Nachrichten aus der Sportwelt am Montag

Liga-Pokal England, FC Chelsea - FC Liverpool, Finale, Wembley Stadion: Jürgen Klopp (M), Trainer des FC Liverpool, jubelt nach dem Spiel mit dem Pokal. Foto: Alastair Grant/Ap/dpa
Liga-Pokal England, FC Chelsea - FC Liverpool, Finale, Wembley Stadion: Jürgen Klopp (M), Trainer des FC Liverpool, jubelt nach dem Spiel mit dem Pokal. Foto: Alastair Grant/Ap/dpa

Verletzungspech bei Liverpool hält an: Gravenberch fällt wohl aus

LONDON: Erfolgstrainer Jürgen Klopp muss beim FC Liverpool nach dem Gewinn des Liga-Pokals am Sonntag wohl den nächsten Ausfall eines Leistungsträgers verkraften. Der niederländische Nationalspieler Ryan Gravenberch hat beim 1:0 gegen den FC Chelsea am Sonntag eine Bänderverletzung erlitten, wie der Coach mitteilte. Eine Röntgenuntersuchung beim früheren Bayern-Spieler habe aber keinen Bruch ergeben. Gravenberch war bereits in der 28. Minute ausgewechselt worden.


Auflagen für Klimaaktivisten wegen Protests bei Wimbledon-Partien

LONDON: Wegen eines Klimaprotests beim Tennisturnier in Wimbledon im vergangenen Juli sind drei Aktivisten zu bestimmten Auflagen verurteilt worden. Ein Gericht sprach eine 69-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 66 und 67 Jahren am Montag wegen schweren Landfriedensbruchs schuldig. Es sei unstrittig, dass die Aktivisten der Organisation Just Stop Oil zwei Partien gestört hätten, entschied ein Gericht in London am Montag. Dabei waren die Demonstranten über eine Absperrung gestiegen und hatten Puzzleteile beziehungsweise Lametta auf den Platz Nummer 18 des berühmtesten Tennisturniers der Welt geworfen. Die Frau und der 66-jährige Mann müssen sechs, der 67-Jährige 18 Monate lang gewisse Auflagen erfüllen, die zunächst nicht näher ausgeführt wurden. Üblicherweise geht es dabei um Sozialarbeit, Zusammenarbeit mit einem Bewährungshelfer oder ein Reiseverbot außerhalb bestimmter Grenzen.


Däne Jon Dahl Tomasson wird neuer Fußball-Nationaltrainer in Schweden

STOCKHOLM: Der frühere dänische Bundesligaprofi Jon Dahl Tomasson wird neuer Fußball-Nationaltrainer von Schweden. Das gab der schwedische Fußballverband SvFF am Montag bekannt. Er freue sich darauf, «in Blau und Gelb zu denken, zu sprechen und zu träumen», wurde der 47-Jährige in der Verbandsmitteilung zitiert. Zwischen 2005 und 2007 hatte Tomasson für den VfB Stuttgart gespielt. Zusammen mit dem niederländischen Co-Trainer Remy Reijnierse werde Tomasson seinen neuen Job bei der Schweden-Auswahl am 1. März antreten. Ihre Verträge erstrecken sich demnach bis zur Qualifikation zur WM 2026 mit automatischer Verlängerung im Falle einer erfolgreichen Qualifikation. Der SvFF hatte sich im November nach der verpassten EM-Qualifikation vom bisherigen Nationaltrainer Janne Andersson getrennt.


Schweizer Bobverband fordert Sicherheitskommission

WINTERBERG/ALTENBERG: Der Schweizer Bobverband Swiss Sliding fordert nach dem schweren Sturz des Viererbobs in Altenberg vom Weltverband IBSF die Gründung einer Sicherheitskommission und die Einsetzung eines Sicherheits-Delegierten. «Der grösstmögliche Schutz der Athletinnen und Athleten muss für einen Weltverband einer Rennsportart die allerhöchste Priorität haben», sagte Swiss Sliding-Präsident Sepp Kubli in einer Pressemitteilung am Montag. Er verlange in diesem Gremium unabhängige Experten aus verschiedenen Bereichen wie Technik, Material, Bahnbau und Medizin sowie ein Athletenvertreter und eine Athletinnenvertreterin. Zudem solle ein ständiger Delegierter für Sicherheitsfragen vor Ort sein.


