Nachrichten aus der Sportwelt am Montag

Der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, reagiert vor dem UEFA Super Cup auf die Fans. Foto: epa/Petteri Paalasmaa
Der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, reagiert vor dem UEFA Super Cup auf die Fans. Foto: epa/Petteri Paalasmaa

Eintracht-Funktionäre mahnen Fans: «Stehen alle in der Pflicht»

FRANKFURT/MAIN: Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat bei der Mitgliederversammlung seines Vereins die Ausschreitungen rund um das Champions-League-Spiel bei Olympique Marseille erneut verurteilt. «Das war wie Bürgerkrieg», sagte der 66-Jährige am Montagabend. «Ich habe mir so etwas nie vorstellen können.» Der eigene Block sei «beschossen» worden, sagte er mit Blick auf die vielen gezündeten verbotenen Feuerwerkskörper. «Natürlich gab es auch von unserer Seite Fehlverhalten», so Fischer weiter.


Erstes globales Arbeitsabkommen im Profi-Fußball unterzeichnet

GENF: Die globale Spielergewerkschaft FIFpro und das World Leagues Forum haben eine Vereinbarung getroffen, die Fußball-Profis und die großen nationalen Ligen stärker in Entscheidungen im Weltfußball einbinden soll. Beide Vereinigungen unterschrieben am Montag bei der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) der Vereinten Nationen in Genf «das erste globale Abkommen über Arbeitsbedingungen und -rechte von professionellen Fußballspielern», hieß es von der IAO.


Nachlass von 54er Weltmeister Horst Eckel wird versteigert

KAISERSLAUTERN/MANNHEIM: Der Nachlass von Fußball-Idol Horst Eckel wird im November versteigert. Dies bestätigte Tochter Dagmar am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur. Eckel war als letzter der «Helden von Bern» von der Weltmeisterschaft 1954 am 3. Dezember 2021 in Landstuhl gestorben und ist in seinem Heimatdorf Vogelbach begraben. Das Geld soll für die Pflege von Eckels schon lange erkrankter Witwe Hannelore verwendet werden.


Schröder verpasst Trainingsstart bei den Los Angeles Lakers

LOS ANGELES: Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder verpasst vor der NBA-Saison den Start des Trainingslagers bei den Los Angeles Lakers. «Wir arbeiten da noch am Visum und hoffen er ist bis Ende der Woche hier», sagte General Manager Rob Pelinka am Montag. Die Lakers hatten den 29-Jährigen nach seinen starken Leistungen bei der Europameisterschaft zum zweiten Mal nach Los Angeles geholt. «Er war ein hartnäckiger Aufbauspieler, der sich um den ganzen Platz gekümmert hat. Wir haben uns sehr damit beschäftigt wo er in seiner Karriere steht und er war ein großartiger Anführer», sagte Pelinka.


DOSB trennt sich von Leistungssportchef Schimmelpfennig

BERLIN: Leistungssportchef Dirk Schimmelpfennig muss den Deutschen Olympischen Sportbund am Jahresende verlassen. Das DOSB-Präsidium habe sich einstimmig entschieden, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, teilte der Dachverband am Montag mit. Verbandschef Thomas Weikert bezeichnete dies als «normalen Vorgang» und sagte: «Angesichts der großen Herausforderungen für den Leistungssport sind wir zu der Einschätzung gekommen, dass wir einen neuen, personellen Impuls brauchen.» Die Entscheidung sei der DOSB-Führung nicht leicht gefallen. Schimmelpfennig werde seine Aufgaben noch bis zum Jahresende wahrnehmen.


Nations League: Italien gewinnt in Ungarn und erreicht Finalrunde

BUDAPEST: Fußball-Europameister Italien hat sich für das Final-Turnier der Nations League qualifiziert. Die Italiener gewannen am Montag in der Gruppe A3 in Ungarn mit 2:0 (1:0) und überholten den zuvor überraschenden Tabellenführer noch um einen Punkt. Die Treffer für die Mannschaft von Trainer Roberto Mancini erzielten Giacomo Raspadori (27.) und Federico Dimarco (52.). Im direkten Duell um den Gruppensieg boten sich beide Teams von Beginn an einen engagierten Schlagabtausch.


