Nachrichten aus der Sportwelt am Montag

Der deutsche Fabian Hambuechen steht während des Turnweltcups DTB-Cup auf den Ringen. Archivfoto: epa/BERND WEISSBROD
Der deutsche Fabian Hambuechen steht während des Turnweltcups DTB-Cup auf den Ringen. Archivfoto: epa/BERND WEISSBROD

Turner-Bund fordert pandemieangepasste Öffnung der Sporträume

BERLIN: Der Deutsche Turner-Bund akzeptiert den Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung des Coronavirus grundsätzlich, setzt sich aber für eine differenzierte Betrachtung der Vereinsangebote und für eine pandemieangepasste Öffnung der Sporträume ein. In einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung des DTB und der Landesturnverbände werden klare Forderungen an die Politik formuliert: Mit differenzierten Lösungen und schlüssigen Konzepten solle organisiertes Sporttreiben ermöglicht werden. Für Kinder und Jugendliche sollten Vereinsangebote und Schulsport auf Basis von Hygienekonzepten weiterhin bestehen.


Unions Ryerson in Norwegens Nationalmannschaft berufen

BERLIN: Im Corona-Wirrwarr der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft ist Union Berlins Profis Julian Ryerson zu einer wohl eher unerwarteten Einladung gekommen. Der 22 Jahre alte Verteidiger, der bisher noch nicht für die A-Nationalmannschaft auflief, reiste am Montag nach Oslo. Das gaben die Köpenicker bekannt. Ryerson gehört zum Not-Kader, der an diesem Mittwoch in Wien gegen Österreich mit Union-Kapitän Christopher Trimmel antreten soll.


Auch zweiter Test positiv: Freiburgs Kwon in Quarantäne

FREIBURG: Auch der zweite Corona-Test von Mittelfeldspieler Changhoon Kwon vom SC Freiburg ist positiv ausgefallen. Das teilte der badische Fußball-Bundesligist am späten Montagabend mit. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt bleibe der 26-Jährige bis einschließlich 25. November in häuslicher Quarantäne. Er fehlt den Freiburgern damit im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky). Kwon war während seiner Länderspielreise mit der südkoreanischen Nationalmannschaft erstmals positiv auf das Coronavirus getestet worden.


Rekordwert in der Premier League: 16 positive Tests in einer Woche

LONDON: Mit 16 positiven Corona-Fällen bei Fußballprofis und Mitgliedern der Funktionsteams in einer Woche hat die englische Premier League einen Rekordwert gemeldet. Laut Mitteilung vom Montagabend seien 1207 Spieler und Clubmitarbeiter vom 9. bis 15. November getestet worden. Darunter waren keine Spieler, die wegen internationaler Länderspieleinsätze im Ausland und nicht bei ihren Vereinen waren. Die Namen der positiv getesteten Personen wurden wie üblich nicht mitgeteilt; sie müssen sich jetzt für zehn Tage in Quarantäne begeben.


Einsatz von Süle im Länderspiel gegen Spanien ungewiss

SEVILLA: Joachim Löw bangt vor dem letzten Länderspiel des Jahres am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in Spanien um den Einsatz von Abwehrchef Niklas Süle. «Er hat über Beschwerden geklagt, aber heute kann er trainieren», sagte der Bundestrainer am Montag bei der digitalen Pressekonferenz der Fußball-Nationalmannschaft in Sevilla. Die Entscheidung über einen Einsatz des 25-Jährigen vom FC Bayern München werde möglicherweise kurzfristig fallen. Süle hatte zuletzt wegen eines positiven Coronatests pausieren müssen und war erst im Sommer nach einem Kreuzbandriss zurückgekehrt.