Bericht: Horner-Ermittlung abgeschlossen bei Red Bull

SAKHIR: Die Ermittlungen eines unabhängigen Anwalts in der Angelegenheit um Red Bulls Formel-1-Teamchef Christian Horner sollen einem Medienbericht zufolge abgeschlossen sein. Wie der britische Sender Sky Sports am Montagabend auf seiner Homepage schrieb, sei eine Verkündung an diesem Dienstag oder Mittwoch wahrscheinlich. Ohne Angaben einer Quelle, berichtete Sky von einem angeblich über 100 Seiten starken Untersuchungsbericht, die sich nun in den Händen des Mutterkonzerns um Geschäftsführer Oliver Mintzlaff befinden sollen. Dieser muss nun entscheiden, ob Horner weitermachen darf oder nicht. Eine Mitarbeiterin hat dem 50 Jahre alten und dienstältesten Teamchef in der Motorsport-Königsklasse unangemessenes Verhalten vorgeworfen.


Max Eberl neuer Sportvorstand des FC Bayern München

MÜNCHEN: Die Verpflichtung von Max Eberl als neuer Sportvorstand des FC Bayern München ist perfekt. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Montagabend mitteilte, nimmt der 50-Jährige am 1. März die Arbeit bei seinem Jugendverein auf. Eberl unterschrieb bei den Münchnern einen Vertrag bis zum Sommer 2027. Der langjährige Mönchengladbacher und zuletzt für Leipzig tätige Manager galt seit langem als Wunschkandidat des FC Bayern. Der Aufsichtsrat des FC Bayern traf am Montagabend die finale Entscheidung zur Verpflichtung Eberls. Die Münchner zahlen eine Ablöse, nach dpa-Informationen soll RB insgesamt 4,5 Millionen Euro verbuchen können.


Comeback: Rekordweltmeister Toni Eggert will es noch mal wissen

SIGULDA: Rodel-Rekordweltmeister Toni Eggert kehrt in den Eiskanal zurück. In der neuen Saison wird der 35 Jahre alte Doppelsitzer-Spezialist zusammen mit dem 22-jährigen Florian Müller aus Oberwiesenthal im Doppelsitzer an den Start gehen. Der für den BRC Ilsenburg aus Sachsen-Anhalt startende Rennrodler war vor einem halben Jahr zurückgetreten und arbeitet momentan als Trainer beim Rennrodel-Team der USA. «Wir müssen gemeinsam rodeln und starten lernen», sagte Eggert der ARD-Sportschau. Zusammen mit seinem Partner Sascha Benecken gewann Eggert insgesamt zehn WM-Titel im Doppelsitzer. Das Duo hatte im vergangenen August das Karriereende verkündet. Eggert und Benecken schafften die Rekordzahl von 54 Siegen und 106 Podestplätzen im Weltcup.


Nach Götze-Beleidigungen: DFB ermittelt gegen Dynamo Dresden

DRESDEN: Nach den Beleidigungen gegen Felix Götze, Bruder des einstigen WM-Siegtorschützen Mario Götze, hat der Deutsche Fußball-Bund Ermittlungen gegen Drittligist Dynamo Dresden aufgenommen. Das teilte der Verband am Montag mit. Götze hatte sich beim 2:2 mit Rot-Weiss Essen kurz vor Spielende verletzt und war mit einer blutenden Wunde vom Platz getragen worden. Danach meldete er sich via Instagram zu Wort. «Gestern habe ich das erste Mal in meiner Fußballkarriere geweint. Nicht vor Schmerzen, sondern weil es erniedrigend war, mit blutendem Gesicht und unter Schock beleidigt, bespuckt und beworfen zu werden. Es gibt Grenzen und die wurden gestern leider überschritten», schrieb der 26-Jährige.