Fury sagt britisches Box-Duell gegen Joshua ab

LONDON: Das Duell der besten britischen Schwergewichtsboxer Tyson Fury und Anthony Joshua ist offenbar geplatzt. Der 34 Jahre alte Fury hat am Montag einen Kampf gegen den zwei Jahre jüngeren Joshua nach Ablauf einer selbst auferlegten Frist ausgeschlossen. «Der Tag der Entscheidung ist gekommen und vorüber», sagte Fury in einem in den sozialen Medien verbreiteten Video. Es sei nach fünf Uhr am Montag und kein Vertrag sei unterzeichnet worden. «Für Joshua ist es offiziell vorbei», sagte Fury weiter. Der Boxer hatte seinem Rivalen ein Ultimatum gestellt, trotz der mündlichen Einigung vor einigen Wochen hatte Joshua mit der Vertragsunterschrift gezögert.

Als mögliches Datum für den Kampf war der 3. Dezember gehandelt worden, Fury hätte 60 Prozent der Börse erhalten, Joshua sollte die übrigen 40 Prozent bekommen. Fury war zuletzt als Weltmeister des Verbandes WBC zunächst zurückgetreten, hatte aber angekündigt, für einen Vereinigungskampf gegen Vierfach-Champion Oleksandr Usyk aus der Ukraine in den Boxring zurückzukehren. Usyk hatte vor einem Jahr Joshua als Weltmeister entthront und vor kurzem auch die Revanche für sich entschieden.


Rick Zabel verlängert Vertrag bei Radrennstall Israel-Premier Tech

TEL AVIV: Rick Zabel bleibt für zwei weitere Jahre beim Radsport-Team Israel-Premier Tech. Der 28-Jährige verlängerte seinen Vertrag bis Ende 2024, wie das Team am Montag mitteilte. «Jeder weiß, dass es ein schwieriges Jahr für uns war, aber wir sind sehr motiviert, stärker zurückzukommen. Ich möchte eine Schlüsselrolle in unserem Sprintzug übernehmen», sagte Zabel. Das Team fährt noch in der WorldTour, der höchsten Liga des Radsports.


Slaven Bilic neuer Trainer beim englischen Zweitligisten FC Watford

LONDON: Der ehemalige kroatische Fußball-Nationaltrainer Slaven Bilic (54) wird neuer Coach beim englischen Zweitligisten FC Watford. Der Verein aus der Nähe von London teilte am Montag mit, dass der frühere Bundesliga-Profi Bilic einen Vertrag über 18 Monate unterschrieben habe. Watford hatte nach dem Abstieg aus der Premier League den direkten Wiederaufstieg angepeilt, steht nach nur drei Siegen aus zehn Spielen aber nur auf Platz 10 der Championship-Tabelle.


Deutschland nach 2:0-Führung mit 3:3 gegen England

LONDON: Die deutsche Nationalmannschaft hat im Fußball-Klassiker im Londoner Wembley-Stadion gegen England eine 2:0-Führung verspielt, aber nach Rückstand noch ein Unentschieden erkämpft. 58 Tage vor dem Eröffnungsspiel gegen Japan verpatzte das Team von Bundestrainer Hansi Flick im bedeutungslosen Spiel in der Nations League die WM-Generalprobe und rettete am Montagabend in England gerade noch ein 3:3 (0:0). Vor 78.949 Zuschauern hatten Ilkay Gündogan (53./Foulelfmeter) und Kai Havertz (67.) die DFB-Auswahl scheinbar sicher in Führung gebracht. Luke Shaw (72.), Mason Mount (75.) und Kapitän Harry Kane (82./Foulelfmeter) drehten zunächst das Spiel, ehe Havertz (87.) mit seinem zweiten Treffer für ein halbwegs versöhnliches Ende sorgte.


Neuer Bochum-Coach Letsch: «Gibt leichtere Aufgaben in der Welt»

BOCHUM: Mit ein wenig Ungeduld, aber selbstbewusst und zuversichtlich hat Thomas Letsch am Montag beim VfL Bochum sein erstes Amt als Bundesligatrainer angetreten. «Es wurde Zeit, dass es endlich losgeht. Ich habe mich schon länger mit der Mannschaft beschäftigt. Wir müssen alles dafür tun, den Verein in der Fußball-Bundesliga zu halten», sagte der neue Chefcoach des VfL Bochum, der am Nachmittag erstmals mit seiner neuen Mannschaft auf dem Platz stand. Nach der Trennung von Thomas Reis sei Letsch die Wunschlösung für die Nachfolge gewesen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis.


