Nachrichten aus der Sportwelt am Montag

Collage: DER FARANG
Collage: DER FARANG

Präsident Sperl überzeugt: Gewichtheben in Los Angeles 2028 dabei

HAMBURG: Die deutschen Gewichtheber rechnen mit einem positiven Signal vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nach den Führungswahlen im Weltverband. «Es wird alles dafür getan, unseren Sport zu retten», sagte Florian Sperl, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Gewichtheber (BVDG), am Montag. Der 34 Jahre alte Lokalpolitiker ist am Wochenende in Tirana in den Vorstand des Gewichtheber-Weltverbandes IWF gewählt worden.

Das IOC hatte Gewichtheben vor einem halben Jahr aus dem vorläufigen Programm für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles gestrichen. Die endgültige Entscheidung soll im nächsten Jahr fallen. 2024 in Paris wird Gewichtheben dabei sein. Offen ist, wie das IOC den Wahlausgang im Weltverband bewertet. Präsident wurde der langjährige Geschäftsführer Mohammed Jalood aus dem Irak, Geschäftsführer der Peruaner Jose Quinones. Beide waren schon unter dem umstrittenen Ex-Präsidenten Tamas Ajan im Amt. Dem Ungarn wurden Doping-Manipulationen und Finanzvergehen nachgewiesen.

«Man muss Kompromisse eingehen», sagte Sperl. «Es war eine Illusion, dass wir ein komplett neues Team erhalten werden.» Sperl verwies auf den Vorstand, in den «über 60 Prozent neue Leute» eingezogen seien. Der CSU-Ortsvorsteher hob die neue Satzung und das Ausbleiben von Dopingfällen bei der WM im vergangenen Herbst hervor. «Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wir sind in Aufbruchstimmung», sagte er.

Hauptaufgabe des Verbandes sei die Fortsetzung eines konsequenten Anti-Doping-Kurses. Sperl: «Das ist ein gutes Zeichen für das IOC. Ich bin überzeugt, dass wir in Los Angeles dabei sind.»

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