Mainzer Fußballprofi Ngankam für zwei Spiele gesperrt

FRANKFURT/MAIN: Angreifer Jessic Ngankam vom FSV Mainz 05 ist für zwei Bundesliga-Spiele gesperrt worden. Dies urteilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen rohen Spiels, wie der DFB am Montag mitteilte. Der 23-Jährige hatte am Freitag in der Partie bei Bayer Leverkusen nur 14 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte gesehen. Der Spieler beziehungsweise sein Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.


45 Jahre im Präsidium: Sportfunktionär Gäb verlässt Tischtennis-Bund

FRANKFURT/MAIN: Der Sportfunktionär Hans Wilhelm Gäb zieht sich nach 45 Jahren aus dem Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes zurück. Das gab der DTTB am Montag bekannt. Der 87-jährige Gäb ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des deutschen Sports: Er war unter anderem Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Präsidiumsmitglied des Nationalen Olympischen Komitees, Präsident der Europäischen Tischtennis-Union und als Vorstandsmitglied der Adam Opel AG verantwortlich dafür, dass der Automobil-Konzern in den 80er- und 90er-Jahren massiv in das Sportsponsoring einstieg (Bayern München, AC Mailand, Steffi Graf).


Nach Walijewa-Sperre: Russland und Kanada fechten neues Ranking an

LAUSANNE: Nach der Dopingsperre für Eiskunstläuferin Kamila Walijewa haben sowohl Russland als auch Kanada Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen die neue Wertung im Teamwettbewerb bei den Olympischen Spielen 2022 eingelegt. Die Internationale Eislauf-Union (Isu) hatte nach dem Abzug der Punkte für Walijewa Russland vom ersten auf den dritten Rang verwiesen. Gold ging nachträglich an die USA, Silber an Japan. Russland fordert nun in drei Einsprüchen vor dem Cas die Beibehaltung der ursprünglichen Rangliste mit dem Gewinn der Goldmedaille. Kanada will indes eine Relegation der Russen auf den vierten Platz erzielen, womit das nordamerikanische Team auf den Bronzerang vorrücken würde.


Kartellamt genehmigt TV-Rechte-Ausschreibung der DFL

HAMBURG: Das Bundeskartellamt hat dem neuen Ausschreibungsmodell der Deutschen Fußall Liga endgültig zugestimmt und den Weg für die Auktion im April frei gemacht. «In einem Schreiben wurde der DFL mitgeteilt, dass das von ihr vorgelegte Modell vom Bundeskartellamt toleriert wird», teilte die Behörde am Montag mit. Zuvor hatte das Amt bereits Ende Januar eine grundsätzliche Einigung veröffentlicht und anschließend am Verfahren beteiligten Unternehmen die Gelegenheit gegeben, «zur vorläufigen Bewertung des Amtes Stellung zu nehmen». Dieser Prozess ist nun abgeschlossen. Die DFL kann jetzt in den kommenden Tagen die Unterlagen an die Medien-Unternehmen verschicken, die sich registriert haben. Nach einer weiteren Informationsphase im März soll die Auktion der Bundesliga-Rechte für die Spielzeiten 2025/26 bis 2028/29 ab Mitte April erfolgen.


Giulia Gwinn muss nicht für «Angsthasenfußball» büßen

LYON: Abwehrspielerin Giulia Gwinn hatte den letzten Auftritt der DFB-Frauen in Frankreich im Fernsehinterview deutlich kritisiert. Im Teamkreis kommt so etwas oft nicht gut an.

Fußball-Nationalspielerin Gulia Gwinn hat für ihre Rolle als Schlagzeilengeberin offensichtlich nicht büßen müssen. «Das hat mir auf jeden Fall keiner krumm genommen», sagte die 24-Jährige vom FC Bayern München bei einer DFB-Pressekonferenz am Montag in Lyon. Gwinn hatte nach der 1:2-Niederlage des deutschen Teams gegen Frankreich am Freitagabend im Nations League-Halbfinale in Lyon im ARD-Interview gesagt: «Ich hatte das Gefühl, wir waren in der ersten Halbzeit nicht mutig genug, haben bisschen Angsthasenfußball gespielt.»