Vorerst keine Corona-Lockerungen für den Sport

BERLIN: Wie erwartet gibt es für den Sport vorerst keine Lockerungen der Ende Oktober verschärften Corona-Regeln. Bund und Länder wollen erst auf ihrer nächsten Konferenz am 25. November «über konkrete Schlussfolgerungen sowie die weitere Perspektive für Dezember und Januar im Rahmen eines Gesamtkonzepts diskutieren und entscheiden», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag nach ihrem Austausch mit den Ministerpräsidenten. Der Amateur- und Breitensport, der Anfang November zum Erliegen kam, muss sich also wahrscheinlich auf eine längere Corona-Pause einstellen. Die Profiligen im Fußball, Handball, Basketball und Eishockey werden bis zum Jahresende wohl weiter nur Geisterspiele austragen dürfen.


Corona-Zwangspause für Basketball-Club Olimpia Mailand aufgehoben

MAILAND: Nach gut einer Woche Corona-Zwangspause darf das Team des italienischen Basketball-Rekordmeisters Olimpia Mailand seine Aktivität wieder aufnehmen. Wegen der hohen Zahl an positiv Getesteten ohne Symptome, hätten die Euroleague Basketball und der Mannschaftsarzt die Tests als zweifelhaft eingeschätzt, teilte die Euroleague am Montag mit. Das Team sei daraufhin erneut getestet worden - mit einer «begrenzten» Zahl an positiven Ergebnissen. Nach einem dritten Test gaben die italienischen Behörden schließlich allen negativ getesteten Team-Mitgliedern grünes Licht.


Veranstalter planen Nordische Ski-WM mit 2000 bis 2500 Zuschauern

OBERSTDORF: Die Nordische Ski-WM in Oberstdorf soll nach derzeitigem Stand trotz der Corona-Krise mit Publikum stattfinden. In der Skisprung-Arena sollen 2500 Zuschauer pro Wettbewerb zugelassen werden, im Langlauf-Stadion ist eine reduzierte Kapazität von 2000 Fans geplant, wie die Geschäftsführer Florian Stern und Moritz Beckers-Schwarz in einer Video-Pressekonferenz am Montag sagten. Das Event im Allgäu soll am 23. Februar 2021 beginnen und bis zum 7. März dauern. Am Montag informierten die Verantwortlichen 100 Tage vor WM-Beginn über den aktuellen Stand.


Klare Auftaktniederlage für Alexander Zverev bei ATP Finals

LONDON: Alexander Zverev ist mit einer klaren Niederlage in die ATP Finals der acht besten Tennisspieler des Jahres gestartet. Die deutsche Nummer eins musste sich am Montagabend in London dem Russen Daniil Medwedew klar mit 3:6, 4:6 geschlagen geben und zeigte dabei eine insgesamt enttäuschende Leistung. Vor allem der eigene Aufschlag machte Zverev wieder große Probleme. Medwedew nutzte nach 1:29 Stunden seinen ersten Matchball. Im ersten Spiel des Tages hatte der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic einen lockeren Auftakterfolg gegen den Argentinier Diego Schwartzman gefeiert. Der 33 Jahre alte Serbe setzte sich ohne Mühe mit 6:3, 6:2 durch.


Union-Profi Pohjanpalo fällt lange aus: Operation unumgänglich

BERLIN: Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin muss mehrere Wochen auf seinen finnischen Nationalspieler Joel Pohjanpalo verzichten. Der 26 Jahre alte Stürmer hatte sich beim 2:1-Sieg der finnischen Auswahl am Sonntag in Bulgarien in der 35. Minute verletzt und musste ausgewechselt werden. Die anschließenden Untersuchungen ergaben eine schwerwiegende Verletzung am linken Sprunggelenk. Pohjanpalo müsse operiert werden und stehe längerfristig nicht zur Verfügung, teilte der 1. FC Union Berlin am Montag mit.


DFB-Direktor Chatzialexiou warnt vor zu hohen Erwartungen an Moukoko

ESSEN: Joti Chatzialexiou hat vor zu großen Erwartungen an das hochgehandelte Fußball-Talent Youssoufa Moukoko gewarnt. «Wir tun alle gut daran, die Entwicklung Youssoufas mit aller Entspanntheit und Geduld zu begleiten», sagte der Sportlicher Leiter Nationalmannschaften beim DFB am Montag der Funke Mediengruppe. Der Torjäger aus Dortmund darf nach seinem 16. Geburtstag an diesem Freitag in der Bundesliga eingesetzt werden und könnte damit zum jüngsten Debütanten der Liga-Historie werden. Ihm deshalb bereits Karriere-Versprechungen zu machen, sei laut Chatzialexiou jedoch weder «seriös noch hilft ihm dies zum aktuellen Zeitpunkt».