DOSB-Chef Weikert: Olympia-Bewerbung «nicht um jeden Preis»

BERLIN: Im Werben für eine weitere Olympia-Bewerbung will der Deutsche Olympische Sportbund neue Wege gehen. Der Dachverband werde «es anders machen als bei vielen Versuchen in der Vergangenheit», versicherte DOSB-Präsident Thomas Weikert am Montag bei einer Anhörung im Sportausschuss des Bundestags. Daher wolle der DOSB im kommenden Jahr «mit möglichst vielen Teilen der Gesellschaft über Vor- und Nachteile von Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland» ins Gespräch kommen, erklärte Weikert.


Ex-Nationalspieler Christian Ziege beendet Job in Österreich

SAALFELDEN: Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Christian Ziege scheidet nun auch als Sportdirektor des FC Pinzgau Saalfelden in Österreich aus. Aufgrund von privaten und zeitlichen Gründen beende der 50-Jährige nach dreieinhalb Jahren auf eigenen Wunsch sein Engagement beim Salzburger Regionalligisten, teilte der Verein am Montag mit. Jüngst hatte sich Ziege bereits aus dem Tagesgeschäft als Trainer zurückgezogen.


Ross Brawn: Mick Schumacher wichtig für die Zukunft der Formel 1

PARIS: Der Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn hat die Wichtigkeit von Mick Schumacher für die gesamte Rennserie und ihre Zukunft in Deutschland betont. Es sei «extrem wichtig, dass Mick Schumacher weiter Karriere in der Formel 1 macht. So faszinierend und wichtig die Technik in der Formel 1 auch ist: Die Kids hängen sich Poster der Helden hinterm Steuer in ihr Zimmer», sagte Brawn im Gespräch mit Sport1.

Der 67-jährige Engländer Brawn hatte beim damaligen Benetton-Rennstall und bei Ferrari eng mit Micks Vater Michael Schumacher zusammengearbeitet und war maßgeblich an dessen sieben WM-Titeln beteiligt. Mick Schumacher fährt aktuell für das Haas-Team und liegt in der WM-Wertung derzeit auf Rang 15. Die Zukunft des 23-Jährigen ist noch unklar.

Mit dem für 2026 vorgesehenen Einstieg von Audi in die Formel 1 erhofft sich Brawn auch die Rückkehr einer deutschen Strecke in den Rennkalender: «Ich hoffe, dass ihr Einstieg jetzt mithilft, einen deutschen GP zurückzubekommen. Denn es frustriert mich, dass wir dieses Rennen im Moment nicht im Kalender haben. Das ist eines unserer größten Ziele für die Zukunft.» Auf dem Hockenheimring fand 2019 das bislang letzte Mal ein Formel-1-Rennen statt. Der Nürburgring war 2020 kurzfristig eingesprungen, als die Corona-Pandemie für Absagen im Rennkalender geführt hatte.


DOSB-Präsident: «Zu spät» für Bewerbung um Winterspiele 2030

BERLIN: DOSB-Präsident Thomas Weikert hat eine deutsche Bewerbung um die übernächsten Olympischen Winterspiele ausgeschlossen. «2030 ist zu spät. Da ist alles schon in der Mache», sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes am Montag bei einer Anhörung des Sportausschusses im Bundestag. In Frage für einen neuen deutschen Anlauf für Olympia und Paralympics kämen die Winterspiele 2034 und die Sommerspiele 2036, fügte Weikert hinzu.

Die nächsten Winterspiele sind bereits für 2026 an Mailand und Cortina vergeben. Die Sommerspiele werden 2024 in Paris, 2028 in Los Angeles und 2032 in Brisbane ausgetragen. Das Internationale Olympische Komitee will im Herbst des kommenden Jahres über den Gastgeber für die Winterspiele 2030 entscheiden. Bislang gelten neben Sapporo auch Vancouver und Salt Lake City als aussichtsreiche Anwärter.