Den Begriff «Angsthasenfußball» konnten Gwinn und ihre Kolleginnen jedenfalls oft in Überschriften lesen. «Es war vielleicht hart formuliert. Ich war noch ein bisschen emotional geladen», erklärte die Rechtsverteidigerin. Grundsätzlich sei ihre öffentliche Kritik aber intern geteilt worden: «Ich glaube, das hat - zumindest mit denen ich gesprochen habe - jeder so gesehen.» Es könne sich jede Spielerin «da auch an die eigene Nase packen, da wir in der ersten Halbzeit einfach nicht das gezeigt haben, was in uns steckt».

Die deutschen Frauen haben gegen die Niederlande am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) in Heerenveen ihre letzte Möglichkeit, mit einem Sieg noch das Ticket für die Olympischen Spiele in Paris (26. Juli bis 11. August) zu lösen.


Handball: Wo die Olympia-Qualifikation im TV zu sehen sind

BERLIN: Handballfans können alle Spiele der deutschen Teams in der Olympia-Qualifikation ohne Zusatzkosten sehen. Sport1, ARD und ZDF teilen sich die Live-Übertragungen der insgesamt sechs Partien. Sport1 zeigt das erste Spiel der deutschen Männer am 14. März in Hannover gegen Algerien (17.45 Uhr). Zwei Tage später überträgt das ZDF (14.30 Uhr) die Begegnung gegen Kroatien. Und am 17. März ist die ARD mit der Übertragung der Partie gegen Österreich auf Sendung (14.10 Uhr). Zwei der vier Teams qualifizieren sich für Olympia in Paris. Sport1 beginnt auch bei der Olympia-Qualifikation der Frauen gegen Slowenien am 11. April (17.45) in Neu-Ulm. Das Erste zeigt am 13. April die Partie gegen Montenegro (14.15 Uhr) sowie einen Tag später das Spiel gegen Paraguay (13.30 Uhr).


Matthäus über Führung des FC Bayern: «Sind reine Fußballfans»

MÜNCHEN: Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (62) hat seine Kritik an der Führungsriege des FC Bayern München erneuert. «Es sind reine Fußballfans», sagte Matthäus im Interview der «Augsburger Allgemeine» (Montag-Ausgabe) und erklärte: «Beim Vorstand kommen Jan-Christian Dreesen, Michael Diederich, Andreas Jung aus dem Finanzsektor, Präsident Herbert Hainer aus der Wirtschaft. Wenn einer aus dieser Riege aufsteht und eine Rede hält: Glauben Sie, dass der die Spieler erreicht? Wer steht dann da auf?» Es brauche aus seiner Sicht «Leute, die nicht nur auf Bilanzen gucken, sondern sich auch im Sport auskennen».


NBA-Niederlagen für Wagner-Brüder, Kleber und Theis

ATLANTA: Die Orlando Magic um die deutschen Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner haben in der NBA nach zuvor drei Siegen wieder verloren. Gegen die Atlanta Hawks unterlag das Team am Sonntag 92:109. Franz Wagner war mit 19 Zählern bester Werfer für Orlando. Sein älterer Bruder Moritz Wagner verbuchte zwei Zähler und fünf Rebounds. Maxi Kleber verlor mit den Dallas Mavericks 111:133 gegen die Indiana Pacers. Kleber kam in 25 Minuten von der Bank auf drei Punkte. Der zuletzt fehlende Daniel Theis unterlag mit den Los Angeles Clippers 107:123 gegen die Sacramento Kings. Der Weltmeister erzielte dabei acht Punkte.


Messi rettet Inter Miami mit Ausgleich: 1:1 bei Los Angeles Galaxy

LOS ANGELES: Lionel Messi hat mit seinem ersten Saisontor eine Niederlage von Inter Miami verhindert. Der Weltmeister aus Argentinien traf beim 1:1 (0:0) gegen Los Angeles Galaxy am Sonntag (Ortszeit) in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich.