TSG 1899 Hoffenheim darf Mannschaftstraining wieder aufnehmen

ZUZENHAUSEN: Die TSG 1899 Hoffenheim darf an diesem Montag nach mehreren Coronafällen wieder das Mannschaftstraining aufnehmen. «Wir sind dankbar, dass wir heute vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises grünes Licht für eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs bekommen haben», sagte Sportchef Alexander Rosen in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten. Nach wie vor ungeklärt sei, wie es zur Häufung der Fälle kam. Die Kraichgauer, die am Samstag gegen den VfB Stuttgart spielen sollen, hatten sich vergangene Woche in Quarantäne begeben, nachdem zwei Betreuer und sechs Spieler positiv getestet wurde.


Spanier Busquets fällt wegen Knieproblemen gegen Deutschland aus

MADRID: Spaniens Fußball-Nationalteam muss im entscheidenden Gruppenspiel der Nations League am Dienstag gegen die deutsche Auswahl ohne Mittelfeldspieler Sergio Busquets antreten. Das teilte der spanische Fußballverband am Montag auf Twitter mit. Der 32-Jährige vom FC Barcelona müsse für rund zwei Wochen pausieren, nachdem er seit einem Schlag aufs linke Knie beim Spiel gegen die Schweiz am Samstag Probleme habe, berichteten die spanischen Sportzeitungen «AS», «Marca» und «Mundo Deportivo». Eine MRT-Untersuchung habe ergeben, dass Busquets eine Stauchung des äußeren Seitenbandes am linken Knie erlitt.


Weitere ukrainische Spieler positiv getestet - Schweiz-Spiel fraglich

LUZERN: Zwei in der Partie gegen Deutschland eingesetzte ukrainische Fußball-Nationalspieler sowie ein weiterer Akteur der Osteuropäer sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der nationale Verband am Montag mit. In Absprache mit der Europäischen Fußball-Union und den Behörden in Luzern darf sich die Mannschaft von Andrej Schewtschenko aber zunächst weiter auf das Nations-League-Spiel in der Schweiz am Dienstag vorbereiten. Ob das Spiel tatsächlich angepfiffen wird, ist noch unklar. Jewgeni Makarenko und Eduard Sobol sowie Dimitri Risnyk wurden inzwischen positiv getestet und durch Spieler aus der U21-Auswahl ersetzt.


Pirelli-Rennleiter bei Formel-1-Rennen der Türkei positiv getestet

ISTANBUL: Beim Formel-1-Rennen der Türkei ist Pirelli-Rennleiter Mario Isola positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Motorsport-Königsklasse am Montag mitteilte, trat der Befund bei dem Italiener nach einem Routine-Test am Sonntag in Istanbul auf. Isola sei nun isoliert, symptomfrei und werde sich an die lokalen Gesundheitsvorgaben halten. Zudem seien alle engen Kontakte zu ihm erneut getestet worden, es habe dabei aber keine weiteren positiven Fälle gegeben. Das Formel-1-Personal ist zu regelmäßigen Corona-Tests an Grand-Prix-Wochenenden verpflichtet.


Uwe Seeler im Krankenhaus: Keine Lebensgefahr

HAMBURG: Fußball-Idol Uwe Seeler wird nach einem Schwächeanfall am Sonntagabend im Krankenhaus behandelt. Das teilte der Fußball-Zweitligist Hamburger SV am Montag mit und versicherte, es bestehe keine Lebensgefahr. «Ihm geht es den Umständen entsprechend gut», hieß es. Der 84-Jährige muss zunächst für weitere Untersuchungen noch im Krankenhaus bleiben. «Die Ärzte konnten zum Glück nichts finden. Meinem Vater geht es zufriedenstellend. Er wird noch einen Tag zur Beobachtung in der Klinik bleiben», sagte Seelers Tochter Kerstin McGovern der «Bild»-Zeitung.