Deutsche Olympia-Bewerbungen waren zuletzt serienweise ohne Erfolg geblieben, auch weil die Bürger dagegen waren - etwa beim Bemühen um die Winterspiele für 2022 mit München und um die Sommerspiele für 2024 mit Hamburg.


Schäfer wird Schmadtke-Nachfolger in Wolfsburg - Schindzielorz kommt

WOLFSBURG: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg wird seinen bisherigen Sportdirektor Marcel Schäfer wie erwartet zum Nachfolger des scheidenden Geschäftsführers Jörg Schmadtke befördern. Damit übernimmt der frühere VfL-Spieler und Bochum-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz demnächst den Posten des Sportdirektors, wie der Club am Montag bekanntgab. «In die Fußstapfen von Jörg Schmadtke zu treten, wird eine große Herausforderung sein», sagte der ehemalige Bundesliga-Verteidiger Schäfer.


Hoeneß verteidigt Polter-Auftritt: «Genau das, was wir brauchen»

BERLIN: Uli Hoeneß findet die Diskussionen über seinen öffentlichen Disput mit dem ehemaligen DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig in Bezug auf WM-Gastgeber Katar gut. «Das ist doch genau das, was wir brauchen. Dank des Fußballs ist der Fokus auf Katar gerichtet, das bringt Veränderungen», sagte der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München der «Bild»-Zeitung und betonte erneut: «Ich habe dort selbst vernünftige Gespräche mit Verantwortlichen geführt.»


Human Rights Watch: «One Love»-Kapitänsbinde «reine Symbolik»

BERLIN: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Kapitänsbinde der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit der Aufschrift «One Love» als «reine Symbolik» kritisiert. Das sei einfach nur so ein Zeichen, sagte Deutschland-Direktor Wenzel Michalski dem TV-Sender Sky. «Das ist ja kein politisches Statement, sondern man möchte darum herumkommen, die Regenbogenfahne zu tragen», urteilte er. Deswegen habe man sich dann sowas anderes ausgedacht. «Es wirkt ein bisschen unbeholfen, muss ich sagen», befand Michalski.


St. Pauli-Chef: Kartellamt wegen «Systemsprengern» nicht befriedigt

BERLIN: Präsidiumsmitglied Oke Göttlich von der Deutschen Fußball Liga hat RB Leipzig, Bayer Leverkusen, die TSG 1899 Hoffenheim und den VfL Wolfsburg als «Systemsprenger» bezeichnet und Nachbesserungsbedarf im Umgang mit ihnen angemahnt. Die DFL müsse dem Bundeskartellamt darlegen, wie sie mit den sogenannten «Ausnahmeclubs», zu denen er selbst auch Leipzig zählt, umgehe, sagte der Präsident des Zweitligisten FC St. Pauli im «kicker»-Interview (Montag): «Das wurde bislang nicht so angepackt, dass es das Bundeskartellamt befriedigt.»


Nach erneuter Krebsdiagnose: Nationaltorhüterin Berger gibt Comeback

LONDON: Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger ist nach ihrer erneuten Krebsdiagnose mit starken Paraden und einem Sieg auf den Fußballplatz zurückgekehrt. «Ich freue mich, wieder zu Hause in Kingsmeadow mit all unseren Fans zu sein. Vielen Dank für die großartige Unterstützung. Her mit dem Rest der Saison», schrieb die 31-Jährige vom FC Chelsea nach dem 2:0 (1:0)-Sieg gegen Manchester City am Sonntagabend auf Instagram.


Türkei-Blamage gegen die Färöer: Spekulationen über Kuntz-Rauswurf

ISTANBUL: Nach der Blamage der türkischen Fußball-Nationalmannschaft beim 1:2 (0:0) in der Nations League auf Färöer spekulieren die Medien in der Heimat über einen Rauswurf von Nationaltrainer Stefan Kuntz. Der 59-jährige Deutsche habe seinen Kredit nun verspielt, titelte die Tageszeitung «Sözcü» am Montag. Wie die Zeitung weiter schreibt, bereite sich die Leitung des Nationalverbands TFF darauf vor, «Tschüss Kuntz» zu sagen. Eine Entscheidung solle in den nächsten Tagen fallen.