Götze-Bruder nach Eklat in Dresden: «Habe geweint»

DRESDEN: Felix Götze, Bruder des einstigen WM-Siegtorschützen Mario Götze, hat mit Fassungslosigkeit auf die Vorkommnisse beim Drittliga-Spiel seines Clubs Rot-Weiss Essen bei Dynamo Dresden (2:2) reagiert. «Gestern habe ich das erste Mal in meiner Fußballkarriere geweint. Nicht vor Schmerzen, sondern weil es erniedrigend war, mit blutendem Gesicht und unter Schock beleidigt, bespuckt und beworfen zu werden. Es gibt Grenzen und die wurden gestern leider überschritten», schrieb Götze auf Instagram. Der 26-Jährige war am Samstag mit einer blutenden Platzwunde auf einer Trage vom Platz gebracht worden. Daraufhin war er mit «Auf-Wiedersehen-Rufen» aus dem Dynamo-Fanblock verabschiedet worden. Auch mussten ihn die Sanitäter mit Regenschirmen vor Wurfgeschossen aus der Kurve schützen.


Golfprofi Jäger erneut stark: Dritter in Mexiko

NUEVO VALLARTA: Golfprofi Stephan Jäger hat auf der lukrativen PGA Tour erneut ein Spitzenergebnis erzielt. Der 34 Jahre alte Münchner spielte am Sonntag (Ortszeit) beim Turnier im mexikanischen Nuevo Vallarta eine starke 65er-Abschlussrunde und schob sich mit insgesamt 270 Schlägen noch auf den geteilten dritten Rang vor. Tour-Neuling Jake Knapp setzte sich mit 265 Schlägen vor dem Finnen Sami Välimäki (267 Schläge) durch und kassierte für seinen Premierensieg auf der wichtigsten Golf-Tour 1,458 Millionen US-Dollar.


Wegen des Berufs: Oruz hört in Hockey-Nationalmannschaft auf

KÖLN: Timur Oruz beendet seine Karriere in der Hockey-Nationalmannschaft und verzichtet damit auch auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Sommer in Paris. Laut einer Verbandsmitteilung könne der 29-Jährige als Leiter eines aufstrebendes Startups die Doppelbelastung nicht mehr bewerkstelligen. Oruz war beim WM-Sieg 2023 ein Leistungsträger und gewann Olympia-Bronze 2016.


Ronaldo-Geste sorgt für Aufregung in Saudi-Arabien

RIAD: Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat mit einer als obszön empfundenen Geste für große Aufregung und Kritik in Saudi-Arabien gesorgt. Auf im Internet verbreiteten Videos ist zu sehen, wie der 39 Jahre alte Portugiese nach dem 3:2 seines Teams Al-Nassr gegen Al Shabab am Sonntag scheinbar in Richtung gegnerischer Fans gestikuliert und dabei Handbewegungen im Lendenbereich macht. Zuvor hatte er sich kurz die Hand ans Ohr gelegt. Auf den Videos sind von den Tribünen «Messi»-Rufe zu hören. Lionel Messi ist Ronaldos langjähriger Rivale, insbesondere für Auszeichnungen individueller Leistungen.


Bayer-Kapitän Hradecky: Kein Titel «wäre schon eine Enttäuschung»

LEVERKUSEN: Kapitän Lukas Hradecky will mit Bayer Leverkusen unbedingt den ersten Titel seit 1993 gewinnen. «Es wäre schon eine Enttäuschung aus der jetzigen Sicht, Ende Mai nicht irgendetwas in den Händen zu halten. So ehrlich muss man sein», sagte der 34-Jährige im Interview dem «Kicker». Leverkusen ist mit acht Punkten Vorsprung Tabellenführer der Fußball-Bundesliga, steht als klarer Favorit im Pokal-Halbfinale und zählt auch in der Europa League zu den Favoriten. «Wir wollen etwas Außergewöhnliches schaffen. Und dafür muss man auch etwas Außergewöhnliches tun.»


