nachdem er zuletzt viermal auf Pole gestanden, aber keines der Rennen gewonnen hatte, stattdessen zweimal nicht ins Ziel gekommen war, ist Leclerc nur noch Gesamtdritter.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.