Wegen Corona: DOSB-Mitgliederversammlung erstmals digital

FRANKFURT/MAIN: Wegen der Corona-Pandemie findet die 17. Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes am 5. Dezember erstmals digital statt. Bei der Videokonferenz, die um 09.00 Uhr beginnt, stehen unter anderem der Bericht des Präsidiums und Vorstandes sowie die Verabschiedung des Wirtschaftsplans für das Jahr 2021 auf der Agenda. Zur Abstimmung kommt auch das Stufenmodell zur Prävention und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport.


Norwegen springt kurzfristig als Mitgastgeber der Handball-EM ab

OSLO: Nur zweieinhalb Wochen vor Beginn der diesjährigen Handball-Europameisterschaft der Frauen zieht sich Norwegen als einer der beiden Veranstalter des Turniers zurück. Diesen Entschluss habe man vor dem Hintergrund der Bewertungen der norwegischen Gesundheitsbehörden und den im Land geltenden Corona-Beschränkungen gefasst, teilte der norwegische Handballverband (NHF) am Montag mit. Man arbeite nun daran, dass alle Begegnungen beim Mitveranstalter Dänemark stattfinden könnten.


Erster Mastbruch bei Weltumseglung Vendée Globe

LES SABLES-D'OLONNE: Bei der Solo-Weltumseglung Vendée Globe gibt es einen ersten Mastbruch. Geschehen ist das Missgeschick am Montagmorgen auf der französischen Yacht «Corum L'Épargne». Skipper Nicolas Troussel lag zu dem Zeitpunkt auf dem siebten Platz. Das Unglück ereilte ihn etwa 260 Seemeilen nordwestlich der Kapverden. Troussel blieb unverletzt und sondiert mit seinem Team die Reparaturmöglichkeiten.


Hoffenheim: Keine Quarantäne von Amts wegen für alle Profis

ZUZENHAUSEN: Die TSG 1899 Hoffenheim darf auf die planmäßige Durchführung des Bundesliga-Spiels am Samstag gegen den VfB Stuttgart hoffen. «Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises gibt es keine Kontaktpersonen, die in Quarantäne verfügt wurden», erklärte Silke Hartmann, Amtsleiterin beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die komplette Mannschaft und das Betreuerteam hatten sich nach mehreren Corona-Fällen vergangene Woche freiwillig in die Quarantäne begeben. Von Amts wegen gilt sie nach den Ermittlungen der Gesundheitsbehörden nur für die positiv getesteten Personen.


U21 ohne Krüger gegen Wales - Stürmer reist aus Gesundheitsgründen ab

BRAUNSCHWEIG: Die deutsche U21-Nationalmannschaft muss im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales am Dienstag (18.15 Uhr/ProSieben MAXX) auf Stürmer Florian Krüger verzichten. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Montag mitteilte, reiste der Angreifer des FC Erzgebirge Aue aus gesundheitlichen Gründen vom Team ab. Eine Diagnose nannte der DFB nicht, die Abreise sei aber nicht coronabedingt.


Trotz Corona-Problemen: 500 Stunden Wintersport bei ARD und ZDF

BERLIN: Trotz vieler Verlegungen von Veranstaltungen und einiger Absagen wollen ARD und ZDF ein ähnlich umfangreiches Winterport-Angebot anbieten wie im Vorjahr. «Im Moment gilt: Die Summe der Übertragungen wird gleich bleiben», sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann der Deutschen Presse-Agentur. Die beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sender hatten im letzten Winter rund 500 Stunden Live-Berichterstattung im Programm. Die Saison im Biathlon beginnt am übernächsten Wochenende in Kontiolahti statt in Östersund.