Ex-Bundesliga-Fußballer Okazaki kündigt Karriereende an

SINT-TRUIDEN: Der frühere Bundesliga-Profi Shinji Okazaki wird seine Karriere im Sommer beenden. Das teilte der 119-malige japanische Fußball-Nationalspieler am Montag über seinen derzeitigen Club VV St. Truiden mit. Er müsse auf seinen Körper hören, sagte der 37-Jährige zu seinem anstehenden Abschied. Okazaki bestritt in seiner Laufbahn insgesamt 128 Bundesliga-Partien für den VfB Stuttgart und den 1. FSV Mainz 05. Mit Leicester City wurde er 2016 sensationell englischer Meister.


Deutsche Basketballer für Laureus Award nominiert

MADRID: Deutschlands Basketball-Weltmeistern winkt die nächste Auszeichnung. Das Team um Kapitän Dennis Schröder ist für den Laureus World Team of the Year Award nominiert, wie der Deutsche Basketball Bund am Montag mitteilte. Neben den deutschen Basketballern, die im vergangenen Sommer in Manila sensationell den WM-Titel gewonnen hatten, sind in der Kategorie Teams noch Frauenfußball-Weltmeister Spanien, Champions-League-Sieger Manchester City, die südafrikanische Rugby-Nationalmannschaft, das Oracle Red Bull Racing und das europäische Ryder-Cup-Team im Rennen.


Skirennfahrerin Mowinckel beendet Karriere am Saisonende

KVITFJELL: Die mehrmalige Olympia- sowie WM-Medaillengewinnerin Ragnhild Mowinckel aus Norwegen beendet nach dieser Saison ihre Ski-Karriere. Das gab die 31-Jährige am Montag bekannt. Mowinckel war mehr als zwölf Jahre im Weltcup aktiv und gewann in der Zeit vier Rennen, eines davon erst vor wenigen Wochen in Cortina d'Ampezzo. Bei Olympia 2018 in Pyeongchang holte sie in der Abfahrt und im Riesenslalom jeweils die Silbermedaille.


Beckham-Sohn Romeo und Freundin Mia Regan haben sich getrennt

LONDON: Der Fußballer ist das zweite Kind von David und Victoria Beckham. Nun gab er die Trennung von seiner Partnerin bekannt.

Fußballer Romeo Beckham hat sich von seiner Freundin Mia Regan getrennt. «Mooch und ich haben uns nach fünf Jahren Liebe getrennt», schrieb der 21-jährige Sohn von Victoria und David Beckham zu einem Foto der beiden, das er in einer Instagram-Story teilte. «Wir haben immer noch eine Menge Liebe und Respekt füreinander», schrieb er weiter. Auch Regan meldete sich zu Wort. Zu einem weiteren Schnappschuss mit den beiden beim Eisessen schrieb sie: «Wir sind zusammen aufgewachsen, seitdem wir 16 waren! Die Liebe nimmt andere Formen und Wege, wenn man älter wird.»

Romeo Beckham ist das zweite Kind des britischen Ex-Fußballprofis David Beckham (48) und Spice Girl Victoria Beckham (49). Seit vergangenem Jahr spielt er in der zweiten Mannschaft bei dem Premier-League-Club FC Brentford. Ob Romeo jemals so eine Karriere wie sein Vater einschlagen kann, bleibt fraglich. Mit Manchester United wurde der 115-malige Nationalspieler insgesamt sechsmal englischer Meister, Weltpokal- sowie Champions-League-Sieger und gewann zweimal den Pokal sowie fünfmal den englischen Supercup.


NHL-Star Kane trifft für Red Wings bei Rückkehr nach Chicago

CHICAGO: NHL-Star Patrick Kane hat die Detroit Red Wings um Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider bei seiner Rückkehr nach Chicago zum Sieg geschossen. Beim 3:2 gegen die Blackhawks traf Kane am Sonntag in der Verlängerung. Es war das erste Spiel für ihn in Chicago seit dem Abschied von den Blackhawks vor einem Jahr.

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