Rangnick nach Abstieg aus Nations League: EM-Ticket das Ziel

BERLIN: Nach dem Abstieg aus der Nations League richtet Ralf Rangnick den Blick schon nach vorn, auch wenn seine Bilanz als Teamchef Österreichs bisher ernüchternd ist. Denn am 9. Oktober steigt in Frankfurt die Auslosung der EM-Qualifikation, das Ticket für die Fußball-Europameisterschaft 2924 in Deutschland ist das erklärte Ziel. «Niederlagen fühlen sich nie gut an, trotzdem haben wir genug Selbstvertrauen, um uns für die EM zu qualifizieren, egal, ob wir in Topf eins oder zwei sind», sagte Rangnick.


Nichts Neues: Alba und Bayern Topfavoriten auf Basketball-Titel

BERLIN: Geht es nach den Verantwortlichen der Clubs, kommt es in der neuen Saison der Basketball-Bundesliga wieder zu einem spannenden Meisterrennen zwischen Titelverteidiger Alba Berlin und Herausforderer Bayern München. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, in der stets die beiden Euroleague-Teams als Topfavoriten genannt wurden. «Vielleicht kann ein Club überraschen, aber wenn ich eine Wette platzieren müsste, dann würde ich eines der Euroleague-Teams wählen», sagte Bayreuths neuer Trainer Lars Masell.


Bei Brady läuft es nicht - Niederlage gegen Green Bay

TAMPA: Quarterback-Superstar Tom Brady und die Tampa Bay Buccaneers kommen in der NFL nicht in Schwung und haben das Prestige-Duell mit den Green Bay Packers um Aaron Rodgers verloren. Wie schon in der vergangenen Woche dauerte es beim 12:14 am Sonntag bis ins letzte Viertel, ehe Brady ein Touchdown-Pass gelang. Dieses Mal aber reichte es nicht für den Sieg für das Team um den erfolgreichsten Quarterback der NFL-Geschichte, der seine Karriere nach der vergangenen Saison beendet, aber nur 40 Tage später sein Comeback verkündet hatte. Rodgers hatte zwei Touchdown-Pässe.


Triathlon: Hawaii-Mitfavoritin bei schwerem Rad-Unfall verletzt

THE WOODLANDS: Mitfavoritin Katrina Matthews ist gut anderthalb Wochen vor der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii beim Training schwer verunglückt. Die 31 Jahre alte Britin wurde bei einer Einheit auf dem Rad im Trainingscamp in Texas von einem Auto angefahren. Bei Instagram postete die Triathletin ein Foto aus einem Krankenhaus mit großflächigen Hautabschürfungen im Gesicht und einer Halskrause. Laut ihrem Ehemann erlitt die Zweite der im Mai in Utah nachgeholten Ironman-WM von 2021 kleinere Frakturen im Schädel. Katrina Matthews brach sich bei dem Unfall zudem auch noch zwei Wirbel und das Brustbein. Weitere Untersuchungen stehen aus.


Geldstrafe für Rad-Star van der Poel in Australien

WOLLONGONG: Nach seiner Auseinandersetzung mit zwei Teenagern ist Radsport-Star Mathieu van der Poel zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der 27-Jährige muss umgerechnet etwa 1000 Euro zahlen, da er in der Nacht vor dem WM-Rennen am Sonntag im australischen Wollongong ein 13 und ein 14 Jahre altes Mädchen geschubst haben soll. Das berichtet die niederländische Zeitung «De Telegraaf» am Montag. Die beiden Teenager hatten wiederholt an die Tür des Niederländers geklopft und seine Nachtruhe vor dem Rennen gestört.


US-Golfer gewinnen erneut Presidents Cup gegen Welt-Auswahl

CHARLOTTE: Die besten Golfer aus den USA haben zum zwölften Mal den Presidents Cup gewonnen. Die Titelverteidiger aus den Vereinigten Staaten setzten sich am Sonntag in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina mit 17,5:12,5 gegen die Welt-Auswahl (außer Europa) durch. Es ist der neunte Sieg in Serie für die US-Profis. Den entscheidenden Punkt in den zwölf abschließenden Einzeln holte Olympiasieger Xander Schauffele.

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