Fußball-Nationalteam zuversichtlich nach Spanien

LEIPZIG: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist am Montag aus Leipzig zum letzten Nations-League-Spiel in Spanien aufgebrochen. Im Olympiastadion von Sevilla genügt dem Team von Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) als Spitzenreiter bereits ein Unentschieden, um gegen den einen Punkt schlechteren Tabellenzweiten und Gastgeber Spanien Platz eins in Gruppe 4 der A-Liga perfekt zu machen. Damit würde sich die Nationalelf für das Final-Four-Turnier im Oktober 2021 qualifizieren, für das Weltmeister Frankreich als erster Teilnehmer feststeht.


Japan und IOC: Olympische Spiele in Tokio werden ausgetragen

TOKIO: Die wegen der Corona-Pandemie auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen wie geplant ausgetragen werden. Darauf verständigte sich der Chef des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, am Montag mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Tokio. Beide posierten Handrücken an Handrücken und mit Mundschutzmasken für die Fotografen - eine öffentlichkeitswirksame Szene, die angesichts wachsender Zweifel an der Durchführbarkeit der Spiele in Japan Standhaftigkeit vermitteln soll.


Australiens Schwimmerin Jack darf nach Doping-Sperre auf Tokio hoffen

BERLIN: Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat die australische Schwimmerin Shayna Jack am Montag wegen Dopings gesperrt. Die 22 Jahre alte WM-Medaillengewinnerin darf bis zum 11. Juli 2021 nicht an Wettkämpfen teilnehmen, könnte aber bei den Olympischen Spiele in Tokio starten. Die Freistilspezialistin erzielte damit für sich einen Teilerfolg.

Im März war sie von der australischen Anti-Doping-Agentur für vier Jahre gesperrt worden, legte dagegen beim Cas aber Einspruch ein. Jack war Mitte 2019 positiv auf das Muskelwachstumspräparat Ligandrol getestet worden. Insgesamt beträgt die Sperre damit zwei Jahre.

Die Schwimmerin streitet Doping ab, erklärte den positiven Test mit verunreinigten Nahrungsergänzungsmitteln. Dieser Erklärung folgte auch der Cas. Laut Urteilsbegründung habe Jack nach Abwägung der Wahrscheinlichkeiten das Ligandrol nicht absichtlich eingenommen, so dass das Sportgericht die Strafe reduzierte.


Norwegen schickt B-Elf um Union-Verteidiger Ryerson nach Österreich

OSLO: Nach der kurzfristigen Absage der Nations-League-Partie gegen Rumänien will Norwegen mit einer Not-Elf ohne Edelstürmer Erling Haaland zur nächsten Begegnung nach Österreich reisen. Statt der Topkräfte um Haaland und die weiteren Bundesliga-Kicker Rune Jarstein (Hertha BSC) und Alexander Sörloth (RB Leipzig) wird ein aus 18 Spielern bestehender Ersatzkader mit Union Berlins Verteidiger Julian Ryerson in die Alpenrepublik geschickt, damit das Spiel trotz Corona-Problemen ausgetragen werden kann.


Speer-Ass Vetter zu Olympia-Absage: Sportwelt würde zusammenbrechen

FRANKFURT/MAIN: Der frühere Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter fürchtet bei einer Absage der auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio existenzielle Auswirkungen auf den internationalen Sport. «Die ganze olympische Sportwelt würde mit so einer Absage zusammenbrechen, da unter anderem auch die Nationalen Olympischen Komitees die Gelder brauchen, die durch Olympia fließen», sagte der 27 Jahre alte Athlet von der LG Offenburg der Deutschen Presse-Agentur. Anfang September hatte er mit 97,76 Metern den Weltrekord im polnischen Chorzow nur um 72 Zentimeter verpasst.

«Es wäre ein Knick, der sich sehr negativ auf die Gesellschaft weltweit auswirken würde, weil der Sport ein wichtiger Eckpfeiler für Kommunikation und Miteinander, Integration und Teamwork ist», meinte Vetter. «Da würde sich ein Loch auftun. Und ich wüsste nicht, wie man das in kürzerer Zeit schließen könnte.» Er sei aber «ziemlich sicher, dass alles getan wird, die Olympischen Spiele auszurichten». Vetter: «Für viele Sportlerexistenzen wäre es sehr wichtig, wenn die Spiele stattfinden.»

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